La Oliva

Übersicht 

Wo früher Olivenhaine standen, die der Ortschaft ihren Namen gaben, ruht heute unter vielen Palmen die schöne Stadt La Oliva. Umgeben von fruchtbarem Land liegt sie als eines der landwirtschaftlichen Zentren der Insel mitten im Norden Fuerteventuras und begeistert Besucher mit vielen historischen Gebäuden und seiner traumhaften Landschaft.Geschichtsinteressierte und Kunstliebhaber werden diese Stadt lieben, denn zahlreiche Sehenswürdigkeiten klären über die landwirtschaftliche Lebensweise, die militärische Geschichte und die kanarische Kunst auf.Oliva ist ein ruhiger Ort, abseits von Massentourismus und lautstarken Urlaubern. Genießer, die gemütliche Cafés und Restaurants schätzen und gerne in ruhigen, traumhaft gelegenen Ferienhäusern entspannen, kommen hier auf ihre Kosten. Naturliebhaber, die dem hektischen Alltag entfliehen wollen, werden La Oliva lieben und die typisch kanarische Atmosphäre würdigen. Auf andere Touristen wird man nämlich kaum treffen.La Oliva hat außer einer traumhaften Landschaft und einer relaxten Atmosphäre noch mehr zu bieten. Zahlreiche prachtvolle Herrenhäuser aus der Zeit der Militärherrschaft, wunderbar restaurierte Bauernhäuser aus dem 17. Jahrhundert und ein ausgezeichnetes Kunstmuseum, das speziell die kanarische Kunst behandelt, ermöglichen eine ausgezeichnete Freizeitgestaltung.

Geschichte und Gründung

Im 17. Jahrhundert entstand eine Siedlung inmitten zahlreich wachsender Olivenbäume. Diese prägten die gesamte Landschaft vor Ort und gaben der Ortschaft Oliva ihren Namen.

Von 1708 an wurde die beschauliche Ortschaft sogar zum politischen Mittelpunkt der Region. Durch die Militärobersten wurde von hier aus, aufgrund ihrer zentralen Lage, faktisch die ganze Insel regiert. Ab 1860 verlor Oliva diese bedeutende politische Rolle jedoch an die heutige Hauptstadt Puerto del Rosario, die damals noch Puerto de Cabras genannt wurde. Noch heute erinnern zahlreiche Gebäude und besonders die beeindruckende „Casa de los Coroneles“ an diese, von den Militärs geprägte Zeit.

Wirtschaft

Aufgrund des fruchtbaren Bodens in der Region Oliva ist in der Landwirtschaft bis Ende der siebziger Jahre die wichtigste Einnahmequelle zu sehen. Im Laufe der Zeit wurde Oliva darüber hinaus zu einem der landwirtschaftlichen Zentren Fuerteventura. Dem Getreideanbau kam hierbei die größte Bedeutung zu. Auch in anderen Formen des Feldanbaus galt die Ortschaft als führend. Trotz des Namens und der damit verbundenen Annahme, Oliva beherberge zahlreiche Olivenbäume, trägt der Olivenanbau nichts zur wirtschaftlichen Leistung des Ortes bei.

Stattdessen hat sich der Tourismus in der Region zum zweiten wirtschaftlichen Standbein entwickelt. Besonders die Touristenhochburgen Corralejo und Lajares tragen zu dieser Einnahmequelle erheblich bei. In Oliva selbst herrscht kaum touristischer Betrieb, jedoch werden die ausländische Besucher anziehenden Städte von hier aus verwaltet.

Kultur und Einwohner

Kulturell geprägt ist Oliva zum einen von der landwirtschaftlichen Lebensweise der Einwohner und zum anderen vom Einfluss der jahrelangen Militärpräsenz, durch die  überall prunkvolle Gebäude errichtet und die Infrastruktur aufgebaut wurde. Darüber hinaus sind im ganzen Ort aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert stammende, typisch kanarische Häuser zu finden.

Die Gemeinde La Oliva umfasst 356 Quadratkilometer und beherbergt circa 21.000 Menschen, von denen etwa die Hälfte in der Touristenhochburg Corralejo wohnt. Damit ist sie sowohl von der Fläche, als auch von der Einwohnerzahl die zweitgrößte Gemeinde Fuerteventuras. Neben der Ortschaft La Oliva, welche sogleich das Verwaltungszentrum ist, gehören die Städte Corralejo, El Cotill, Villauerde, Lajares, Parque Holande sowie die unbewohnte Insel Los Lobos zur Gemeinde.

Die Ortschaft selbst beherbergt etwa 1200 Einwohner und ist somit sehr überschaubar. Da Oliva jedoch Verwaltungszentrum des Nordens ist, profitiert es sehr stark von den Einnahmen aus den Touristenhochburgen im Norden. So wurden in den letzten Jahren sehr viele Gebäude restauriert, was der Stadt einen besonderen Charme verleiht. Zudem gibt es zahlreiche großzügig angelegte Plätze und Alleen sowie ein neues, modernes Rathaus.

Lage und Vegetation

La Oliva befindet sich im Norden Fuerteventura und damit mitten im Zentrum der traditionellen Ackerbauregion der Insel. Die Ortschaft befindet sich auf 219 Metern Höheund ist umgeben von Vulkanbergen. Die gleichnamige Gemeinde grenzt im Süden an die Gemeinde Puerto del Rosario.

Die Landschaft erscheint an manchen Stellen sehr karg für eine alte Agrarlandschaft, jedoch ist sie im Allgemeinen sehr fruchtbar. Der Grund dafür liegt in den Passatwinden: Diese tragen Feuchtigkeit heran, welche in dem häufig vorkommenden Lavagranulat gespeichert wird. Dies ermöglicht eine gut gedeihende Bepflanzung, was dazu führt, dass man in dieser kargen Gegend immer wieder von einer grünen Umgebung überrascht wird. Des Weiteren sorgen viele Palmen in und um Oliva für einen sehr schönen Anblick.

Ein weiterer Grund für die verhältnismäßig gute Fruchtbarkeit liegt in dem guten Bewässerungssystem der Gemeinde. Schon in den fünfziger Jahren eingeführt, filtert es noch heute die Feuchtigkeit aus den Passatwinden und stellt eine ausreichende Bewässerung der Dünenregion sicher.

Unweit von Oliva entfernt liegt der Berg Tindaya. Für die Ureinwohner war er eine besondere Stätte und ein Ort der Sonnenanbetung sowie anderer Rituale. Nach einem Aufstieg in 400 Meter Höhe kann man Reste einer prähistorischen Besiedlung und Steingravuren der Ureinwohner bewundern. Diese wurden zum Schutz vor bösen Geistern angefertigt.
Die Aussicht vom Berg ist atemberaubend. Zudem befindet sich hier ein Vulkan, der vor über 4000 Jahren letztmalig aktiv war. Aufgrund der vielen Junglavafelder um den Berg herum sprechen die Einwohner Olivas hier von „malpais“, was übersetzt „schlechtes Land“ bedeutet.

Anfahrt

Mit dem Auto ist La Oliva von Puerto del Rosario aus über die FV-10 in nördlicher Richtung in etwa einer halben Stunde zu erreichen. Auch mit dem Bus kommt man von La Oliva aus überall hin. Von Puerto del Rosario aus gelangt man mit der Linie 7 nach La Oliva. Zudem verbindet die Linie 8 die Städte Corralejo, Villaverde, Lajares, El Roque und EL Cotillo mit La Oliva.

 
Sehenswürdigkeiten 

Casa de los Coroneles

Am Ortsrand von La Oliva befindet sich der prunkvolle Herrensitz der Militärobersten aus dem 17. Jahrhundert. Schon 1708 ließ sich der erste Oberst der Familie Béthencourt in La Oliva nieder und ließ wenig später nach Aneignung großer Landstriche und starkem Machtzugewinn dieses pompöse Gebäude errichten. Es handelt sich um den größten Gutshof der kanarischen Inseln. Im typisch spanischen Kolonialstil erbaut, besticht er mit zahlreichen außergewöhnlichen Fenstern und ansehnlichen Holzbalkonen. Viele kunstvolle Schnitzereien schmücken die Balkone des langgestreckten zweistöckigen Gebäudes. Zinnen verzieren zudem die seitlichen Türme des Anwesens und über dem Portal prangt stolz das Wappen der Militärs.

Das nach dem Abzug der Militärs leerstehende Gebäude wurde 1994 von der kanarischen Regierung aufgekauft und befindet sich noch immer im Prozess der Umgestaltung zu einem Kulturzentrum. Ein Museum mit historischem Archiv soll Gäste in dem denkmalgeschützten Gebäude über die Vergangenheit informieren. Schon jetzt handelt es sich wohl um die größte und beliebteste Touristenattraktion La Olivas, was sich durch die Eröffnung des Kulturzentrums in nächster Zeit noch verstärkten dürfte.

Obwohl das Haus genau 117 Fenster hat, kursiert noch immer das Gerücht, das Gebäude hätte 365 Fenster. Dem ist nicht so, vielmehr handelt es sich dabei um überlieferte Kommentare der armen Bevölkerung, die damit ihre geringschätzige Meinung über die verschwenderischen Militärs kundtaten, die anscheinend so viele Fenster benötigten wie es Tage im Jahr gibt. Geschichtlich gesehen hat die Casa Coroneles somit nicht zum Frieden in der Stadt beigetragen. Dafür lockt sie heutzutage zahlreiche Touristen an.

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Adresse: genaue Adresse unbekannt, jedoch am Ortsrand La Olivas leicht zu finden

Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

Die imposante dreischiffige Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria im Zentrum beherrscht das Stadtbild La Olivas. Beim Betreten der Stadt zieht sie sogleich alle Blicke auf sich. Sie ist neben der Kirche von Betancouria die einzige dreischiffige Pfarrkirche auf der Insel. Das genaue Baudatum ist zwar nicht bekannt, doch wird es auf das frühe 17. Jahrhundert geschätzt. Ihr beeindruckender viereckiger Glockenturm ist schon aus einigen Kilometern Entfernung zu sehen und beherbergte bis in das 18. Jahrhundert hinein einen Wachposten zum Schutz der Ortschaft vor Piraten. Bei Piratenalarm drängten sich die Einwohner Olivas in den hohen Turm mit seinen mächtigen Mauern und verharrten in Sicherheit, bis die Gefahr gebannt war.

Das Hauptportal der Pfarrkirche ist ein echter Blickfang. Es wurde aus dunklem Naturstein erbaut, was einen wunderschönen Kontrast zur weißen Fassade der Kirche bildet. Auch der Glockenturm aus dunklem Naturgestein, der direkt an das Renaissance-Portal angebaut wurde, reiht sich wunderbar in diesen Kontrast ein. Der Haupteingang besteht aus einer ansehnlichen, mit sehr fein geschnitzten Mustern verzierten Holztür.

Nicht nur außen, sondern auch innen bietet die Pfarrkirche einiges zu bestaunen. Dort ist nämlich unter anderem eines der bedeutendsten sakralen Kunstwerke der Insel ausgestellt. Es handelst sich dabei um ein großes Wandgemälde vom Jüngsten Gericht, das 1732 vom Sohn eines Militärobersts und Gründers der Casa de los Coroneles gestiftet wurde. Neben diesem sehenswerten Kunstwerk gibt es zudem noch ein barockes Altargemälde von Juan de Miranda sowie einige schöne Werke in trompe l’oeil Technick, welche die Werke extrem realistisch und fast dreidimensional erscheinen lässt.

Die Pfarrkirche wurde 1993 zu einem besonders wertvollen Kulturgut erklärt und ist ein Muss für alle Fuerteventura besucher.

Öffnungszeiten: während der Messe, Mittwoch um 18:00 Uhr und Sonntag um 12:30 Uhr.

Kapelle der heiligen Dolores

Etwa sechs Kilometer südlich der Stadtmitte La Olivas ist eine weitere sakrale Sehenswürdigkeit zu bewundern. Wer also schon einmal in der Nähe ist, sollte noch einen kurzen Stopp an der Kapelle der heiligen Dolores einplanen. Die kleine, hübsche Kapelle ist aus dem 18. Jahrhundert und der Señora de los Dolores gewidmet.

Adresse: Ortsmitte von Vallebron südlich von La Oliva

Kulturzentrum Casa Mane

Ein Anziehungspunkt für Kunstliebhaber ist das unter dem Namen „Casa Mane“ bekannte Kulturzentrum in La Oliva. Das Zentrum ist benannt nach dem Rufnamen des beliebten kanarischen Kunstmäzens Manuel Delgado Camino (Mane), der das Forum für die Werke junger kanarischer Künstler stiftete. Dies geschah auch vor dem Hintergrund, dass es bis dahin so gut wie kein Angebot an kulturellen Einrichtungen gab. In einem restaurierten Herrenhaus haben Künstler die Möglichkeit, ihre Werke neben denen des geschätzten Künstlers auszustellen. Zudem gibt es hier wechselnde Ausstellungen bekannter spanischer Maler und Bildhauer. Besonders erwähnenswert sind hier die Landschaftsdarstellungen des spanischen Künstlers Alberto Agulló, dessen Werke sprichwörtlich aus dem Rahmen zu fallen scheinen.

Nicht nur die Ausstellungsräume selbst, sondern auch der weitläufige Garten der Anlage ist ein Kunstwerk für sich. Der kanarische Künstler Albert Ayullo hat hier 70 Metallziegen geschaffen, die den Exodus der Ziegen symbolisieren. Diese Ziegen sind sehr kunstvoll im Scherenschnitt geschmiedet und nach einem besonderen Muster auf dem Gelände angeordnet. Inmitten zahlreichen Palmen sowie Opuntien und anderen Kakteengewächsen kann man hier wunderbar die in den Ausstellungen gewonnen Eindrücke verinnerlichen und zudem die herrliche Aussicht auf die umliegende Berglandschaft genießen.

Öffnungszeiten:      Montag bis Samstag 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Sonntags und Feiertags geschlossen

Casa del Capellan

Etwas weiter weg vom Zentrum gelegen, auf dem Weg zur Casa de los Coroneles, findet man die Casa del Capellan. Das Haus wurde jüngst restauriert und somit gerade noch vor dem Zerfall gerettet. Man geht davon aus, dass hier stets der diensthabende Priester des Ortes wohnte, wenngleich es sehr weit von der Pfarrkirche entfernt ist. Das wunderschöne Gebäude hat eine Steintür und Fenster, die mit vielen verschiedenen Blumenmustern dekoriert ist. Ein kurzer Besuch des Gebäudes ist lohnenswert, auch um einen Eindruck von dem luxuriösen Lebensstandard einiger weniger Bevorzugten inmitten der vielen armen Bauern zu bekommen.

Adresse: genaue Adresse unbekannt, am Ortsausgang Richtung Casa de los Coroneles

Berg Tindaya

Unweit von Oliva entfernt liegt der Berg Tindaya. Für die Ureinwohner war er eine besondere Stätte und ein Ort der Sonnenanbetung sowie anderer Rituale. Nach einem Aufstieg in 400 Meter Höhe kann man Reste einer prähistorischen Besiedlung und Steingravuren der Ureinwohner bewundern. Diese wurden zum Schutz vor bösen Geistern angefertigt.
Die Aussicht vom Berg ist atemberaubend. Zudem befindet sich hier ein Vulkan, der vor über 4000 Jahren letztmalig aktiv war. Aufgrund der vielen Junglavafelder um den Berg herum sprechen die Einwohner Olivas hier von „malpais“, was übersetzt „schlechtes Land“ bedeutet.

Museen

Die Bevölkerung La Olivas lebte noch bis Ende der siebziger Jahre vorrangig von der Landwirtschaft, welche auch heute noch die Aktivitäten im Ort bestimmt. Im Landwirtschaftsmuseum Museo del Grano La Cilla und im Museo Casa Marco kann man sich über Anbauweise und Kunst der Einwohner informieren.

Museo del Grano La Cilla

In der sehr gut erhaltenen und zudem im restaurierten Kornspeicher untergebrachten Casa de la Cilla wurden früher die Erträge der Felder und das so genannte Steuerzehnt, das an die Gutsherren abgegeben werden musste, untergebracht. Daher stammt auch der Name „Casa de la Cilla“, was übersetzt „Zehnthaus“ bedeutet. Es ist fast fensterlos und die wenigen kleinen Öffnungen im oberen Bereich dienen lediglich der Luftzufuhr. Draußen gibt es einen wunderschönen, liebevoll gepflegten Garten, einen großen Dreschplatz und eine große Zisterne zu bestaunen. Hauptattraktion ist jedoch das Landwirtschaftsmuseum Museo del Grano La Cilla, das in dem Kornspeicher beherbergt ist. Hier kann man sich über die Anbaumethoden in der Region in den letzten Jahrzehnten informieren. Die Themen Getreide und das mühsame Leben der Bauern stehen hier ganz besonders im Mittelpunkt. Garantiert weiß nach einem Besuch jeder, wie hart das Leben in diesen Zeiten gewesen sein muss und kann seine Freizeit und den Urlaub in La Oliva danach umso mehr genießen.Der Getreidespeicher befindet sich an der Straße, die von La Oliva nach Cotillo führt.Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Sonntag 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Montag und Samstag geschlossen

Adresse: Calle La Orilla s/n. La Oliva 3564

Museo Casa Marco

Im benachbarten Villauerde, etwa 3,8 Kilometer entfernt, befindet sich das Museo Casa Marco, in dem man von Kunst bis hin zu landwirtschaftlichen Erzeugnissen vieles bestaunen und auch erwerben kann. Besucher werden beispielsweise in die traditionelle Herstellung typisch kanarischer Erzeugnisse eingeweiht oder erleben handwerkliche Kunst wie das Schnitzen oder Töpfern. Auch die Herstellung des berühmten Queso Majorero (Ziegenkäse) kann hier beobachtet werden. Anschließend hat man natürlich auch die Möglichkeit, diese Produkte zu erwerben.Öffnungszeiten: nicht bekanntAdresse: im etwa 4 Kilometer entfernten Villauerde


Strände 

In der Gemeinde La Oliva findet jeder Strandbegeisterte etwas nach seinem Geschmack – egal, ob er eine idyllische, einsame Bucht bevorzugt oder den Trubel eines Touristenstrandes. Die Gemeinde wartet mit rund 20 Stränden auf. Von Wassersportarten wie Wellenreiten, Windsurfen, Kitesurfen bis hin zum ruhigen Schwimmen und Bräunen am Strand können hier zahlreiche Aktivitäten ausgeführt werden. Wahrscheinlich bietet La Oliva sogar die durch ihre Unterschiede abwechslungsreichsten Strände der Insel.

Die nächstgelegenen Strände sind die der Stadt Corralejo. Diese sind etwa 15 Autominuten entfernt und eher klein. Sehen und gesehen werden sowie das Bräunen stehen hier im Vordergrund. Wer hingegen eine malerische, einsame Bucht bevorzugt, sollte sein Glück eher außerhalb der Touristenstädte suchen.

In La Oliva gibt es zudem einige Nudistenstrände wie beispielsweise Los Charcos, Punta Blanca, El Bajo Negro und El Islote. Hier ist der Sand meist sehr fein und hell.

Die folgende Übersicht bietet eine kurze Beschreibung der einzelnen Strände mit jeweiliger Adresse:

Los Charcos
Dies ist der nördlichste Strand der Insel. Er ist sehr weit und beherbergt auf hellem Sand und einigen Felsen zahlreiche Nudistenzonen.
Addresse: Im Nordosten von La Oliva

Punta Blanca
Die Punta Blanca besitzt weißen Sand und einen Nudistenabschnitt.
Addresse:Im Nordosten von La Oliva

El Bajo Negro
Dieser abgelegene Strand ist mit seinem feinen Sand einzig für Nudisten gedacht.
Addresse:Im Osten von La Oliva

El Dormidero
Dieser abgelegene Strand ist wie der Bajo Negro einzig für Nudisten gedacht. Addresse: Im Südosten von La Oliva

Playa Alzada
Auch auf dem hellen Sand dieses Strandes sind ausschließlich FKK-Anhänger zu finden.
Addresse:Im Osten von La Oliva

Corralejo
Dieser weitläufige und sehr stark von Urlaubern frequentierte Strand besitzt hellen und sehr feinen Sand.
Addresse: InCorralejo, La Oliva

Calas del Puertito (Buchten von Puertito)
Dieser helle Traumstrand ist lediglich über den Wasserweg erreichbar.
Addresse: Isla de Lobos, im Süden von La Oliva

Puerto Remedios
Dieser Strand ist zu empfehlen, wenn Sie ganz für sich sein wollen.
Addresse:Nordosten von La Oliva

El Charcón
Dieser abgelegene Strand wird hauptsächlich von Nudisten genutzt. Der Sand ist hell, Strandliegen und Sonnenschirme sind nicht verfügbar.
Addresse: Nordöstlich von La Oliva (Fuerteventura

El Caserón
Auch an diesem Strand wird FKK betrieben. Der Sand ist hell und fein.
Addresse:Östlich von La Oliva

El Islote
El Islote ist ein abgelegener Strand mit hellem und feinem Sand.
Addresse: Im Westen von La Oliva

Playa de Las Lajas
An diesem windigen Strand herrscht meist eine starke Brandung. Der Sand ist sehr grobkörnig und kieselartig.Addresse:in der Nähe des Sporthafens von Puerto del Rosario, La Oliva

La Goleta
An diesem hellen Strand sind stets zahlreiche Sonnenanbeter zu finden.
Addresse: östlich von Corralejo, La Oliva

Punta Prieta
Ebenfalls heller Sand.
Addresse: Nordwesten von La Oliva


Feste 

In La Oliva und näherer Umgebung gibt es einige Feste, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Sie finden meist auf dem Dorfplatz des jeweiligen Ortes statt und gehen oft bis in die frühen Morgenstunden. Des Weiteren sollte man wissen, dass die Feste meist eine ganze Woche gehen und ihren Höhepunkt an den Wochenenden erreichen. Sie beginnen erst spät, der Tanz sogar selten vor 23:00 Uhr. Um zu erfahren, wann genau ein Fest stattfindet und was genau auf dem Festprogramm steht, sollte man die Augen nach Plakaten in den Ortschaften offen halten. Eintrittspreise bis höchstens zehn Euro, oft aber wesentlich billiger, sind zu erwarten. Dafür kommt man in den Genuss eines landestypischen, ausgelassenen Festes, an das man sich sicherlich lange zurückerinnern wird.

Folgende regelmäßige Termine für Feste auf dem Dorfplatz gelten für La Oliva und Umgebung:

La Oliva:        20. Januar, 2. Februar, zweite Märzwoche (Karneval)

Villauerde:    Jeweils ein Fest im April und September (nach Plakaten Ausschau halten)

Lajares:         13. Juni, 27. November

Vellebron:     24. Juni

Corralejo:      16. Juli

El Roque:      8. August

Tindaya:       15. August

El Cotillo:      22. August


Restaurant 

El Horno

Nahe La Oliva, an der Hauptstraße durch Villauerde, liegt das rustikal eingerichtete Restaurant El Horno. Neben frischen Fischgerichten und leckeren Suppen sind besonders die im Kohleofen zubereiteten Fleischgerichte zu empfehlen. Dieser Kohleofen sorgt für einen angenehmen Geruch, der einem Lust aufs Essen macht und die Ungeduld auf das Essen förmlich heraufbeschwört. Der Service ist nett und sehr organisiert. Selbst bei vollem Betrieb bekommt man sein Essen schnell und freundlich serviert. In dem geschmackvollen Restaurant wird man kaum Touristen antreffen, jedoch scheinen viele Einheimische das Ambiente sehr zu schätzen, weshalb es meist sehr gut besucht ist.

Adresse: Carretera General, 191, 35640 La Oliva

La Marquesina

Guten Service und hervorragendes Essen bietet auch das nette Restaurant La Marquesina. Oft ist es so gut besucht, dass man sogar auf einen Platz warten muss. Dies lohnt sich, denn der frische Fisch ist einfach nur köstlich. Der Service ist gut und trotz oft übervollem Lokal noch recht schnell.

Adresse: Calle Chinchorro, 5, 35660 La Oliva

Il Cantinone

Wer eher Lust auf eine italienische Pizza oder ein breites Angebot an Pastagerichten hat, der ist in der Pizzeria Il Cantinone bestens aufgehoben. Waschechte Italiener zaubern hier die besten Pizzas in einem Holzofen. Auch das Ambiente ist sehr nett und stylisch.

Adresse: Calle Chinchorro, 5, 35660 La Oliva

Einkaufen 

Auch in Sachen Shopping muss wieder auf Corralejo verwiesen werden, weil La Oliva in dieser Hinsicht selbst nichts zu bieten hat. Dafür gibt es in Corralejo sehr viele Läden. Die meisten davon sind an der Hauptstraße und im großen Einkaufzentrum des Ortes zu finden. Das beliebte Einkaufszentrum heißt Las Campanario und befindet sich im Norden direkt hinter der Windmühle am Ortseingang. Es ist täglich von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Hier sind mehr als 80 Geschäfte zu finden, was das Einkaufszentrum sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen sehr beliebt macht. Zusätzlich bietet das Shoppingcenter Restaurants und kulturelle Veranstaltungen auf seinem zentralen Platz mit Springbrunnen.