Sehenswürdigkeiten in Las Palmas de Gran Canaria

Sehenswürdigkeiten

Las Palmas de Gran Canaria ist neben Santa Cruz de Tenerife eine der Hauptsädte der Kanarischen Inseln. Sie ist mit fast 400.000 tausend Einwohnern die größte Insel der Kanaren und das politische wie auch das kulturelle Zentrums Gran Canarias. Sie besticht vor allem durch abwechslungsreiche Architektur, Kunst, Geschichte, religiöse Vielfalt und beeindruckende Natur.

Rathaus

Gegenüber der Kirche steht das Rathaus. Dieses wurde 1853 erbaut. Das Gebäude hat eine klassizistische Architektur und ist sehr gut erhalten.

Das Atlantische Zentrum für Moderne Kunst, kurz CAAM

1989 hat sich das Atlantische Zentrum für Moderne Kunst (CAAM) für Kanaren und Touristen zu einem kulturellen und gesellschaftlichen Zentrum entwickelt.

Hinter einer traditionellen Fassade verbirgt sich das mit Marmorstiegen, Glas und weißen Wänden geschmückte Innere. Ausstellungen und Veranstaltungen werden regelmäßig organisiert. Dabei wird bevorzugt moderne und experimentelle Kunst gezeigt.

Das Haus besitzt einige Schätze des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Stellung der kanarischen modernen Kunst und ihr Einfluss auf die afrikanische, amerikanische und mitteleuropäische Kunst soll beleuchtet werden. Außerdem werden Kunstkurse, Konferenzen und Seminare veranstaltet: zum Beispiel das Filmfestival von Las Palmas.

Regierungspalast – Casa Regental

Früher war hier der Sitz des kanarischen Regenten. Heute  ist der Vorsitzende des Obersten Kanarischen Gerichtshofes an dieser Stelle beherbergt. Das Gebäude vereint architektonische Elemente der Renaissance und des Neoklassizismus.

Plaza del Pilar Nuevo

Die Hauptfassade des Kolumbushauses ist auf diesen Platz ausgerichtet. Von hier aus führt die Straße Los Balcones direkt zum Meer.

Plaza del Espíritu Santo

In der Mitte dieses Platzes befindet sich ein Tabernakel aus bearbeitetem Stein. Die wichtigsten Herrenhäuser von Vegueta säumen den Platz. 

Die Kirche Santo Domingo

Die beschauliche Santo Domingo-Kirche und der gleichnamige Platz runden den anregenden Spaziergang durch das Gründerviertel Vegueta ab. 

Triana

Nördlich von Vegueta findet man den Stadtteil Triana, auch er gehört zum alten Stadtkern. Allerdings waren hier Mittelklasse und Arbeiter ansässig. Spanische Architektur, vor allem im Jugendstil, ist hier zu sehen.

Die Calle Mayor de Triana, die Hauptgeschäftsstraße und Fußgängerzone, wird von Bauwerken aus der Zeit um 1900 gesäumt.

In Triana steht auch die Seefahrerkapelle San Telmo. Der Park San Telmo ist nach ihr benannt. Jugendstilpavillons und zahlreiche Blumen machen den Platz zu einer farbenprächtigen Oase.

Das Gabinete Literario, ein Jugendstilbau, steht an der Plaza Cairasco. In diesem Haus werden Ausstellungen gezeigt und Vorträge gehalten.

An der Straße Bravo Murillo endet das Stadtviertel Triana. Früher befand sich die vom Meer ausgehende nördliche Stadtmauer hier. Bis heute sind die Ruinen der Stadtmauer, die auch den Kern von Vegueta einschloss, an den Abhängen sichtbar. 

Geburtshaus Benito Pérez Galdós

Das Gebäude befindet sich in der Cano-Strasse. Heute befindet sich ein Museum in dem Gebäude. Alles erinnert an den Schriftsteller und sein Werk. Er wurde in Las Palmas geboren und bald als einer der wichtigsten Vertreter des realistischen Romans angesehen.

Pérez Galdós-Theater

Dieses Theater befindet sich ebenfalls bei der Plaza de Hurtado de Mendoza. Sein Name ehrt den Schriftsteller Benito Pérez Galdós.

Plaza de Cairasco

An der Rückseite der Plaza de Hurtado de Mendoza trifft man auf diesen Platz mit dem wunderschönen modernistischen Gebäude des Literaturvereins. 

Platz Alameda de Colón

Dieser Platz iegt gegenüber dem Plaza de Cairasco. Mit seiner Kirche und dem San Francisco-Kloster, dem Hotel Madrid und schließlich dem stattlichen Gebäude des Kulturzentrums CICCA (Centro de Iniciativas Culturales de la Caja de Ahorros) ist er ein Bereich von Las Palmas de Gran Canaria, in dem sich der Großteil des kulturellen Lebens der Stadt konzentriert. 

San Telmo Park

Hier befindet sich die San Telmo Kapelle. Ihre Grundmauern stammen noch aus dem Jahre 1694. Der Bau im Mudejarstil beeindruckt durch Holzarbeiten und vergoldete Altaraufsätze. Der erste Hafen von Las Palmas de Gran Canaria befand sich hier. Heute verschönern ein Musikpavillon und ein moderner Kiosk den sonst durch das Gebäude der Militärverwaltung nüchtern wirkenden Park.

Inselpalast, Sitz der Inselverwaltung von Gran Canaria

Im rationalistischen Stil gehalten, wurde das Gebäude von Miguel Martín Fernández de la Torre entworfen. Es befindet sich in der Straße Bravo Murillo. Quer dazu verläuft die Straße Tomás Morales. Die wichtigsten Ausbildungseinrichtungen der Berufsschulen, Fachbereiche von Universitäten und bedeutende Büchereien liegen an dieser Straße.

Plaza de la Constitución

Dieser Platz ist auch unter dem Namen Plaza del Obelisco bekannt. Ein Obelisk mit einem Monolithen soll an den Beschluss der spanischen Verfassung erinnern.

Gebäude Elder und Miller

Im Elder-Gebäude befindet sich das Museum für Wissenschaft und Technik. Das Miller-Gebäude dient als Sitz des Choreografie-Zentrums, welches unter dem Namen Trini Borull zu Ehren einer Tänzerin geführt wird.

La Isleta

Am Ende des Hafens, gekrönt vom Bild des vulkanischen Gebirges, befindet sich La Isleta. Damals fanden hier Seeleute und Arbeiter Unterkunft. Die kleine Halbinsel hat einen Gipfel, von dem aus man über den Stadtstrand Las Canteras schauen kann. Man sieht auch das Riff La Barra, welches aus einer Lavazunge entstand.

Plazas de la Feria und Plaza de Rafael O’Shanahan

Die Regierungsgebäude der autonomen Region der Kanarischen Inseln befinden sich zwischen dem San Telmo Park und dem Plaza de Rafael O’Shanahan. Auf diesem Plaza befindet sich der Sitz der Kanarischen Regierung. In der Nähe ist der Plaza de la Feria, in dessen Mitte ein Denkmal zu Ehren von Benito Pérez Galdós steht. Die Bronzestatue wurde von Pablo Serrano entworfen. Dichte Lorbeerbäume schmücken den Platz, der mit den Gebäuden der zentralen Regierungsvertretung und dem Sitz der Marinekommandantur zu einem herausragend wichtigen Ort für die Kanaren geworden ist.

Auditorium Alfredo Kraus und Palacio de Congreso

An dem Strand Las Canteras erhebt sich das Auditorium Alfredo Kraus. Das Gebäude wurde von Óscar Tusquets in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Juan Bordes entworfen. In dem Gebäude befindet sich der Palacio de Congreso de Canarias, der Kongresspalast der Kanaren. Hier finden regelmäßig Festspiele statt. Die bekanntesten darunter: das internationale Filmfestival von Las Palmas de Gran Canaria und das Musikfestival der Kanarischen Inseln. Klassische Konzerte gehören ebenso zum Programm wie andere Musikveranstaltungen.

Küstenboulevard Avenida Maritima und die Avenida Mesa y Lopez

Die Avenida Mesa y Lopez ist eine mit Lorbeerbäumen gesäumte Rambla. Hier befinden sich zahlreiche Spezialgeschäfte, Banken, Büros, Restaurants, Terrassen und Geschäfte. Die Straße liegt direkt am Meer, wird an der Seite aber von den Mauern der spanischen Marine begrenzt. Dahinter liegt der Hafen Puerto de la Luz.

Der Touristenbus

Wie in Deutschland gibt es in Las Palmas de Gran Canaria auch einen Touristenbus. Dieser fährt vom oberen Stadtgebiet aus durch die typischen und abwechslungsreichen Viertel der Stadt. Las Palmas ist sehr modern, dynamisch und aufgeweckt. Der Bus fährt den ganzen Tag lang durch die Stadt und hält an 20 Haltestellen. Von der oberen Stadt aus hat man einen wunderschönen und beeindruckenden Panoramablick über die gesamte Altstadt von Las Palmas.

Geburtshaus Benito Pérez Galdós

Das Gebäude befindet sich in der Cano-Straße. Heute befindet sich ein Museum in dem Gebäude. Alles erinnert an den Schriftsteller und sein Werk. Er wurde in Las Palmas geboren und bald als einer der wichtigsten Vertreter des realistischen Romans angesehen.

Pérez Galdós-Theater

Dieses Theater befindet sich ebenfalls bei der Plaza de Hurtado de Mendoza. Sein Name ehrt den Schriftsteller Benito Pérez Galdós.

Platz Alameda de Colón

Dieser Platz iegt gegenüber dem Plaza de Cairasco. Mit seiner Kirche und dem San Francisco-Kloster, dem Hotel Madrid und schließlich dem stattlichen Gebäude des Kulturzentrums CICCA (Centro de Iniciativas Culturales de la Caja de Ahorros) ist er ein Bereich von Las Palmas de Gran Canaria, in dem sich der Großteil des kulturellen Lebens der Stadt konzentriert.

Küstenboulevard Avenida Maritima und die Avenida Mesa y Lopez

Die Avenida Mesa y Lopez ist eine mit Lorbeerbäumen gesäumte Rambla. Hier befinden sich zahlreiche Spezialgeschäfte, Banken, Büros, Restaurants, Terrassen und Geschäfte. Die Straße liegt direkt am Meer, wird an der Seite aber von den Mauern der spanischen Marine begrenzt. Dahinter liegt der Hafen Puerto de la Luz.

Puerto de la Luz und San Cristobal

Direkt am Meer liegt der Hafen Puerto de la Luz, der einen Besuch wert ist. Jeden Tag legen hier Schiffe an und die Fischerboote bringen frischen Fisch vom Meer. Hier werden zahlreiche Containerschiffe abgefertigt. Vom Hafen führt ein Küstenboulevard – ein palmengesäumter Spazierweg – bis zum Fischerviertel San Cristobal.

Hier wird ein Leben fernab vom Stadtleben geführt. Der San Pedro Martin, ein Festungsturm, wurde direkt am Meer errichtet wurde, um die Stadt zu verteidigen. Er steht mitten im Wasser. Dieser, als Castillo de San Cristobal bekannte Turm, ist eine Attraktion für sich. In San Cristobal gibt es außerdem zahlreiche Fischrestaurants.

Santa Catalina Park

Der von Geschäften und Hotels gesäumte Park befindet sich in der Nähe des Hafens. Hier herrscht ein kosmopolitisches Ambiente. Touristen und Einheimische besuchen diesen Park gleichermaßen gerne.

Castillo de la Luz

Weiter in Richtung La Isleta erhebt sich diese beeindruckende Burg. Sie ist von einem Park umgeben, in dem ein Rosengarten als Grünfläche für die Stadt errichtet wurde. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das Schloss als ein Verteidigungspunkt gegen Piraten- und Korsarenangriffe genutzt. Einige Attacken der englischen Flotten wurden abgewehrt; allerdings hielt sie dem Angriff durch Pieter van der Does, einem Holländer, nicht stand. 1599 nahm er die Stadt ein und plünderte sie. Anschließend legte er ein Feuer, das einige Gebäude zerstörte.

La Barra

Von der Halbinsel La Isleta ergoss sich eine Lavazunge ins Meer. Diese bildete eine Mauer, die einen Teil des Strandes zum Naturschwimmbad machte. Dieser, zum Großteil unter Naturschutz stehende Abschnitt des Strandes von Las Palmas de Gran Canaria, eignet sich besonders gut zum Schwimmen, denn hier ist man gut vor den hohen Wellen des Atlantiks geschützt.

Die Gärten des Doramas

In dem Stadtviertel Ciudad Jardin, das von den Briten im 19. Jahrhundert errichtet wurde, befindet sich der Doramas-Park. Meisterhaft in Szene gesetzte, traditionell kanarische Architektur kann man hier bestaunen. Der Künstler Néstor Martín Fernández de la Torre hat hier sein ganzes Können bewiesen und mit dem Kanarendorf und dem Hotel Santa Catalina zwei besonders kunstvolle Anlagen geschaffen.

Der Dormas Park selbst besticht durch seine bunte Vielfalt an Flora und Fauna. Die Gärten spiegeln die kanarische Landschaft wieder. Ciudad Jardin liegt direkt hinter dem Plaza de Rafael O‘Shanahan. Jeden Sonntagmorgen finden folkloristische Veranstaltungen im Innenhof des Kanarendorfes statt. Hier befinden sich Kunsthandwerksläden und das Néstor-Museum, in dem Werke des Künstlers und Schöpfers des Dorfes ausgestellt werden.

Santa Catalina

Der Stadtteil Santa Catalina ist stark vom Tourismus geprägt. Er liegt direkt zwischen Strand und Hafen und ist somit die Anlaufstelle für Touristen aller Länder.

An der Paseo de las Canteras, der Strandpromenade, kann man lange Spaziergänge genießen. Zahlreiche Cafés, Bars und Läden erstrecken sich entlang des drei Kilometer langen Sandstrandes Playa de las Canteras.

Auch im Parque de Santa Catalina, der von Bars und Cafés gesäumt wird, kann man entspannen.

Außer dem Geschäftshaus Torre Woermann, das seit 2003 über die Stadt ragt, steht noch das Auditorio Alfred Kraus, welches nach dem hier geborenen Tenor benannt ist, in diesem Viertel. Das moderne Konzerthaus befindet sich direkt am Meer.

Plaza de Hurtado de Mendoza

Dieser Platz ist allgemein unter dem Namen Las Ranas bekannt. Hier befinden sich die Stadtbibliothek und ein Einkaufszentrum, in dem Kinosäle, Caféterias und Restaurants untergebracht sind. Von hier aus gelangt man auf die schmale Straße mit dem Namen La Peregrina, an die sich die Einkaufsstraße von Las Palmas, die Calle de Triana, anschließt.

Die Casas Consistoriales (Ratshäuser)

Diese Häuser wurden Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Sie stehen direkt am Platz Santa Ana. Das ursprüngliche Rathaus baute man um 1515; es wurde allerdings 1842 bei einem Feuer stark beschädigt. Viel Geschichte ging in diesem Feuer verloren, denn das öffentliche Archiv fiel ihm zum Opfer.

Die Gemeindetätigkeiten der Stadt wurden 1979 in den Stadtteil Ciudad Jardin verlegt. Seitdem finden im alten Rathaus nur noch Veranstaltungen und Versammlungen statt. Ab und zu werden hier Hochzeiten gefeiert.

Casa de Colón

Direkt hinter der Kathedrale befindet sich das Kolumbushaus. Eine Reise in die Zeit der Eroberung Amerikas ist das Motto des Museums. Zwei Innenhöfe und 15 Ausstellungsräume bieten typisch kanarische Baukunst und sind allein wegen ihrer Architektur einen Besuch wert. Das Kolumbushaus exisitiert seit dem 15. Jahrhundert und war früher die Residenz des königlichen Inselstatthalters.

Einem Gerücht zufolge soll Christoph Kolumbus in diesem Haus übernachtet haben, als er 1492 auf Gran Canaria landete.

Besucher können die Renaissance entdecken und die Stimmung des geistlichen Aufbruchs spüren.

Fundstücke aus Mexiko und Kolumbien sollen die Epoche der Entdeckung besonders anschaulich machen.

Im Haus sind eine Pinakothek und wertvolle amerikanische Dokumente und Sammlungen ausgestellt. Auch die Außenseite des Hauses mit ihren kleinen kanarischen Balkonen ist sehenswert. Papageien, Kakteen und Palmen bringen eine gemütliche Atmosphäre in das Haus.

Iglesia San Francisco de Asis

Direkt neben der Plaza Almeda de Colon steht die Iglesia de San Francisco de Asis. Im 17. Jahrhundert wurde diese Kirche errichtet. Die Kunst in ihrem Inneren ist sehr sehenswert und beherbergt eine Skulptur der Santa Clare de Asis und Werke von Antonio Calderon. Außerdem kann man einige Gemälde von Lujan Perez bewundern.

Iglesia San Francisco Borja

Die barocke Kirche des ehemaligen Augustinerklosters, dem Priesterseminar, befindet sich in der Calle de Doctor Chil. Aufklärerische Gedanken breiteten sich von hier im 18. Jahrhundert aus. Das Gebäude wirkt nüchtern.

Plaza del Pilar Nuevo

Sonntags zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr können Besucher diesen Platz besuchen; denn hier findet ein Handwerks-und Kulturmarkt statt. Musikdarbietungen und die typisch kanarische Kunst sind ein Erlebnis wert.

Altstadt „Vegueta“

Früher war Vegueta das Viertel der Adeligen und der Regierungsgebäude. Zusammen mit Triana bildet Vegueta die Altstadt von Las Palmas. 1990 wurde die Altstadt zum kulturellen Erbe der Menschheit erklärt. Die UNESCO vergab diesen Titel vor allem wegen der sehr gut erhaltenen Kirche und des Rathauses.

In der Altstadt findet man den Plaza Santa Ana. Mehrere Gebäude befinden sich rund um diesen Platz. Hinter der Kathedrale Santa Ana befindet sich das Casa de Colon, das alte Rathaus, und an dessen Südseite schließt sich die Plaza Espiritu Santu an.

Kathedrale Santa Ana

Eine fünfschiffige Kirche aus dem Jahre 1497 ist heute der Sitz des Bischofs der Kanarischen Inseln. Die Plaza de Santa Ana ist nach ihr benannt worden. Die Zwillingstürme der Kapelle lassen die Kathedrale noch mächtiger wirken. Mit diesem beeindruckenden Bauwerk sollte der Insel endgültig der katholische Stempel aufgedrückt werden und den Sieg der Spanier über die Ureinwohner, welche es schleunigst zu missionieren galt, symbolisieren. Bis heute ist sie eine der ältesten und größten Monumente der Insel. Innen gotisch, außen neoklassizistisch – diese Kathedrale ist architektonisch besonders interessant. Im Orangenhof des Gebäudes befindet sich heute das Museum für religiöse Kunst.

Plaza de Santa Ana

Nur wenige Meter vom damals errichteten Militärlager entfernt, ist heute der Plaza de Santa Ana. Die Eroberer selbst haben diesen Ort als Zentrum der ersten Siedlung ernannt. Ein Großteil der ursprünglichen Anlage konnte bis in die heutige Zeit erhalten werden.


Museen

Las Palmas de Gran Canaria verkörpert die kanarische Geschichte und Kultur. Eine Reihe an Museen lädt zum Entdecken der Geschichte ein.

Museo Nestor

Im Museo Nestor sind Werke des Malers Nestor Martin Fernandez de la Torre ausgestellt. Der Künstler stammt von den Kanaren und dieses Museum liegt in der von ihm entworfenen Kanarensiedlung, Ciudad Jardin.

Casa Museo Perez Galdos

Berühmte Werke des Schriftstellers Perez Galdos sind in der Casa Museo Perez Galdos ausgestellt.

Museo Elder

Das Wissenschaftsmuseum Museo Elder beinhaltet interessante Erkenntnisse über Wissenschaft und Technik.

Centro Atlantico de Arte Moderno

Mit dem Centro Atlantico de Arte Moderno wurde Gran Canaria ein Forum für internationale moderne Kunst gegeben. Eine Plattform für Künstler und Kunst aller Art wurde geschaffen und bietet viele Zukunftsperspektiven.

Casa de Colón

Das Casa de Colón ist das bekannteste Museum. Die Geschichte des Entdeckers Christopher Kolumbus und die Besiedlung Amerikas werden hier lebendig beschrieben.

Museo Canario

In der Nähe der Plaza de Santa Ana befindet sich das kanarische Museum, das hauptsächlich vorspanische Kultur zeigt. Das Museum beherbergt die weltweit umfangreichste Sammlung an Überresten der Cromagnoiden (Rassentypus). Das Museum wurde bereits 1879 gegründet. Jeder Raum widmet sich einem anderen Thema. Hauptziel des Museums ist es, das Bewusstsein für die Ureinwohner der Inseln, die Guanchen, zu stärken, die immerhin über 2500 Jahre lang die Inseln bewohnten, bis die Spanier sie eroberten. Das Museo de Canario bietet kanarische Geschichte und klärt über die Guanchen und den Lebenswandel durch die spanische Eroberung auf. Eine Sammlung altkanarischer Fundstücke bringt die Kultur näher.

Castillo de la Luz

Mit dem Castillo de la Luz hat Las Palmas eine unter Denkmalschutz stehende, gut erhaltene Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert zu bieten. Ein Schifffahrtsmuseum sowie Kultur- und Ausstellungsräume befinden sich im Inneren. Das Gebäude wurde 1990 restauriert.