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Lanzarote 4x4 Jeep Safari Tour - nördliche Route
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Lanzarote 4x4 Jeep Safari Tour - nördliche Route 7 hours
Erfahren Sie vor Ort alles über die Cochenilleschildlaus und ihre Geheimnisse, Cesar Manrique’s Jameos del Agua oder La Cueve de los Verdes sowie den Mirador del Rio. Wahrlich aussergewöhnliche Landschaften erwarten Sie während dieser Tour.
Preis von: €59.00
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Lanzarote 4x4 Jeep Safari Tour - nördliche Route -  Start in Playa Blanca
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Bubble Maker (Tauchen für Kinder) in Costa Teguise
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Kinder ab 8 Jahren erleben mit dem 2-stündigen Tauchprogramm Bubble Maker ihr erstes Unterwasserabenteuer- der beste Weg, sie in die faszinierende Welt des Tauchens einzuführen.
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Wandern durch Lanzarotes Mondlandschaft
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Wandern durch Lanzarotes Mondlandschaft 3 hours
Werden Sie Zeuge einer bizarren Landschaft die durch gigantische Naturgewalten im laufe der Zeit geformt wurden. Wandern Sie 6 km lang auf leichten Wanderwegen durch diesen absolut sehenswerten vulkanischen "Park". Dauer der Tour 3 Stunden. Schwierigkeitsgrad= niedrig.
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Mountain Bike Ausflug nach La Craciosa
Mountain Bike Ausflug nach La Craciosa
Mountain Bike Ausflug nach La Craciosa 4 hours
Mit der Fähre rüber auf La Graciosa um diese schöne Insel mit dem Mountainbike zu erkunden. Einzigartige Vulkanlandschaften und schöne Strände erwarten Sie hier. Fahrrad, Hoteltransfer, Fährticket und Mittagsessen sind im Preis inbegriffen. Schwierigkeitsgrad: leicht.
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Jet-Ski-Safari-Tour in Puerto del Carmen
Jet-Ski-Safari-Tour in Puerto del Carmen
Jet-Ski-Safari-Tour in Puerto del Carmen 2 hours
2 Stunden Jet-Ski-Safari-Tour in Puerto del Carmen. Fahren Sie zu den schönen Stränden von Papagayo und legen Sie dort eine Pause zum Schwimmen, Schnorcheln oder Sonnenbaden ein.
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Kombi-Paket Wassersport in Puerto del Carmen
Kombi-Paket Wassersport in Puerto del Carmen
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Jet-Ski-Verleih und Rundfahrt in Playa Blanca
Jet-Ski-Verleih und Rundfahrt in Playa Blanca
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Reiseinspiration - Lanzarote

Man sagt, dass die Insel schon seit fast 2000 Jahren bevölkert ist, jedoch fehlen ausreichende archäologische Funde um ein umfassendes Wissen darüber zu erhalten. Vor dem spanischen Einzug war die Insel von einem ursprünglich berberischem Stamm aus Nordafrika besiedelt. Diese sehr friedlichen Ureinwohner lebten steinzeitlich in Höhlen, kleideten sich mit Fellen und Häuten und besaßen kein Wissen über die Seefahrt. Der berberische Einfluss ist in einigen Städtenamen der Insel heute noch verankert, so die Ortsnamen Tinajo und Teseguite, die aus der berberischen Sprache übernommen wurden. Seine erste Nennung und seinen noch heutigen Namen hat die Insel dem Genuesen Lancelotto Malocello zu verdanken. Er besuchte die Insel um 1312, blieb einige Jahre, nahm die Insel in seinen Besitz und ließ sie auf der Weltkarte des Angelino Dulcert als Insula de Lanzarotus Marocelus einzeichnen. Lancelotto handelte mit den Ureinwohnern, der spätere Einzug der Europäer hingegen war weniger friedlicher Absicht- so waren diese lediglich auf Materialien wie Felle und Farbstoff und auf  die Ureinwohner aus, um sie zu versklaven. Nach der Eroberung der Insel 1402, waren lediglich 300 Ureinwohner übrig. Um sich vor den Spaniern zu schützen, errichteten sie ein Lager im Süden der Insel, das heutige El Rubicón. Als am dichtesten zum afrikanischen Kontinent lokalisierte Insel, wurde Lanzarote immer wieder zum Opfer von Piratenangriffen. So eroberte 1586 der berberische Pirat Amurat mit über 500 Mann Lanzarote . 1730 fand nicht nur ein einmaliges, lang anhaltendes Geschehen in der Geschichte Lanzarote s sondern auch der Geschichte des Vulkanismus statt. In jenem Jahr öffnete sich die Erde in der Nähe des Ortes Yaiza und es entstanden neue Vulkane die sechs Jahre lang ausbrachen und 10 Städte unter ihrer Lava bedeckten, die Luft mit Asche füllten, und gefolgt von starken Seebeben waren. Heute gehört dieses Gebiet zum Timanfaya Nationalpark, im Südwesten Lanzarote . Kein Wunder, dass diese Insel fast zu drei Viertel von Lava bedeckt ist, die über 100 Vulkane im Laufe der Zeit ausspuckten. Der letzte Vulkanausbruch ereignete sich im Jahr 1824 des Timanfaya, ihm waren 10 Jahre mittelschwere Erdbeben vorangegangen. Das Dorf Mancha Blanca fürchtete seine Zerstörung und wusste sich nur durch ein Wunder zu helfen. Sie borgten sich die Virgen de los Dolores aus der Kirche in Tinajo und gingen der glühenden Lava entgegen. Es wird wahrlich von einem Wunder berichtet, da die Magma Massen vor dem ersten Haus erkalteten und somit keine Leben und Zerstörungen mit sich zog. Noch heut wird dieses Ereignis groß gefeiert, ein Holzkreuz steht an dem Punkt der Erkaltung der Lava.
Lanzarote ist die trockenste der kanarischen Inseln. Der Norden der Insel ist etwas regenreicher als der Süden, weil sich von Norden kommende Passatwolken an den Bergen des Inselzentrums gelegentlich ausregnen. Da aber die Berge Lanzarote s nicht allzu hoch sind, zeigen die Passatwinde nicht immer ihren Einfluss, so dass meistens ganzjährig ein niederschlagsarmes Klima vorherrscht. Trotzdem ist es auch im Sommer auf Lanzarote  angenehm, weil die Atlantikwinde einer zu starken Erhitzung der Luft vorbeugen. Wegen der Trockenheit haben sich vor allem sukkulente Pflanzen, die Wasser speichern können, hier angesiedelt. Dazu gehören die kateenartigen Kanarischen Wolfsmilchgewächse. Auch das Eiskraut ist sehr widerstandsfähig. Die weiß blühende Kriechpflanze kann als Salatbeilage verwendet werden. Seinen Namen bekam das Kraut durch die kleinen glänzenden Perlchen an den grün-roten Blättern. Sie sehen aus wie gefrorener Tau. Die Königin der Pflanzen ist auf Lanzarote aber die Flechte. Sie schafft es sogar auf den unfruchtbaren Vulkangeröllfeldern zu wachsen. Im feuchteren Norden kann man aber auch andere Pflanzen finden. Dort wächst zum Beispiel die Kanarische Dattelpalme, verschiedene Farnarten, Kanarische Kiefern und vereinzelt Ölbäume. In den regenreicheren Wintermonaten blühen auch Blumen auf Lanzarote . An den höchsten Stellen derFamara-Steilküste gibt es außerdem auch noch Überreste eines Lorbeerwalds. Eine weitflächige Vegetation gibt es auf Lanzarote  aber nicht mehr. Zu den ohnehin schon schwierigen Gegebenheiten kommen die zahlreichen Vulkanausbrüche in der Vergangenheit und die Abholzung von Wäldern durch Bauern. Auch die Niederschlagsmenge ist heute geringer als noch vor 200 Jahren. Viele Ökosysteme der Insel sind deshalb sehr anfällig gegenüber Zerstörungen. Schon wenn ein kleiner Teil der Natur beschädigt wird, kann es Jahre dauern, bis sich das ganze System wieder erholt. Beim Wandern sollte man die Wege daher nicht verlassen. Das einzige Säugetier auf der Insel, das nicht durch Menschen nach Lanzarote  kam, ist die Fledermaus. Dafür gibt es aber trotz der Trockenheit verhältnismäßig viele Vögel und Reptilien. 35 Vogelarten leben auf Lanzarote . Darunter befinden sich imposante Tiere wie der seltene Eleonorenfalke und der Fischadler. Unter Reptilien herrscht die Kanareneidechse vor, die hauptsächlich im Norden der Insel zu finden ist. Ein ganz besonderer Bewohner Lanzarote  ist der kleine Albinokrebs. Er lebt in der Lagune von Jameos del Agua. Auf mysteriöse Art und Weise hat er sich dort angesiedelt. Sonst kommt er nur in einer Wassertiefe von Tausenden Metern vor.
Übersicht  Das südöstlich auf Lanzarote gelegene Städtchen Conil ist ein ursprünglich traditionell geprägter Ort gewesen. Seit ein paar Jahren zieht es viele Touristen, darunter Rucksackreisende und Sprachschüler, nach Conil, die in vielen neuen Ferienwohnungen übernachten. Trotz dieser Veränderung konnte die kleine Stadtsiedlung ihre Ursprünglichkeit bewahren. Allerdings sollte man sich der Abgeschiedenheit bewusst sein. Wer einen ruhigen Urlaubsort sucht, kann von hier aus gut Ausflüge mit einem Leihwagen unternehmen. Vor allem für Familien mit Kleinkindern eignet sich ein solcher Urlaub. Im Ort gibt es nur wenig Verkehr, man befindet sich mitten in der Natur – beste Bedingungen also zum Spielen. Für Jugendliche könnte der Aufenthalt jedoch etwas eintönig werden. Kulturell Interessierte sind bei El Taller de Arte an der richtigen Adresse. In der Kunstwerkstatt werden vor allem zeitgenössische Werke ausgestellt und auch Lesungen gehalten. Zudem finden musikalische Auftritte statt. Neben internationalen Veranstaltungen gibt es viele Ausstellungen und Darbietungen von regionalen Künstlern. El Taller de Arte befindet sich etwas außerhalb von Conil am Camino Barranco de Tegoyo in Richtung des Ortes La Asomada.  Anfahrt Da Conil sehr abgelegen ist, empfiehlt es sich ein Auto zu mieten. Vom neun Kilometer entfernten Flughafen aus ist der Weg nicht schwer zu finden: Über die LZ-2 geht es zuerst nach Tías bis zur Abfahrt am Ortsausgang. Dort verlässt man, rechts abbiegend, die LZ-2 und nach etwa 200 Metern geht es links in die Calle Violeta Del Teide. Ab hier sind es nur noch zwei Autominuten bis Conil. Eine Taxifahrt kostet vom Flughafen aus etwa 10 Euro. Bei mehr als vier Personen sollte vor der Anreise ein Großraumtaxi reserviert werden. Eine Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nur äußerst begrenzt vorhanden. Von Montag bis Freitag fahren lediglich zwei Buslinien in den Ort. Die Linie 19 fährt um 7 Uhr morgens von der Hauptstadt Arrecife über Conil nach La Asomada sowie um 7:25 Uhr von La Asomada aus zurück. Die Linie 5 fährt drei Mal am Tag von Arrecife über Conil nach Femés und zurück. Aktivitäten  Radwandertouren Trotz der abgeschiedenen Lage des Ortes gibt es ein paar Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen und dabei die karge und dennoch schöne Landschaft Lanzarotes zu erleben. Für einen bewegungsintensiven Ausflug bietet sich eine Radtour an. Conil liegt mitten auf einer Rundstrecke, die im nur fünf Minuten entfernten La Asomada beginnt. Von hier aus führt eine Teerstraße nach La Geria, Uga, Timanfaya, Mancha Blanca bis Tinajo. Dort kann an der Plaza de San Roque, einer grünen Oase mit ein paar Exemplaren der seltenen Drachenbäume, eine Pause eingelegt werden. Weiter geht es über Tiagua zum Monumento al Campesino. Hierbei handelt es sich um ein 15 Meter hohes Fruchtbarkeitsdenkmal, das aus alten Wassertanks und Fischerboten besteht. Es wurde vom einheimischen Künstler César Manrique erschaffen. Der Endspurt erfolgt über Masdache, Conil und wieder zum Ausgangspunkt nach La Asomada zurück. Insgesamt ist die Strecke etwa 50 Kilometer lang und es müssen bis zu 700 Höhenmeter zurückgelegt werden. Dennoch handelt es sich um ein Radfahrvergnügen der anspruchsvollen Art. Fahrräder können bei der Vermietung Planet Bikes geliehen werden. Dort gibt es zum Beispiel hochwertige Räder für ungefähr 80 Euro die Woche zu mieten. Auf Wunsch werden sie direkt zur Unterkunft gebracht. Zudem sind GPS-Geräte verfügbar. Strände  Aufgrund der küstenfernen Lage kann Conil keinen eigenen Strand vorweisen. Bis zu den nächsten Badebuchten sind es aber nur wenige Kilometer. Der Strand von Puerto del Carmen ist etwa 15 Autominuten entfernt. Wer lieber ein ruhigeres und abgeschiedeneres Badeerlebnis sucht, ist bei der 12 Kilometer entfernten Ortschaft Playa Quemada gut aufgehoben. Dort gibt es zwei Strände. Die Playa de la Arena liegt in einer kleinen Bucht, wobei das Baden wegen der rutschigen Steine mit Vorsicht zu genießen ist. Am Wochenende sind hier viele Einheimische anzutreffen. Etwas südlich des Dorfes gibt es noch einen Naturstrand, der bei Ebbe an der Küste entlang zu Fuß erreichbar ist. Bei Flut ist der Weg nicht passierbar. Stattdessen muss man einen Umweg in Kauf nehmen. Vor allem werktags lohnt sich ein Besuch des Naturstrandes, da man mit hoher Wahrscheinlichkeit das Meer ganz für sich alleine genießen kann. Einkaufen Die nötigsten Lebensmittel können im kleinen örtlichen Supermarkt besorgt werden. Ansonsten ist Tías die nächste Anlaufstelle, um Einkäufe zu erledigen. Weiterhin gibt es im 15 Minuten entfernten Ort Playa Honda ein großes Einkaufszentrum mit Restaurants, Cafés, Kosmetikprodukten, Parfums, einem Kino und vielem mehr.
Übersicht  Guatiza ist ein kleiner Ort im Nordosten von Lanzarote gelegen. Er gehört zum Gemeindegebiet Teguise und besitzt eine interessante Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurück reicht. Hier herrscht das ganze Jahr über ein mildes Klima und die Nähe zum Atlantik macht den besonderen Reiz aus. Anders als im niederschlagarmen Süden gibt es hier eine größere Vegetation. Besonders die weiträumigen Kakteenfelder rund um Guatiza zeugen davon. Diese bilden die Grundlage für die Cochenillezucht, die ins 18. Jahrhundert zurück geht. Mithilfe dieser Schildlauszucht gewinnt man auch heute noch den roten Farbstoff Karmin, der weiterhin in der Kosmetik Anwendung findet und lange Zeit auch dem Kultgetränk Campari seine rote Farbe verlieh. Besonderes Highlight des Ortes ist der Jardin de Cactus, der vom Inselkünstler César Manrique entworfen und erbaut wurde. Hier finden sich auf 5.000 Quadratmetern 10.000 Pflanzen von rund 1.400 verschiedenen Kakteenarten in einem wunderschönen botanischen Garten. Diese kleine Oase inmitten der rauen Landschaft ist besonders zur Kakteenblüte für Lanzarote  Urlauber empfehlenswert. Auch die Kirchen und der Barranco de Tegüime, die tiefste Schlucht der Insel, sind einen Besuch wert. Guatiza hat viel zu bieten und ist zusätzlich ein idealer Ausgangsort um die Natursehenswürdigkeiten des Nordostens der Kanareninsel zu entdecken. Lage und Vegetation Guatiza befindet sich im Nordosten von Lanzarote , zwischen den Orten Tahiche im Süden und Mala im Norden. Es liegt nahe der Atlantikküste und gehört zum Gemeindegebiet Teguise. In Guatiza herrscht das ganze Jahr über ein mildes Klima und die Vegetation ist hier etwas üppiger als im niederschlagärmeren Süden. Der Ort ist vor allem für seine ausgedehnten Kakteenplantagen bekannt, die bis hin an die Atlantikküste reichen. Zur Zeit der Kaktusblüte eröffnet sich dem Betrachter ein wahres Blütenmeer. Absolut sehenswert.  Wirtschaft In Guatiza wird seit dem 17. Jahrhundert Landwirtschaft betrieben. Vor allem Kichererbsen, Zwiebeln und Mais werden hier als Nutzpflanzen angebaut. Grundlage dafür bildet die, den nächtlichen Tau speichernde Vulkanasche, Picón und die sogenannten aljibes, Wassertanks, die das kostbare Regenwasser speichern. Man spricht von einem sogenannten Trockenfeldbau. Bekannt ist Guatiza auch für seine seit dem 18. Jahrhundert existierende Cochenillezucht, eine Schildlauszucht, die bis heute den natürlichen roten Farbstoff Karmin liefert. Die Läuse werden auf den, aus Mexiko importierten, Feigenkakteen gezüchtet, die sich als weite Felder rund um Guatiza ziehen. Im 19. Jahrhundert war der Farbstoff vor allem im Textilgewerbe sehr begehrt. Allerdings ging mit der Erfindung von synthetischem Farbstoff auch die Cochenillezucht immer mehr zurück. Heute wird dieses alte Gewerbe über die Inselregierung subventioniert, um das Aussterben dieser alten Tradition zu verhindern. Der Farbstoff findet heutzutage immer noch Anwendung in der Lebensmittelindustrie, der Kosmetik, der Medizin und dem Textilgewerbe. Lange Zeit verdankte auch das bekannte Getränk Campari seine rote Farbe den Schildläusen. Seit 2006 werden hierfür jedoch künstliche Farbstoffe verwendet. Für ein Kilogramm Karminrot werden 150.000 Larven benötigt. Kein Wunder also, dass die natürliche Produktion von der synthetischen 1856 abgelöst wurde.  Anfahrt Über die LZ-1 erreicht man von Tahiche aus Guatiza in 10 Minuten. Fährt man weiter Richtung Norden ist man über die Avenida Garafia und Calle Villa Nueva in 5 Minuten in Mala. Mit dem Bus ist Guatiza mit den Arrecife-Buslinien 6, 9 und 26 von Tahiche aus zu erreichen. Diese fahren dann weiter nach Mala.  Geschichte Guatiza hat sich einst aus zwei getrennten Dörfern entwickelt. Im frühen 16. Jahrhundert entstand der Ballungsraum Santa Margarita auf einem Hügel außerhalb des heutigen Guatiza, was jetzt dem örtlichen Friedhof entspricht. Während des 17. Jahrhunderts etablierte sich dann eine weitere Siedlung, Cristo de los Aguas, auf dem heutigen Siedlungsgebiet Guatizas. Beide Dörfer wurden mit Hilfe einer kleinen Brücke miteinander verbunden, der Brücke der Felder. Zu einer Fusion dieser beiden Gemeinden kam es, als die Hügelbewohner von Santa Margarita aufgrund der zahlreichen Überfälle von Moorpiraten und Berbern ihre Häuser verlassen mussten und Unterschlupf im Nachbardorf suchten. Ihre weiß getünchten Häuser waren der Anlass dazu, da man diese schon vom Wasser aus auf den Hängen erkennen konnte. Das tiefer gelegene Dorf Cristo de los Aguas, mit seinen umliegenden Vulkanen, Guenia, Tinamala, La Caldera und Las Calderetas, bot einen besseren Schutz vor den Piratenüberfällen, aber auch vor der Kraft der Nordost-Passatwinde. So entstanden angenehmere Lebensbedingungen für die Emigranten aus Santa Margarita sowie bessere Bedingungen für den Anbau einer Vielzahl von Nutzpflanzen wie Kichererbsen, Zwiebeln und Mais. Die weitverbreitete Existenz der Landwirtschaft gründete sich auf Wassertanks, sogenannte aljibes, die es ermöglichten das eher unfruchtbare Land zu kultivieren. Auch heute noch finden sich diese Wassertanks, die das kostbare Regenwasser aufbewahren.  Kultur und Einwohner Guatiza ist ein knapp 850 Personen starker Ort, dessen Kultur vor allem durch die Landwirtschaft geprägt wurde. Hier wurden bereits im frühen 17. Jahrhundert die ersten landwirtschaftlichen Erträge erzielt. Wohingegen im 19. Jahrhundert die Schildlauszucht und die Herstellung des roten Karmin Farbstoffes das Textiliengewerbe revolutionierte. Auch heute noch wird dieses Gewerbe, welches mittlerweile staatlich gefördert wird, von vielen Plantagenarbeitern ausgeübt. Diese hausen am Rande des Dorfes in altertümlichen Fincas. Sehenswürdigkeiten   In dem kleinen Dorf Guatiza befindet sich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel, der Jardin de Cactus. Außerdem gibt es noch andere schöne und interessante Plätze zu sehen.  Ermita de Santa Margarita Die Ermita de Santa Margarita wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Sie entspringt der Kolonialzeit. Ihr Boden, die Decke, die Säulen und Bögen sind aus Stein. Sie enthält mehrere Holzschnitzereien und Malereien, die zum Teil aus dem Jahr 1880 stammen.  Ermita de Santa Margarita Die Ermita de Santa Margarita wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Sie entspringt der Kolonialzeit. Ihr Boden, die Decke, die Säulen und Bögen sind aus Stein. Sie enthält mehrere Holzschnitzereien und Malereien, die zum Teil aus dem Jahr 1880 stammen.  Barranco de Tegüime Die in Dorfnähe liegende Schlucht Barranco de Tegüime ist eine der beeindruckendsten der Insel mit einer atemberaubenden Flora. Sie steht unter Landschaftsschutz und bietet mit ihren Steilwänden zahlreichen Vogelarten einen Platz zum Nisten. Sie ist die tiefste Schlucht der Insel und bietet zum Beispiel den seltenen Schleiereulen eine Heimat.  Iglesia Santo Gusto Direkt am atmosphärischen Dorfplatz Guatizas gelegen, liegt die Iglesia Santo Gusto. Diese Kirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist besonders auffällig dank ihres zwiebelturmähnlichen Aufsatzes und der hohe Laterne. Die Ecken und Kanten des Gotteshauses sind mit schwarzem Vulkanstein abgesetzt. Die Iglesia Santo Gusto ist das Herz des Dorfes und Zentrum von Feiern und Festen. La Salina de Los Charcos Die Salina de Los Charcos liegt ungefähr 200 Meter südlich von Los Cocoteros entfernt, direkt an der Küste von Guatiza. Früher gewann man über so eine Konstruktion Salz aus dem Meer, womit die Fischer den frisch gefangenen Fisch einlegten und haltbar machen konnten. Mit der Erfindung von Eis wurde dieses Handwerk aber fast abgeschafft. Die Salina de Los Charcos ist aber immer noch in Betrieb und lädt zu einem Besuch ein. Cochenillezucht Seit dem 18. Jahrhundert wird zwischen Guatiza und Mala die Cochenillezucht betrieben. Die Schildläuse werden auf den weiten Kakteenplantagen gehalten, wo sie wie Puderzucker auf den Kakteenblättern kleben und von den Arbeitern geerntet werden. Anschließend werden sie im heißen Wasser gereinigt, getrocknet und gemahlen. Aus ihnen gewinnt man später den roten Farbstoff Karmin, der vor allem in der Kosmetik und der Textilindustrie Verwendung findet. Für ein Kilogramm Karmin benötigt man 150.000 Larven. Heutzutage wird dieses traditionelle Gewerbe vom Staat subventioniert. Jardin de Cactus Der Kakteengarten Jardin de Cactus gehört mit zu den größten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Teguise. Am nördlichsten Ostrand gelegen, ist der Eingang des Gartens nicht zu übersehen. Hier befindet sich ein acht Meter hoher Metallkaktus, der die Besucher der Gartenanlage willkommen heißt. Der Botanische Garten wurde bereits 1970 vom Inselkünstler und Naturschützer César Manrique entworfen und konnte erst 1989 mit Hilfe der Inselregierung und des Botanikers Estanislao Gonzales Ferrer erbaut werden. Mit dieser Anlage setzte er der heimischen Kakteenzucht ein Denkmal. Es war das letzte große Werk des Künstlers, der zwei Jahre nach der Eröffnung 1990 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Der Garten ist terrassenförmig, ähnlich einem Amphitheater, inmitten eines Opuntienfeldes und einem offenen Steinbruch erbaut worden. Auf 5.000 Quadratmetern wachsen und gedeihen hier 10.000 Exemplare der rund 1.400 verschiedenen Kakteenarten. Der Garten ist über eine Vielzahl von Treppen und Wasserspielen aufgelockert und erinnert stellenweise an typische japanische Gärten. Oberhalb der Anlage befindet sich die Gofio-Mühle, eine der letzten gut erhaltenen auf Lanzarote , die auch immer noch in Betrieb ist und das begehrte Maismehl mahlt. Von dieser aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick über die gesamte Anlage. Der Kakteengarten ist gänzlich aus Lavagestein gestaltet, so auch sein kleiner Teich und das zugehörige Restaurant und der Souvenirladen. Im Jardin de Cactus kann man Kunst und Natur im Einklang hautnah erleben. Vor allem zur Kaktusblüte bieten sich hier viele schöne Fotomotive, da der Garten zu dieser Zeit in voller Pracht steht. Jardin de Cactus Carretera General del Norte 35544 Guatiza Tel.: (+34) 928 529 397 Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr Öffnungszeiten der Cafeteria täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr Eintritt: 5 Euro Aktivitäten  Guatiza ist ein recht kleiner Ort, der selbst nicht über Touristen- oder Freizeitanlagen verfügt. Allerdings ist er der ideale Ausgangsort um Wander- oder Radtouren durch die faszinierende Landschaft Lanzarote  zu unternehmen. Nebenbei kann man viele Natursehenswürdigkeiten von Guatiza erreichen. Der Jardin de Cactus ist nur einen Katzensprung entfernt. Ebenso wie die Schlucht Barranco de Tegüime, die ideal zum Wandern und zum Beobachten seltener Vogelarten ist. Strände  Da Guatiza etwas im Landesinneren liegt, muss man einen kurzen Weg auf sich nehmen um zum nächsten Strand zu gelangen. Fährt man Richtung Los Cocoteros kommt man direkt an die Küste. Von hier aus können Lanzarote  Urlauber kleine Strände und Badebuchten entdecken. Oder aber man fährt direkt in das kleine Seebad Arrieta in den Norden über die LZ-1. Eine andere Ausweichmöglichkeit für Strand- und Badeliebhaber bietet der Ferienort Los Cocoteros mit seinen vier Stränden. Der Ort ist an der LZ-1 Richtung Süden gelegen. Feste   In der zweiten Juliwoche findet das Fest zu Ehren Santa Margarita, der Schutzheiligen von Guatiza, statt. Unter anderem gehören traditionelle Folksmusik und ein breites Unterhaltungsprogramm zu den Feierlichkeiten. Nachtleben Guatiza besitzt eine Kaffeebar, einen Supermarkt, eine Bäckerei und eine Bank mit Geldautomaten. Folglich muss man in den nächstgrößeren Ort fahren, um sein Nachtleben angemessen gestalten zu können. Hier bietet sich im Norden Haría, gut über die LZ-1 und die LZ-10 in circa 20 Minuten zu erreichen, an. Ein noch umfangreicheres Abendprogramm bieten außerdem der Urlaubsort Costa Teguise oder die Haupstadt Arrecife an. Beide Orte sind über die LZ-1 auch in etwa 20 Minuten zu erreichen.  Einkaufen Guatiza besitzt eine Kaffeebar, einen Supermakt, eine Bäckerei und eine Bank mit Geldautomaten. Folglich muss man in den nächstgrößeren Ort fahren, um dem Shoppen frönen zu können. Hier bietet sich im Norden Haría, gut über die LZ-1 und die LZ-10 in circa 20 Minuten zu erreichen, an. Ein noch größeres Einkaufsangebot haben der Urlaubsort Costa Teguise  und die Hauptstadt Arrecife zu bieten. Beide Orte sind über die LZ-1 auch in etwa 20 Minuten zu erreichen.
Übersicht Güime ist eine kleine Stadt in der geographischen Mitte der Insel Lanzarote . Der Ort gehört zu der Gemeinde San Bartolomé und liegt zwischen der Inselhauptstadt Arrecife und Puerto del Carmen . Bis zum Flughafen Aeropuerto de Lanzarote  sind es nur vier Kilometer. Für Urlauber, die Ruhe und Entspannung schätzen, ist ein Aufenthalt in Güime genau das Richtige. Eingebettet in die Hügel von San Bartolomé, kann man hier die schöne Aussicht bis zur Küste und über das Meer bis nach Fuerteventura genießen. Die Stadt hat circa 1.250 Einwohner. Viele der Besucher, die hierher kommen, haben sich kleine und größere Häuser gebaut und verbringen die Wintermonate lieber hier, als in ihrem kalten Heimatland. Man hat natürlich auch die Möglichkeit, in einem der Hotels und Ferienwohnungen zu wohnen. Besonders erwähnenswert ist hierbei der Caserío de Güime (dt.: der Weiler Güime). Diese Anlage bietet drei restaurierte Ferienhäuser an, jeweils mit eigenem beheiztem Pool. Der traditionelle Stil, in dem die einzelnen Häuser gebaut sind, vermittelt den besonderen Flair der Insel. Der Kern des Hauses entstand bereits im 18. Jahrhundert und wurde von einem reichen Landwirt aus Lanzarote  finanziert. Im 19. Jahrhundert kamen noch die Ställe dazu und das Haus wurde erweitert. Einer der Ställe ist inzwischen zu einem der Ferienhäuser und einem Weinkeller umgebaut worden. Wer sich am Strand zurück ziehen möchte, fährt am besten circa zehn Minuten mit dem Auto zum Strand von Puerto del Carmen  – Playa Grande, südwestlich von Güime. Auch der ein-Kilometer-lange Strand von Playa Honda ist circa zehn Autominuten entfernt. Einrichtungen, wie Geschäfte, Apotheken und Restaurants kann man zu Fuß , mit dem Auto oder mit dem Fahrrad bequem erreichen. Wenn man ein Museum besuchen oder das Nachtleben ausprobieren möchte, sollte man lieber nach Arrecife fahren.  
Übersicht Die zur Gemeinde Teguise auf Lanzarote zugehörige Insel Isla de la Montaña Clara zählt zu den sieben kleinen Inseln der Kanaren und gehört gleichzeitig zu den nördlichen Ausläufern der kanarischen Inselgruppe. Zusammen mit La Graciosa, Alegranza und den beiden Felsen Roque del Oeste und Roque del Este ist sie Teil des Chinijo Archipels. Die Gesamtfläche der Montaña Clara beträgt 1,48 Quadratkilometer und sie ist vom Norden der Insel La Graciosa nur zwei Kilometer entfernt. Von La Graciosas bekanntem Strand Las Conchas hat man einen wunderschönen Blick auf die kleine Nachbarinsel. Das Eiland besteht aus einem Schichtvulkan, dessen Krater 256 Meter aus dem Meer ragt. Ihren Namen erhielt sie aufgrund der hellen Farbe des Vulkans. Dies ist für einen Schichtvulkan, bestehend aus sich abwechselnden Lava- und Lockermasseschichten, nichts ungewöhnliches. Sie werden auch graue Vulkane genannt, da sie graue, erkaltete Gesteinsreste aus der Erde empor befördern. Wer sich darauf freut, die unberührte Insel zu erkunden, wird ohne Sondergenehmigung keine Berechtigung dazu bekommen. Montaña Clara war noch nie dauerhaft bewohnt und das Betreten der Insel ist strengstens verboten. Im Jahr 1957 wurde sie vom damaligen Bürgermeister der Stadt Haría (Lanzarote) gekauft und ist seither in Privatbesitz. Dies soll sich jedoch bald ändern. Seit drei Jahren steht die Insel für neun Millionen Euro zum Verkauf. Privatpersonen kommen diesmal als Käufer nicht mehr in Frage. Im September 2007 wurde für dieses Fleckchen Land im Atlantik die Gemeinnützigkeit erklärt. Schon seit 1986 ist die Isla de la Montaña Clara Teil des Naturparks Parque Natural del Archipiélago Chinijo. Darüber hinaus steht sie durch die seit 1994 bestehende Zugehörigkeit zum Naturreservat Reserva Natural Integral de los Islotes unter besonderem Schutz. Der Roque del Oeste und Este genießen den gleichen Schutzstatus. Ein paar Bewohner beherbergt die Vulkaninsel dennoch, darunter auch endemische Arten wie die kanarische Spitzmaus, die ausschließlich hier beheimatet ist. Besonders See- und Zugvögel finden sich zu ihren jeweiligen Brutzeiten hier ein, zum Beispiel die kleinen schwarzen Sturmschwalben und die graubraunen Gelbschnabel-Sturmtaucher. Des weiteren leben Fischadler sowie Eleonorenfalken auf der Insel. Letztere sind in Mitteleuropa nur noch selten vorzufinden, wobei ihr Bestand nicht als gefährdet gilt.