Top Reiseziele Gran Canaria

Puerto de Mogán
San Bartolomé de Tirajana
Maspalomas
Las Palmas de Gran Canaria

Beliebte Aktivitäten in Gran Canaria

Kamel Safari mit BBQ, Aufführung und Transfer
Kamel Safari mit BBQ, Aufführung und Transfer
Kamel Safari mit BBQ, Aufführung und Transfer 4 hours
Ein Kamel-Safari-Vergnügen durch die wunderschöne “Oase der tausend Palmen” mit leckerem BBQ, der Show der „küssenden Kamele“ und vielem mehr. Vier Stunden fantastischer Spaß mit Freunden und Familie. Gratis Transfer zu bestimmten Resorts.
Preis von: €36.00
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Ein Reitausflug in der Nähe von Maspalomas (1 oder 2 Stunden)
Ein Reitausflug in der Nähe von Maspalomas (1 oder 2 Stunden)
Ein Reitausflug in der Nähe von Maspalomas (1 oder 2 Stunden) 1 hour
Ein unvergesslicher Reitausflug mit herrlichem Blick auf die Vulkanlandschaften und auf die Dünen von Maspalomas. Erfahrene und sachkundige Führer. Eignet sich für alle Niveaus. Kostenlose Abholung im Sueden der Insel.
Preis von: €39.00
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Spanisch Intensiv 12 ( 1-4 Wochen)
Spanisch Intensiv 12 ( 1-4 Wochen)
Spanisch Intensiv 12 ( 1-4 Wochen) 7 days
Spanisch Intensiv Kurs von 1-4 Wochen , jeweils 4 Tage in der Woche (Montag bis Donnerstag), 3 Unterrichtseinheiten am Tag (2,5 Std. insgesamt) ab 150€ pro Woche.
Preis von: €120.00
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Spanisch “Überlebens” Kurs (2 Tage pro Woche)
Spanisch “Überlebens” Kurs (2 Tage pro Woche)
Spanisch “Überlebens” Kurs (2 Tage pro Woche) 7 days
Wie wäre es mit einem Überlebens-Spanisch-Kurs, um praktische Sätze für die Tag für Tag Konversation zu erlernen. Mit jeweils zweimal 50 Minuten Unterrichtsstunden pro Tag, zweimal in der Woche sind sie dabei.
Preis von: €50.00
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Rope Jumping Gran Canaria
Rope Jumping Gran Canaria
Rope Jumping Gran Canaria 10 minutes
Springen Sie von einer atemberaubenden Klippe ins gefühlte bodenlose Nichts. Spüren Sie die zunehmende Beschleunigung und den ultimativen Adrenalinkick. Nichts für schwache Nerven.
Preis von: €45.00
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Coasteering (Multi-Abenteuer) bei Agaete, Gran Canaria
Coasteering (Multi-Abenteuer) bei Agaete, Gran Canaria
Coasteering (Multi-Abenteuer) bei Agaete, Gran Canaria 4 hours
Intensives Coasteering, das sicherlich auch Ihr Herz und Ihr Adrenalin in Fahrt bringt. Diverse Hindernisse an der Küste werden Sie körperlich und geistig herausfordern. Sind Sie bereit?
Preis von: €80.00
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Canyoning (Barranquisimo) auf Gran Canaria
Canyoning (Barranquisimo) auf Gran Canaria
Canyoning (Barranquisimo) auf Gran Canaria 3.5 hours
Begleiten Sie uns beim Canyoning. Wandern, klettern, springen, rutschen, schwimmen Sie in Gran Canarias rauer Wildnis und seilen Sie sich in Schluchten ab. Ein schweißtreibendes, aber spannendes Abenteuer.
Preis von: €90.00
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Brücken Bungee-Jumping in Gran Canaria
Brücken Bungee-Jumping in Gran Canaria
Brücken Bungee-Jumping in Gran Canaria 10 minutes
Wie wäre es mit einem Adrenalinschub während Ihres Urlaubs auf Gran Canaria? Dann kommen Sie mit zum Brücken Bungee-Jumping und verspüren Sie den atemberaubenden Sprung in die Leere.
Preis von: €35.00
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Touren und Aktivitäten nach Kategorien in Gran Canaria

Kamelreiten
Kamelreiten
Jeep Safari
Jeep Safari
Reiten
Reiten
Wassersport
Wassersport
Sprachurlaub
Sprachurlaub
Quad / Buggy Safari
Quad / Buggy Safari
Klettern
Klettern
Hubschraubertouren
Hubschraubertouren

Reiseinspiration - Gran Canaria

Man geht davon aus, dass Gran Canaria bereits um 500 vor Christus von den Canarios besiedelt wurde. Es wird angenommen, dass diese Ureinwohner berberischer Abstammung aus Nordafrika waren, wobei man bis heute nicht wirklich weiß, wie es ihnen gelang von der afrikanischen Küste auf den Archipel rüberzusiedeln. Die Ureinwohner konnten, wie auch auf den anderen Inseln unbekümmert leben, bis die Eroberer des europäischen Festlandes Interesse an den Inseln bekamen. Im Jahr 1478 begann Juan Rejón mit der Eroberung Gran Canaria s. Die Canarios leisteten erbittert Widerstand, bis fünf Jahre später der spanische Truppenführer Pedro de Vera sein Werk vollendete und die Insel unter seine Gewalt brachte. Wie auf den  meisten Schwesterinseln wurde die Mehrzahl der Guanchen getötet, starb im Kampf, oder durch Selbstmord, um diese grausame Ära nicht mitzuerleben. Andere wurden versklavt oder zwangskonvertiert. Auch auf dieser Insel starb somit die Kultur der Guanchen schnell aus. 1492 bekam die Insel prominenten Besuch, zumindest aus heutiger Sicht. Christopher Kolumbus legte einen Zwischenstop seiner Amerika Reise in La Palma ein, für Reparaturarbeiten und um Trinkwasser- und das Essensvorräte wieder aufzufüllen. Man sagt sogar, dass er den ein oder anderen bereits erschwachten seiner Seemänner gegen einen starken Kanarier austauschte. Er entdeckte als einer der ersten die Wichtigkeit dieser Inseln. Millionen Seefahrer sollten es ihm bis in die heutige Zeit gleich tun. Anfang des 16. Jahrhunderts lebten auf Gran Canaria  unter 3.000 Einwohner, am Ende dieses Jahrhunderts hingegen wuchs die Zahl auf das bis zu Dreifache, durch die Einführung des Zuckerrohranbaus und den damit verbundenen Einwanderungen aus dem spanischen Festland und aus Afrika. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts schrumpfte diese Anzahl hingegen um eine immense Zahl, durch Piratenüberfälle, Epidemien und eine große Auswanderungswelle wie auf den anderen Inseln auch durch die Zuckerrohrkrise. 1852 wurden die Kanaren zur Freihandelszone erklärt, es wurde der Hafen Puerto de La Luz in La Palma  erbaut, welcher internationale Schiffe wieder an die Küste Gran Canaria s lockte. Bis heute ist er einer der wichtigsten Häfen im Atlantischen Ozean, um Europa, Afrika und Amerika miteinander zu verbinden.
Die Insel Gran Canaria ist zwar nur die drittgrößte des kanarischen Archipels, wird aber wegen ihrer natürlichen Vielfalt als Miniaturkontinent bezeichnet. Es gibt sogar 14 Mikroklimazonen auf Gran Canaria . Genau wie die restlichen kanarischen Inseln, ist auch der Ursprung dieser Insel ein Vulkan. Der erloschenePico de las Nieves im Zentrum der Insel bildet den Kern eines einzigartigen Naturwunders. Gran Canaria s Kulisse wird geprägt von Barrancos, tiefen Schluchten, die sich von den Bergen bis zur Küste ziehen und den Roques, bizarr geformten Felsen. In dem weicheren Gesteinsschichten entstanden im Laufe der Jahrtausende unzählige Höhlen. Besonders bekannt sind die Höhlenwände von Artenara und dem Barranco de Guayadeque sowie die heiligen Höhlen von Cenobio de Valeron bei Guia. Die meisten Pflanzen Gran Canaria s stehen unter Naturschutz und viele Arten von Flora und Fauna existieren nur auf dieser Insel. Rund 40 Prozent, also 66.570 Hektar Land, wurden auf Gran Canaria  unter Naturschutz gestellt. 32 separate Naturschutzgebiete entstanden dabei. Dazu zählen auch die malerisch schönen Dunas de Maspalomas (Dünen von Maspalomas), die man nur zu Fuß oder auf einem Kamel durchqueren kann. Auf der Nordseite der Insel sorgen die Passatwinde dafür, dass sich die Wolken an den Bergwänden ausregnen. Im Süden herrscht daher ein Wassermangel, der dort von heißen Saharawinden noch verstärkt wird. So entstehen verschiedene Klimazonen und die unterschiedlichsten Tier- und Pflanzenarten können sich auf engstem Raum ihr Biotop schaffen. Im heißen Süden dominieren besondere Wolfsmilchgewächse und Kakteen. Die Kakteen stammen allerdings ursprünglich von Südamerika. Auch die Kanaren-Wolfsmilch sieht kakteenartig aus. Im Norden findet man dagegen eher Lorbeerwälder. Sie werden von Kanaren-Lorbeer und Baumheide gebildet. Leider sind von diesen durch die starke Bebauung der Insel nur noch kleine Teile übrig. In den höheren Regionen herrschen Kanaren-Kiefern vor. Besonders schön sind die großblütigen Kanaren-Glockenblumen. Sie gelten als Nationalblume der kanarischen Inseln und werden dort Bicácaro genannt. Mit den nach unten hängenden, orange leuchtenden Kelchen locken sie nicht nur Kanaren-Schmetterlinge an, sondern auch viele Urlauber, die ein hübsches Fotoandenken wollen. Genauso schön, aber eher in Blautönen sind die Natternkopf-Arten Gran Canaria s. Die dickblättrigen, verholzten Pflanzen haben lange Stiele an denen fliederartig kleine blaue Blüten wachsen. An den Blumen finden Sie oft besondere Schmetterlingsarten, die es in Mitteleuropa nicht gibt. Typisch für die Kanaren sind zum Beispiel der Kanaren-Weißling mit seinem schwarzen Flügelpunkt und der Kanaren-Admiral mit seinen feurig rot-schwarzen Flügeln. Eine spezielle Besonderheit ist außerdem der Kanaren-Bläuling. Außer auf Gran Canaria  gibt es den Schmetterling nur auf Lanzarote und Fuerteventura . Das Männchen ist auf der Flügeloberseite auffällig blau gefärbt. Wenn Sie auf Gran Canaria  wandern, begegnen Sie sicher auch dem Rothuhn. Der fasanenartige Vogel wurde auf Gran Canaria  eingeführt und lebt in trockenen, kulturnahen Gegenden. Im Frühjahr können Sie Teil des Balzverhaltens der Vögel werden. Die Männchen führen zu dieser Jahreszeit nämlich Kämpfe aus, bei denen Sie gerne auch mal den Fluchtabstand zum Menschen vergessen. Bei einer Wanderung zum Pico de las Nieves sehen sie auch sicher ein paar der ausgewilderten Podencos. Vor den Wildhunden müssen Sie sich allerdings nicht fürchten, sie sind sehr scheu. Furchteinflösender ist da schon die Zebraspinne mit ihrem schwarz-weiß gestreiften Körper. Der Rumpf der Weibchen kann bis 2,6 cm groß werden und wirkt damit auf Mitteleuropäer oft riesig. Die Giftklauen des Tieres können die Haut des Menschen aber nur an sehr dünnen Stellen durchstechen. Das Gift ist außerdem nicht gefährlich und verursacht höchstens Schmerzen gleich einem Bienenstich. Weitere gefährliche Tiere leben auf Gran Canaria  nicht. Fassen Sie den dicken, schwarzen Ölkäfer nicht an. Bei Gefahr tritt an seinen Vorderläufen ein gelbes Sekret aus, das in den Augen brennt. Erschrecken Sie sich außerdem nicht vor Schlangen. Eigentlich gibt es keine Schlangen auf den Kanaren, auf Gran Canaria  sind aber Terrarianern einige Nattern entwichen. Diese stellen eine Bedrohung für geschützte Eidechsenarten dar, sind für den Menschen aber nicht gefährlich.
Übersicht  Agaete ist eine kleine Gemeinde von Gran Canaria mit knapp 6.000 Einwohnern. Sie lockt Besucher vor allem durch ihre malerische Lage in den Nordwesten der Insel. Die gleichnamige Kleinstadt im Bezirk präsentiert sich idyllisch mit hübschen Häusern, verwinkelten Gassen und freundlichen Bewohnern. Der Hafen Puerto de Las Nieves ist über die Ortsgrenzen hinaus für seine Schönheit und wirtschaftliche Bedeutung bekannt. Geschichte Bei der Besetzung des Nordens spielte der Hafen Puerto de Las Nieves von Agaete eine wichtige Rolle: Er eröffnete den Spaniern die Möglichkeit, auf der Insel zu landen, einzufallen und Orte zu besetzen. Als im Jahr 1483 die Eingeborenen endgültig besiegt waren, wurde Alonso Fernández de Lugo zum Verantwortlichen für Agaete erklärt. Als großer Verehrer der Virgen de Las Nieves (Jungfrau des Schnees) ließ er ihr Abbild in den Ort bringen. Auf sie geht der heutige Name des Hafens zurück. Kultur und Einwohner Das Leben in Agaete ist beschaulich: Kinder spielen in kleinen Gassen, nur wenige Autos fahren auf den Straßen, alte Leute sitzen beim gemeinsamen Schwätzchen zusammen - die Herzlichkeit der Bewohner ist bemerkenswert. Am Samstagabend nach der Messe kommt Leben in den Ort - alle Dorfbewohner sind unterwegs und tummeln sich auf den Straßen des Städtchens. Auch sonntags ist etwas geboten. Der allwöchentliche Markt ist ein Highlight bei dem man nur auf wenige Touristen trifft. Wirtschaft Nach der Eroberung von Agaete führte der Anbau von Zuckerrohr und Wein im Ort zu guten wirtschaftlichen Beziehungen zu anderen Städten in Europa und raschem ökonomischen Aufschwung, was wiederum die Besiedlung der Gegend vorantrieb. Im 16. Jahrhundert wurde schließlich der Hafen von Agaete zum Zwischenhafen für Schiffe nach Nordeuropa. Die Probleme in der Zuckerrohrindustrie brachten jedoch Krisen mit sich, die bis ins 19. Jahrhundert reichten. In dieser Zeit musste der Puerto de Las Nieves seinen Status als Hauptanlegepunkt der Insel aufgeben, obwohl zur gleichen Zeit eine Hafenmole gebaut worden war, um den Handel mit anderen Inseln zu erleichtern. Die Wirtschaft konnte sich durch die Zucht von Schildläusen und Tomatenanbau erholen. Aufgrund seines fruchtbaren Bodens ist Agaete noch immer stark von landwirtschaftlicher Arbeit geprägt. Mittlerweile stützt sich der Ort zudem auf den Dienstleistungssektor, vor allem im Hotel- und Gastronomiebereich. Die wichtigsten Produkte des Ortes sind tropische Früchte und Ziegenkäse nach traditionellem Rezept. Die Gemeinde ist nach wie vor für ihren Hafen bekannt, denn von Agaete findet täglich Fährverkehr nach Santa Cruz de Tenerife statt. Angeboten wird die Überfahrt von der Fährgesellschaft Fred Olsen. Lage und Vegetation Agaete, das den Eingang zum Barranco de Agaete bildet, gehört politisch gesehen zur Provinz Las Palmas. Die Nachbargemeinden sind Gáldar, welches nur zehn Kilometer südwestlich liegt, und Artenara. Die Stadt ist sehr gut an das Verkehrsnetz angebunden: die Autobahn GC-2 bringt Sie in 20 Minuten zur Hauptstadt, öffentliche Linienbusse ermöglichen die Erkundung der Insel und Fähren den Besuch der Nachbarinsel Teneriffa . Sehenswürdigkeiten  Wer in seinem Urlaub auf Gran Canaria mehr über die Natur und Kultur der Insel erfahren will, ist in Agaete genau richtig. Neben einer sehenswerten Kirche, einem wunderschönen Blumengarten und dem malerischen Hafen von Agaete kann man entlang der Küstenstraße den traumhaften Ausblick über die Westküste Gran Canaria s genießen. Huerto de las Flores Sehenswert ist der Blumengarten (Huerto de las Flores) in Agaete, auf den Sie wenige Meter nach dem Kirchplatz über die Calle Huertas stoßen werden. Hier finden Sie einen Paradiesgarten mit verschiedenen Gewächsen: nicht nur aus dem kanarischen, sondern auch dem karibischen Raum. Und das Beste: Der Eintritt ist frei. Huerto de las Flores Calle Huertas Öffnungszeiten: unregelmäßig, meist wochentags 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Puerto de las Nieves Puerto de las Nieves nennt sich der Ortsteil am Hafen von Agaete. An der idyllischen Promenade finden Sie exzellente traditionelle Fischrestaurants, in die vor allem Einheimische einkehren. Von hier fahren die Fähren nach Teneriffa . Cueva de la Cruces Etwa fünf Kilometer hinter Agaete in Richtung Gáldar sehen Sie auf der rechten Seite die Cueva de la Cruces (Höhle der Kreuze). Angeblich verdanken die kleinen Höhlenräume ihren Namen den spanischen Eroberern, welche damals Kreuze in den Stein ritzten. Während einige Forscher behaupten, die Höhlen wären von den Ureinwohnern bewohnt gewesen, glauben andere, dass sie erst später bei Straßenbauarbeiten entstanden sind. Küstenstraße Die Küstenstraße GC-200 in Richtung San Nicólas ist eine wundervolle Strecke, die eine tolle Aussicht bietet. Unser Tipp: Eine Fahrt lohnt sich vor allem am späten Nachmittag, wenn Sonne und Meer zu verschmelzen scheinen. Häuser von El Sao Beginnen Sie Ihre Tour am Hotel Princesa Guayarmina. Eine Asphaltstraße wird Sie bis hierher mit dem Auto bringen, danach müssen Sie zu Fuß weiter. Ein Weg führt aufwärts an Attraktionen wie der Pyramide des Roque Cumplido vorbei. Nach etwa 1,5 Kilometern erreichen Sie das Talende. Oberhalb der steil aufragenden Felswand sind die Häuser von El Sao zu erkennen. Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción Der Ortskern von Agaete wird von typisch kanarischen Herrenhäusern bestimmt. Hier erhebt sich die Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción aus dem Jahr 1875, die errichtet wurde, nachdem ihre Vorgängerin bei einem Brand zerstört worden war. Im Inneren befinden sich die Reste eines dreiteiligen Altarbildes von Joos van Cleve. Die Fußbodenplatte wird in der Ermita de las Nievas aufbewahrt. Der umliegende Plaza ist das Herzstück des Ortes – ein Platz, auf dem sich junge und alte Leute unter schattenspendenden Palmen treffen, um den Tag zu genießen. Nutzen Sie den Hauptplatz als Beginn für ihre Besichtigungstour! Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción Plaza Tomás Morales Öffnungszeiten: nur zur Messe Touristeninformation In der Calle Nuestra Señora de las Nieves finden Sie die Touristeninformation. Die Mitarbeiter beraten Sie bei weiteren Fragen gerne. Oficina de Tourismo de Agaete Nuestra Señora de las Nieves Aktivität  Agaete bietet sportlich aktiven Urlaubern vor allem hervorragende Wanderbedingungen an. Es können Bergtouren verschiedenster Schwierigkeitsstufen absolviert werden. So kommen auch wenig erfahrene Urlauber sportlich auf ihre Kosten. Wanderungen Wer Abwechslung, Natur und Abenteuer sucht, der sollte eine Wanderung durch die Schlucht Barranco de Agaete, die sich südöstlich der Kleinstadt erstreckt, antreten. Es ist eines der schönsten Täler Gran Canaria s. Am Wochenende kommen viele Touristen, in der Woche ist es sehr ruhig. Im Tal finden Sie, dank günstiger Bedingungen wie die als Windschutz dienenden Felswände oder den Wasserreichtum der Gegend, eine reiche, zum Teil tropische Vegetation vor. Zwischen Palmen gedeihen unter anderem Mangos, Papayas und Zitronen. Kaffeesträucher werden Sie ebenfalls entdecken können – der ganze Stolz der Bauern dieser Region. Auf der rechten Seite führen die Hänge des Tamadaba-Kiefernwaldes hinab; zur Linken sehen Sie die Steilwand. Machen Sie sich auf den Weg: Auf gut ausgebauten Königswegen können Sie die Landschaft und die Gegend um Agaete erkunden – San Pedro, die Casas del Camino oder die Pyramide des Roque Cumplido. Auch mit dem Auto (G 2-3) ist eine Tour in das Valle de Agaete, welches auch Oasis de Canariedad genannt wird, möglich. Los Berrazales Nach etwa acht Kilometern Fahrt – hinaus aus dem Ort und vorbei an Ferienhäusern sowie Gehöften – erreichen Sie Los Berrazales. Sollten Sie kein Auto zur Verfügung haben, können Sie sich auch Ausflugsbussen anschließen oder die Strecke zu Fuß in Angriff nehmen. Die Häuseransammlung von Los Berrazales war früher ein Heilbad, dessen eisenhaltiges Wasser für Badekuren verwendet wurde. Mittlerweile wird das blaue Gold jedoch abgefüllt und verkauft. Der Verkauf ist neben der Aufschrift „Balneario“ an der Fassade des Bäderhauses das einzige, was noch an den damaligen Kurbetrieb erinnert. Strände  Agaete bietet verschiedene kleine Strände – meist jedoch aus Stein oder Fels – die nur schwer zu erreichen sind. Besonders der Strand Playa de Las Nieves, der rechts und links vom alten Kai liegt, ist ein Anziehungspunkt. Er lädt nicht nur zum Schwimmen und Entspannen ein, sondern ist zudem landschaftlich traumhaft schön. Hier stand bis vor einem Jahr der Dedo de Dios (Finger Gottes), welcher jedoch bei einem tornadoartigen Sturm umgerissen wurde. Eine kleine Strandpromenade bietet die Möglichkeit zum Shoppen. Wenn Sie weiter in Richtung La Aldea fahren, erreichen Sie den Playa de Guayedra. Der Strand – aus Steinen und schwarzem Sand – ist jedoch schwer zugänglich und oft weht hier starker Wind. Die nahegelegenen Strände Sotavento, El Risco und Faneroque lassen sich ähnlich beschreiben. Weitere Steinstrände befinden sich an der Grenze zum Gemeindegebiet Gáldar (Playa de Juncal und Playa de las Salinas). Agaete und seine nähere Umgebung haben einige kleine Stein- und Felsstrände zu bieten, die Urlaubern entspannende Momente an der Nordwestküste Gran Canaria s garantieren. Feste  Vom 04. bis zum 07. August wird die Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción zum Mittelpunkt Agaetes. Zum Bajada de la Rambla, auch kurz La Rama genannt, wird hier um ausreichend Regen für die kommenden Monate gebeten. Das Fest wird im Rahmen der Fiestas de las Nieves ausgelassen gefeiert. Es gilt als eine der turbulentesten Feierlichkeiten der Insel – neben dem Karneval in Las Palmas. Mehrere tausend Touristen werden jedes Jahr angelockt. Restaurants  Agaete hat verschiedene Restaurants zu bieten. Vor allem an der Straße, die in den Barranco de Agaete hineinführt. Diese werden bevorzugt von Wanderern besucht, die am Wochenende ihre Tour antreten. Im Ort selbst gibt es einige gute Lokale, die frischen Fisch und Meeresfrüchte im Sortiment haben. Vor allem für seinen frischen Fisch und die super Lage bekannt: Dedo De Dios. Dedo De Dios Carretera Puerto de Las Nieves s/n 35489 Agaete Tel.: 928-898-581 Das Casa Romántica, ein kleines Gartenrestaurant mit internationalem Speiseangebot, eignet sich besonders für eine Kaffeepause vor der Wanderung in die Schlucht. Casa Romántica An der Hauptstraße des Barranco de Agaete (3,5 Kilometer vom Ort entfernt) Tel:: 928-898-084 Öffnungszeiten: Mittagstisch  täglich von 12.30 bis 17.00 Uhr Das Casa Pepe gilt als bestes Restaurant des Ortes. Casa Pepe Alcalde Armas Galván 5 Tel.: 928-898-227 Nachtleben  Agaete ist ein beschauliches Städtchen, trotz allem kommt jeder in den Lokalen der Einheimischen auf seine Kosten. An der Plaza Tomás Morales finden Sie diverse Bars. Einkaufen  Im Ortsteil Puerto de Las Nieves gibt es die meisten Geschäfte des Ortes. An der Hauptstraße von Agaete finden Sie alles, was das Herz begehrt: Diverse Lebensmittel-, Kleidungs- und Kunsthandwerksgeschäfte warten hier auf Kunden. Ein unterirdisches Einkaufszentrum unter dem Hauptplatz und die Calle de la Concepción sowie die Calle Juan de Armas sind ebenfalls wichtige Adressen zum Einkaufen.
Übersicht  Mit einer Höhenlage von 1.270 Metern ist die Gemeinde Artenara die höchstgelegene Gran Canaria s. Zugleich ist sie die am wenigsten bevölkerte Ortschaft der Insel mit nur 1.300 Einwohnern auf einer Fläche von 66 Quadratkilometern. Das kleine Dorf, das sich an den Berghang des Caldera de Tejedaklammert, ist ein beliebtes Ziel für Geschichtsbegeisterte und Naturfreunde. Hier gibt es prähistorische Höhlen, endlose Kiefernwälder und beeindruckende Gebirgsmassive zu bestaunen. Umgeben von den zwei höchsten Punkten der Insel, dem Pico de las Nieves (zu deutsch: Schneespitze) und dem Roque Nublo (zu deutsch: wolkiger Felsen), befindet sich Artenara südwestlich von Las Palmas und nördlich von Puerto Rico. Wirtschaft Die Bewohner von Altenara sind meist Bauern oder Waldarbeiter, denn die Landwirtschaft ist schon lange eine Existenzgrundlage der Gemeinde. Es wurde vor allem Viehwirtschaft betrieben und Getreide angebaut und das so erfolgreich, dass im 18. Jahrhundert überschüssige Ware nach Teneriffa exportiert werden konnte. Auch die Holzwirtschaft war sehr effektiv, wurde jedoch so intensiv betrieben, dass ein Rohdungsverbot ausgesprochen werden musste. Dadurch ist heute der wichtigste Zweig die Landwirtschaft der Getreide-, Kartoffel- und Maisanbau, aber auch einige Obstbaumplantagen sind hier zu finden. Lage und Vegetation Artenara liegt als höchste Gemeinde Gran Canaria s auf einer Höhe von 1270 Metern über dem Meeresspiegel. Der Ort befindet sich südwestlich von Las Palmas und nördlich von Puerto Rico. Das kleine Bergdorf ist umgeben vom höchsten Berggebiet der Insel, somit gehören sowohl der höchste Berg Pico de las Nieves mit 1.949 Metern, als auch der zweithöchste Gipfel Roque Nublo mit 1.813 Metern zu Artenara. Der Pico de las Nieves befindet sich auf der Spitze eines erloschenen Vulkans und, wie der Name es verrät, liegt hier in manchen Jahren für wenige Tage Schnee. Das eigentliche Dorf Artenara liegt am nördlichen Rand der Caldera de Tejeda, direkt am Berghang. Während im Tal noch eine üppige Vegetation mit Bananen- und Avocadoplantagen dominiert, ist die Flora in Artenara selbst eher spärlich. Dennoch ist die Gemeinde Artenara ein Teil des Naturparks von Tamadaba und präsentiert sich hier mit einem ausgedehnten Gebirgswald. Es lohnt sich, einen längeren Spaziergang zu wagen und sich von dem acht Quadratkilometer großen Kiefernwald beeindrucken zu lassen. Von Las Palmas gelangt man mit dem Bus 220 direkt nach Artenara. Mit dem eigenen Auto folgt man von Las Palmas zunächst der GC 15 und dann der GC 811. Geschichte und Gründung Das Gebiet rund um Artenara gilt als eines der ältesten auf der Insel. Wie archäologische Funde bestätigen, lebten hier die Ureinwohner unter steinzeitlichen Bedingungen: Sie ernährten sich von Feldernten und kleideten sich in Felle. Noch heute können die Wohnhöhlen der damaligen Bewohner besichtigt werden. Die in den Höhlen enthaltenen Malereien und Gravuren geben Aufschluss über das damalige Leben und bieten so eine einzigartige Reise in die Vergangenheit. Zur Zeit der Altkanaren, den Guanchen, galt Artenara als einer der wichtigsten Orte des nördlichen Königreiches von Agaldar. Nach der spanischen Eroberung der Insel gehörte das Gebiet zu Galdar und wurde erst im 19. Jahrhundert zu einer unabhängigen Gemeinde. Sehenswürdigkeiten  Nicht nur für Archäologieliebhaber ist das Gebiet rund um Artenara, das das älteste geologische Material der Insel besitzt, ein ganz besonderes Ausflugsziel. Hier schließen sich viele Häuser direkt an die großen Wohnhöhlen der Ureinwohner an. So entstand eine Siedlung mit Wohnräumen, die gleichzeitig Höhle und Haus sind. Die Höhlen bestehen seit prähistorischen Zeiten und werden noch heute von einigen als Lebensraum genutzt. Von außen erscheinen die Hausfassaden, in unterschiedlichsten Farben bemalt und mit kleinen Gärten verziert, als ganz alltägliche Wohnhäuser. Innen gehen sie in die alten Höhlen über und schützen im Sommer vor der Hitze, während im Winter die Kälte abgehalten werden kann. Mittlerweile müssen die Bewohner auf alltäglichen Luxus jedoch nicht mehr verzichten, da sie mit fließend Wasser, Strom und modernem Mobiliar ausgestattet sind. Virgen de la Cuevita Die Kirche der Höhlenjungfrau ist eine kleine Steinkapelle mitten in einem Felsen. Die zu Ehren der Jungfrau erbaute Felsenkirche beinhaltet alles, was auch in anderen Kirchen zu finden ist, doch ist hier alles vom Altar über die Kanzel bis hin zum Chorraum in den natürlichen Stein gehauen worden. In der Kapelle befinden sich lediglich eine Statue der Patronin und ein einziges Bild. Die Virgen de la Cuevita wird als Schutzpatronin der Radfahrer und der kanarischen Folkloregruppen verehrt. Adresse: Calle Camino de la Cuevita Von der Pfarrkirche San Matias Apóstol führt ein etwa ein Kilometer langer, schmaler Weg entlang der Felsen zu Höhlenkirche. San Matias Apóstol Im 19. Jahrhundert wurde eine Kirche, die ursprünglich aus dem Jahr 1630 stammt, neu aufgebaut und zur heutigen Pfarrkirche San Matias Apóstol. Sie besteht aus drei Schiffen und zwei kleinen Türmen, welche aus dem roten Stein des Tamadabagebirges gebaut wurden. Verziert und ausgestattet ist das Gotteshaus mit bunten Wandgemälden und einem Holzaltar des Künstlers José Arencibia Gil. Die Kirche befindet sich im Ortszentrum und ist bei einem Spaziergang durch die kleine Ortschaft nicht zu verfehlen. Acusa Ein paar Kilometer vom Dorf Artenara entfernt ist das Acusa- Gebiet. Dies ist eine der größten Fundstätten der Insel. Zu sehen gibt es hier sowohl steinzeitliche Wohnhöhlen mit Wandmalereien als auch große Grabstätten, die ebenfalls in den Fels gebaut wurden. Am besten erreicht man diesen Komplex mit dem Auto über die GC 210. Dabei ist Vorsicht geboten, da die enge Straße von beiden Seiten befahren wird und oft nicht sehr weit einsichtig ist. Lugarejo In diesem Bereich befindet sich ein großes Zentrum für Handwerks- und Keramikkunst. Es gibt noch viele Handwerker, die aktiv ihre Künste ausüben. Dazu kann man die Werkstätten besuchen, die Arbeit hautnah verfolgen und die Kunstwerke natürlich auch kaufen. Im Zentrum ist es sogar möglich, die Keramikarbeit nach alter Tradition kennenzulernen: Hier wird noch oft nach den Verfahren der Ureinwohner gearbeitet, so wird zum Beispiel ohne Töpferscheibe getöpfert. Abgesehen davon werden auch kanarische Stick- und Webarbeiten präsentiert und verkauft. Lugarejo ist etwa acht Kilometer von Artenara entfernt und mit dem Auto über die GC 215 in etwa zehn Minuten gut zu erreichen. Strände  Da sich Artenara im Innern der Insel befindet und nur einen kleinen Küstenstreifen im Westen besitzt, ist das Baden am Strand nur bedingt möglich. Es gibt nur einen Strand, der zu Artenara gehört, welcher Punta Gongora oder auch Punta de las Arenas genannt wird. Er ist nur wenigen bekannt. Eine Autozufahrt gibt es hier nicht, das bedeutet, Sie können den Strand nur zu Fuß zu erreichen. Der Strand besteht aus schwarzem Vulkansand und da es hier meist sehr windig ist, gibt es auch einen starken Wellengang. Diejenigen, die sich hier entspannen und baden, genießen die Abgeschiedenheit und leben gern die FKK- Kultur aus. Feste Am vorletzten Sonntag im August findet in Artenara ein großes Fest zu Ehren der Heiligen Virgen de la Cuevita statt. Zu diesem Anlass wird das Bildnis der Heiligen in einer Prozession aus der Felsenkirche in die Pfarrkirche gebracht. Genau eine Woche später, also am letzten Sonntag im August, wiederholt sich dieser Festumzug. Nun wird das Bild, begleitet von Feuerwerk und Fackeln, zurück in die Felsenkirche gebracht.
Übersicht  Wie auf Teneriffa zeigt sich auch auf Gran Canaria , dass der Norden der Insel im Vergleich zum Süden touristisch nicht so erschlossen ist – was jedoch nicht bedeutet, dass es hier weniger zu entdecken gibt. Im Gegenteil! Das historische Gáldar – ehemalige Hauptstadt der Insel – ist mit etwa 24.500 Einwohnern auf 65 Quadratkilometern die größte Stadt im Norden von Gran Canaria . Trotz allem ist hier von den Touristenzentren im Süden nichts zu spüren. Das Leben ist kanarisch. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, die an jeder Ecke spürbar ist. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit! Geschichte und Gründung Bereits vor der spanischen Eroberung war die Region um Gáldar – damals einer von zwei Königssitzen Gran Canaria s – besiedelt. So existierte um die Cueva Pintada vom 6. bis zum 16. Jahrhundert die altkanarische Siedlung Agaldar („Königliche Stadt“) mit Häusern und künstlich geschaffenen Höhlen, von welcher der spätere Name Gáldar abgeleitet wurde. Agaldar stellte damals das Zentrum der Ureinwohner dar, wovon das archäologische Erbe noch heute zeugt. Als die Spanier die Insel Ende des 15. Jahrhunderts erreichten und einnehmen wollten, herrschte Tenesor Semidan auf der nordwestlichen Hälfte. Semidan floh mit seinem Gefolge, wurde jedoch von den Eroberern in einer Höhle aufgespürt und zur Kapitulation gezwungen. Nach einer Zwangstaufe schien er wie gewandelt: Semidan versuchte, die Einwohner Gran Canaria s immer wieder davon zu überzeugen, aufzugeben und dem Christentum beizutreten. Nach der Eroberung wurde 1484 offiziell Gáldar gegründet. Kultur und Einwohner Die Stadt mit 24.500 Einwohnern wird in der Regel nur von Touristen besucht, die einen kurzen Zwischenstopp machen. So konnte sich Gáldar seinen ursprünglichen Charme bewahren. Die Einwohner sind stolz auf die Geschichte ihrer Stadt. Dies zeigt sich sehr deutlich daran, dass viele Straßen nach wie vor Namen der Ureinwohner tragen. Wirtschaft In Gáldar gibt es wenige Unterkünfte. Der kleine Ort profitiert trotz allem vom Tourismus, vor allem von Urlaubern, die ihre Tagesausflüge hierher machen. In Gáldar wird jedoch schnell deutlich, was der Hauptwirtschaftszweig ist: Bananen. Es ist egal, aus welcher Richtung Sie kommen: Sie werden überall Bananenplantagen sehen. Die Absatzkrise macht sich jedoch auch hier bemerkbar. Viele waren gezwungen, ihre Plantagen aufzugeben, die Arbeitslosigkeit in der Stadt ist hoch. Auf einigen der ehemaligen Bananenplantagen werden nun exotische Früchte angebaut, andere liegen brach. Lage und Vegetation Gáldar, welches mehr und mehr mit Santa María de Guía zusammenwächst, liegt westlich von der Hauptstadt der Insel – Las Palmas de Gran Canaria – und nördlich von Puerto Rico auf 123 Metern Höhe. Seine Nachbargemeinden sind Artenara , Agaete und Santa María de Guía de Gran Canaria . Von Las Palmas führt eine gut ausgebaute Küstenstraße in den kleinen Ort am Fuß des vulkanartigen Pico de Gálda (434 Meter). Die Fahrt hierher beträgt 28 Kilometer. Die Busse 103 und 105 fahren alle 30 Minuten von Gáldar in die Inselhauptstadt, während die Linien 101, 102 und 103 die Kleinstadt stündlich mit Puerto de las Nieves und Agaete  verbinden. Sehenswürdigkeiten  Stadtrundgang Spazieren Sie durch die Stadt! Sie werden viel entdecken: Rechts und links neben der Hauptstraße sehen Sie Überreste altkanarischer Wohnhäuser, die in den 1930er Jahren freigelegt wurden und Ihnen zeigen, wie die Menschen damals gelebt haben – auf durchschnittlich 40 Quadratmetern in runden beziehungsweise ovalen Gebäuden. Wenn Sie der Straße weiter folgen, erreichen Sie „La Guancha“. Das Gräberfeld ist umzäunt. Derzeit können Sie daher nicht in die Nekropole eintreten. Es heißt, dass am größten und höchsten Punkt des Hügelgrabes – welcher aus zwei großen, mittig angeordneten, und mehreren kleinen Steinkammern besteht – die adlige Herrscherschicht begraben wurde. 1935 wurde das Gräberfeld freigelegt. Dabei entdeckten die Arbeiter 30 Mumien aus dem 11. Jahrhundert, die von Begräbnisritualen der Ureinwohner stammen. Auch die Nekropole El Agujero empfiehlt sich zur Besichtigung. Plaza de Santiago und Denkmal des Tenesor Semidan Der Plaza de Santiago ist der Mittelpunkt von Gáldar. Hier können Sie sich von Ihrem Rundgang durch die Kleinstadt mit ihren zahlreichen Hinterlassenschaften aus der vorspanischen Zeit ausruhen. Die Parkbänke laden zum Verweilen ein. Zur Stärkung finden Sie hier auch einen Kiosk und umliegende Geschäfte in den Nebenstraßen. Nur wenige hundert Meter östlich der Plaza können Sie ein Denkmal bestaunen. Das Monument ist dem letzten Guanarteme (Häuptling der Ureinwohner) von Gáldar gewidmet. Es wurde 1986 vom spanischen König Juan Carlos I. gestiftet. Iglesia de Santiago de los Caballeros Die Iglesia de Santiago de los Caballeros, die sich mit ihren zwei Türmen imposant am Plaza de Santiago erhebt, wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Trotz ihres Baubeginns 1778 wurde sie jedoch erst 1872, nach fast hundert Jahren, fertiggestellt. Der Stil der Kirche ist Barock, berühmt ist sie für ein Standbild der Heiligen „Nuestra Senora de la Candelaria “. In der Kirche befindet sich weiterhin ein Taufbecken, in dem die ersten Kanarier getauft worden sein sollen. Sie wurde an jener Stelle errichtet, an der in der Vergangenheit ein palastähnlicher Bau der Ureinwohner gestanden hatte, der jedoch den spanischen Eroberern zum Opfer fiel. Iglesia de Santiago de los Caballeros Plaza de Santiago Öffnungszeiten: nur sonntags Drago Milenario Eindrucksvoll und kanarisches Markenzeichnen: In Gáldar sollten Sie es nicht verpassen, den Drago Milenario zu besuchen. Manche sprechen davon, dass dieser Drachenbaum 1.000 Jahre alt sein soll. Drago Milenario Im Innenhof des Rathauses (Ayuntamiento) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr Cueva Pintada Am südwestlichen Rand der Stadt befindet sich eine Höhle mit mehr als 2.000 Jahre alten Wandmalereien. Die Cueva Pintada (Bemalte Höhle) gehört zu den wichtigsten archäologischen Funden der Kanarischen Inseln und ist die größte Attraktion der Stadt. Die Wände zeigen rote, weiße und schwarze Muster, die noch von den Ureinwohnern Gran Canaria s stammen. Die Cueva Pintada wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt und ist nach wie vor einzigartig auf den Kanaren. In den 1970ern wurde daran gearbeitet, die Malereien zu erhalten. Mittlerweile ist die Höhle geschlossen. Heute können die geometrischen Muster nur noch im Museo Canario bewundert werden. El Museo Canario Doctor Verneau, 2, Vegueta 35001 Las Palmas de Gran Canaria Tel.: 928-336-800 Fax: 928-336-801 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr (Dokumentationszentrum); Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und Feiertage von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr (Museumsshop-Buchladen), geschlossen am 01. Januar und 25. Dezember Eintritt: 3,00 Euro normal, 1,50 Euro Gruppenpreis (ab 15 Personen), 1,20 Euro Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner, kostenlos für Kinder unter 12 Jahren Reptilia „Reptilia“ am Hang des Amagro-Berges ist ein Reptilienzoo, in dem Abenteuerlustige unter anderem Wasserschildkröten, Riesenschlangen und -spinnen gegenübertreten können. Der Weg hierher ist leicht zu finden: Reklame-Schilder an der Straße zwischen Gáldar und Agaete werden Sie lotsen. Obwohl die Anlage selbst eher unspektakulär ist, lohnt sich ein Besuch. Mehr als hundert Tiere können hier besichtigt werden – unter anderem ein Komodo-Drache und eine sieben Meter lange Python. Unser Tipp: Kommen Sie in den Mittagsstunden! Die Sonnenstrahlen locken die Tiere aus ihrem Versteck. Reptilandia Außerhalb von Gáldar - Richtung Agaete Hoya Pineda, s/n 35460 Galdar Tel. 928-551-269 Geöffnet täglich 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr Caldera de Los Pinos de Gáldar Der riesige Vulkankrater ist zusammen mit dem Montañón Negro aus den letzten Eruptionen hervorgegangen. Er befindet sich an der Straße nach Artenara  und bietet eine spektakuläre Aussicht über die Nordküste. Plaza Heredamientos und die Información Tusística Sie wollen noch mehr über Gáldar wissen? An der Plaza Heredamientos befindet sich die Touristeninformation, in der Sie kostenlose Stadtpläne und Broschüren erhalten. Edificio Heredad de Agua Plaza Heredamientos s/n Tel.: 928-895-855 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr Museen  Cueva Pintada Museum und Archäologischer Park Die Umgebung der Cueva Pintada, welche Überbleibsel einer Guanchen-Siedlung beinhaltet, umfasst einen archäologischen Park und ein Museum. Ein Besuch ist nur mit vorheriger Buchung möglich. Cueva Pintada Museum und Archäologischer Park Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 09.30 Uhr bis 20.00 Uhr, sonntags von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr Eintritt: 6 Euro, erm. 3,50 Euro Strände Der Stein- und Sandstrand „Playa del Agujero“ (Das Loch) liegt unterhalb von Gáldar und erstreckt sich über 650 Meter. Nicht nur die Strandpromenade und das natürliche Schwimmbecken, sondern vor allem auch die idealen Bedingungen zum Surfen und die Möglichkeit, eine Vielfalt an verschiedenen Fischen beim Tauchen zu sehen sind reizvoll. Zu Fuß brauchen Sie lediglich der Beschilderung vom Stadtzentrum aus folgen. Playa del Agujero GC-202 (Galdar-Sardina) Abzweig: Rechts bei der Hinweistafel „Playa de Bocabarranco“ Restaurants  Gáldar bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Restaurants und Kneipen. La Europa Paseo de los Guanartemes, 18 35460 Galdar Tel.: 928-888-036 Guanche Amagro Carretera General Norte, KM 31.7 35488 Galdar Tel.: 928-553-440‎ Restaurante La Fortuna Calle Bentago Semidan, 1 35460 Galdar Tel.: 928-550-716‎ Nachtleben In Gáldar werden keine Megapartys gefeiert, aber trotz allem kann jeder am Abend auf seine Kosten kommen. Surferbar Tu Mismo Playa del Agujero (Surfspot) Cirius Carretera Bajada De Las Guayarminas, S/N 35460 Galdar Tel.: 928-551-165‎
Übersicht  Die Gemeinde trägt den offiziellen Namen La Aldea de San Nicolás de Tolentino und wird oft auch als „Tal der Tomaten“ bezeichnet, weil Tomatensträucher die Landschaft durchziehen. In San Nicolas auf Gran Canaria leben etwa 8.000 Einwohner, wovon mehr als die Hälfte in der Landwirtschaft arbeiten. Die Region ist ein absoluter Geheimtipp und fernab jeglichen Tourismusgeschäftes. Wer Ruhe und Beschaulichkeit sucht, sollte sich dieses Fleckchen Erde nicht entgehen lassen. Wirtschaft San Nicolás ist das Agrarzentrum dieser Region. Hier werden Orangen, Papayas, Bananen, Mangos, Avocados und vor allem Tomaten angebaut. Aus diesem Grund sprechen die Einheimischen im Zusammenhang mit San Nicolás oft auch vom "Tal der Tomaten". Die weiten Plantagen sind mit Planen überspannt, so dass man die Pflanzen kaum erkennen kann. Versorgt werden diese Plantagen über die umliegenden Stauseen. Der Anbau ist so effektiv, dass jährlich 100.000 Kilogramm exportiert werden können. Der Ertrag war aber schon erfolgreicher, bis die Bauern aus San Nicolás Konkurrenz aus Marokko bekommen haben. Nun gibt es teilweise eine enorme Überproduktion, sodass sich nach der Ernte oft Berge von Tomaten zwischen den Feldern stapeln. Dennoch ist San Nicolás eine recht wohlhabende Gemeinde, die durch die Landwirtschaft existieren kann. Geschichte und Gründung 1483 wurde San Nicolás das erste Mal historisch erwähnt. Grund dafür ist die Niederlage in der Schlacht von Ajodal, aus der die spanischen Eroberer als Sieger hervorgingen. Doch wie viele Ausgrabungsstätten belegen, gab es in der Region schon lange vor der spanischen Eroberung Gran Canaria s bedeutende Siedlungen. Die etwa 8.000 Einwohner von San Nicolas leben zum Teil sogar noch in kanarischen Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie wurden aus Stein und Lehm gebaut und besitzen teilweise noch Dächer aus Palmwedeln. Auch die typisch kanarischen Holzbalkone können Sie hier sehen. Lage und Vegetation Geografisch ist diese Gemeinde vom Rest der Insel fast völlig isoliert. Im Norden und Süden wird sie durch Steilküsten begrenzt, zum Innern der Insel wird sie durch Berge und enorme Schluchten abgeschottet. Die einzigen Verbindungen sind serpentinenartige Straßen in Richtung Mogan im Süden und nach  Agaete im Norden. Der zum Gebiet gehörende Barranco de la Aldea ist eine Schlucht mit außerordentlich vielen Stauseen, die jedoch nur bei einer Fahrt über die schmale Bergstrasse in Richtung Artenara zu sehen ist. San Nicolás ist ein sehr wasserreiches Gebiet, da es das größtes Regeneinzugsgebiet Gran Canaria s ist. Zu erreichen ist die Gemeinde mit dem Auto über die beiden Bergstraßen von Mogan und Agaete . Es fahren aber auch täglich Busse nach Maspalomas , Ayacata und Agüimes. Aktivität  Cactualdea Fährt man in Richtung Mogan die Bergstraße entlang, befindet sich entlang dieser Strecke die Cactualdea. Dies ist eine Parkanlage mit über 1.200 Kakteen- und Sukkulentenarten. Sie sind aus verschiedenen Ländern importiert worden, wie zum Beispiel Mexico, Madagaskar, Guatemala oder Bolivien. Inmitten von Palmen und Drachenbäumen kann der Besucher durch diesen Park spazieren und sich von den exotischen Gewächsen beeindrucken lassen. Öffnungszeiten: Täglich von 09.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Adresse: Ctra. De Mogán a San de Tolentino, s/n. Ctra. del Hoyo-Tocodoman Feste  Fiesta del Charco Die Fiesta del Charco geht auf den 11. September 1766 zurück. An diesem Tag soll der damalige Bischof alle Bewohner des Dorfes exkommuniziert haben, da sowohl Männer als auch Frauen im selben Tümpel gebadet und sich gewaschen haben. Die Bevölkerung nimmt dies nun zum Anlass der Feier. Es finden verschiedene Sportwettkämpfe statt, wie zum Beispiel das rituelle Fangen von Fischen mit der bloßen Hand. Höhepunkt des Festes ist der Sprung und das Baden in den Tümpel. Die Dorfbewohner tun dies voll bekleidet.