Klettern auf La Gomera

Das 'Naturparadies' La Gomera ist die flächenmäßig zweitkleinste Insel der Kanaren. Im Grunde eignet sie sich besser zum Wandern, als zum Klettern. Für einen Aktivurlaub ist die Kanareninsel in jedem Falle passend.

Auf La Gomera empfiehlt es sich eher eine Bergwanderung durchzuführen, als eine Klettertour auf eigene Faust zu machen. Das Gestein ist im Großen und Ganzen weniger zum Klettern geeignet, da der Untergrund meist porös und bröselig ist. Daher besteht die Gefahr von Steinschlägen. Auch gibt es nicht wirklich klare Routen auf La Gomera. Im Gegensatz zur nahe gelegenen Nachbarinsel Teneriffa ist hier das Klettern nur an ganz bestimmten Stellen möglich.

Es gibt jedoch Veranstalter die geführte Klettertouren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden anbieten. So kann dabei der Zwillingsfelsen Roques de San Pedro bestiegen werden. Dieser Felsen ist das Wahrzeichen von Hermigua, das im Nordosten von La Gomera liegt. An den Roques de San Pedro können Anfänger und Fortgeschrittene klettern, wobei letztere den Gipfel in der Höhe von 70 Metern erklimmen können.

In Argaga findet man ein Felslabyrinth mit der Schlucht Barranco de Argaga. Die steilen Felswände der Schlucht entsprechen einem anspruchsvollen Klettersteig.

Auf der Kanareninsel La Gomera wird man beim Wandern und Klettern stets mit einer wunderschönen Naturlandschaft belohnt.