Highlights of La Palma

Die kanarische Insel La Palma wird gerne auch als La Isla verde oder La Isla bonita (die grüne und die schöne Insel) bezeichnet. Diese Beinamen fallen der Insel vor allem durch ihre einmalige Natur und Landschaft zu. La Palma bietet Bewohnern und Gästen durch ein ganzjährig angenehmes Klima viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Neben vielen kleinen und großen Buchten und Stränden, die zu einem entspannten Badeurlaub einladen, finden sich auf La Palma auch verschiedenste Aktivitäten, bei denen sich der Urlauber sportlich auf Entdeckungstour in die schöne Natur der Insel begeben kann.

-Aufgrund günstiger Winde blüht die Insel das ganze Jahr über üppig und grün. Dabei ist die Vegetation durch die Tatsache geprägt, dass La Palma -wie alle kanarischen Inseln auch- vulkanischen Ursprungs ist. Der höchste Gipfel ist 2.426 Meter hoch und liegt im nördlichen Teil der Insel nahe des KratersCaldera da Taburiente. Daran anschließend zieht sich das Gebirge Cumbre Nueva, welches die Insel in einen Nordostteil und einen Südwestteil gliedert, die sich von ihrer Vegetation her unterscheiden. Der Norden ist sehr grün, wohingegen der Süden vergleichsweise trocken und karg bewachsen ist.
Die Vegetationszonen der Insel reichen von Lavafeldern über mediterrane Trockenvegetation zu Kieferwäldern auf den höheren Gebirgslagen und Lorbeerwälder, die Regenwald ähneln, auf der Nordostseite. Besonders für Wanderer ist die Insel ein gern gewähltes Reiseziel, da sich auf La PalmaWanderwege in allen Schwierigkeitsgraden finden. Ob Schluchtenklettern oder Wandern durch die von der UNESCO als Weltnaturerbe geschützten Nebelwälder, jeder kann auf seine Art die Natur der Insel erkunden.

Seit etwa 2000 Jahren v.Chr. lebten auf La Palma die Guanchen, welche aus Nordafrika einwanderten. Nach der Eroberung durch die Spanier im 15. Jahrhundert haben sich die Kulturen der beiden Völker vermischt, wobei die Kultur der Guanchen durch die Spanier unterdrückt wurde. So nahmen sie beispielsweise die spanische Sprache an und traten zum Christentum über. Doch auch heute noch kann man den Einfluss der Guanchen auf La Palma erkennen. Die zahlreichen Überreste ihrer Kultur sind eine der vielen Attraktionen La Palmas. Dazu zählen die antiken Wohnhöhlen, Grabstätten, Steinwerkzeuge und die Petroglyphen – komplexe Steinritzungen mit unbekannter Bedeutung. Sehr bemerkenswert sind auch die steingepflasterten Königswege, von denen die gesamte Insel überzogen ist.

Der Tourismus auf La Palma steckt im Vergleich zu benachbarten Inseln wie Teneriffa oder Gran Canaria noch in den Babyschuhen. Der Großteil der Besucher reist aus Deutschland an, in den vergangenen Jahren auch vermehrt von den Britischen Inseln. Es gibt nur wenige große Hotels auf La Palma. Vorwiegend sind es Ferienhäuser und -wohnungen, die von Einheimischen an Touristen vermietet werden. Dabei konzentriert der Tourismus sich seit einigen Jahren verstärkt auf den sogenannten ländlichen Tourismus, was bedeutet, dass schon vorhandene, alte Bauernhäuser im Hinterland der Insel renoviert und Gästen als Unterkunft angeboten werden.

Die Wirtschaft La Palmas beschränkt sich vornehmlich auf den Anbau und Export von Bananen und Wein. Rund 60.000 Tonnen Bananen werden jährlich von La Palma aus verschifft. Ermöglicht wird der Anbau durch ein einzigartiges Bewässerungssystem, bei dem das Wasser aus den Bergen in die agrarisch genutzten Gebiete geleitet wird.

Als Besucher der Insel sollte man es sich nicht entgehen lassen, die vielseitige Küche der kanarischen Insel zu probieren. Typische Gerichte La Palmas sind unter anderem frittiertes Zicklein, Kaninchen und frische Fische. Gute Restaurants gibt es viele auf der Kanareninsel, sodass man einen Urlaub auf La Palma nicht durch anstrengendes Suchen unterbrechen muss und diesen stattdessen aktiv, entspannt oder auf den Spuren der Guanchen verbringen kann.