Jandía

Übersicht 

Das Gebiet von Jandía umfasst den gesamten Südwesten der gleichnamigen Halbinsel im Süden Fuerteventuras. Sie ist fest mit dem ehemaligen Fischerdörfchen Morro Jable verwachsen, welches sich westlich dieser circa fünf Kilometer langen Stadt befindet. Beide Orte sind von der Hauptstraße FV-2 durchzogen und teilen sich einen der schönsten Traumstrände der Insel.

Dieser helle, weitläufige Strand ist neben dem stets warmen, sonnenreichen Klima wohl auch der Hauptgrund dafür, dass sich seit den 1980ern jedes Jahr unzählige Besucher aufmachen, um in der Gegend zu entspannen, zu feiern und sich von dem ausgezeichneten Service verwöhnen zu lassen, den diese Touristenstadt bietet. Vor allem Deutsche zieht es in die Gegend, häufig sind auch Niederländer und Franzosen anzutreffen sowie andere Nationen, was sich an dem stets internationalen Angebot und mehrsprachigen Service erkennen lässt. Beim Anblick der Hotel- und Appartementanlagen, der Restaurants und Bars, der Einkaufszentren und Shoppingmeilen, die Jandia bereitstellt, wird heute niemand mehr vermuten, dass dieser Ort noch vor 40 Jahren kaum besiedelt war und nur einigen Fischern und Ziegenhirten ein Heim bot. Morro Jable konnte sich noch etwas dieser Ursprünglichkeit behalten, sodass hier sowohl Inklusivurlauber als auch Kulturliebhaber auf ihre Kosten kommen.

Jandia selbst zeichnet sich durch einen hervorragenden Service aus, der einen entspannten Strandurlaub voller gastronomischer Highlights, heißer Partyrhythmen und internationaler Atmosphäre verspricht.

Geschichte und Gründung

Es wird vermutet, dass die südliche Halbinsel Fuerteventuras vor circa zwölf bis 17 Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch entstand. Die gesamte Halbinsel trägt den Namen Jandia und wird durch die Meerenge Istmo de La Pared vom übrigen Teil Fuerteventuras, Maxorata, getrennt.

Die Gegend war wasserreich und verfügte über zahlreiche Kalksteinformationen, weshalb hier in erster Linie Landwirtschaft, Kalkbrüche und Kalkbrennereien betrieben wurden. Letzterer Gewerbezweig florierte sogar bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, bis er vom Zementbau verdrängt wurde.

1964 lebten in Jandia aufgrund einer wirtschaftlichen Flaute nur noch sehr wenige Einwohner, die meisten von ihnen waren Fischer und Ziegenhirten. Zudem war die Infrastruktur sehr schlecht ausgebaut. Doch in diesem Jahr sollte etwas geschehen, das die Zukunft des Südens der Halbinsel nachhaltig beeinflusste: Die beiden deutschen Architekten Manfred Henneken und Gustav Schütte entdeckten von ihrer Segelyacht aus den wundervollen Strand vor den Städten Morro Jable und Jandia. Sie beschlossen, hier eine private Urlaubsunterkunft zu errichten, um auch anderen Strandliebhabern einen Urlaub in dieser Umgebung zu ermöglichen. Ihr kleines Haus trug den Namen Casa Atlantica und stand an der Stelle, an der heute das Hotel Faro zu finden ist. Durch die Beziehung der beiden Architekten zu Rul Bückle, dem Chef der ehemaligen Fluggesellschaft Südflug, gelang es ihnen, die ersten Charterurlauber für ihre Unterkunft zu gewinnen. Bereits zwei Jahre später hatten sie ihre kleine Privatunterkunft zu einem Hotel mit 50 Gästebetten ausgebaut. Damals waren die Strände der Gegend noch fast unberührt und als Urlauber konnte man sich auf den weitläufigen, einsamen Strandabschnitten schon einmal vorkommen wie Robinson Crusoe – ein Gedanke, der die Betreiber des zweiten Hotels in Jandia beflügelte, den weltweit ersten Robinson Club zu gründen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wurden noch vier weitere Unterkünfte für Touristen gegründet: das Hotel Stella Canaris und die Appartementanlagen Paradiso, Matorral und Don Carlos.

Als in den 1980er Jahren dann endlich die Infrastruktur auf der Halbinsel Jandia ausgebaut wurde und der Nachbarort der Stadt Jandia, Morro Jable, in diesem Zuge durch eine Asphaltstraße mit dem Flughafen im Norden der Insel verbunden wurde, setzte ein regelrechter Bauboom in Jandia ein, um dem erwarteten Fremdenverkehrsstrom Herr werden zu können. Heute zählt die Stadt Jandia zu den größten Touristenzentren auf den Kanaren.

Kultur und Einwohner

Da in der Gegend um die Orte Jandia und Morro Jable in den 1960ern nur noch rund 200 Menschen hausten, ist es in Jandia sehr schwer, alteingesessene Einwohner zu finden. Die Stadt besteht fast vollständig aus Hotels, Appartementanlagen, Geschäften, Restaurants und Bars. Ein Großteil der Besucher der Gegend stammt aus Deutschland, andere Nationalitäten sind aber natürlich ebenso anzutreffen. Auch die dort arbeitenden Servicekräfte stammen aus weiten Teilen der Welt, weshalb sämtliche Lebensbereiche stets mehrsprachig ausgerichtet sind. Der Nachbarort Jandias, Morro Jable, konnte sich noch ein wenig seines typisch kanarischen Flairs, seiner Kultur und Tradition bewahren, richtet sich aber auch mehr und mehr auf den qualitativ anspruchsvollen Massentourismus ein.

Wirtschaft

Mitte des 20. Jahrhunderts war die Gegend um den Ort Jandia wirtschaftlich vollkommen zerstört, ein Großteil der Bevölkerung war ausgewandert und die restlichen Einwohner hielten sich fast ausschließlich durch Fischfang und Ziegenhaltung über Wasser. Dies änderte sich, als 1964 die beiden deutschen Architekten Manfred Henneken und Gustav Schütte den Ort touristisch erschlossen. Als Jandia in den 1980ern endlich mit einer funktionierenden Infrastruktur ausgestattet wurde, setzte ein regelrechter Bauboom ein. Hotelanlagen und Appartementhäuser schossen wir Pilze aus dem Boden und machten Jandia zu einem der größten Touristenzentren auf den Kanaren. Dementsprechend stellte sich die Wirtschaft in der Gegend vollkommen auf den Massentourismus ein – neben Unterkünften für Urlauber florieren auch Gaststätten, Kneipen, Geschäfte und Boutiquen.

Lage und Vegetation

Jandia befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel im Süden Fuerteventuras, direkt an der südlichen Atlantikküste. Die Touristenstadt ist mit dem kleinen Ort Morro Jable verwachsen, die Übergänge zwischen den Orten sind nicht mehr auszumachen.

Im Norden wird das Gebiet von einer Gebirgskette gesäumt, welche den höchsten Berg der Insel, den Pico de la Zarza mit 807 Metern Höhe, beherbergt. Dem Gebirge ist es zu verdanken, dass Wolken und kalte Winde keinen Einzug in Jandia halten und dass das gesamte Gebiet mit den wärmsten Temperaturen auf ganz Fuerteventura versorgt wird.

Der Strandabschnitt von Jandia gehört zu einem insgesamt 21 Kilometer langen Strand. Direkt hinter dem Sandabschnitt befinden sich Salzwiesen, die unter Naturschutz gestellt und somit nicht zur Bebauung freigegeben wurden.

Zu erreichen ist Jandia über die Küstenstraße FV-2. Wer nicht über ein eigenes Auto verfügt, kann von hier aus mit den Buslinien 1 und 10 in die Hauptstadt Fuerteventuras, Puerto del Rosario, gelangen, und mit den Linien 4, 5, 9 und 25 in weitere Städte auf der Insel. Jandia selbst besitzt allerdings keine eigene Bushaltestelle – Busreisende müssen sich erst nach Morro Jable begeben.

Außerdem legen am Hafen von Morro Jable Fähren nach Gran Canaria und Teneriffa an.


Sehenswürdigkeiten 

Da auf dem Gebiet Jandias erst seit den 1960ern/1970ern vermehrt gebaut wird, hat diese Stadt keinen historischen Kern vorzuweisen. Auch andere Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne sind hier nicht zu finden, dafür aber eine Vielzahl an Hotelkomplexen und Appartementanlagen. In Jandia steht weniger der kulturelle Aspekt im Vordergrund als Spaß und Entspannung. So können neben ausgedehnten Tagen am feinen Sandstrand und durchzechten Nächten in den zahlreichen Bars und Diskotheken auch spannende Stunden bei diversen Ausflügen oder sportlicher Betätigung verbracht werden. Wer etwas mehr von der kanarischen Lebensart mitbekommen möchte, sollte sich ins angrenzende Morro Jable begeben.

Der Hafen von Morro Jable

Der Hafen von Morro Jable befindet sich etwas außerhalb des Stadtkerns, ganz im Osten, direkt neben dem Gewerbegebiet. Hier legen neben den Auto- und Personenfähren, die die Stadt mit den Inseln Gran Canaria und Teneriffa verbindet, auch Yachten, Ausflugsboote und vor allem Fischerboote an. Vor allem in den späten Mittagsstunden kann man hier hektisches Treiben beobachten, wenn die Fischer von ihren Touren zurückkommen und bestrebt sind, ihre Ware so schnell wie möglich in die anliegenden Kühlhallen zu transportieren, um den Fisch frisch weiterverarbeiten lassen zu können.


Aktivitäten 

Strandwanderung nach Costa Calma

Diese Wanderung beginnt am Strandabschnitt von Morro Jable und Jandia und führt circa 17 Kilometer in das östlich gelegene Costa Calma. Hier hat man die Gelegenheit, sämtliche Strandabschnitte der Halbinsel Jandia zu erkunden. Allerdings sollte man darauf achten, diese fünf- bis sechsstündige Wanderung während der Ebbe zu absolvieren,  da schmale Küstenabschnitte den Spaziergang sonst in eine Klettertour verwandeln.

Auf dem Rückweg kann der Bus von Costa Calma aus zurück nach Morro Jable genommen werden. Jandia selbst verfügt über keine eigene Bushaltestelle.

Wanderung zum Pico de Zarza

Vom angrenzenden Morro Jable aus bietet sich ein Wanderweg zur Spitze des mit 807 Metern höchsten Berges Fuerteventuras an. Die Gipfelbesteigung dauert circa fünf Stunden und sollte nicht ohne genügend Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz angetreten werden.

Die erste Wegstrecke ist sehr steil, wird aber mit einer wunderbaren Aussicht über die Küste belohnt. Mit steigender Höhe verändern sich auch Flora und Fauna. Sie werden zahlreichen Flechten und grün bewachsenen Steinen begegnen. Nach der Hälfte des Fußmarsches werden Sie ein Tor passieren, welches immer wieder geschlossen werden sollte, um die dahinter befindlichen Bergziegen nicht freizulassen.

Tennis

Tennisbegeisterte wie auch –interessierte können ihren Sport auch im Urlaub verfolgen. Die zu den großen Hotelanlagen gehörigen Tennisplätze in Jandia sind leider den jeweiligen Hotelgästen vorbehalten, das Jandia-Tennis-Center ist aber für jeden zugänglich. Hier kann man nicht nur einen Platz mieten, sondern auch Tennisunterricht nehmen.

Lokalisierung:
Das Jandia-Tennis-Center befindet sich genau neben dem Hotel Stella Canaris
Avenida del Saladar (Solana Matorral) 23
35628 Morro Jable/Jandia (Fuerteventura)

Reiten

In Jandia ist auch ein Reitstall mit integrierter Reitschule vorhanden. Dieser ist vor allem bei Urlaubern mit Kindern sehr beliebt. Hier wird das Reiten nicht nur unterrichtet, sondern es werden auch – entsprechend der jeweiligen Reiterfahrung – Ausritte angeboten.

Lokalisierung:
Der Reitstall befindet sich oberhalb der Hotelanlage Stella Canaris.
Avenida del Saladar (Solana Matorral) 23
35628 Jandia (Fuerteventura)

Wassersport

Entlang der Strandpromenade von Morro Jable und Jandia befinden sich zahlreiche Anbieter von Wassersportmöglichkeiten. Sie können sich Surfbretter, Segelkatamarane sowie Jetskis ausleihen wie auch Ausflüge in die Unterwasserwelt organisieren. Außerdem werden überall Angeltouren und Hochseefischen angeboten – der fischreiche Kanarenstrom garantiert, dass nicht nur geübte Angler mit einem großen Fang nach Hause kommen.


Strände 

Die feinen, hellen Sandstrände von Fuerteventura gehören zu den Hauptgründen, aus denen sich Urlauber dazu entschließen, die Insel aufzusuchen. Der Strand im Süden der Halbinsel Jandia erstreckt sich über 21 Kilometer von Morro Jable bis nach Costa Calma. Er ist in verschiedene Abschnitte aufgeteilt.

Playas de Jandia

Mit den „Stränden von Jandia“ sind eigentlich die verschiedenen Strandabschnitte gemeint, die zusammen den langen, weitläufigen Strand an der Südküste der Halbinsel ergeben. Direkt bei Morro Jable befindet sich der schmalste Abschnitt, welcher in Richtung Osten immer breiter wird.  Weiter östlich, am Strand von Jandia, welcher auch Playa de Matorral genannt wird, befindet sich ein Leuchtturm. Dieser erfüllt nicht nur seinen Zweck als Warnsignal, sondern dient gleichzeitig auch als Markierung: Östlich des Turms befindet sich ein FKK-Abschnitt, westlich davon sollten Sie besser Badebekleidung benutzen.

Die Strandabschnitte in Morro Jable und Jandia sind hervorragend für Familien mit Kindern geeignet. Der Strand ist fein, sauber und fällt flach ins Meer ab. Es sind öffentliche Toiletten wie auch Duschen und Umkleidekabinen vorhanden. Außerdem können Liegen und Sonnenschirme gemietet werden. Entlang der Promenade befinden sich vier Strandlokale im Abstand von circa 500 Metern. Dieser Strand ist auch für das Betreiben von Wassersport geeignet.


Feste 

Da Jandia erst in den 1970ern entstand, hat es selbst keine traditionellen Feste vorzuweisen. Die Stadt ist aber eng mit dem Nachbarort Morro Jable verwachsen und feiert gemeinsam mit ihm dessen historisches Fest der Nuestra Señora del Carmen.

Nuestra Señora del Carmen

Dieses katholische Fest wird jedes Jahr Mitte Juli gefeiert. Ursprünglich wurde es zu Ehren der Schutzheiligen der Fischer – Señora del Carmen – veranstaltet. Morro Jable war noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein ein kleines Fischerdorf von nicht mehr als 200 Einwohnern und beging diese Feierlichkeit ebenso prunkvoll und traditionsbewusst wie die meisten anderen kanarischen Fischerdörfer auch. Mit dem Einzug des Tourismus in die Gegend wurde dieses Fest stark ausgebaut und kommerzialisiert. Heutzutage wird zehn Tage und Nächte exzessiv gefeiert. Die Gegend befindet sich dann im Ausnahmezustand. Vor allem im Bereich des kleinen Dorfplatzes befinden sich Bühnen, auf denen allerdings weniger Traditionelles dargeboten wird als Live-Bands, die aktuelle Disko- und Radiomusik covern. Während der zehn Tage finden außerdem einige Umzüge zu Ehren der Schutzheiligen statt sowie eigens für diese Tage eingeübte Schauspiele und Tänze.


Restaurant 

Jandia hat sich mit seiner gesamten Infrastruktur bestens auf den Fremdenverkehr eingestellt. Aus diesem Grund lässt auch der Gastronomiesektor keine Wünsche unerfüllt. Die zahlreichen Bars und Restaurants haben sich auf jede Altersgruppe, jede Nationalität und jeden Geldbeutel eingestellt. Der hohe Anteil an deutschen Gästen spiegelt sich im gastronomischen Angebot wider. Wer Appetit auf frischen Fisch hat, sollte eines der kleinen Fischrestaurants im Nachbarort Morro Jable aufsuchen.

Don Quijote
Hier können Sie in einer der gemütlichen Sitzecken entspannen oder die gepflegte Atmosphäre auf der Terrasse genießen. Vor allem deutsche Urlauber zieht es in diese Bar, da neben allerlei Gegrilltem auch zahlreiche deutsche Biersorten im Angebot sind. Das Don Quijote befindet sich in der Mitte des Einkaufszentrums Cosmo.

Lokalisierung:
Centro Comercial Cosmo
Avenida del Saladar
35625 Jandia (Fuerteventura)
Tel.: 928 54 15 07

Öffnungszeiten:
in den Sommermonaten: täglich von 10:00 Uhr bis 1:00 Uhr
in den Wintermonaten: Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr und 17:00 Uhr bis 1:00 Uhr


Western Steakhaus
Auch dieses Restaurant befindet sich fest in deutscher Hand, die Gerichte sind allerdings von internationaler Qualität. Neben Pizza, Fisch und Salaten stehen hier vor allem auch allerlei Steakkreationen zur Wahl, die unbedingt probiert werden sollten.
Das Western Steakhaus befindet sich auf der ersten Etage des Einkaufszentrums Cosmo und grenzt an die deutsche Bäckerei Finny.

Lokalisierung:
Centro Comercial Cosmo
Avenida del Saladar
35625 Jandia (Fuerteventura)

Restaurante Coronado
Dieses Gourmet-Restaurant mit direktem Meeresblick wurde von den deutschen Architekten Manfred Henneken und Gustav Schütte erbaut und eröffnet. Es befindet sich auf einem circa 30 Meter hohen Felsplateau und seine Terrasse verspricht eine sehr schöne Aussicht. Auch das Innere des Restaurants überzeugt optisch und mit einer sehr angenehmen Atmosphäre – hier kann man nicht nur gutes Essen genießen (vor allem die Steaks sollten Sie probieren!), sondern auch einen geselligen Abend mit internationalen Gästen und Live-Musik verbringen. Zudem sind Kinder hier herzlich willkommen. Da das Coronado nicht nur mit seinem Ambiente überzeugt, sondern auch mit einem hervorragenden Service und einer gut durchdachten und sehr schmackhaften Küche, ist der Ansturm auf das Restaurant sehr hoch – reservieren Sie unbedingt vorher einen Platz!

Lokalisierung:
Calle El Sol 14
35625 Morro Jable (Fuerteventura)
Tel.:  928 541 174


Nachtleben  

In Jandia fällt es nicht schwer, die Nacht zum Tag zu machen. Sie können sich entweder dem abendlichen Animationsprogramm ihres Hotels anschließen oder etwas auf eigene Faust unternehmen. Geselliges Beisammensein mit traditioneller spanischer Live-Musik ist vor allem an der Promenade Morro Jables zu finden. Jandia hingegen verspricht internationale Bars, in denen zu aktueller Musik getanzt, getrunken und geflirtet wird. Die meisten Urlauber zieht es in die Kneipen im Einkaufszentrum Cosmo. Hier wird die Stimmung bis circa 3:00 Uhr angeheizt, danach geht es zum Tanzen in eine der beiden großen Diskos im Ort.

San Borondon II
Neben leckeren Tapas und selbstgemachtem Sangria hat diese urige Bar auch jeden Abend Live-Musik zu bieten. Meist steht der Chef höchstpersönlich auf der Bühne und verwöhnt seine Gäste mit spanischer Gitarrenmusik und Gesang. Das heizt die Stimmung bei Einheimischen wie auch Touristen gleichermaßen an und ließ schon so manche internationale Freundschaft entstehen. Die Bar befindet sich direkt am Hafen von Morro Jable.

Lokalisierung:
Plaza Cirilo Lopez 1
35625 Morro Jable (Fuerteventura)
Tel.: +34 928 54 14 28

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag: ab 22:00 Uhr Live-Musik
Sonntag: Ruhetag

Surf Inn
In dieser Surferbar kommen nicht nur Wassersportler auf ihre Kosten. Hier werden hervorragende Cocktails, frische Shakes und leckere Knabbereien angeboten. Für das typisch lockere Surf-Ambiente sorgt nicht nur die Terrasse, auf der man sich etwas Abkühlung verschaffen kann, sondern auch die riesige Leinwand im Innenbereich, auf der permanent Surfvideos zu sehen sind. Weniger Surfbegeisterte können sich beim Dartspielen oder mit einem der ausleihbaren Brettspiele vergnügen.

Lokalisierung:
Centro Comercial Cosmo
Avenida Saladar
35625 Jandia (Fuerteventura)

Öffnungszeiten:
täglich von 19:00 Uhr bis 3:00 Uhr


Noche Tropical
Hier wird am Wochenende zu lateinamerikanischen Rhythmen getanzt: Salsa und Merengue locken vor allem Einheimische sämtlicher Altersstufen an. Das Noche Tropical ist eine der größten Diskos im Ort und befindet sich in der oberen Etage des Einkaufszentrums von Jandia, dem Centro Comercial Cosmo.

Lokalisierung:
Centro Comercial Cosmo
Avenida Saladar
35625 Jandia (Fuerteventura)

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: bis 23:00 Uhr geöffnet
Samstag und Sonntag: bis in die frühen Morgenstunden geöffnet


Einkaufen 

Jandia bietet sich bestens für eine entspannte Shoppingtour an. Neben einem vierstöckigen Einkaufszentrum und einer großzügigen Einkaufsmeile findet man hier auch überall Boutiquen, Banken, Supermärkte, Autovermieter, Reisebüros, Internetcafés, Bars und Restaurants. Außerdem befindet sich ein großes Informationszentrum für die hier verstärkt angebaute Wunderpflanze Aloe Vera im Ort. Wen neben den international bekannten Geschäften und Touristenbasaren auch die traditionell kanarische Art des Einkaufens interessiert, sollte sich in die Markthalle in Morro Jable begeben.


Mercado Municipal
In dieser Markthalle kann man den Alltag der Einheimischen hautnah miterleben. Hier werden täglich frische Lebensmittel eingekauft – und zwar nicht nur der frisch gefangene Fisch, sondern auch andere lokale Produkte wie beispielsweise kanarische Backwaren, Fleisch, Obst und Gemüse. Auf dem Markt treffen sich Einheimische wie auch Touristen zum kaufen, stöbern oder einfach nur, um sich das geschäftige Treiben anzusehen. Außerdem findet auf dem Gelände täglich eine Kunst- und Handwerksmesse statt.

Lokalisierung:
Mercado Municipal
Calle Mascona 32
35625 Morro Jable

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr

 

Centro Comercial Cosmo
Dieses Einkaufszentrum in Jandia beinhaltet auf seinen vier Etagen nicht nur zahlreiche Mode- und Schmuckgeschäfte sowie Parfümerien, sondern auch ein beachtliches Angebot an Bars und Kneipen. In der obersten Etage befindet sich eine der größten Diskos in der Umgebung, das Noche Tropical.
Donnerstags findet im CC Cosmo zudem zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr ein Flohmarkt statt.

Lokalisierung:
Avenida del Saladar
35625 Jandia (Fuerteventura)

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 10:00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden (aufgrund der Bars und Diskotheken)

 

Solana Matorral
Diese Einkaufsmeile wurde kürzlich renoviert, sodass Sie sich jetzt auf eine saubere, frisch begrünte und von Palmen gesäumte Allee freuen können. Da sie eine der Hauptstraßen des Ortes ist, konnte sie leider nicht zu einer reinen Fußgängerzone umgestaltet werden, jedoch wurde sie zur verkehrsberuhigten Zone erklärt. Hier reihen sich Textil- und Fachgeschäfte aneinander, touristische Shops sind ebenso zu finden wie Läden, in denen vor allem lokale Produkte angepriesen werden. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zu einer Shoppingpause ein.

Lokalisierung:
Avenida del Saladar in Jandia
35625 Jandia (Fuerteventura)