Santa Cruz de La Palma

Übersicht 

Die Hauptstadt von La Palma vermittelt ein ganz besonderes Flair. Sie bietet für Kulturinteressierte prächtige historische Bauten, für Flaneure aber auch das Treiben auf den Märkten, Boutiquen und Cafés. Das historische Zentrum befindet sich parallel zum Wasser und lässt sich leicht zu Fuß erkunden. Das Herz der Stadt ist die Calle O´Daly mit vielen kleinen Geschäften und Sehenswürdigkeiten.

Geschichte und Gründung

Wie unter anderem verschiedene Höhlenbilder zeigen, kamen die ersten Siedlergruppen im ersten Jahrtausend vor Christus aus Nordafrika nach La Palma. Um das heutige Santa Cruz de La Palma entstand später die Siedlung Apunyon. Am 3. Mai 1493 (Tag der Erhebung des Heiligen Kreuzes) wurde die Stadt offiziell von den spanischen Eroberern gegründet und stand fortan unter der Krone Kastiliens. Im Laufe der Jahre erlangte Santa Cruz enorme wirtschaftliche Bedeutung. Da die Handelswege nach Amerika und Europa bedeutend waren, wurde an seinem Hafen das erste Überseegericht eingerichtet.

Wirtschaft

Dank seiner geografischen Lage und dem damit einhergehenden Handel mit Amerika, aber auch dem Anbau von Zucker und Wein kam La Palma zu Wohlstand. Die Stadt wurde dadurch ein attraktives Ziel für Piraten und Freibeuter anderer Nationen. Im Jahr 1537 wurde sie zum ersten Mal erfolglos von französischen Korsaren angegriffen. In einem zweiten Angriff 1553 gelang es den Franzosen unter dem Befehl von Francois Le Clerc jedoch, in der Stadt einzufallen, alles zu plündern und sie in Brand zu stecken. Die Bewohner von Santa Cruz de La Palma reagierten damit, die Häuser prunkvoller als zuvor wiederaufzubauen und Verteidigungsanlagen zu errichten, welche weitere Angriffe scheitern ließen. Der spanische König Philipp II. verlieh Santa Cruz Mitte des 16. Jahrhunderts das Privileg, zum Teil Seehandel auf eigene Rechnung durchzuführen. Die Stadt nahm in Handel und Schiffbau bald eine führende Stellung ein und besaß in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts den drittgrößten Hafen des spanischen Imperiums. Die Wirtschaft brach jedoch wenige Jahre später ein, als sich nach einem Erlass alle Schiffe nach Amerika auf der Nachbarinsel Teneriffa registrieren und Abgaben entrichten mussten. Obwohl der Handel Ende des 18. Jahrhunderts wieder freigegeben wurde, konnte sich Santa Cruz de La Palma nicht von der Krise erholen. In der Hauptstadt, in der mittlerweile nur noch wenig von der Handelsmetropole der damaligen Zeit zeugt, sind alle Verwaltungseinrichtungen konzentriert. Der Hafen der Stadt ist dennoch für die gesamte Insel sehr wichtig. 

Kultur und Einwohner

Seit der Jahrtausendwende ist die Bevölkerungsentwicklung in Santa Cruz rückläufig. Heute leben etwa 17.000 Menschen in der Hauptstadt, die ihr größtes Wachstum in den 1930ern und 70ern erfuhr. Die Bewohner der Hauptstadt sind sehr aufgeschlossen und freundlich. 

Lage und Vegetation

Die Gemeinde im Osten der Insel befindet sich direkt an der Küste, unterhalb der dicht bewaldeten Berghänge der Cumbre Vieja. Einige Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt der gleichnamige Flughafen Santa Cruz de La Palma (1970 eröffnet), der regionalen Linienflügen und Charterflügen zu den anderen kanarischen Inseln dient. Von Santa Cruz aus fahren Fähren der Gesellschaften Fred Olsen Express und Naviera Armas, die Sie nach Los Cristianos auf Teneriffa bringen. Einmal wöchentlich fährt die staatliche Schifffahrtsgesellschaft Compañía Trasmediterránea mit Zwischenstopp auf Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa zum spanischen Festland. Busse verkehren nach Aridane, Puntallana und zum Flufhafen.

 

Sehenswürdigkeiten 

 

Die Altstadt wurde zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt. Beginnen Sie Ihre Entdeckungstour an der Uferstraße Avenida Marítima. Hier spazieren am Abend die Einheimischen entlang. Ein Rundgang durch die Parallelstraßen ist ebenfalls empfehlenswert. Die Gebäude werden Ihnen von der über 500jährigen Geschichte der Stadt erzählen.

 

Plaza de España

Die asymmetrische Plaza de España – Mittelpunkt von Santa Cruz de La Palma – dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie im 16. Jahrhundert, als die umliegenden Bauten nach der Brandstiftung von Francois Le Clerc prunkvoll wieder aufgebaut wurden. Der Platz ist durch eine beeindruckende koloniale Architektur geprägt. Neben den Bürgerhäusern aus dem 18. Jahrhundert finden Sie hier das Rathaus der Stadt und die Iglesia Matriz del Salvador (mit einem wunderschönen Inneren im Mudéjar- und Barock-Stil). Eine Bronzestatue, die 1897 enthüllt wurde, ist dem Humanisten Manuel Díaz Hernández gewidmet und an der Westseite des Platzes steht ein kleiner Brunnen aus dem Jahr 1588, der früher die Stadtbewohner mit Wasser versorgte und mit zwei Wappen verziert ist. Der Plaza de España wird nur durch Palmen von der belebten Calle O´Daly abgegrenzt, die einer Ihrer nächsten Stopps sein sollte.

Iglesia Matriz del Salvador
Öffnungszeiten: 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr und 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr

 

Rathaus

Das Rathaus der Stadt – im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft von Philipp II. erbaut – stand ursprünglich dort, wo sich nun der Brunnen der Plaza de España befindet. Heute gehört es zu den schönsten Renaissancebauten der Kanaren. Die Fassade besteht aus vier Bögen, die auf Säulen liegen. Darüber befindet sich eine Fensterreihe. An der Fassade prunken das Wappen der Insel La Palma und das Bildnis des spanischen Königs. Ein Teil des Gesteins stammt von La Gomera. Im Inneren hängt ein großes Wandgemälde des Künstlers Mariano de Cossío.

Ayuntamiento
Calle O´Daly (auf der rechten Seite des Plaza de España)
Tel.: 922-426-500

 

Calle O´Daly (Calle Real)

Die Calle O’Daly, bis Anfang der 1980er Hauptverkehrsstraße, lädt nicht nur zum Shoppen ein, denn die Geschäfte sind hier meist in historischen Gebäuden untergebracht, die im typisch kanarischen Stil errichtet worden sind. Folgen Sie der Straße, die nach einer irischen Kaufmannsfamilie benannt wurde, und Sie werden viele imposante Häuser entdecken.

 

Palacio de Salazar

Auftraggeber des Palastes, einem der schönsten Profanbauten der Stadt, war D. Ventura Salazar de Frias, dessen Familienwappen mit der Inschrift „Gott allein sei Ehr“ (Soli Deo Sit Gloria) die Außenfassade schmückt. Es gehörte damals zur Mitgift für die Hochzeit mit der reichen Dame Doña Leoñor de Sotomayor. Seit seiner Restaurierung finden hier immer wieder Ausstellungen statt. Schauen Sie sich auf jeden Fall den hübschen Innenhof des Palacio de Salazar an. Das Gebäude wird heute als Kulturzentrum der Regierung genutzt.

Palacio de Salazar
Calle O´Daly, 22
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Samstag 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr

 

Convento de Santa Domingo

Folgen Sie der Calle Fernández Ferraz Apurón, die kurz hinter dem Palacio de Salazar abzweigt, bis zum Convento de Santo Domingo. Die Grundmauern des Konvents stammen aus dem 16. Jahrhundert. Da in den Klostergebäuden eine Schule untergebracht ist, können diese nicht besichtigt werden. In der angrenzenden Kirche haben Sie jedoch die Möglichkeit, zahlreiche flämische Kunstwerke zu bewundern. Das „Abendmahl“ von Ambrosius Francken zählt dabei zu den bedeutendsten Arbeiten. Am Plaza Santa Domingo finden Sie ein ruhiges Terrassencafé, das zum Verweilen einlädt.

Iglesia de Santa Domingo
Calle Fernández Ferraz Apurón/Plaza Santa Domingo
Öffnungszeiten: samstags von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ermita de San Sebastián

Vom Convento de Santo Domingo führt eine schmale Gasse zur Ermita de San Sebastián. Die Kirche ist meist geschlossen, allerdings lädt der umliegende Platz zum Entspannen ein.

Ermita de San Sebastián
Calle San Sebastián

 

Ermita de Nuestra Señora de Luz

Von dem Platz vor der bescheidenen Kirche, die leider fast immer verschlossen ist, haben Sie einen wunderbaren Blick über die Stadt und den Hafen.

Ermita de Nuestra Señora de Luz
Calle Virgen de la Luz
Öffnungszeiten: unregelmäßig

 

Convento de San Francisco

Wenn Sie der Calle O´Daly folgen (bis diese zur Calle Anselmo Pérez wird), dann ist es nicht mehr weit zum Convento de San Francisco. Nach dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes im 16. Jahrhundert errichtet, wurde die dreischiffige Klosterkirche in den darauffolgenden Jahrhunderten mehrfach umgebaut. Bemerkenswert sind die Mudéjar-Holzdecken und die Kapelle mit Renaissancemotiven im Inneren der Kirche. Sie steht heute unter Denkmalschutz. In den Räumlichkeiten des Klosters befinden sich ein Archiv, eine Bibliothek und das Museo Insular.

Convento de San Francisco
Calle Baltasar Martín (an der Plaza San Francisco)

 

Plaza de la Alameda

Nördlich von dem Convento de San Francisco erstreckt sich die gemütliche Plaza de la Alameda mit Indischen Lorbeerbäumen, Springbrunnen und Steinbänken. Hier erinnert ein schlichtes Kreuz aus Holz, das zum 400. Jahrestag von Santa Cruz de La Palma aufgestellt wurde, an die Besetzung am 3. Mai 1493. Es heißt, dass der Spanier Alonso Fernández de Lugo damals an diesem Ort ein heiliges Kreuz errichten ließ. Die Inschrift lautet: „Ruhm den spanischen Helden und den Helden der Guanchen. Beide vergossen ihr Blut für ihr Vaterland.“

 

Castillo de la Virgen

Oberhalb des Barrancos, zur Küste hin, erhebt sich der Castillo de la Virgen. Die winzige Festung, von der mittlerweile nur noch Überreste vorhanden sind, wurde im 16. Jahrhundert errichtet, um Piraten anzuwehren.

 

Iglesia de la Encarnación

Unterhalb des Castillo de la Virgen führt eine Straße entlang, auf der Sie zur Iglesia de la Encarnación kommen. Historiker vermuten hier die erste Kapelle La Palmas. Das heutige Gebäude geht jedoch auf die Zeit des 16. Jahrhunderts zurück. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte, vor allem im 18. Jahrhundert, wurde es mehrfach verändert. In der Iglesia de la Encarnación wird eines der Kunstwerke aufbewahrt, die Le Clercs Angriff nicht zum Opfer fielen: Die „Verkündigung“ aus dem Jahr 1525. Der Platz vor der Kirche bietet sich an, um ein Päuschen einzulegen. Ein Blumenmeer erweckt den Eindruck einer kleinen Oase im turbulenten Stadtgeschehen.

 

Castillo de Santa Catalina

Auch wenn Sie das Castillo de Santa Catalina aus dem 16. Jahrhundert an der Avenida Marítima nicht von innen besichtigen können, empfiehlt sich trotz allem ein Besuch. Der Festungsbau, dem ein sternförmiger Grundriss zugrunde liegt, diente als Schutz gegen Piratenangriffe.

 

Balcones Típicos

Folgen Sie der Avenida Marítima und seien Sie dabei aufmerksam: An der Straßenseite werden Sie viele typisch kanarische Bauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert sehen. Die Nummern 38 bis 46 sind mit ihren prächtigen Holzbalkonen besonders sehenswert. Viele der Gebäude beherbergen exzellente Restaurants – eine gute Möglichkeit, die wunderbaren Bauten von innen zu bestaunen.

 

Santuario de la Virgen de las Nieves

Vier Kilometer von Santa Cruz de La Palma entfernt, befindet sich der malerische Ortsteil Las Nieves. Eine Besichtigung der Wallfahrtskapelle Santuario de la Virgen de las Nieves sollten Sie nicht auslassen: Sie beeindruckt nicht nur mit einer detailreichen Außenfassade, sondern auch vielfältigen Attraktionen im Inneren wie Wandgemälden, Goldschmiedearbeiten und der ältesten Figur der Kanaren: eine Terrakotta-Statue der Inselheiligen „Virgen de las Nieves“ aus dem 14. Jahrhundert. Zu der Kirche gehört das „Museo de Arte Sacro“, in dem unter anderem flämische Gemälde aus dem 16. Jahrhundert besichtigt werden können. Sie können die Santuario de la Virgen de las Nieves sowohl zu Fuß als auch per Bus oder Auto erreichen.

Santuario de la Virgen de las Nieves
Tel.: 922-416-367
Öffnungszeiten: täglich von 08:30 Uhr bis 20:00 Uhr

 

Mirador de la Concepción

Etwas außerhalb der Stadt gelegen, befindet sich der Mirador de la Concepción. Von hier haben Sie die beste Sicht über Santa Cruz de La Palma. Fahren Sie in Richtung Los Llanos und biegen Sie dann rechts nach Las Nieves ab. Nach etwa 300 Metern ist der Mirador ausgeschildert. Hier können Sie des Weiteren die Ermita de Nuestra Señora de la Concepción besuchen.

 

Maroparque

Im Maroparque – einem kleinen privaten Tierpark unweit von Santa Cruz – leben unter anderem Känguruhs, exotische Vögel und Affen.

Maroparque
Santa Cruz de La Palma – Los Llanos de Aridane (Abzweig in Richtung Las Nieves)
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Winter, bis 19:00 Uhr im Sommer

 

Touristeninformation

In der kleinen Touristeninformation wird Ihnen gern weitergeholfen – egal, ob Sie wandern, feiern, schwimmen oder auf Sightseeing-Tour gehen möchten!

Oficina de Turismo
Plaza Constitución s/n
Tel.: 922-412-106
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 19:30 Uhr, Samstag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Sonntag von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr


Museen 

 

Museo Insular

Das Museo Insular gilt als das bedeutendste Museum der Insel. Es bietet unter anderem Ausstellungsstücke zur Geschichte der Ureinwohner und Kunst der Kanaren. Im Obergeschoss befindet sich eine kleine Gemäldesammlung. In Kürze soll in einem Nebengebäude des Klosters eine Kunsthandwerksausstellung untergebracht werden. Eine Besichtigung des Museo Insular lohnt sich auch wegen des kleinen Kreuzgangs, um den die Ausstellungsräume angeordnet sind. Hier gedeihen Apfelsinenbäume, die 1985 von den Staatsoberhäuptern gepflanzt wurden.

Museo Insular
Plaza San Francisco
Tel.: 922-420-558
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr und 16:00Uhr  bis 18:00 Uhr (Oktober bis Juni),  Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr (Juli bis September)
Eintritt: 4 Euro

 

Museo Naval (El Barco de la Virgen)

Wenn Sie die Plaza Alameda weiter entlang spazieren, stoßen Sie auf das „Schiff der Jungfrau“ (Barco de la Virgen) – eine Beton-Nachbildung (1940) des Flagschiffes von Christoph Kolumbus, mit dem er 1492 Amerika entdeckte. In dem Schifffahrtsmuseum können Sie alles über die Seefahrt erfahren. Zu den Ausstellungsstücken zählen unter anderem Navigationsgeräte und alte Seekarten.

Museo Naval
Plaza Alameda
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 09:30 Uhr bis 14:00 Uhr und 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Freitag 09:30 Uhr bis 14:00 Uhr, Samstag 10:00 Uhr bis 1300 Uhr und 1700 Uhr bis 19:30 Uhr, Sonntag 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr, im Sommer nur vormittags


Strände 

 

Stadtstrand von Santa Cruz

Zwischen Los Cancajos und Santa Cruz de La Palma befindet sich vor dem Hafen in geschützter Lage der gut erreichbare Stadtstrand der Inselmetropole. Er gilt als einer der beliebtesten Strände auf Gran Canaria und lädt zum Schwimmen und Kanu fahren ein. Vor Ort finden Sie auch ein kleines Restaurant und sanitäre Anlagen. Der Strand aus schwarzem Vulkansand ist am Wochenende sehr gut besucht. Sollten Sie mit dem Auto hierher kommen, dann können Sie bequem direkt an der Küstenstraße parken.

 

Playa de los Cancajos

Etwa vier Kilometer von Santa Cruz de La Palma entfernt, finden Sie die Playa de Los Cancajos. Der schwarze Sandstrand ist gut erschlossen. Hier stehen einige Hotels nebeneinander und nicht weit von hier gibt es Surf- und Tauchschulen.


Feste 

 

 

Carnaval

Jedes Jahr treffen etwa 50.000 Menschen aufeinander, um in Santa Cruz ausgelassen Karneval (Februar bis März) zu feiern. Das traditionelle Puderwerfen (bei dem sich die Kanarier am Karnevalsmontag einen freudigen Kampf mit ihren Nachbarn liefern) steht ebenso wie Tanz und Musik auf dem Programm.

 

Bajada de la Virgen de las Nieves

Alle fünf Jahre verwandelt sich Santa Cruz de La Palma während der Bajada de la Virgen de las Nieves. Seit über dreihundert Jahren wird von Juni bis August in rauschenden Festen die Schutzpatronin der Insel gefeiert. Monate zuvor sind Unterkünfte und Flüge ausgebucht, jeder möchte bei dem einzigartigen Event – unter anderem aus Prozession, Tänzen, Konzerten und kulturellem Programm bestehend – dabei sein. Höhepunkt ist der 5. August. Das Marienbild der „Heiligen Jungfrau vom Schnee“ wird in die Hauptstadt transportiert und anschließend zurückgetragen. Die Bajada de la Virgen de las Nieves ist das bedeutendste Fest der Insel.

 

Semana Santa

Bei der Semana Santa, die von Ende April bis Anfang Mai stattfindet, gibt es auf der Calle O´Daly eine große Parade in traditionellen Kostümen.

 

Restaurant 

 

In der Calle O´Daly finden Sie zahlreiche kleine Restaurants und Cafés. Die meisten und einige der besten Lokalitäten befinden sich jedoch auf der Avenida Marítima – besonders am nordöstlichen Ende der Straße.

In der Bar-Arepera El Encuentro können Sie günstig und lecker essen.

Bar-Arepera El Encuentro
Calle Pérez de Brito
Tel.: 922-411-044

Im „Taburiente“ kehren die Einheimischen ein. Das Lokal ist bekannt für seine typisch kanarische Küche. Probieren Sie die Tapas!

Taburiente
Calle Pedro Poggio, 7
Tel.: 922-416-442

Das gemütliche „La Placeta“ bietet vor allem für Vegetarier eine riesige Auswahl.

La Placeta
Calle Borrero, 1
Tel.: 922-415-273
 

Das „La Lonja“ gehört zu den exklusivsten Restaurants der Stadt: Neben einem breiten Speiseangebot lockt es vor allem mit einer wundervollen Aussicht.

La Lonja
Avenida Marítima 55
Tel.: 922-415-266
Öffnungszeiten: sonntags geschlossen


Nachtleben

In Santa Cruz können Sie zwar nicht so wie in Los Llanos de Aridane feiern, aber die Stadt hat dennoch viel zu bieten. Genießen Sie, während Sie einen Cocktail schlürfen oder ein Gläschen Wein trinken, die angenehme Atmosphäre auf der Avenida Marítima. Auf der Calle Alvarez Abreu ist vor allem für junge Leute am meisten los. Der Plaza José Mata an der Avenida Puente lockt ebenfalls mit einigen Bars und die Region an der Hafeneinfahrt mit einer Freilichtdiskothek.


Einkaufen

Der spanische Schuhdesigner Manolo Blahnik wird Ihnen sicherlich ein Begriff sein. Er wurde hier in Santa Cruz geboren – eine Stadt, die keine Wünsche offen lässt, wenn es darum geht, mit prallen Einkaufstüten zurückzukehren. In der Calle O´Daly – der Haupteinkaufsstraße der Stadt – finden Sie viele kleine Geschäfte und Boutiquen. Um Lebensmittel zu kaufen, lohnt sich ein Abstecher in der Martkhalle an der Avenida del Puente. Hier bekommen Sie frische Waren der Insel.