Telde

Übersicht

Die zweitgrößte Stadt von Gran Canaria ist sehr vielseitig. Für die Anwohner dient sie vor allem als Industrie- und Einkaufsstadt, hat allerdings einiges mehr zu bieten. Es gibt unzählige Höhlen und Monumente aus der vorhispanischen Zeit zu besichtigen und man kann in der unter Denkmal stehende Altstadt „Barrio San Francisco“ eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert unternehmen.Der längste Küstenstreifen der östlichen Insel lädt mit seinen Sand- und Kieselstränden nicht nur zum Baden, sondern auch zum Surfen, Kitesurfen und Tauchen ein.

Geschichte/Gründung

Zur altkanarischen Zeit war Gran Canaria in zwei Königreiche geteilt, wobei Telde der “Regierungssitz” des Königs war, der über den östlichen Teil der Insel herrschte. Es stellt außerdem schon damals ein wichtiges Marktzentrum der Insel dar. Damals bestand das heutige Telde aus zwei Orten: Tara und Cendro Als die Spanier im 15. Jahrhundert die Insel eroberten, verteidigte der letzte König Teldes, Doramas, das Reich bis in den Tod, deshalb wird er noch heute in der Stadt verehrt, viele Plätze des öffentliches Lebens sind nach ihm benannt.Nach der Eroberung wurde Telde neugegründet, mit dem nördlichen Ortsteil San Francisco als Verwaltungs- und Kulturzentrum und der südlichen Siedlung Los Llanos als Wohnort schwarzafrikanischer Sklaven, welche zur Arbeit auf Zuckerplantagen eingesetzt wurden. Es gab hier damals auch den größten Sklavenmarkt der kanarischen Inseln. Die ersten Europäer jedoch, die nach Telde kamen, waren Mönche von Mallorca, Mitte des 14. Jahrhunderts. Sie gründeten das erste Bistum der Kanaren im Gebiet des heutigen Teldes. 20 Jahre später folgten Mönche aus Barcelona und anderen Gebieten, die allerdings 1491 von den Ureinwohnern umgebracht wurden. Es kam zwischen Mönchen und Spaniern immer wieder zu Interessenskonflikten, so dass 1836 die Franziskaner aus Telde ausgewiesen wurden. 1843 wurde der Ingenieur Juan León y Castillo geboren, der unter anderem den Ausbau des Hafens von Las Palmas leitete. Heute befindet sich in seinem Geburtshaus ein Museum, das ihm und seinem Bruder Fernando León y Castello, der Politiker war, gewidmet ist. Im Laufe des 20. Jahrhunderts musste Telde, wie die ganze Insel, wirtschaftlich stark zurückstecken, wovon die Stadt sich aber durch den Bau des internationalen Flughafens in unmittelbarer Nähe wieder erholte.Heute haben dort viele kanarische Firmen ihren Hauptsitz. Telde gilt außerdem als die Einkaufsgegend der Insel. 

Wirtschaft

Weitläufige Industriegebiete in den Stadträndern um Telde beweisen, dass die hiesige Wirtschaft vor allem von Industrie bestimmt ist. Ein Großteil der Einwohner arbeitet in Fabriken.Die Nähe zum internationalen Flughafen von Gran Canaria bildet einen wichtigen Standortfaktor, so dass viele große kanarische Firmen hier ihren Sitz haben.Zuträglich für die Wirtschaft ist zudem die Nähe zur Hauptstadt Las Palmas, die einen großen Arbeitsmarkt für de Anwohner Teldes darstellt.Dank der alten Geschichte der Stadt und der daraus resultierenden Ausgrabungsstellen auf der einen Seite und dem breiten Küstenstreifen auf der anderen Seite ist auch der Tourismus ein wichtiger Sektor.

Kultur und Einwohner

Die meisten der 80.000 Einwohner sind Fabrikarbeiter. Nach Las Palmas ist Telde die zweitgrößte Stadt auf Gran Canaria.Kulturell gibt es viel zu entdecken: Da Telde früher das Zentrum eines der beiden Königreiche der Ureinwohner Gran Canarias war, ist die Stadt sehr geschichtsträchtig. Es gibt viele Monumente der Ureinwohner, aber in der Altstadt auch viele Sehenswürdigkeiten, die erst aus der Zeit nach der Spanischen Übernahme stammen.Außerdem haben sich hier viele Kunsthandwerker angesiedelt. Aufgrund der vielen schönen Geschäfte in und um die Altstadt und das große Einkaufszentrum an der Autobahn hat sich Telde auch einen Ruf als Einkaufsstadt gemacht.

Lage und Vegetation

Die Stadt liegt im Osten von Gran Canaria, etwas 13 Kilometer südlich von Las Palmas. Die Randbezirke Teldes erstrecken sich bis zum Flughafen.Geologisch gesehen befindet sich der Ort auf dem jüngeren Teil der Insel, der erst später durch Vulkanausbrüche entstand. Er erstreckt sich von der Küste über ein ansteigendes Gebiet bis in die Gipfelregion. An der Küste gibt feinsandige Strände und schöne Buchten, die aber eher von Einheimischen als von Touristen frequentiert werden.Telde besteht aus drei Stadtteilen: San Francisco, San Gregorio und San Juan. Die Altstadt, San Francisco wurde 1981 zum Nationaldenkmal ernannt.Das Klima ist ausgeglichen, es bewegt sich zwischen 14 und 24 Grad. Niederschläge sind eher selten, sie kommen vor allem im Winter vor.Man kann Telde mit dem Bus gut von Las Palmas, Maspalomas, Agüimes, Valsequillo und San Mateo aus erreichen. 


Sehenswürdigkeiten

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Altstadt San Francisco, im Norden von Telde. Die Altstadt ist wunderschön und wurde als Ganzes 1981 zum Nationaldenkmal erklärt. Die Straßen haben dort noch dasselbe Kopfsteinpflaster wie im 16. Jahrhundert und auch die weißen Häuschen sind sehr ursprünglich belassen. Selbst die Straßenschilder sind im Gegensatz zu anderen Städten der Insel nicht durch neue ersetzt worden. In manchen Straßen fühlt man sich also regelrecht ins 16. Jahrhundert zurückversetzt.

Basilica de San Juan

Auf der hübschen Plaza de San Juan, auf der man auch viele Häuser im Kolonialstil mitaußergewöhnlichen Holz- oder Steinbalkons findet, steht die Basilica de San Juan. Der Bau dieser Kirche begann bereits 1520; die Hauptfassade wurde im 16. Jahrhundert im spätgotischen Stil aus verschiedenfarbigem Vulkangestein errichtet. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden einige Änderungen im Barockstil vorgenommen. Die beiden Glockentürme sind recht neu, sie entstanden im 20. Jahrhundert. Sie wurde erst vor Kurzem aufwendig restauriert.Es lohnt sich auch einen Blick ins Innere der Kirche zu werfen, denn dort befindet sich einer der bedeutendsten Kunstschätze Gran Canarias. Der rund 500 Jahre alte geschnitzte Altaraufsatz aus Flandern ist über 2 Meter hoch und aufwendig bemalt. Auf ihm sind sechs Szenen aus dem Leben von Maria dargestellt: Die Geburt Christi, Die Hochzeit Marias mit Joseph, die Verkündigung durch den Erzengel Gabriel, Marias Heimsuchung, Jesus Beschneidung und die Anbetung der Heiligen Drei Könige.Die dreischiffige Kirche beherbergt außerdem eine ebenfalls etwa 500 Jahre alte Christus-Figur, die in Mexiko von Indianern aus Maismark geformt wurde. Sie wiegt aufgrund ihres Materials trotz Lebensgröße nur knapp 7 Kilo.Außerdem kann man sich die Darstellung des heiligen Bernhards ansehen, die ein Werk von Vicente Carducci ist.Adresse:Plaza de San Juan35200 Telde 

Iglesia San Francisco

Die Kirche befindet sich auf einem hübschen Platz, der mit Kopfsteinpflaster ausgelegt, und deshalb ein wenig uneben ist. Bevor man in die Kirche geht, sollte man sich unbedingt den Kandelaber-Wolfmilchskaktus ansehen, einer der größten seiner Art auf den ganzen Kanaren. Von außen ist die Klosterkirche recht schlicht, innen jedoch gibt es sehenswerte steinerne Altaraufsätze, die Motive der heiligen Rita von Casia, dem Heiligen Domingo von Guzmán und der Heiligen Luzi zeigen.

Barrio San Juan

In diesem Stadtviertel lohnt sich ein Spaziergang, denn es bildet den ältesten Teil der Stadt. Hier wurde sie gegründet und auch heute noch befindet sich die Stadtverwaltung in diesem Bezirk. In den Straßen um die Kirche des heiligen Johannes der Täufer und um die Playa del Mayor befinden sich die ältesten Häuser der Stadt.


Museen

Casa Museo León y Castillo

Im Geburtshaus der Brüder León y Castillo, befindet sich ein Museum, das den beiden für Telde wichtigen Männern gewidmet wurde. Fernando León y Castillo war ein wichtiger spanischer Diplomat und Politiker, sein Bruder Juan León y Castillo war ein Ingenieur, der die Leitung über den Ausbau des Hafens von Las Palmas innehatte und massgeblich am Ausbau der Infrastruktur von Gran Canaria beteiligt war. In dem Museum wird über das Leben und Schaffen der beiden Männer informiert und gleichzeitig kanarische Möbel und Kunstgegenstände ausgestellt. Somit erhält man einen Überblick über den Lebensstil der Oberschicht in Telde des 19. Jahrhunderts. Adresse:Muséo León y CastilloCale León y Castillo 4535200 TeldeTelefon: 928691377Öffnungszeiten:Werktags: 8-20 UhrSamstag: 10-20 UhrSonntag: 10-13 UhrEintritt: kostenlos

Ausgrabungsstätten

Montaña de las Cuatro PuertasBevor die Spanier Gran Canaria eroberten, war Telde Zentrum eines der Königreiche der Insel. Deshalb gibt es hier mehrere archäologische Ausgrabungsstätten. Eine besonders schöne ist Cuatro Puertas. Sie besteht aus mehreren von Ureinwohnern geschaffenen Höhlen auf einer Höhe von 300 Metern. Seinen Namen hat dieser Ort aufgrund der Tatsache, dass vier künstliche Eingänge in die Haupthöhle des Berges führen. Diese größte Höhle diente Forschern zufolge entweder als Sitz des Königs der Guanchen oder als Opferstätte. In den kleineren Höhlen wurden wahrscheinlich die Toten einbalsamiert. Der große Platz vor der Haupthöhle diente als Versammlungsplatz. Dieses Monument befindet sich südlich von Telde auf halber Strecke zum Ort Ingénio.Salineta und TufiaDiese beiden Fundstätten befinden sich an den gleichnamigen Stränden, man könnte also Geschichte mit Badespass verbinden. Es heisst jedoch, dass die Guanchen nicht schwimmen konnten. Besuchen Sie eine Vielzahl Wohnhöhlen und Kultplätze. Tufia ist die größte archäologische Attraktion Teldes. Hier befinden sich die größten Höhlen und die meisten Häuser aus unbehauenen Steinen.Cendro, Tara, El BaladeroAn diesen Ausgrabungsstätten findet man natürliche, sowie von den Ureinwohnern geschaffene Wohnhöhlen in den Vulkanfelsen. El Baladero ist am Fuße der Altstadt „San Francisco“ zu finden, dies war ein wichtiger religöser Ort der Guanchen.


Aktivitäten

Golfen

Dieser 18-Loch-Platz liegt im Norden von Telde. Er hat eine Länge von über 6000 Metern und bietet mit Palmen und mehreren Seen ein schönes Ambiente.Adresse:Autopista del Sur G.C., Km. 6.435218 TeldeTelefon: 0045 928 711 111Email: [email protected]

Surfen

Die Strände um Telde sind eine beliebte Anlaufstelle für Surfer. Vor allem die BuchtenPlaya del Hombre und Playa la Garita sind ein wahres Surferparadies. Am zweitgenannten Strand überwiegen die Body Boarder, weil dort flachere Wellen gibt, die erst kurz vor dem Strand brechen.Die Playa de Hombre erreicht man über den Lugar Playa del Hombre oder auf der anderen Seite über die Calle de Bécquer, den Strand von Garita über den Paseo Maritimo de la Garita. Locals trifft man hier vor allem am Wochenende vermehrt an.


Strände

Was den meisten Urlaubern unbekannt ist, genießen die Einheimischen dafür umso mehr. Telde besitzt den breitesten Küstenstreifen auf der Ostseite der Insel und kann deshalb eine ganze Menge an Stränden vorweisen.

Las Salinetas

Hier kann man Geschichte mit Baden verbinden. Die archäologische Fundstätte aus der Zeit der Ureinwohner befindet sich unweit des Strandes. Er ist einer der beliebtesten, weil es hier nicht so windig ist und der Einstieg ins Meer recht flach ist. Außerdem ist er mit sanitären Anlagen und Lokalen ausgestattet. Auch Sonnenschirme und Liegen können angemietet werden. Für Kinder gibt es einen Mini-Spielplatz.Zugang über den Paseo Maritimo de Salinetas.

La Garita

Unweit des Strandes kann man eine archäologische Ausgrabungsstätte aus der Ureinwohnerzeit besuchen. Ein Vorteil der Bucht ist der schwarze feine Sand. Da es hier aber oft sehr windig ist, können die Wellen sehr hoch ausfallen. Trotz der anwesenden Rettungsschwimmer also für Kinder eher ungeeignet. Die Bodyboarder hingegen haben hier ein wahres Paradies.Man kann die Bucht über den Paseo Maritimo de la Garita erreichen.

Tufia

Auch Tufia ist ein sehr beliebter Strand. Nicht nur die nahegelegen Ausgrabungsstelle aus der Zeit der Ureinwohner ist reizvoll, sondern auch die gute Austattung mit Toiletten, Duschen und Lokalen. Man kann hier wie in Las Salinetas Schirme und Liegen anmieten. Die See ist hier für gewöhnlich sehr ruhig, wodurch sich die Bucht auch für Nichtschwimmer eignet, außerdem kann man hier auch schön tauchen und schnorcheln. Man erreicht ihn über den Lugar Punta de Mala gatos.

Ojos de Garza

Der schöne Strand Ojos de Garza hat einen naturbelassenen Charme und beherbergt viele seltene Vogelarten. Hier gibt es sogar hellen Sandstrand, eine Seltenheit für die Kanaren. Allerdings ist er am weitesten vom Stadtkern entfernt, unschön ist auch die Lage unmittelbar neben dem Flughafen.Zugang über die Ctra Playa Ojos de Garza A.

Melenara

Das ist ein Strand für den gehobenen Anspruch: Sehr sauber und feinsandig. Deshalb hat er auch eine Blaue Flagge, eine Auszeichnung für Sicherheit und Sauberkeit. Über 350 Meter erstreckt sich der schwarze Sandstrand hier, überall sieht man Sonnenschirme und Liegen. Durch den mittleren Wellengang und die vorhandenen Rettungsschwimmer ist die Bucht für die ganze Familie geeignet. Man erreicht sie über den Paseo Maritimo de Melenara.

Playa del Hombre

Dies ist vor allem ein beliebter Strand bei Surfern, da er besonders windig ist und einen hohen Wellengang hat. Hier gibt es auch sehr feinen schwarzen feinen Sand, ist also auch für Badegäste attraktiv. Rettungsschwimmer sind allerdings nicht vor Ort, Kinder und ältere Menschen sollten hier wohl besser nicht baden. Zugang über den Lugar Playa del Hombre oder auf der anderen Seite über die Calle de Bécquer.


Feste

El Carnaval

Wie überall auf den Kanaren wird vor der Fastenzeit Karneval gefeiert, farbenfroh und kräftig, mit vielen Paraden und Umzügen.

Semana Santa

Semana Santa bedeutet Osterwoche und ist eines der wichtigsten Feste auf Gran Canaria. In Telde werden die ganze Woche über Umzüge veranstaltet. 

Fiestas Patronales en honor a San Juan

Dieses Fest wird zu Ehren des Schutzpatrons San Juan in der historischen Kulisse der Basilica San Juan im Juni gefeiert. Damit werden die Sommerferien eingeleitet.

Fiestas en Honor a Nuestra Señora del Carmen

Dieses Fest wird für Señora del Carmen im Juli gefeiert. Die Fischerörtchen am Rand von Telde werden über und über mit Blumen geschmückt. Ein besonderes Highlight ist die Prozession am Strand Melenara. 

La Traída del Agua

Das Festival des Wassers ist eines der traditionsreichsten und beliebtesten Feste der Stadt. Es wird im August gefeiert, gerade um sich bei den heißen Temperaturen auch etwas abzukühlen. Denn an diesem Tag ist wohl niemand ohne Wasserspritzpistole unterwegs.

Bajada del Santísimo Cristo

Im September heiligt Telde dem Christusbild auf dem Altar der Basilica San Juan. Um sich vor Krankheiten zu schützen, ist es Brauch, Rosen zu seinen Füßen anzulegen. Das Fest wird von allen Anwohern sehr ernst genommen.

Las Fiestas en Honor a San Francisco de Asís

Die Festlichkeiten für den Heiligen Franz von Assisi finden im gleichnamigen Stadtteil im Monat Oktober statt. Nach seinem Vorbild werden Spenden für Bedürftige gesammelt.

Las Fiestas en Honor a San Gregorio Taumaturgo

San Gregorio ist ein weiterer Schutzpatron der Stadt. Ihm wird mit einer Prozession durch die Nachbardörfer für die fruchtbaren Böden gedankt. Mit seinem Heiligenbild wird im Laufe dessen dreimal mit der heimische Ackerboden gesegnet.

Fiestas de la Caña Dulce

Am 8. Dezember wird die unbefleckte Empfängnis Mariens gefeiert.


Restaurant

Aufgrund der Küstenlage kann man in den hiesigen Restaurants sehr gut Fisch und Meeresfrüchte genießen. Besonders zu empfehlen sind gemischte Fischplatten, Muscheln, Schüsselschnecken und gebratener Oktopus.

Ein typisches Gericht aus der Gegend ist der Sancocho, ein Fischeintopf, der mit Kartoffeln in Salzkruste und Chilisoße serviert wird.
Auch Fleischeintöpfe von Schwein, Ziege und Wildkaninchen werden hier oft angeboten.

Wer eine besondere Nachspeise probieren möchte, sollte Karnevalstörtchen probieren, die nur in der Gegend um Telde gebacken werden.

Nachtleben
Überall in der Altstadt verteilt findet man nette Bars und Clubs, in denen man sich in den Abendstunden in historischer Atmosphäre vergnügen kann. Vor allem um die Plaza San Gregorio wird man schnell fündig.

Ein bekannter Salsaclub ist das Drago 2 in der Calle Cruz de Ayala, hier tanzen vor allem die Einheimischen. Eine andere Alternative bietet der Club Supermusi.cam Salla de Baile in der Calle General Bravo. In der Calle El Roque gibt es einen Tanzclub mit erotischen Ambiente, hier finden auch Stripshows statt.

Ansonsten bietet es sich durch die Nähe auch an das Nachtleben von Las Palmas zu entdecken, in der Hauptstadt gibt es weit mehr Angebote.

Einkaufen

In Telde lohnt es sich besonders nach Möbeln und Handwerksgegenständen Ausschau zu halten. Es gibt unter anderem Korbflechtereien, Webereien und Töpfereien. Außerdem werden hier besonders schöne kanarische Messer hergestellt.

Im Barrio San Gregorio zum Beispiel, kann man mit Blick auf die gleichnamige Kirche flanieren. Dort finden Sie viele kleine Geschäfte von Kunsthandwerkern, die ihre Ware ausstellen.

Vielerorts kann man den Handwerkern beim Arbeiten über die Schulter sehen und natürlich die entstandenen Werke auch erstehen.

Neben der Iglesia de San Francisco hat die Weberin Banares Baudet ihr Geschäft. Es lohnt sich hier mal einen Blick hinter das Webrad zu werfen, denn die Arbeiten sind besonders hübsch.

Außerdem gibt es in Telde direkt neben der Autobahn das große Einkaufszentrum „La Garrita“, in dem sich Geschäfte jeglicher Art befinden.