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Kitesurfen in Lanzarote

Die nordöstlichste der Kanarischen Inseln, Lanzarote, eignet sich sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Kitesurfer. Auch wenn es nur wenige Spots zum Kitesurfen gibt, machen die natürliche Vulkanlandschafts und der von April bis Oktober herrschende Passatwind den Urlaub auf der Insel zu einem unvergesslichen Kitesurf-Erlebnis. Dabei profitiert die Insel von einem Beschleunigungs-Effekt: Der Wind strömt trichterartig zwischen der Steilküste Risco de Famara und der Nachbarinsel La Graciosa und führt zu teilweise starken ablandigen und auflandigen Winden, die eine Stärke von bis zu acht oder neun Beaufort erreichen können.

La Caleta de Famara

Der Strand von Famara ist der längste Strand Lanzarotes. Er ist im Norden der Insel abseits der Touristenströme gelegen und stets von Surfern bevölkert. Groß und Klein üben sich hier im Wellenreiten, Wind- und Kitesurfen. Bei vier Kilometern Strand ist genug Platz für alle.

Während der Kitesurf-Saison von Ende März bis Ende Oktober herrschen in Famara auflandige Nordost-Winde von Stärken zwischen zwei bis sechs Beaufort. Die Wellen sind somit meist recht klein und auch für Anfänger geeignet. Viele der Kitesurfschulen befinden sich in dem kleinen Ort Caleta de Famara. Es werden dort Kurse für jeden Leistungsgrad angeboten und das Equipment kann vor Ort ausgeliehen werden.

Mirador del Río

Bei Nord- und Nordost-Winden ist auch der ein Kilometer lange Strand unterhalb des Mirador del Ríos bei Kitesurfern beliebt. Der Strand ist mit einem Privatboot entweder von Orzola oder der kleinen Nachbarinsel La Graciosa zu erreichen. Eine Alternative hierzu ist der Fußweg die etwa 650 Meter hohe Steilküste, die Risco der Famara, hinunter. Der Abstieg dauert etwa 45 Minuten. Wegen des losen Untergrunds ist auf jeden Fall festes Schuhwerk nötig. Unten angelangt ist es ein weiterer Kilometer bis zum Strand. Auch wenn der Strand vom Mirador del Río nicht einfach zu erreichen ist, lohnt sich ein Ausflug dorthin allein wegen dessen Verlassenheit und des Ausblicks auf die Insel La Graciosa.

Im Gegensatz zum Strand von Famara, der sich nur ein Stück weiter im Süden befindet, gibt es hier so gut wie keine Wellen und ist so vor allem für das Freestylen geeignet. Ein bisschen Energie muss jedoch aufbewahrt werden – für den Rückweg den Risco hinauf.

Isla Graciosa

Die „kleine Schwester“ Lanzarotes, die im Norden gelegene Insel La Graciosa, bietet auf nur 27 Quadratkilometern alles, was das Kitesurfer-Herz begehrt: Sonne, Strand und Meer. Vor allem die einheimischen Kitesurfer zieht es immer mehr zum ungestörten Surfen auf die Insel. Obwohl La Graciosa noch nicht seit langem zu einem beliebten Anlaufpunkt für Surfer zählt, gibt es bereits ein Kitesurfcenter in Caleta de Sebo.

Die Lagune von Caleta de Sebo bietet ein flaches, meist ruhiges Meer mit nur kleinen bis mittleren Wellen.

Ein weiterer Kitesurf-Spot auf La Graciosa ist der Strand Salao, der sich jedoch nur bei Hochwasser anbietet. Er befindet sich ein Stück weiter nördlich von Caleta de Sebo. Auch hier herrschen nur kleine bis mittlere Wellen.

Die Insel ist von dem Ort Órzola mit der Fähre zu erreichen und lohnt sich mindestens für einen Tagesausflug. Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, den kompletten Surf- Urlaub auf der kleinen Insel zwischen ihren 500 Einwohnern zu verbringen. Der Tourismus in dem Ort Caleta de Sebo ist zwar kaum ausgeprägt, dennoch werden einige Zimmer vermietet.

Jameos del Agua

Genau unterhalb der Touristenattraktion Jameos del Agua, nördlich des Ortes Arrieta, befindet sich ein weiterer Spot zum Kitesurfen, der allerdings nur für Fortgeschrittene geeignet ist. Die Wellen werden hier größer als zwei Meter und münden auf spitzen Felsen. Diese gilt es auch zu überwinden, um überhaupt das Wasser zu erreichen. Der Wind weht hier auflandig, beziehungsweise schräg auflandig von links. Durch die Dünung und das Riff herrscht eine starke Strömung.

Erreicht werden kann der Spot über eine Schotterpiste vorbei am Jameos del Agua, die an einem kleinen Parkplatz endet.

La Garita

Der Surfspot La Garita liegt südlich von Arrieta im Nordosten Lanzarotes in einer Bucht und zeichnet sich durch seinen langen Sandstrand aus. Am Strand von La Garita ist sehr viel Platz und so eignet er sich besonders gut für Kitesurfer. Da die Grundwelle Dünung, Dünungswelle oder Swell genannt nicht ganz bis in die Bucht vordringt, herrscht bei Nordost- Passat von links in der Nähe des Strandes und im nördlichen Teil der Bucht Flachwasser. In diesen Bereichen kommt es allerdings durch die nahe Lage am Ort Arrieta zu Windabdeckung. Hier weht der Wind schwächer und böig. Anders sieht es weiter draußen auf dem Meer und im südlichen Teil der Bucht aus. Hier treffen Kitesurfer auf die Dünungswelle, die an vorgelagerten Sandbänken bricht.

Matagorda

Der Strand von Matagorda liegt zwischen den Surfspots Los Pocillos und Playa Honda (Playa Honda ist wegen seiner direkten Lage am Flughafen allerdings nicht für das Kitesurfen geeignet). Der Strand von Matagorda befindet sich am südlichen Ende der Flughafenlandebahn. Dieser Strand zählt zu den gemäßigteren Spots für Kitesurfer auf Lanzarote. Er liegt zu östlich und somit während des Nordost-Passats in der Windabdeckung. Der Wind weht hier meist schräg ablandig. Auch die Dünungswelle kommt nicht ganz bis zu diesem Spot vor. Am besten lässt es sich am Strand von Matagorda kitesurfen, wenn der Passat auf Ost-Nordost dreht. Der Strand wird kaum von Urlaubern besucht, da er zu nah am Flughafen liegt. Somit ist er auch nicht sonderlich gut gepflegt. Kitesurfer haben so allerdings jede Menge Platz, um ihre Kites zu starten.

Los Pocillos

Der Strand Los Pocillos befindet sich am nördlichen Ende des Touristenortes Puerto del Carmen im Südosten Lanzarotes. In erster Linie wird er von Urlaubsgästen zum Baden genutzt. Auf sie muss natürlich Rücksicht genommen werden. Da der Strand jedoch sehr breit ist, haben Kitesurfer im hinteren Bereich viel Platz, um ihre Kites zu starten. Die Dünungswelle läuft an diesem Spot vorbei und so ist das Wasser sehr gemäßigt. Der Passatwind weht hier relativ schwach schräg ablandig.

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