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Beliebte Aktivitäten in Teneriffa

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Touren und Aktivitäten nach Kategorien in Teneriffa

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Reiseinspiration - Teneriffa

Allgemeines zu Abades Der kleine Ort Abades liegt an der Südostküste Teneriffas direkt am Atlantik, zwischen La Jaca und Poris de Abona und gehört zu der Gemeinde Arico. In Abades scheint der Tourismus noch nicht den Lauf der Dinge, die Atmosphäre und das ganze Stadtgeschehen für sich in Anspruch genommen zu haben- was besonders für Individualurlauber ein großer Pluspunkt ist. Fährt man von der gleichnamigen Autobahnausfahrt ab, strahlt einem eine kleine Siedlung mit weißen Häusern und roten Dächern entgegen. Dahinter glitzert das Meer des Atlantiks. Geschichte und Gründung Die Ortschaft wird oft als Geisterstadt bezeichnet und trägt seinen Namen Abades erst seit 1986. Zuvor lautete der offizielle Name Sanatorio de Abona. Grund dafür ist die bewegte Geschichte der kleinen Siedlung, denn die Insel hatte lange Zeit ein unlösbares Problem, die Lepra. Da es scheinbar keine Möglichkeit gab, die Krankheit zu bekämpfen, wurde das Gebiet Sanatorio de Abona gegründet, um die Erkrankten vom Rest der Bevölkerung zu isolieren. So baute man hier 1943 eine Leprastation mit einem Krankenhaus, einem Krematorium und einer Kirche. Das Krankenhaus wurde jedoch nie fertiggestellt, da genau zu dieser Zeit ein Medikament gegen Lepra entwickelt wurde. Doch viele Menschen waren bereits hier verstorben und begraben worden. Seitdem haftet der Name „Geisterstadt“ an diesem Ort. Die Kirche ist noch heute gut erhalten und das Kreuz auf der Spitze bereits von der Autobahn aus zu sehen. Drumherum befinden sich einige Ruinen, die jedoch ignoriert werden, da die Geschichte noch zu sehr in den Köpfen der Menschen verankert ist. Nach erfolgreicher Bekämpfung der Krankheit hat man dieses Gebiet bis zum Jahr 2000 noch als militärische Trainingsbasis genutzt, bis auch sie stillgelegt wurde. Nach und nach begann man etwas unterhalb ein kleines Dorf mit weißen Häusern und Villen zu erschaffen, das heute den Fischern als Zuhause und einigen wenigen Touristen als Feriendomizil dient.   Wirtschaft Abades ist ein kleines aber sehr aktives Fischerdorf. Die Cafés und Bars am Strand sind stets gut gefüllt. Viele Fischer kehren hier ein, nachdem sie mit ihren Booten vom Atalntik zurückgekehrt sind. Für Besucher lohnt sich ein Abstecher hierhin allemal, denn die vielen kleinen bunten Fischerboote in der Bucht und auf dem Atlantik bieten ein wunderschönes Panorama. Seit ein paar Jahren erschließt sich ein neuer Wirtschaftszweig. Um den Berg Montana Pelado wurde ein technischer Lehrpfad angelegt, mit dem erneuerbare Energien, vor allem Wind- und Solarkraft, ausprobiert werden. Lage und Vegetation Abades liegt an der Südostküste Teneriffas und hat dadurch etwa 350 Sonnentage im Jahr. Die Touristenhochburg Las Américas ist mit dem Auto knapp 20 Minuten entfernt und auch die Hauptstadt Santa Cruz ist über die Autobahn in einer halben Stunde zu erreichen. Durch die sonnige Südlage ist das Gebiet eher trocken, hat dafür aber einen direkten Zugang zum Strand und zu dem meist ruhigen Wasser. Ein eigenes Auto ist hier sehr von Vorteil, denn über die Autopista Sur sind es zu den nächsten Orten nur wenige Minuten. Doch auch die grünen TITSA- Busse fahren hier in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel die Linie 111 in Richtung Santa Cruz und Las Americas/Los Christianos. Aber auch die Linien 341, 116 und 115 fahren Abades an. Der Organisation der Busse sollte man auf ganz Teneriffa ein großes Lob aussprechen, da das Netz ihrer Fahrten sehr gut strukturiert ist und man eigentlich immer überall hinkommt. Umweltbewusst und preiswert wohlgemerkt. Activitäten Da sich Abades als eher klein beschreibt, besitzt dieses Örtchen auch keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten. Doch der 1902 erbaute Leuchtturm zwischen Abades und El Poris ist ein schönes Fotomotiv und strahlt nicht nur Licht sondern auch eine ganz bestimmte Stimmung aus. Für Wasserfreunde ist Abades ein Paradies zum Tauchen und Schnorcheln und da hier fast immer die Sonne scheint und die Wellen ruhig sind, ist die Bucht von Abades nahezu perfekt. Strände In Abades befindet sich einer der seltenen goldgelben Strände der Insel. Da auf Teneriffa Strände mit schwarzem Vulkansand dominieren, ist ein weißer Strand die absolute Ausnahme. Zudem ist es ein idyllischer, nicht stark frequentierter Strand, der lediglich an den Wochenenden von den Einheimischen besucht wird. Der Strand befindet sich direkt hinter der Siedlung und ist gut zu erreichen. Neben ihm gibt es eine kleine Bucht, die FKK-Liebhabern einen Rückzugsort bietet. Feste Fiesta del Carmen Jedes Jahr am 16. Juli findet das Fest zu Ehren der Schutzpatronin Santa Carmen statt. Sie wird geehrt, weil sie die Fischer bei ihrer Arbeit auf dem Meer beschützt. Das Fest wird mit Musik und Tanz gefeiert, vor allem aber mit sportlichen Wettkämpfen, wobei das Bootsrennen besonders beliebt ist.  
Allgemeines zu Aguamansa  Im üppigen Grün des Teide- Gebirges, auf über 1000 Metern, befindet sich das kleine, idyllische Dorf Aguamensa. Bekannt ist es vor allem bei Wanderern als Ausgangspunkt für Touren zum Teide- Vulkan. Ebenso kann man in einigen Minuten das wunderschönen Naherholungsgebiet La Caldera erreichen. Geschichte / Einführung Aguamansa gehört zur Gemeinde La Orotava und ist ein wunderschönes Bergdörfchen am Fuße des Teide-Gebirges. Geschichtsträchtig ist der Ort durch den Naturforscher Alexander von Humboldt geworden, der von hier aus einen Teil seiner Entdeckungstouren auf Teneriffa startete. Der Ausblick vom Dorf hinunter ins Tal ist atemberaubend. Angeblich stand in Aguamansa Humboldt vor über 200 Jahren und genoss ebenfalls die fantastische Aussicht. Das Tal in das man blickt, entstand durch tektonische Aktivität und gilt somit auch als „gesenktes Gebiet“. Im Teide- Nationalpark befindet sich eine Aussichtsplattform, die nach Alexander von Humboldt benannt wurde, die 'Mirador Humboldt'. Aguamansa ist schon immer berühmt für seine atemberaubende Fauna und Flora. Viele Forscher und Entdecker hat es in das kleine Dorf gezogen, dass mit einer der üppigsten Vegetationen auf ganz Teneriffa überrascht. Wirtschaft Aguamansa ist inselbekannt für seine fantastische Forellenzucht. Eines der berühmtesten Fische auf Teneriffa ist die Forelle aus Aguamansa. Die Zucht kann man besichtigen und frischen Fisch vor Ort kaufen. Dabei ist es schon mal möglich, dass man sich, bei einem Rundgang durch die Zucht, seinen eigenen Fisch aus dem Becken holen darf. Die Forellen werden auch in den umliegenden Restaurants zum Kauf angeboten. Die überblieferte, köstliche Zubereitungsart der Guanchen sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Im Restaurant „Aguamansa“ ist die Forellenspezialität "Trucha de Navarro" der absolute Geheimtipp. Die Forellenzucht trägt einen Teil zur Wirtschaft im Dorf bei. Ansonsten lebt das Dorf vom Wander-Tourismus und den Besuchern des Teide. Kultur Die Bewohner Aguamansas sind ruhige, entspannte Menschen, die das Gebirge und den fantastischen Blick von ihrem Dorf auf den Atlantik, sowie auf die umliegenden Gebirgsmassive lieben. Sie stehen den Touristen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Kommt man ihnen entgegen, indem man sich auf spanisch versucht, wird man in den meisten Restaurants mit offenen Armen empfangen. Mit etwas Glück kann man so Interessantes über den Forellenfang oder die Zubereitung der Fische erfahren. Die Anwohner sind stolz auf ihre wunderschöne Natur rund um den Ort. Deshalb werden Flora und Fauna hier akribisch geschützt. Lage und Vegetation In einer Höhe von 1120m befindet sich das kleine Bergdorf Aguamansa, am Ausläufer des Teide- Gebirgsmassivs. Der Ort ist bekannt für wunderschöne Wandertouren, die von hier aus begonnen werden können. Von Aguamansa aus ist man sowohl extrem schnell im Innern des Teide- Gebirges, als auch im nahegelegenen Teino- Gebirge. Er ist der letzte Ort vor Teneriffas „Märchenwald“, einem wunderschönen Waldgürtel am Fuß des Teide- Gebirges, der mit zahlreichen grünen Kiefernbäumen bestückt ist. Durch die hohe Niederschlagsrate rund um Aguamansa ist die Vegetation so üppig wie nirgends sonst auf der Insel. Eukalyptusbäume, die ursprünglich aus Australien stammen, wachsen neben wilden Farnen und Kastanienbäumen. Auf dem Weg von Aguamansa ins Teide- Gebirge findet man unterschiedlichste Kräutersorten. Von Thymian über Oregano bis hin zu Minze - der mediteranen Küche steht nur noch eines im Wege: Das Pflücken und Mitnehmen von Gewächsen ist bei Geldstrafe verboten! In Aguamansa herrscht eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Tau sammelt sich in den Morgenstunden auf den Kastanienblättern und dicke Nebelschwaden ziehen frühmorgens über die Wälder hinweg. Das gibt der Gegend rund um Aguamansa etwas Verwunschenes. Ist man nicht mit dem Auto unterwegs, kann man Aguamansa auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. In den Ort fährt mehrmals täglich die Bus- Linie 345 von Puerto de la Cruz nach Aguamansa und von da aus weiter nach La Caldera. Auch die Bus- Linie 348, ebenfalls von Puerto de la Cruz, fährt über Aguamansa nach Cañadas del Teide (Parador de Turismo).   Sehenswürdigkeiten Los Organos Eine besondere Attraktion im Wandergebiet rund um Aguamansa sind die Los Organos. Hierbei handelt es sich um Säulen aus Basaltstein, die wie Orgelpfeifen aussehen. Die kleinen Felsgebilde liegen auf ca. 1300 Meter Höhe oberhalb von Aguamansa und stechen auf den Wanderungen rund um das Dorf immer wieder ins Auge. La Caldera Das wunderschöne Naherholungsgebiet La Caldera eignet sich ebenfalls hervorragend zum Wandern. Mehrere Grillstellen und mit Sitzbänken und Tischen ziehen scharenweise Barbecue- Freunde nach La Caldera, die hier gemütlich Wandern und Grillen. Kinderspielplätze machen das Gebiet besonders familienfreundlich. Neben Wandertouren kann man in La Caldera auch Ausreiten. Einige idyllische Reitpfade schlängeln sich durch das Gelände. Die Forellenzucht  Eine besondere Sehenswürdigkeit in Aguamansa selbst ist die inselbekannte Forellenzucht. Es werden Führungen durch die Zucht angeboten, bei denen man einiges über die Aufzucht und die Zubereitung der Fische erfährt. Selbstverständlich kann man direkt vor Ort den frischen Fisch kaufen, oder ihn sich ganz einfach nach Geheimrezept in einem der nahegelegenen Restaurants zubereiten lassen. Die Forellenzucht hat Montag bis Samstag von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Man sollte auf jeden Fall die Spezialität „Trucha de Navarro“ testen, ein Geheimrezept aus Aguamansa. Die Forellenzucht, auch Piscifactoria genannt, findet man von Aguamansa aus auf der Carretera La Orotava in Richtung Las Cañadas. Sie befindet sich in der Kurve auf der linken Seite. Hat man kein Auto zur Verfügung, kann man die Piscifactoria auch mit der Bus- Linie 345 erreichen. Der Bus hält direkt gegenüber der Forellenzucht. Aussichtspunkt Mirador Humboldt Direkt im Teide- Nationalpark befindet sich der Aussichtspunkt Mirador Humboldt, der nach einer schönen Wanderung durch die Kiefernwälder des Parks aufgesucht werden kann. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick über die Insel und auf den Teide- Vulkan. Der Aussichtspunkt wurde nach dem Naturforscher Alexander von Humboldt benannt, welcher rund um Aguamansa bereits vor über 200 Jahren zahlreiche Entdeckungs- und Erkundungstouren unternahm.   Restaurants Eines der bekanntesten Fischrestaurants in Aguamansa ist das „Restaurant Aguamansa“, das für seine Forellen- Spezialitäten bekannt ist. Das nette Lokal liegt direkt in Aguamansa und wird täglich mit frischem Fisch von der ortsansässigen Forellenzucht beliefert. Das Restaurant Aguamansa befindet sich in Lugar Aguamansa 525, in 38300 Orotava, La (Tenerife)Sie finden jedoch zahlreiche gute Restaurants an der Strasse.   Nachtleben In Aguamansa selbst ist abends nicht besonders viel geboten. Man kann nach dem Abendessen natürlich noch einige Zeit in den leckeren Fischrestaurants verweilen. Bars und Kneipen gibt es im Ort jedoch nicht. Abends sollte man also am besten in die nächstgelegenen größeren Städte fahren. Hierfür bietet sich zum Beispiel der Küstenort Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas an.   Strände In Aguamansa selbst befindet sich kein Strand, da der Ort nicht direkt am Wasser liegt. Man ist jedoch innerhalb weniger Minuten am Atlantik. So kann man zum Beispiel an die Nordküste nach Puerto de la Cruz fahren. Hier befinden sich zahlreiche schwarze Sandstrände, die zum entspannten Baden und Sonnen einladen. Auch die Playa de Bollubollo, östlich von Puerto de la Cruz, ist bei den Ortsansässigen und den Touristen sehr beliebt. Surfer und Wassersportler kommen an den Playas rund um Puerto de la Cruz voll auf ihre Kosten.   Einkaufen Um einkaufen zu können, sollte man nach La Orotava fahren. In Aguamansa gibt es, neben vereinzelten Kiosk-Läden und kleinen Geschäften, keine größeren Supermärkte. In La Orotava befindet sich ein großer Supermarkt der Kette Hiperdino. Auch im nahegelegenen Puerto de la Cruz befinden sich viele verschiedene Supermärkte von Mercadona über Alcampo bis hin zu Hiperdino.    
  Allgemeines zu Arafo Die bezaubernde Ortschaft Arafo liegt in etwa 450 Metern Höhe vor einem imposanten Bergpanorama der Cañadas, südöstlich von Santa Cruz de Tenerife. Schon bei der Anfahrt über die wunderschöne, sich den Berg hochwindende Straße mit ihren vielen Palmen und Blumen fällt einem die Gepflegtheit dieser Gemeinde auf. Im Ort angekommen, wird man von typisch kanarischen und weiß verputzten Häusern und deren mit Geranien geschmückten Balkonen begrüßt. Rechts und links der Straßen befinden sich in diesem ordentlichen Dorf viele Gewächse, die liebevoll bewässert und gepflegt werden. Die Stadt zieht sich steil den Hang hinauf und Häuser stehen inmitten zahlreicher Terrassen, auf denen Obstgärten und Weinreben angelegt sind. Im oberen Teil der Stadt bietet sich ein tolles Panorama über die Dächer der Ortschaft hinunter zum nahegelegenen Atlantik. Zudem beeindruckt die grüne Berglandschaft der Cañadas, die unmittelbar hinter dem Ort beginnt. Arafo ist ein ausgesprochen malerisches und musikalisches Dorf. Jahrelang fand hier die größte Kunsthandwerksmesse der Insel statt und nirgendwo in ganz Spanien gibt es mehr Musiker pro Einwohner als hier. Nicht umsonst trägt die Ortschaft den Beinamen „die musikalischste Stadt der Insel“. Arafo bietet kaum Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen, ist jedoch unbedingt für einen Tagesausflug mit anschließender Wanderung oder Mountainbiketour ins traumhafte Gebirge zu empfehlen. Lage und Vegetation Die kleine verschlafene Ortschaft Arafo liegt in etwa 450 Metern Höhe vor einem imposanten Bergpanorama der Cañadas, südöstlich von Santa Cruz de Tenerife und somit an der Ostküste der Insel. Von hier aus hat mein einen tollen Ausblick auf die umliegende Vulkanlandschaft. In relativ abgeschiedener Lage ist der Ort, der zu der gleichnamigen Gemeinde Arafo gehört, trotzdem relativ gut zu erreichen. Vom Flughafen im Süden gelangt man über die Autopista del Sur (TF-1) nach drei Vierteln der Strecke Richtung Santa Cruz über eine wunderschöne, sich den Berg hochwindende und mit vielen Palmen und Pflanzen verzierte Straße nach Arafo. Auch eine sehr alte, kurvenreiche Straße verbindet die Ortschaft direkt mit der Hauptstadt. Fährt man vom Ortseingang gerade durch Arafo hindurch, bringt man weitere Höhenmeter hinter sich, da die Stadt mit ihren teilweise sehr steilen Straßen den Hang hinauf gebaut wurde. Dafür bietet sich, oben angekommen, ein imposantes Bergpanorama mit Blick über die Dächer der Ortschaft und den Atlantischen Ozean. Wo sich früher üppige Wälder befanden, sind heute die terrassierten Felder mit ihren Obstgärten und die zahlreichen Weinberge zu sehen. Aufgrund der Lage am Berg ist ein Auto dringend zu empfehlen, jedoch gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Bus nach Arafo zu gelangen. Der Bus der Linie 121 pendelt alle zwei Stunden zwischen Santa Cruz de Tenerife und Güimar und hält in Arafo. Zudem fährt der Bus der Linie 126 von Arafo Richtung Candelaria und Santa Cruz, dies jedoch nur zweimal am Tag. Geschichte/Gründung Der Name Arafo tauchte erstmalig 1504 in einer Urkunde auf, in der ein gewisser Alonso Fernández de Lugo sein Land in der Nähe der Schlucht Ayavingo an Hernando de Fuentes übertrug. Auch in einem Gedicht von Antonio de Viana aus dem Jahre 1604 wird der Name bereits erwähnt. So hat das Dorf seinen Ursprung schon im frühen 16. Jahrhundert, was wohl daran lag, dass es durch die existierenden Quellen von El Añavingo genug Wasser gab, um das Land fruchtbar zu machen. Hier konnte man sich niederlassen, Lebensmittel anbauen und Nutztiere halten, da Weideflächen geschaffen werden konnten. Die Wasserkraft machte die Versorgung der Siedlung möglich. Zunächst noch politisch abhängig von Güimar und Candelaria, wurde es 1795 zur eigenen Pfarrei erklärt. Wirtschaft Einst war die Umgebung um Arafo üppig bewaldet. Zu dieser Zeit war die Holzwirtschaft die tragende finanzielle Säule des Ortes. Wasserrinnen sind noch heute vielfach zu sehen und der Dorfplatz, der noch immer El Aserradero - übersetzt das Wassersägewerk – heißt, erinnert weiterhin an die damalige Holzwirtschaft. Heute gibt es hier jedoch keine Bäume mehr. Die Haupteinnahmequelle der jetzt in Arafo arbeitenden Menschen liegt vor allem im Wein-, Kartoffel- und Gemüseanbau. Die Stadt breitet sich sozusagen zwischen den Terrassen auf den Hängen in einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Senke aus. Die meisten der 5.500 in Arafo lebenden Menschen verdienen ihr Geld jedoch in den wirtschaftlich relevanten Städten wie der nahegelegenen Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife sowie La Laguna. Weitere Verdienstmöglichkeiten bieten die zahlreichen Hotels, Bars und Restaurants in den vom Tourismus lebenden Städten in der Nähe. Kultur und Einwohner Arafo war schon immer bekannt für seine kunstliebenden Einwohner. Nicht umsonst finden gerade hier verschiedenste Kunsthandwerksmessen statt, während denen das Dorf kaum wiederzuerkennen ist. Zwar sind die Häuser auch im Alltag gepflegt und kunstvoll geschmückt, doch zu den bis ins Ausland beliebten Kunsthandwerksmessen verwandelte sich das Dorf in eine pure Künstlerstadt, in der eine Vielzahl der Einwohner zeigt, welch Kreativität in ihnen steckt. Viele Besucher tümmeln sich zu diesen Gelegenheiten in der kleinen Ortschaft. Dieser künstlerische Einfluss ist in der Ortschaft noch immer jeder Zeit zu spüren. Viele der weißen, typisch kanarischen Häuser sind liebevoll mit Geranien oder Malereien geschmückt. Viele bunt bemalte Häuser mit wunderbar dekorierten Balkonen sorgen für ein schönes Stadtbild. Auch musikalisch hat das Dorf etwas zu bieten. Nicht wenige bekannte Musiker, Gruppen und Kapellen kommen aus Arafo. So gab man dem Ort den Beinamen „das musikalischste Dorf der gesamten Insel“. Als zusätzlichen Hinweis darauf könnte man auch die auf dem Dorfplatz aufgestellte Dame, die von einem Notenband umschlungen wird, verstehen. Wem das noch nicht reicht, der sollte bei einer der zahlreichen Musikkapellen, die in Arafo beheimatet sind, vorsprechen und sich überzeugen lassen. Arafo beherbergt etwa 5.500 Menschen, die überwiegend ein sehr katholisches Leben führen. Der Ort erstreckt sich auf einer Fläche von circa 34 Quadratkilometern. Aktivitäten Wandern in Arafo In Arafo startet ein wunderschöner Wanderweg über die Berge Montaña de las Arenas mit einer Höhe von 1.589 Metern über dem Meeresspiegel und einem Vulkan, der letztmals 1706 ausbrach und sich ins Meer ergoss. Weiter gelangt man über diesen Wanderweg zur Montaña der la Cruzita auf etwa 2.000 Meter Höhe. Diese Wanderung führt über atemberaubende Schluchten und durch eine vom Weinbau geprägte Landschaft mit tollem Panorama. Eine weitere Wanderroute geht von Arafo zum Cumbre Dorsal, einem grünen, waldigen Bergrücken zwischen La Laguna und den Cañadas. Diese Tour ist auch mit dem Mountainbike machbar und bietet spektakuläre Wege durch die traumhafte Landschaft. Sehenswürdigkeiten Arafo gilt zwar als ein besonders kleiner Ort, geizt dennoch nicht an der Auswahl seiner Sehenswürdigkeiten für alle Musik- und Kulturinteressierten. Von Konzerträumen über Kunsthandwerksmärkte und einheimischen Hotspots gibt es ein, für dieses kleine Örtchen, großes Angebot. Markthalle mit Marktplatz Arafo bietet als kleiner, abgeschiedener Ort eine moderne, jedoch nicht allzu große Markthalle und einige Ausstellungsräume, in denen in der Vergangenheit Kunsthandwerksmessen abgehalten wurden. Diese befinden sich um einen gepflegten, mit zahlreichen Pflanzen geschmückten Platz im unteren Teil des Ortes. Hier findet jeden Dienstag von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein Markt statt, auf dem Gemüse, Fleisch und Kunsthandwerk verkauft wird. Adresse: Calle de Güímar 1, 38550 Arafo Cura Viejo In diesem alten Haus mit wunderschönem Meeresblick wohnte einst der Pfarrer der Gemeinde Arafos. Übersetzt heißt Cura Viejo „alter Pfarrer“. Das Haus wurde 1795 erbaut und bereits restauriert. Heute kann es als Casa Rural, also als ländliche Unterkunft, von Urlaubern gemietet werden. Es befinden sich drei Appartements für jeweils zwei Personen in dem Haus. Dabei handelt es sich um eines der wenigen Häuser Arafos, die gemietet werden können. Aber auch der Anblick der Fassade ist für Durchreisende durchaus lohnenswert. Adresse: Calle Andrés Orozco Batista 18, 38550 Arafo Dorfplatz Wenn man nach Arafo hineinfährt, kommt man direkt zum Dorfplatz, der noch heute El Aserradero – übersetzt das Wassersägewerk – genannt wird, obwohl hier seit Jahrhunderten schon kein Sägewerk mehr in Betrieb war. Früher hingegen nutzten die Bewohner Arafos die Kraft der vorhandenen Wasserquellen, um die großen Mengen an Holz, die im 16. Jahrhundert noch vorkamen, zu verarbeiten. Dem Namen zufolge gab es auf dem Dorfplatz, der heute offiziell Plaza San Juan Degollado heißt, ein großes Wassersägewerk, welches das gesamte Dorf beschäftigte. Auf dem Platz, der auch gleichzeitig der Kirchenplatz der Pfarrkirche San Juan Degollado ist, befinden sich zahlreiche Lorbeerbäume, die den Einheimischen Schatten spenden. Die Bewohner Arafos sitzen nämlich täglich auf diesem Platz und tauschen sich über die neusten Ereignisse des Ortes aus. Ein Tourist in dieser Ortschaft könnte eines dieser Ereignisse sein, so selten wie diese hier anzutreffen sind. Zudem laden ein schattenspendender, sehr alter Pavillon und die vielen Blumen und Palmen zu einer kleinen Pause auf dem Platz ein. Pfarrkirche San Juan Degollado Direkt am Dorfplatz befindet sich die katholische Pfarrkirche San Juan Degollado, ursprünglich eine Wallfahrtskapelle. Schon kurze Zeit nach ihrer Erbauung im Jahre 1673 wurde der Zusatz „Degollado“ angehängt, um sich von der ansonsten gleichnamigen Pfarrkirche in Güimar abzugrenzen. So ist die Kirche sozusagen nicht mehr dem Heiligen Johannes gewidmet, sondern vielmehr seiner Enthauptung, denn „degollado“ heißt nichts anderes als „geköpft.“ Die Kirche besticht durch ihre weiß-okkerfarbene Fassade und ihrem, auf der linken Seite befindlichen, großen Glockenturm, der vom oberen Teil der Stadt betrachtet aus den Gassen herausragt. Über ein hölzernes Portal gelangt man ins Innere des Gotteshauses, in dem man anerkennenswerte Holzschnitzereien des bekannten kanarischen Künstlers Pablo Serrano bewundern kann. Öffnungszeiten: nur bei Messe Messezeiten: direkt vor Ort zu erfragen Iglesia del Carmen Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Ortschaft ist eine kleine, hübsche Kirche, die weiter im südlichen Teil an der Plaza Nuestra Señora del Carmen liegt. Die Kirche wurde 2009 neu in gelb verputzt und besitzt einen kleinen Glockenturm, dessen Glocken zu jeder vollen Stunde erklingen. Das Portal ist mit schönen Steinen versehen und an den Seiten gibt es einige bunte Fenster, die für gute Lichtverhältnisse im Inneren sorgen. Davor befindet sich ein neu angelegter Platz, der sehr gepflegt ist und zu einer kleinen Rast einlädt. Neben ein paar Bänken gibt es hier einen Minispielplatz zur Abwechslung für die Kleinen. Öffnungszeiten: nur bei Messe Messezeiten: vor Ort zu erfragen Konservatorium „Das musikalischste Dorf der Insel“ besitzt natürlich auch einen großen Konzertsaal für diverse Veranstaltungen. Das Konservatorium befindet sich in der Calle Conde Belascoain. Im großen Auditorium Juan Carlos I, das vom spanischen König höchst persönlich eingeweiht wurde, finden klassische Konzerte sowie Volksmusikfestivals statt. Adresse: Calle Conde Balascoain, 38550 Arafo Künsthandwerksmesse Die Kunsthandwerksmesse war bisher immer das Highlight des Jahres in Arafo. Auf diese Messe fiebert das Dorf das ganze Jahr über hin und macht sich hübsch für die zahlreichen Besucher aus aller Welt. Das kleine künstlerische Dorf erwacht sodann zum Mittelpunkt der Kunstszene der Kanarischen Inseln. Es werden Kunstwerke von Schnitzereien über Malerei bis hin zu Skulpturen und Schmuck präsentiert. Besucher haben dazu die Möglichkeit, zahlreiche Kunstwerke sowie Kleidung, Schmuck, Instrumente und andere Dekorationsgegenstände zu kaufen. Leider ist die Kunsthandwerksmesse 2010 aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ausgefallen und auch im nächsten Jahr ist ihr Stattfinden nicht gesichert. Sofern sie abgehalten wird, findet sie immer im März statt und wird in der Region durch Plakate angekündigt. Strände Da Arafo nicht unmittelbar am Meer liegt, gibt es hier keinen Strand. Doch liegen die Badeorte Candelaria, La Vjudas, El Sovorro und ganz besoners El Puertito de Guimar nur wenige Kilometer entfernt und bieten sehr gute Bademöglichkeiten an traumhaften Stränden. Feste Romeria de San Agustín Eines der schönsten typischen Volksfeste der Insel ist die Romería de San Agustín. Dieses Fest findet am letzten Sonntag im August statt und wird zu Ehren des Heiligen Augustins veranstaltet. Das Heiligenbild des San Augustin wird dazu in einer atemberaubenden Prozession mit viel Musik in die Schlucht von Añavingo gebracht, in der es bis Mitte des nächsten Monats bleibt. Dies symbolisiert den alten Glauben, dass der Heilige den Wasserlauf zurück nach Arafo gelangen konnte. In einer Wallfahrt wird das Abbild des Heiligen Augustin im nächsten Monat dann zurück in die Pfarrkirche San Juan Degallado in Arafo gebracht. Begleitet wird der Zug von vielen Musikern und Folkloregruppen. Das Fest am letzten Sonntag im August ist auch bei Touristen sehr beliebt, weshalb die Stadt sehr gut besucht ist. Es gibt viele Attraktionen, traditionelle kanarische Kost, guten Wein und natürlich wird bis in die Nacht zu lauter Musik zahlreicher Musiker getanzt. Restaurants In Arafo gibt es nur sehr wenige, kleine Restaurants. Fährt man jedoch die Autobahn- Carreterra Autopista bei La Hidalga hinunter Richtung Autobahn, kommt man an einem bei Touristen sehr beliebten Restaurant vorbei. Es heißt El Volcán und bietet eine ausgezeichnete traditionelle, kanarische Küche und freundlichen Service. Zudem gibt es einige wenige Restaurants in den nächsten Ortschaften La Hidalga, El Volcan und Güimar.    
Allgemeines zu Arona Die Stadt Arona liegt im Süden der Insel in der Nähe der Küstenorte Playa de las Américas und Los Cristianos. Ganz im Gegensatz zu diesen lebhaften Touristenhochburgen scheint in Arona die Zeit stehen geblieben zu sein. 79.377 Einwohner leben in der Gemeinde - davon entfallen aber nur wenige tausend auf die Stadt selbst. Wer schon einmal in dem verschlafenen Nest war, wird aber auch diese Zahl für maßlos übertrieben halten. Daher bietet der Ort Urlaubern eine kontrastreiche Abwechslung zu den überfüllten Vergnügungsmeilen im Süden der Gemeinde. Geschichte Der Süden Teneriffas war bis in die späten 70er Jahre touristisch kaum erschlossen. Mehrheitlich dominierten kleine Fischerorte die Küsten rund um die Stadt Arona und boten die Lebensgrundlage für den Großteil der Einwohner. Der Bau des südlichen Flughafens änderte diesen Zustand grundlegend. Heute ist die Südküste das touristische Herz Teneriffas, bietet sie doch das ganze Jahr über angenehme Temperaturen und Sonnenschein. Arona selbst ist vom Massentourismus bisher aber weitgehend verschont geblieben und hat seinen individuellen kanarischen Kleinstadt-Charme beibehalten. Kultur und Einwohner Der historische Ortskern „Plaza del Cristo“ mit dem stattlichen Rathaus und die im klassisch kanarischen Baustil gehaltene Kirche „San Antonio Abad“ zeugen vom Reichtum der Stadt. Schließlich werden von dort aus die touristischen Goldgruben vom Surferparadies El Médano bis zur Touristenmetropole Las Américas verwaltet. Religion spielt in Arona eine große Rolle. Neben der bereits erwähnten Kirche ist auch ein Kreuz dem Schutzheiligen der Stadt „San Antonio Abad“ gewidmet. Zudem findet jedes Jahr ein Fest zu seinem Gedenken statt. Die Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde hat sich seit Anfang der 80er Jahre nahezu verachtfacht. Der Grund für diese rasche Entwicklung war die zunehmende Bedeutung des Tourismussektors im Süden der Gemeinde. Viele Auswanderer vor allem aus England und Deutschland sowie Einheimische aus ländlichen Gebieten der Insel zogen an die Küste, um dort einen Job zu finden. Die Stadt Arona liegt etwas nördlicher im Landesinneren. Deswegen stagniert die dortige Einwohnerzahl bei etwa 3000. Wirtschaft Landwirtschaftliche Anbauflächen finden sich wenige Kilometer östlich der Stadt im Valle de San Lorenzo. Hier werden hauptsächlich Bananen angebaut und auf der ganzen Insel vertrieben. Die Fläche wird auch genutzt um Tomaten, Pfeffer, Kartoffeln und Blumen zu kultivieren und nach Europa zu exportieren. Der Tourismussektor ist trotzdem bei Weitem der größte Arbeitgeber der Region. Über 60% der Gemeindebevölkerung arbeitet in diesem Bereich. Städte wie Los Cristianos und Las Américas gehören schon seit Langem zu den Top-Ausflugszielen europäischer Urlauber. Lage und Vegetation Der kleine Ort liegt auf etwa 630 Metern auf der Hochebene des Teides. Schmale Gässchen, steile Straßen und sympathische kleine Häuser im Kolonialstil prägen das Stadtbild Aronas. Den typisch kanarischen Baustil sieht man vor allem im „Caserio de Altavista“, einer kleinen Wohnsiedlung am Rand der Stadt. Von Playa de las Américas aus erreicht man die Stadt mit dem Auto in etwa 20 Minuten. In etwa 15 Minuten schlängelt man sich über kurvenreiche, enge Passstraßen vom nördlich gelegenen Vilaflor entlang rauer Gesteinsformationen und üppiger Wälder bis zum idyllischen Städtchen. Aktivitäten Arona ist für einen Aktivurlaub bestens geeignet. Neben den vielfältigen Wanderrouten rund um den Roque del Conde können Urlauber ebenso dem nah gelegen Zoo einen Besuch abstatten, Golfen gehen, auf Pferden reiten oder eine Runde durch den Orchideengarten drehen. Centro de Orquideas In Valle San Lorenzo, etwa vier Kilometer entfernt von Arona, befindet sich ein blühender Orchideengarten. Über 100 verschiedene Arten aus sämtlichen Ländern der Erde warten dort auf Blumenliebhaber. Ein Spaziergang durch die Anlage verspricht eine vielseitige Blütenpracht - sogar fleischfressende Pflanzen sind zu sehen. Wem ein Blick auf die Orchideen nicht genug ist, kann auch welche kaufen und sie mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus lässt sich im Panorama Café die Aussicht über Valle San Lorenzo genießen. Adresse Orchid Center Virtue Street 33 Valle San Lorenzo Teneriffa Öffnungszeiten Winter: täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr Sommer: Montag bis Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr Jungle Park Der liebevoll angelegte Zoo hat seinen Besuchern Einiges zu bieten: Pinguine, Nilpferde, Pelikane, Krokodile und sogar eine Greifvogelshow, auf Grund welcher der Zoo auch oft Adlerpark genannt wird. Abenteuerlustige Urlauber können sich hier über Hängebrücken wagen, sich durch den Dschungel kämpfen oder die 800 Meter lange Bob-Bahn ausprobieren. Ein besonders Highlight ist ein weißer Löwe – schließlich gibt es von dieser Art nur 27 auf der ganzen Welt. Adresse Urbanización Las Águilas del Teide s/n 38640 Arona Teneriffa Reitclub Amarilla Golf & Country Club Der Amarilla Golf & Country Club liegt etwa zehn Kilometer östlich von Arona. Dort können Urlauber entweder in einer großzügigen Pferdekoppel reiten oder längere Küsten- und Bergtouren unternehmen. Es wird für die passende Einweisung aller Alters- und Leistungsklassen gesorgt. Der großzügige 18-Loch Amarilla Golfplatz besticht durch kleine Grüns und hügelige Fairways. Zudem genießen Golfer stets einen herrlichen Blick aufs Meer. Adresse: Amarilla Golf & Country Club, Urb. Amarilla Golf, 38639 San Miguel de Abona, Roque del Conde Geologisch gehört der Berg Roque del Conde zum Adeje-Massiv und zu den ältesten geologischen Formen Teneriffas. In Anlehnung an den Guanchenführer Ichasagua, der noch viele Jahre nach der Besetzung Teneriffas im Jahre 1496 Widerstand gegen die spanischen Eroberer leistete, wird der Berg auch Roque de Ichasagua genannt. Arona ist der Ausgangspunkt einiger interessanter Wanderungen verschiedener Längen und Schwierigkeitsgraden. Eine etwa vierstündige Tour führt vom Viertel Vento hinauf auf das Plateau des Berges. Ab etwa 1000 Metern hat man einen wunderschönen Blick über die gesamte Südküste. Im Restaurant Meson Era Las Mozas in Valle San Lorenzo in der Calle La Cabezada 26 gibt es dann die passende Stärkung. Wem diese Wanderung zu lange dauert, kann eine etwa zweistündige Tour über den Camino Roque del Conde unternehmen. Er startet knapp über dem Kreuz von San Antonio und endet am Gipfel des Berges. Der Höhenunterschied beträgt etwa 400 Meter. Da der Weg zum Schluss hin recht eng und steil wird, ist ein mittlerer Schwierigkeitsgrad angegeben. Ein leichterer Weg ist der Camino del Topo. Er führt von Arona bis in das kleine Städtchen Ifonche. Die Dauer beträgt etwa zweieinhalb Stunden bei ca. 400 zurückzulegenden Höhenmetern. Bei diesem Weg durchquert man gleich zwei Naturschutzgebiete: die Reserva Natural Especial del Barranco del Inferno und El Paisaje Protegido de Ifonche. Sehenswürdigkeiten Für die Bürger Aronas spielt Religion eine große Rolle. Dementsprechend sind auch einige Sehenswürdigkeiten der Stadt christlichen Ursprungs. So etwa die Kirche "San Antonio Abad" im historischen Zentrum oder das "Cruz de San Antonio", das oberhalb der Gemeinde auf einem Hügel über die Stadt wacht. Darüber hinaus lassen sich in Arona das repräsentative Rathaus, eine Wallfahrtskapelle, der alte Waschplatz sowie ein riesiger Baum bestaunen, der aufgrund seines Alters und seiner Größe zum Naturdenkmal ernannt wurde. Cruz de San Antonio Das Kreuz zu Ehren des Schutzheiligen Abts San Antonio befindet sich etwas oberhalb des Stadtkerns neben einer extrem steilen Straße, die man, wenn man Besitzer eines Autos ist, nur mit viel Schwung und Pferdestärken erklimmen kann. Ansonsten kommt man nicht umher den Weg zu Fuß zu bestreiten. Ist man aber mal oben angekommen, freut man sich umso mehr über den fantastischen Ausblick bis zur etwa 10 Kilometer entfernten Meeresküste. Plaza la Paz und Almácigo Der sogenannte „Platz des Friedens“ befindet sich südlich des historischen Ortskerns. Dort finden Reisende die zentrale Bushaltestelle der Stadt. Gleich daneben steht der „Almácigo“, ein hundert Jahre alter, imposanter Baum der Gattung Terebinthe, der zum Naturdenkmal ernannt wurde. Los Lavaderos und der alte Wassertank Der alte Waschplatz wurde von den Einwohnern Aronas bis in die frühen fünfziger Jahre benutzt, um ihre Wäsche zu waschen. Damit kein wertvolles Regenwasser verschwendet wurde, errichtete man zudem einen großen Wassertank, in dem die Flüssigkeit gespeichert werden konnte. Beide Anlagen können auch heute noch besichtigt werden. Plaza del Cristo Auf dem repräsentativen Platz im historischen Ortskern befinden sich das denkmalgeschützte Rathaus, welches einige Kommunalabteilungen und einen Plenarsaal beheimatet sowie die Kirche „San Antonio Abad“. Das ehemalige Kloster wurde im späten achtzehnten Jahrhundert im klassisch kanarischen Baustil errichtet. Im Inneren befindet sich ein prunkvoller Altar. Das Altarbild wurde der Kirche 1840 vom Franziskaner Kloster in Adeje übergeben. Darauf sieht man das Bild des „Cristo de la Salud“, das dem kanarischen Holzbildhauer Lázaro Gonzáles de Ocampo aus der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts zugeschrieben wird. Zudem ist ein Bild des Schutzheiligen der Stadt San Antonio Abad und eine Abbildung der „Mutter der Empfängnis“ („La Virgen de la Concepción“) zu sehen. Vor dem Eingang des Rathauses, das einem besonders wegen seines charakteristischen Balkons aus Teakholz ins Auge sticht, steht außerdem eine Statue des Mönchs Peter von Betancurt (span. Hermano Pedro), der von Papst Johannes Paul II heilig gesprochen wurde. Bruder Peter, wie er auf Deutsch genannt wird, ist bis heute der einzige Heilige, der auf den Kanarischen Inseln geboren wurde - nur wenige Kilometer weiter nördlich in Vilaflor. Ermita el Calvario Die Wallfahrtskapelle „Ermita el Calvario“ war bei ihrem Bau im Jahr 1877 zunächst nur eine einfache Wand, die den gekreuzigten Jesus von Nazaret auf seinem Leidensweg zeigte. Zwischen 1904 und 1909 wurde die Wand um eine Kapelle erweitert, die während der religiösen Feste besonderen Zulauf findet. An der Kapellenfassade fallen vor allem graue und rote Steine auf, die für die kanarische Architektur untypisch sind. Von der Kapelle aus hat man einen wunderbaren Blick über die ganze Gemeinde Aronas bis zu den Stränden von Las Americás und Los Cristianos. Museen Das Kulturprojekt Mariposa Park wurde bereits 1993 von einem deutschen Ehepaar ins Leben gerufen. Das Ziel war es, einen Ort zu schaffen, in dem durch die ästhetische Schönheit der Kunst nicht nur Empfindungen, sondern auch Gedanken beflügelt werden sollten. Mehr als 70 Künstler unterschiedlicher Herkunft haben in fünfzehn Jahren Gestaltungsarbeit ein 25.000 Quadratmeter großes Kunstparadies geschaffen. Seit 2007 finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt. Der Kunstpark ist nicht öffentlich zugänglich, steht Interessierten für einen Besuch aber offen. Kulturprojekt Mariposa, Camino Túnez, 63 A, 38640 Arona Strände Der Strand des Surfmekkas El Médano und einer der größten natürlichen Sandstrände, La Tejita, sind in nur knapp 20 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Die belebten Strände der Touristenhochburgen Playa de Las Américas und Los Cristianos sind nur etwa neun Kilometer entfernt. Die regelmäßige Busverbindung mit der Nummer 480 bringt Urlauber in wenigen Minuten an die Küste. Feste Wie überall auf Teneriffa, wird auch in Arona eifrig gefeiert. Dies sind die wichtigsten drei Feste der Stadt. Cristo de la Salud Jedes Jahr Anfang Oktober findet das Ortsfest von Arona statt. Dabei werden Prozessionen veranstaltet und Open-Air-Partys mit Livemusik angeboten. Zum Schluss der Festlichkeit wird sogar ein Feuerwerk entzündet. San Andres Im November findet ein Fest zu Ehren des heiligen San Andres statt. Hierbei wird jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm bestehend aus Orchestermusik, Messen, Weinproben und riesigen Paella-Platten geboten. San Antonio Abad An jedem Sonntag vor dem 18. Januar feiert ganz Arona seinen Schutzpatron San Antonio Abad. Geschmückte Ochsenkarren und Folkloregruppen ziehen durch die Stadt und halten an Wallfahrtsorten wie der Kirche auf dem Plaza del Cristo oder dem Kreuz oberhalb des historischen Zentrums. Restaurants Hungrige Urlauber haben in Arona mehrere Möglichkeiten, um ihre leeren Mägen zu füllen. Die meisten Restaurants befinden sich im Stadtzentrum und bieten vor allem kanarische Spezialitäten sowie frischen Fisch und Meeresfrüchte an. Restaurant La Granja Das Restaurant La Granja ist bekannt für seine ausgezeichnete Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten. Adresse: Carretera Tenerife 51, Tel.: + 34 922 72 53 92 Restaurant Roque del Conde Das Restaurant Roque del Conde liegt südlich des Stadtkerns und hat jeden Tag von 12 Uhr bis 16:30 Uhr und von 19 Uhr bis 23 Uhr geöffnet. Dienstag ist Ruhetag. Adresse: Carretera General TF 51, Arona Vilaflor, 67, Arona Casco, Tel.: + 34 922 72 54 09 Restaurant Gela Dieses kleine bar-ähnliche Restaurant hat typisch kanarische Gerichte im Sortiment. Es ist durchgehend von 7 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Samstag ist Ruhetag. Adresse: Calle Cementerio, 5, Tel: + 34 922 72 50 71 Aroma Pastel-art Café Das moderne Restaurant in der Nähe der Bushaltestelle ist einen Besuch wert. Schokoladencroissants, Apfeltaschen, Baguettes in allen Variationen, Pasta und Salate können Reisende in den stilvoll eingerichteten Sitzecken zu sich nehmen. Adresse: C/ Fransisco Alfonso Güitima, 1, Tel.: + 34 922 72 63 31 Nachtleben Das Kurhaus von Arona befindet sich mitten in der Stadt und verspricht mit zahlreichen Folkloreveranstaltungen vergnügliche Stunden in entspannter Atmosphäre. Adresse: C7 El Calvario, 6, Tel.: + 34 922 72 54 20 Ein buntes Nachtleben bieten Bars, Diskotheken und Spiellokale in den nur wenige Kilometer entfernten Touristenstädten Playa de las Américas und Los Cristianos . Einkaufen Einkaufspassagen gibt es in Arona nicht, lediglich kleine Geschäfte mit den wichtigsten Produkten. Wer allerdings ein Einkaufserlebnis sucht, kann die lebhaften Orte Playa de las Américas und Los Cristianos besuchen.          
  Allgemeines zu Mesa del Mar Kennzeichen von Mesa del Mar im Norden Teneriffas sind die markanten Hochhäuser an der Küste. Die Appartement- und Hotelanlagen wurden in Folge des Touristenbooms auf der Insel gebaut und werden hauptsächlich im Juli und August besucht. Außerhalb der Feriensaison ist der kleine Ort fast menschenleer. Die wenigen Besucher sonnen sich in aller Ruhe am La Arena-Strand oder auf der Sonnenterrasse vor dem Meerwasserschwimmbecken. Um die Bucht herum tobt oft der Atlantik: Das Schauspiel der heranrollenden Wellen, die vor der Küste gebrochen werden, ist hier stundenlang zu beobachten. Geschichte und Gründung Mesa del Mar gehört zur Gemeinde Tacoronte, die heute etwa 19.000 Einwohner zählt. Sie wurde 1497 von Sebastian Machado aus Guimarães gegründet. Die ersten Siedler lebten in Berghölen nahe der Küste nördlich von Tacoronte. Durch die Nähe zum Meer und den fruchtbaren Boden besaßen die Siedler und ihre Viehherden ausreichend Wasser und Nahrung. Mesa del Mar war neben seinem Nachbarort El Pris sowie den Dörfern Juan Fernandez und Guayonje eine der ersten Gegenden, die an der Steilküste besiedelt worden sind. Mesa del Mar, auf deutsch „Meerestisch“, hat sich später zu einem kleinen Fischerort entwickelt. Einheimische Fischer können von hier aus auf den Atlantik herausfahren, um Fische und Meeresfrüchte zu fangen. Es gibt sogar einen Kran, um Boote ins Wasser zu lassen. Seitdem die Küste aber mit Hotel- und Appartementanlagen zugebaut worden ist, angeln hier nur noch wenige Fischer. Der meiste Fischfang wird vom Nachbarort El Pris aus betrieben. Das blaue Hochhaus in Mesa del Mar ist eines der ersten Hotels, die mit Beginn des Massentourismus auf Teneriffa entstanden sind. Es folgten weitere Häuser für Gastronomie und Appartements sowie der Bau einer Sonnenterrasse und eines Meerwasserschwimmbeckens im Zentrum von Mesa del Mar.   Wirtschaft Der kleine Ort Mesa del Mar ist nahezu ganz auf Gastronomie sowie die Vermietung von Appartements und Hotelbetten ausgerichtet. Die meisten Einnahmen werden im Juli und August erzielt, der Hauptsaison in Mesa del Mar. In der Nebensaison schließen einige Bars. Auch die Hotels und Appartementanlagen dürften weniger besucht sein, da sich kaum jemand am Strand oder auf der Sonnenterrasse vor dem Meerwasserschwimmbecken befindet. Die wenigen Angler an der Küste fischen in der Regel für ihren Eigenbedarf.   Kultur und Einwohner Die wenigen Einwohner von Mesa del Mar wohnen nach wie vor am Steilhang. Sie führen ein bescheidenes und ruhiges Leben. Manche treffen sich regelmäßig zum Angeln auf einem Mauersteg. Der Weg über diese Mauer führt außen um das Hochhaus herum und endet am Strand La Arena. Andere Einwohner sitzen vor ihren Häusern am Hang und passen ihre Nachbarn ab, um sich über die Neuigkeiten aus den Dörfern zu unterhalten. Trotz der Hochhausbauten pflegen die Einwohner ihre religiöse Tradition. Im Dorf steht eine kleine weiße Kapelle, die Iglesia del Carmen, die zu Andachten geöffnet wird. Zudem findet jährlich ein Pfarrfest zu Ehren ihrer Schutzpatronin Carmen statt.   Lage und Vegetation Mesa del Mar liegt an der Nordostküste von Teneriffa zwischen den Dörfern El Sauzal und El Pris. liegt am Fuße einer hohen Steilküste und – wie der Name schon sagt – direkt am Meer. Einige Felsen in der Gegend ragen bis zu 1.200 Meter hoch. An den Steilhängen gedeiht eine üppige Vegetation: Sukkulentenbüsche, Wolfsmilchpflanzen (tabaiba) oder oleanderblättrige Kleinien (Affenpalmen) sind typische Gewächse der Kanarischen Inseln. Neben den Pflanzen ist das ruhige Mesa del Mar auch die Heimat von vielen Tieren geworden: Eidechsen, Möwen, Amseln, Wandervögel oder Samtkopf-Grasmücken (kleine trillernde Vögel) sind häufig in Gebüschen oder an Felsen zu finden.   Anfahrt Mit dem Auto fährt man nach Mesa del Mar ab Tacoronte die Hauptstraße TF 165 entlang und biegt nach dem Dorf Guayonje links nach Mesa del Mar ab. Die Straße führt in Serpentinen hinunter zur Küste. Parkplätze befinden sich direkt an der Küste neben den Hotelanlagen. Mit dem Bus ist Mesa del Mar nur mit der Linie 21 ab Tacoronte zu erreichen. Die Busse fahren etwa sieben Mal am Tag zum Dorf herab. In den Sommermonaten etwas öfter.   Sehenswürdigkeiten Neben einer kleinen Kapelle, der Iglesia del Carmen, bietet Mesa del Mar eine Sonnenterrasse mit Meeresblick an. Tagsüber toben die Wellen auf dem Atlantik. Sie bäumen sich auf und brechen kurz vor der Küste. Manchmal hinterlassen sie einen Sprühregen, der an Sonnentagen sehr angenehm sein kann. In den Abendstunden zeigt sich am Meereshorizont ein schöner Sonnenuntergang. Zudem ist Mesa del Mar ein guter Startpunkt, um an der Küste entlang in den Nachbarort El Pris zu wandern. Die Strecke dorthin birgt viele schöne Aussichten auf wilde Felsformationen und die malerische Küstenlandschaft. Der Spaziergang dauert etwa zehn Minuten.   Strände Durch einen kleinen Tunnel können Besucher zu Fuß zum La Arena-Strand laufen. Die Bucht liegt geschützt, sodass nur sanfte Wellen ankommen und das Baden leicht möglich ist. Hinter dem Strand aus Vulkansand ragen hohe Felsen empor. Sie wurden mit Stahlnetzen bedeckt, um vor eventuellem Steinschlägen zu schützen. Die imposanten Felsen und die abgeschiedene, ruhige Lage geben dem Strand ein besonders natürliches Erscheinungsbild. Am Ende der Bucht befindet sich ein kleines Restaurant, das über einen kurzen Fußweg zu erreichen ist. Zudem gibt es am Strand einen kleinen Spiel- und Basketballplatz für Kinder. Im Juli und August kommen die meisten Touristen und Kanarier nach Mesa del Mar, um im Meer zu baden. In der Nebensaison haben Besucher manchmal das Glück, die einzigen Strandgäste zu sein. Mesa del Mar hat für diesen Strand die „Blaue Flagge“ erhalten, welche von der Foundation for Environmental Education in Europa (FEEE), einer privaten Umweltorganisation, vergeben wird. Neben diesem Strand besteht die Möglichkeit, im Meerwasserschwimmbecken von Mesa del Mar schwimmen zu gehen. Das Becken liegt unmittelbar vor dem zentralen Parkplatz, wo es zwischen die natürlichen Felsen gebaut wurde. Da der innere Bereich geschützt ist, kann hier meist auch noch geschwommen werden, wenn der Atlantik draußen Wellen schlägt. Vor dem Schwimmbecken befindet sich eine stufenförmige Holzterrasse, die zum Sonnen einlädt.        
Geschichtsträchtige Kulturstätten im Norden, abenteuerliche Surferparadiese im Osten, Strand- und Unterhaltungsoasen im Süden und unendliche Weiten unberührter Landschaftszüge im Westen – all das und noch viel mehr hat die facettenreiche Kanarische Urlaubsinsel Teneriffa zu bieten. Mit zehn Millionen Besuchern pro Jahr weist Teneriffa  die höchsten Fremdenverkehrszahlen unter den Kanaren auf. Aus diesem Grund verwundert es nicht, dass sich auf Teneriffa , der größten Insel des Archipel, auch die meisten Gästebetten, Hotels und Freizeitaktivitäten finden lassen. Obgleich sich Teneriffa s Wirtschaft und Infrastruktur auf den Massentourismus eingestellt haben, hält die Atlantikinsel für jeden Reisegeschmack eine Überraschung bereit und verspricht einen abwechslungsreichen Urlaub. Die aus dem Feuer geborene Insel, wie Teneriffa  heute noch von den Spaniern genannt wird, entstand vor etwa zwei Millionen Jahren, als ein Vulkanausbruch drei kleinere Inselgebiete miteinander verschweißte. Dabei bildete sich die charakteristische Berglandschaft, die heute den Nationalpark Pico del Teide ziert und die mit ihrem braunen Lavagestein und der schwarzen Vulkanasche noch immer zentrales Merkmal Teneriffa  ist. Mit 3718 Metern ist der Teide zudem der höchste Berg Spaniens und beherbergt neben einem immergrünen Kanarischen Kiefernwald auch die beeindruckendste Felsenlandschaft Teneriffa . Erkundet werden kann dieses einzigartige Areal am Besten während einer Inselwanderung. Teneriffa hat noch weitere eindrucksvolle Anhöhen vorzuweisen, die beispielsweise bei Ausflügen in das touristisch vollkommen unberührte Bergdorf Masca im Tenogebirge im Nordwesten der Insel durchstreift werden können. Auch Wandertouren durch das romantisch verträumte Gebiet des Anaga -Gebirges, welches einen atemberaubenden Ausblick über den Nordosten Teneriffa verspricht, sind empfehlenswert. Gerade hier gibt es zahlreiche kleine Fischerdörfer, die fernab jeglichen Fremdenverkehrs in der Tradition der Guanchen – der Ureinwohner Teneriffa – Landwirtschaft und Fischfang nachgehen. Nicht selten versammeln sich die betagten Tinerfeños (Einwohner Teneriffa ) während der Siesta unter uralten Drachenbäumen auf ihrem Dorfplatz und halten einen Plausch. Solch idyllische Gegenden sind vorrangig zwischen den Strelitzienfeldern, Bananenplantagen und Weinanbaugebieten im Norden der Insel zu finden und sind definitiv einen Besuch wert – auch wenn man sich für einen Party- und Entspannungsurlaub unter den Palmen der feinen, weißen Sandstrände des Südens Teneriffa  entschieden hat. Teneriffa ist mit seinen ganzjährig warmen Temperaturen aber nicht nur ein traumhaftes Urlaubsziel für Sonnenanbeter, Wanderfreunde und Naturliebhaber; die Insel bietet auch sämtliche Wassersportarten, aufregende Ausritte auf Pferde- und Kamelrücken, zahlreiche Kulturfestivals und mehr. Weitere Highlights der Insel, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte und die in keinem Reiseführer fehlen sind z.B. der Strand von Las Teresitas, der mit seinem goldenen Saharasand, dem geschützten Schwimmbereich und diversen Imbissbuden zu den schönsten Stränden Teneriffa s zählt. Unbedingt sollte man auch Puerto de la Cruz einen Besuch abstatten – Puerto ist eine der größten und angenehmsten Städte des Nordens, die neben paradiesisch bepflanzten, schwarzen Sandstränden und einem beeindruckenden botanischen Garten viele weitere Entdeckungen bereithält. Eine Bootstour vor der Küste von Los Gigantes , bei der nicht nur die riesige Steilküste Teneriffa s bestaunt werden kann, die dem Ort seinen Namen gibt, sondern auch frei lebende Delfine und die nur in dieser Region so zahlreich vorkommenden Pilotwale, sollte aus dem Urlaubsprogramm nicht fehlen. Außerdem empfehlenswert sind ein Tag im SIAM-Park – dem größten Wasserpark Europas – sowie ein Ausflug zum Loro-Parque im Norden der Insel bei Puerto de la Cruz  – einem der schönsten und landschaftlich wertvollsten Tierparks der Welt. Golfer sollten unbedingt den Platz des Golf & Spa Resorts in Abamaaufsuchen, während kein Surfer von der Insel gehen sollte, ohne die Wellen an der Küste von Punta del Hidalgo bezwungen zu haben. Während der Karnevalszeit muss auch unbedingt ein Aufenthalt in der Hauptstadt Teneriffa s, Santa Cruz , eingeplant werden, da hier nach Rio de Janeiro der zweitgrößte Karneval der Welt gefeiert wird. Ein Aufenthalt auf Teneriffa  ist an Vielfalt kaum zu übertreffen – ob Entspannung am Strand, Abenteuer im Gebirge oder Vergnügen am Meer, diese Insel lässt keine Wünsche offen!