Surfen in Gran Canaria

Auf der Kanareninsel Gran Canaria scheint man dem Ruf des Meeres und der Wellen nicht entfliehen zu können. Hier surft man auf den Superwellen, die nacheinander an die unzähligen Strände rollen. Die meisten guten Surfspots von Gran Canaria befinden sich in der Gegend der Hauptstadt Las Palmas, weil es hier ein gutes Wellenaufkommen gibt. Daher findet man viele Surfschulen der Insel, zu welchen es stets unzählige Surfschüler zieht, sind in dieser Gegend zu finden. Das heisst aber nicht, dass man im Süden der INsel nicht surfen kann. Auch dort findet man einige sehr gute Surfschulen und tolle Spots.

Die Wellen um Las Palmas sind im Sommer für Anfänger und Könner gleichermaßen geeignet, wohingegen im Winter sich eher die Profis in den Atlantik stürzen, da die Wellen bis zu 4 Meter hoch werden können. Einer der dortigen Hotspots ist der über 3,5 Kilometer lange Sandstrand Las Canteras. Da dieser Strand einen Sandgrund hat, ist das Verletzungsrisiko nicht so hoch wie an vielen anderen Surfspots auf Gran Canaria. Der überaus lange Strand gliedert sich in verschiede Spots. Das Surfgebiet vor dem Konzerthaus, dem Auditorium Alfredo Kraus, wird La Cicer genannt. Hier gibt es schwarzen Sand und überaus hohe Wellen, da dieser Abschnitt von keinem Riff geschützt wird. In der Mitte des Strandes Las Canteras befindet sich der Abschnitt Pena la Vieja, der dank eines schützenden Kalkriffes von einer etwas ruhigeren Art ist.

Der über 1200 Meter lange schwarze Strand La Laja im Süden von Las Palmas weist hingegen nur mäßigen bis starken Wellengang auf, jedoch sind hier die Unterströmungen sehr stark. Dieser Surfspot ist zwar nicht ausschließlich für erfahrene Wellenreiter geeignet, aber um hier zu surfen braucht es ein ruhiges Gemüt und ordentlich Ausdauer. Also sollte man vorsichtig sein und nicht zu weit hinaus paddeln, ohne die Strömung zuvor ausgetestet zu haben.

Die kleine Halbinsel von Gran Canaria, La Isleta, bietet allen Könnern des Surfsports einen hochkarätigen Surfspot, der aber vor allem durch seinen Gefährlichkeitsgrad so eine Berühmtheit und Anziehungskraft besitzt: El Confital, nördlich vom Canteras Strand, ist einer der besten Spots ganz Europas. Im Gegensatz zum Las Canteras Strand surft man hier nicht über Sandboden, sondern die Surfer bewegen sich direkt über einem Lavariff. Dies ist ein Surfrevier voller Herausforderungen und Spaß gleichermaßen, denn besonders bekannt für diesen Spot sind die exzellenten Rechtswellen.

Ein weiteres Surfgebiet der Superlative ist der Strand Las Monjas, der bei Surfprofis sehr beliebt ist. Las Monjas ist nebenbei gesagt auch der einzige offizielle Nudistenstrand auf Gran Canaria. Das tobende Meer hat hier jedoch weitgehend den Sandstrand für sich eingenommen und somit gibt es keine Liegefläche. Ins Meer gelangt man über Felsen des Vulkanriffes.

Im Gegensatz zur eher anspruchsvollen Nordküste von Gran Canaria sind die Verhältnisse an der Ostküste vor allem für Einsteiger und Fortgeschrittene passend. So ist diese für Anfänger kompatibel, bietet aber gleichermaßen den Profis aufregende Wellenritte. Der Surfspot am Strand Playa el Hombre ist nicht ganz so offensichtlich gelegen wie die Spots an der Nordküste, weshalb er auch nicht von Touristen überlaufen ist. In diesem Surfgebiet stimmen der Swell, die Lage und die Wellen. Kein Wunder, dass hier bereits die Kanarischen Surfmeisterschaften ausgetragen wurden.

Im Uhrzeigersinn schwächt sich das angeforderte Surfniveau durch die Wellenverhältnisse langsam ab: Der Norden von Gran Canaria ist etwas für die Könner, und im Osten können Profis und Anfänger surfen. Der Süden der Insel ist besonders für Anfänger geeignet, und im Nordwesten von Gran Canaria wird es schließlich wieder etwas anspruchsvoller.

An der Südspitze der Insel, am Strand Maspalomas, kommt der optimale Wind aus Norden und die Wellen kommen meist aus allen Himmelsrichtungen. Die Beach- und Reefbreaks sind aber für Anfänger geeignet.

Am Strand San Nicolás, im Nordwesten von Gran Canaria, surft man über steinigen Boden und begegnet auch mal dem einen oder anderen Taucher der die wundervolle Unterwasserwelt erkundet. Der Küstenabschnitt ist jedoch über 700 Meter lang, sodass es keine Probleme zwischen Tauchern und Surfern geben sollte. Der Strand ist vor allem bei Surfern beliebt, die auch nachts dem Ruf des Meeres folgen, und die auf komfortable Unterkünfte verzichten möchten. Hier kann man nämlich offiziell Wildcampen und dabei den Panoramablick auf den Sonnenuntergang und auf den am Horizont zu erkennenden Teide genießen.

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