Surfen auf La Palma

Nordwestlich der anderen 6 Kanaren befindet sich La Palma, eine traumhaft schöne Insel. Aufgrund ihrer topografischen Besonderheiten ist diese vom Surftourismus weitgehend unberührt geblieben- was seinen ganz besonderen Reiz bietet. Azurblaues Wasser, hohe Wellen und Natur Pur!

Im Allgemeinen ist La Palma vom Massentourismus bis jetzt  verschont geblieben. Vorrangig wird sie von Individualtouristen und Naturfreunden besucht. Generell ist es nur an wenigen Stellen möglich ins Wasser zu steigen. Die Steilküsten erschweren es den Surfern zusätzlich.
Weiterhin sind hier auch keine Surfschulen oder Ausleihmöglichkeiten ansässig. Auf der Insel findet man hauptsächlich nur einheimische Surfer, die sich mit den Gegebenheiten auskennen. Was also angehende Surfer abschreckt, zieht Surfprofis vielleicht besonders an.

Der Strand Playa de Nogales im Osten der Insel ist über die Ortschaft Puntallana zu erreichen. Der Weg dorthin ist allerdings etwas umständlich. Ein 15 Minuten- Marsch über einen schmalen Pfad und eine Steintreppe trennt das Parkplateau von dem wenig besuchten Strand. Dieser ist 450 Meter lang und von Felsen und Klippen umrandet - ein einzigartiges Panorama.
Für gute Surfer ist der Strand, besonders im Winter, von großer Bedeutung. Zu dieser Jahreszeit haben die Wellen eine Größe, die sich ideal zum Surfen eignet. Wohingegen sie im Sommer eher klein bis mittelgroß sind.

Der Strand Playa Nueva, welcher ca. 3km nördlich von Puerto Naos entfernt liegt, ist für Surfanfänger eher im Sommer geeignet. Im Winter sind auch hier die Wellen sehr hoch. Das Meer nimmt den Strand für sich ein und es gibt kaum Sandstrand. Doch besonders dieser Spot wird als der Beste der Insel beschrieben und von den Einheimischen gern zum Surfen genutzt.