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Kitesurfen in Teneriffa

Teneriffa hat einige Kitespots zu bieten, die sich sehen lassen können. Heißt es Surfen auf Teneriffa, fällt im gleichen Atemzug auch immer der Name El Médano. Der legendäre Strand gilt als der Hotspot unter den Surfern. Wie auf allen Kanarischen Inseln hat auch auf Teneriffa die Beliebtheit des Kitesurfens über die letzten Jahre stark zugenommen. Mittlerweile gilt der Trendsport sogar als die beliebteste Wassersportart auf der Insel. Auf der größten der Kanareninseln wird ein Kitesurf-Urlaub zu einem unvergesslichen Abenteuer.

El Médano – Muelle

Die Bucht El Médano liegt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen im Südosten der Insel. Dieses Surfgebiet ist das Zentrum aller Wassersportler und gilt als absoluter Hotspot. Der Spot, der Muelle genannt wird, liegt an der Mole im nördlichen Abschnitt der Bucht. Diese Mole dient als Reefbreak der Bucht, hier brechen die Wellen und laufen besonders sauber in die Bucht hinein. In Richtung Strand sind die Wellen etwa zwei Meter hoch, während sie weiter draußen sogar bis zu vier Meter hoch werden. Die Windkonstanz nimmt am Muelle ab, je weiter am Ufer sich die Kitesurfer befinden. Zur Wandabdeckung stehen an dieser Stelle einige Gebäude. An solchen Stellen ist der Wind schwächer und teilweise böig.

Der Spot ist vor allem für Kitesurfer geeignet, die im Wellensurfen noch Anfänger sind. Die Wellen werden nicht übermäßig hoch und bei einem Sturz treiben Kitesurfer an den sanft abfallenden Strand von Playa Sur. Die Mischung aus Einsteigern und Fortgeschrittenen, die in El Médano zu finden ist, sorgt für eine insgesamt entspannte Atmosphäre. Wem der Einstieg aufgrund von vielen Felsen zu schwierig ist, kann auch am südlicheren Strand Playa Sur einsteigen und dann zur Muelle kiten.

El Médano – Playa Sur

Der Strand Playa Sur ist ein Spot El Médanos an der Südostküste Teneriffas. In der großen Bucht von El Médano bildet er den südlichen Teil unterhalb des Spots Muelle. Gerade im Sommer ist hier auf den Nordost- Passat verlass. Meist kann man mit Windstärken von sechs bis sieben Beaufort rechnen. Wie am Muelle sorgt der Wind für eine ein bis zwei Meter hohe Dünungswelle – eine Grundwelle, die unabhängig vom Wind herrscht. Weiter draußen kann sie bis zu vier Meter hoch werden. Je weiter südlich sich der Kitesurfer aufhält, auf umso höhere Wellen trifft er, da der Norden der Bucht noch mehr von der Mole geschützt ist. Der Wind weht hier schräg auflandig. Der Strand besteht aus Sand und fällt sanft ab. Aus diesem Grund ist dieser Teil der Bucht angenehmer zum Ein- und Aussteigen als der der Muelle. Zu weit sollten Kiter sich zum Aussteigen jedoch nicht in Richtung Süden abdriften lassen. Dort ist das Ufer nämlich sehr felsig und ein Ausstieg kann gefährlich werden.

In El Médano findet das Surferherz alles, was es für einen Urlaub auf Teneriffa benötigt: jede Menge Sportgeschäfte, Surfschulen, Restaurants, Cafés und Unterkünfte für jeden Geschmack.

El Médano – El Cabezo

Bei dem Surfspot El Cabezo handelt es sich um den dritten und nördlichsten Strand von El Médano. Er befindet sich oberhalb der Mole. Hier bläst der Nordost-Passat recht heftig parrallel zur Küste von links. An diesem Spot trifft die Dünungswelle auf vorgelagerte Riffs und baut sich zu drei Meter hohen Rampen auf. Der Sand an diesem Strand besteht größtenteils aus feinem Sand, der jedoch an der Wasserkante zu Felsen wird. Eine ganz kleine Stelle Sand kann als Einstieg dienen, sofern man diesen zeitlich abpasst. Auch beim Ausstieg sollten Kitesurfer vorsichtig sein, da die Wellen bis ans felsige Ufer laufen.

Dieser Spot ist nur etwas für Profis und vor allem bei den Einheimischen beliebt. Ein Ausflug hierher lohnt sich schon allein, um ihnen bei ihren waghalsigen Tricks zuzusehen und zu staunen.

Güimar

Güimar befindet sich im Nordosten der Insel zwischen dem Flughafen und der Inselhauptstadt Santa Cruz, 35 Kilometer nördlich von El Médano. Dieser Spot ist besonders beliebt, wenn der Passat mehr von Norden her weht. El Médano liegt dann nämlich in der Windabdeckung. Der Wind in Güimar weht links parallel zur Küste. Die Dünungswelle bricht an vorgelagerten Wellenbrechern, sodass das Wasser an diesem Spot sehr glatt ist. An manchen Stellen wird die Dünungswelle jedoch durchgelassen und so wird sie weiter draußen zwei bis drei Meter hoch. Je weiter der Wind in Richtung Nord dreht, desto weniger Wellen finden Kiter an diesem Spot vor. Kommt der Wind sehr nördlich, kann es durch die Häuser des Ortes zur Windabdeckung kommen. Erst weiter draußen wird der Wind dann konstant. Auch bei Nordost-Passat lässt sich hier kiten. Der Wind weht dann schräg auflandig und schwächer als in El Médano.

La Tejita

Der Surfspot La Tejita liegt südlich von El Médano an der Südostküste Teneriffas. Die beiden Strände werden durch den Punta Roja – dem roten Berg, der die Kulisse prägt – voneinander getrennt. Wer sich dem Berg zu sehr nähert, kommt in seine Windabdeckung. Dieser Spot ist bei Kitern ganz besonders beliebt. Er ist sehr weitläufig und bietet ihnen mehr Platz als El Médano. Außerdem verfügt der Strand über einen großen Stehbereich, weil er recht seicht abfällt. Der Nordost-Passat weht hier besonders stark, da La Tejita den Ausgang einer Winddüse bildet, die sich an der Küste und dem Punta Roja bildet. Der Wind weht schräg ablandig von links, was für sehr glattes Wasser sorgt. Der südwestliche Teil dieses Spots gestaltet sich ein wenig anders. Hier kommt die Dünungswelle am Strand an, die an den Felsen und dem Riff an der westlichen Seite des Strandes bricht. Diese Seite ist nur für die Experten unter den Kitesurfern zu empfehlen.

Playa de Punta Bravo

Dieser Surfspot liegt beim Ort Punta de Hidalgo im Nordosten der Insel, unterhalb des Anagagebirges. Unter Surfern ist dieser Strand vor allem für seine hohen Wellen bekannt. Er eignet sich also in erster Linie für fortgeschrittene Kitesurfer.

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