Top Reiseziele Fuerteventura

Caleta de Fuste
Corralejo
Costa Calma
Isla de los Lobos

Beliebte Aktivitäten in Fuerteventura

Kayaktour mit Scnorcheln (optional)
Kayaktour mit Scnorcheln (optional)
Kayaktour mit Scnorcheln (optional) 2.5 hours
Bestaunen Sie die Klippen und die unberührten Strände im Süden von Fuerteventura von einem Kajak aus. Optional können Sie auch auf Schnorcheltour gehen und die Unterwasserwelt des Atlantiks erkunden.
Preis von: €35.00
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Jeep Safari tour - El Cofete route (Abholung im Norden)
Jeep Safari tour - El Cofete route (Abholung im Norden)
Jeep Safari tour - El Cofete route (Abholung im Norden) 6 hours
Bestaunen Sie die endlosen Sandstrände von Cofete, entdecken Sie edemische Kakteen und horchen Sie voller Faszination den Verschwörungstheorien und Geschichten über die mysteriöse Winter-Villa.
Preis von: €68.00
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Jeep Safari Tour - Strand von Cotillo
Jeep Safari Tour - Strand von Cotillo
Jeep Safari Tour - Strand von Cotillo 4 hours
Fotografieren Sie die beeindruckenden Dünen von Corralejo und den Bayuyo Vulkan. Türkisfarbenes Wasser und kalkweiss schimmernde Strände erwarten Sie im Fischerdorf El Cotillo. Die Tour Endet in La Oliva.
Preis von: €52.00
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Jeep Safari Tour -   El Cofete Route (Abholung im Süden)
Jeep Safari Tour - El Cofete Route (Abholung im Süden)
Jeep Safari Tour - El Cofete Route (Abholung im Süden) 6 hours
Bestaunen Sie die endlosen Sandstrände von Cofete, entdecken Sie edemische Kakteen und horchen Sie voller Faszination den Verschwörungstheorien und Geschichten über die mysteriöse Winter-Villa.
Preis von: €59.00
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4x4 Van Safari Tour - Die Artesanum Route
4x4 Van Safari Tour - Die Artesanum Route
4x4 Van Safari Tour - Die Artesanum Route 4.5 hours
Besuchen Sie mit uns die Ajuy Höhlen - ein Naturwunder von Fuerteventura. Lernen Sie wie man Käse macht und probieren Sie davon. Besuchen Sie Pajara und Betancuria und die traditonellen Häuser in Casillas de Morales.
Preis von: €52.00
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Schnorcheln im Süden von Fuerteventura
Schnorcheln im Süden von Fuerteventura
Schnorcheln im Süden von Fuerteventura 2.5 hours
Schnorchel 2,5 Stunden in der bunten Unterwasserwelt mit Meerestieren. Wir bringen dich mit dem Motorboot zu den versteckten Schorchel Spots im Süden von Fuerteventura. Auch ein Wasserabenteuer für die Familie.
Preis von: €35.00
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Private Katamaran-Segeltour 3 Stunden (Lagoon 380)
Private Katamaran-Segeltour 3 Stunden (Lagoon 380)
Private Katamaran-Segeltour 3 Stunden (Lagoon 380) 3 hours
Geniessen Sie eine fantastische Segeltour an Board unseres Katamarans in privater Atmosphäre mit Ihren Liebsten. Segeln Sie um die Lobos Insel oder gestalten Sie Ihre eigene Route. Fahrten morgens und nachmittags.
Preis von: €400.00
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Fähre  von Corralejo - Isla Lobos und zurück
Fähre von Corralejo - Isla Lobos und zurück
Fähre von Corralejo - Isla Lobos und zurück 15 minutes
Der einfachste und günstigste Weg auf die Insel Lobos zu gelangen ist mit der Fähre. Nur 15 Minuten dauert die Überfahrt. Ob Sie wandern wollen, ein Sonnenbad nehmen oder eine Runde schwimmen im kristalklaren Wasser, geniessen sie den Aufenthalt. Die Fähre fährt regelmässig hin und zurück.
Preis von: €16.50
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Touren und Aktivitäten nach Kategorien in Fuerteventura

Jetski fahren im Fuerteventura
Jetski fahren im Fuerteventura
Surfen
Surfen
Quad / Buggy Safari
Quad / Buggy Safari
Hochseeangeln
Hochseeangeln
Jeep Safari
Jeep Safari
Besichtigungstouren
Besichtigungstouren
Bootsausflüge
Bootsausflüge
Private Charter
Private Charter

Reiseinspiration - Fuerteventura

Steintäler, kahle Berghänge, Hügelketten und unendlich weite Dünenketten - als Wüste von Schutt wird die Vulkansteininsel Fuerteventura oft bezeichnet. Doch wer schon mal dort war wird zustimmen, dass die Insel gar nicht so trostlos ist wie oft behauptet wird. Schließlich beherbergt die Kanaren-Insel 13 Naturschutzgebiete mit insgesamt 48.000 Hektar Fläche. Noch vor 10.000 Jahren floss Lava über die Insel. Die unfruchtbaren Lavagesteinsfelder nennt man heute Malpaises. Ältere Lavagebiete wie etwa bei La Oliva im Norden der Insel bilden hingegen heute besonders fruchtbaren Boden. Die trockene, heiße Luft stellt aber trotzdem ein Hindernis für üppig grüne Landschaften dar. Nur durch eine Meerenge ist Fuerteventura vom afrikanischen Festland getrennt. Das zeigt natürlich Auswirkungen. Die Flechte gilt hier als Pionierpflanze. Sie hat es geschafft auf dem schroffen Boden zu überleben. Ähnlich widerstandsfähig sind die Kanaren-Wolfsmilchgewächse und die Feigenkakteen, die ursprünglich von Südamerika stammen. Es kann aber auch blühen auf Fuerteventura . In den regenreicheren Wintermonaten findet man zum Beispiel Strandflieder, gelben Ginster, Gliedermelde oder die Gelbe Cistanche inJandias Sandlandschaften. Dort tummeln sich dann auch mal endemische Schmetterlinge, also Arten, die nur auf den Kanaren vorkommen. Besucher halten oft Ausschau nach dem blauleuchtenden Männchen der Kanaren-Bläulinge, nach dem Kanaren-Weißling mit seinem schwarzen Flügelpunkt oder dem feurig schwarz-roten Kanaren-Admiral. Im Bergland von Bentancuria findet man auch noch ein paar wilde Ölbäume. Durch feuchtigkeitsspendende Wolken, die der Passatwind an Fuerteventura s Berge treibt konnten sich früher kleine Buschwälder etablieren. Die meisten wurden aber beim Errichten von Dörfern abgeholzt. Kommt man jedoch über 400 Meter Höhe, so nimmt die Vegetation auch heute noch zu. In Talsohlen wächst sogar die ein oder andere Dattelpalma, die es geschafft hat mit ihren Wurzeln das Grundwasser zu erreichen. Auch die Tierwelt ist auf Fuerteventura  nicht allzu artenreich. Am häufigsten werden Sie mit Sicherheit auf die Nordafrikanischen Erdhörnchen treffen. Die possierlichen Tierchen sind besonders beliebt bei Touristen. In den 1960ern wurden sie von Afrika eingeschleppt. Sie vermehren sich rasend und gelten auf Fuerteventura  als Plage. Es gibt aber auch einige Vogelarten, die nirgends als auf Fuerteventura  anzutreffen sind. Sie gelten als stark geschützte Arten. Die Fuerteventura -Kragentrappe ist in den Sanddünen der Insel zu finden. Sie hat ihren Namen von dem Habitus die weißen Halsfedern aufstellen zu können. Mit den witzig aussehenden Federbüscheln wird sie zum beliebten Fotomodel von Touristen. In den Tälern der Insel findet man den Kanarenschmätzer. Das unscheinbare Vögelchen hat einen hellen Bauch, einen dunklen Kopf und weißen Ring um den Hals. Richtig gefürchtet sind auf Fuerteventura  die afrikanischen Wanderheuschrecken. Mit dem Südwind können sie bis auf die Insel gelangen und blitzschnell riesige Felder und so die komplette Ernte vernichten. Während Sie auf dem Land die Artenvielfalt sehr beschränkt ist, ist die Tierwelt unter Wasser umso bunter. Schon kleine Krebse und Schnecken kündigen an der Küste ein vielfältiges Tummeln im Atlantik an. Bei Tauchen und Schnorcheln entfaltet sich dann eine völlig neue Welt mit Seesternen, Tintenfischen, Brassen, Thunfischen und weiteren schillernden Meeresbewohnern.
Übersicht  Als geografischer Mittelpunkt Fuerteventura s ist die kleine, idyllische Ortschaft Antigua ein idealer Ausgangsort für Tagesausflüge auf die ganze Insel. Sie befindet sich in der gleichnamigen Gemeinde, zu der außer Antigua selbst noch die Orte Caleta de Fuste , Triquivijate, Valles de Ortega, Agua de Bueyes und Casillas de Morales gehören. Besonderes Wahrzeichen der Ortschaft ist ihre liebevoll restaurierte, vierflügelige Windmühle, die als eine der schönsten Windmühlen der Kanarischen Inseln gilt. Inmitten eines wunderschönen, mit vielen Palmen und Kakteen versehenen Parks heißt sie Besucher aus aller Welt herzlich willkommen. Antigua ist ein Ort der Ruhe. Lärm, gehetzte Menschen und übermäßig viele Touristen sucht man hier vergebens. Stattdessen wartet der beschauliche Ort mit prachtvollen Gutshöfen, einer sehenswerten, einschiffigen Kirche und einer außergewöhnlichen Jugendstilvilla auf Besucher, die dem hektischen Treiben der Tourismushochburgen entfliehen wollen. Die Gemeinde Antigua, die circa 8.000 Einwohner auf einer Fläche von 250 Quadratkilometern vereint, gilt als äußerst fruchtbare Gegend und hebt sich somit von den typischen kargen, wüstenähnlichen Landschaften auf den Kanarischen Inseln ab. Gerade deshalb war die Gemeinde, die als das Landwirtschaftszentrum Fuerteventura s gilt, schon früher eine der meist bevölkerten Regionen der Insel. Kultur und Einwohner Die Einwohnerzahl Antiguas beläuft sich zurzeit auf etwa 3000. Kunsthandwerk steht bei den Bürgern an erster Stelle. Nicht umsonst ist der Ort bekannt für seine jährliche Kunsthandwerksmesse Feria Insular de Artesania, die viele Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Schon Monate zuvor fiebert der ganze Ort diesem Ende Mai oder Anfang Juni stattfindenden Ereignis entgegen. Auf der Messe werden zahlreiche handwerkliche Produkte von Fuerteventura , aber auch von anderen Kanarischen Inseln angeboten. Zum Rahmenprogramm gehören daneben noch sportliche Wettkämpfe, Folkloremusik und vieles mehr. Zusätzlich zur Kunsthandwerksmesse findet jedes Jahr im April oder Mai die Landwirtschaftsmesse FEAGA in Pozo Negro statt. Auf dem Gelände des Landwirtschaftszentrums versammeln sich Aussteller und Gäste zu Symposien, Ausstellungen, Preisverleihungen und Präsentationen. Zudem werden Tiere, Getreide, Gemüse und sogar landwirtschaftliche Geräte und Maschinen zum Verkauf angeboten. Auch für Touristen ist ein Besuch lohnenswert, um zum einen die Atmosphäre einer beschaulichen Landwirtschaftsmesse aufzunehmen und zum anderen, um von allen lokalen landwirtschaftlichen Erzeugnissen probieren zu können und so auf eine besondere Art und Weise ihren Hunger zu stillen. Lage und Vegetation Antigua liegt im Landesinneren Fuerteventura , nahe der Stadt Betancuria. Der Ort liegt inmitten eines weiten Tales. Die Landschaft ist karg und überall fällt einem der rötliche Boden auf. Dagegen bilden die weißgekalkten Häuser Antiguas einen Kontrast, der einen gewissen Charme versprüht. Für Fuerteventura Verhältnisse ist die Gegend nichtsdestotrotz eine sehr fruchtbare, weshalb sie zu einem landwirtschaftlichen Zentrum wurde. Geschichte/Gründung Die ehemalige Siedlung Antigua zählt heute zu den ältesten Städten Fuerteventura . Über Jahrhunderte war die Region das wichtigste landwirtschaftliche Zentrum der Insel. Zunächst lebten dort jedoch keine Menschen. Lediglich zur Bestellung der Felder und zur Ernte kamen sie aus der nahegelegenen Hauptstadt Betancuria, in der sie auf Anordnung ihrer Feudalherren nach der Eroberung 1405 durch Jean de Béthancourt zu leben hatten. 150 Jahre danach übersiedelten sie schließlich in den Ort, der später Antigua genannt werden sollte. Im 18. Jahrhundert entstand schließlich die Ortschaft Antigua. Endlich war man nicht mehr abhängig von der Hauptstadt Betancuria. Dieser Schritt war auch längst überfällig, hatte die ehemalige kleine Siedlung die Hauptstadt Betancuriadoch schon seit Jahren wirtschaftlich überholt. Aufgrund dieser großen landwirtschaftlichen Bedeutung wurde sie 1835 für die kurze Dauer von nur einem Jahr sogar zur Hauptstadt Fuerteventura  ernannt, bevor sie diesen Status erst an Oliva und später an Puerto del Rosario abgeben musste. Ein Überbleibsel dieser Zeit sind einige alte, prachtvolle Herrenhäuser und Gutshöfe, die den Wohlstand früherer Zeiten widerspiegeln. Anfahrt Mit dem Auto erreicht man Antigua von Puerto del Rosario aus über die TV-20. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten, Antigua liegt genau an der TV-20. Auch mit dem Bus ist Antigua gut zu erreichen: von Puerto del Rosario aus mit den Linien 1 und 16. Wirtschaft Noch immer basiert die Wirtschaft des Ortes Antigua auf landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Ein zweites Standbein bildet die Fischerei, ausgehend vom nahegelegenen Hafen von Pozo Negro (zu deutsch Sickergrube). Hier sind auch Versuchsfelder einer Baumschule zu finden, auf denen der Anbau von Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln intensiviert wird. Auch in der Tierzucht wird in der Gegend um Antigua herum experimentiert. Ziegen, Schafe, Schweine, Kaninchen, Rinder, Pferde und Dromedare werden hier gezüchtet. Für Kleinbauern besteht die Möglichkeit einer genossenschaftlichen Verarbeitung und des gemeinsamen Vertriebs der Produkte. Aufgrund der Nähe zu dem ständig wachsenden Tourismuszentrum Caleta de Fuste  hat sich hier ein neues Arbeitsfeld eröffnet. Gerade junge Menschen ziehen die Arbeit in einem der neuen Hotelkomplexe dem harten Alltag eines Bauern vor. Sehenswürdigkeiten  Die kleine Ortschaft Antigua wartet mit zwei attraktiven Sehenswürdigkeiten auf. Zum einen handelt es sich dabei um die aus dem 18. Jahrhundert stammende Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Antigua und zum anderen um die wunderschöne vierflügelige Windmühle El Molino de Antigua. Zudem können Fuerteventura  Urlauber hier prachtvolle Gutshöfe, eine türkisfarbene Jugendstilvilla und den nicht allzu weit entfernten idyllischen Fischerhafen Pozo Negro besuchen. Iglesia de Nuestra Señora de la Antigua Inmitten eines herrlichen Parks mit subtropischen Pflanzen liegt die einschiffige Kirche von Antigua. Diese sehenswerte Kirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet und trägt den Namen der Jungfrau von Antigua. Rechts des Hauptportals befindet sich ein hoher Glockenturm, der von einer runden Kuppel gekrönt wird. Die Kirche besitzt eine dunkle Holzdecke aus Kanarischer Kiefer im Mudejar-Stil. Zu Ehren der Ortspatronin wird hier jedes Jahr am 8. September das Fest Nuestra Señora de la Antigua gefeiert. Die Kirche ist morgens und ab und zu auch nachmittags für Besichtigungen geöffnet. Der wunderschöne Park mit seinen rund ums Jahr blühenden Blumen lädt jederzeit zu einem schönen Spaziergang ein. Gutshöfe und Jugendstilvilla In Antigua befinden sich einige Gutshöfe, die an die einstige Bedeutung Antiguas als Landwirtschaftszentrum und Hauptstadt erinnern. Außerdem gibt es zahlreiche gut erhaltene Häuser wohlhabender Bürger, die Urlauber bei einem Spaziergang durch die Gassen Antiguas bewundern können. Besonders auffällig ist die türkisfarbene Jugendstilvilla, die um 1900 erbaut wurde. Zu finden ist sie nahe der Hauptstraße des Ortes, garantiert nicht zu übersehen. Einen liebevoll restaurierten Gutshof im traditionellen Inselstil findet man nahe der Kirche. Pozo Negro Urlauber, die einen Ausflug nach Antigua unternehmen, sollten sich auch einen Abstecher in das 17 Kilometer entfernte Pozo Negro nicht entgehen lassen. Dort befindet sich ein malerischer kleiner Fischereihafen. Hier trifft man auf Einheimische, die die Ruhe genießen, Anglern bei ihrer Beschäftigung zuschauen oder einfach nur auf das Meer blicken. Das Fischerdorf an der Ostküste Fuerteventura  selbst ist von geringer Größe und besteht nur aus wenigen Häusern. Am Strand befindet sich das nette Fischrestaurant Los Pescadores, das mit einer windgeschützten, gemauerten Terrasse sowie Tischen und Stühlen direkt auf dem Geröll des mit schwarzer Lava überzogenen Strandes aufwartet. Bei Flut kommt das Wasser bis kurz vor die Fassade. Besonders anziehend ist die Landschaft um den Ort, die durch zahlreiche Klippen und das Lavagestein ihren besonderen Reiz entfaltet. Schon auf dem Weg nach Pozo Negro führt die Straße entlang eines eindrucksvollen, erstarrten Stroms aus schwarzer Lava, der vor Millionen von Jahren Richtung Pozo Negro ins Meer floss. Vor etwa 5000 Jahren fanden hier die letzten vulkanischen Aktivitäten statt. Jedes Jahr im April oder Mai findet hier zudem die Landwirtschaftsmesse FEAGA statt. Auf dem Gelände des Landwirtschaftszentrums versammeln sich Aussteller und Gäste zu Symposien, Ausstellungen, Preisverleihungen und Präsentationen. Zudem werden Tiere, Getreide, Gemüse und landwirtschaftliche Geräte und Maschinen zum Verkauf angeboten. Auch für Touristen ist ein Besuch lohnenswert, um zum einen die Atmosphäre einer beschaulichen Landwirtschaftsmesse aufzunehmen und zum anderen, um von allen lokalen landwirtschaftlichen Erzeugnissen probieren zu können und so der kanarischen Kultur ein Stück näher zu kommen. Kunsthandwerkszentrum Centro de Artesanía Molino de Antigua Das Kunsthandwerkszentrum Centro de Artesanía Molino de Antigua befindet sich wenige hundert Meter außerhalb von Antigua Richtung Puerto del Rosario. Hauptattraktion des Zentrums ist eine restaurierte, vierflügelige Windmühle. Diese wunderschöne Windmühle, umgeben von einem gepflegten Garten mit vielen Kakteen und Palmen, steht schon seit über 200 Jahren im Dienste der Gemeinde von Antigua. Sie kann während der Öffnungszeiten des Kunsthandwerkszentrums besichtigt werden. In diesem Zentrum werden völkerkundige Exponate gezeigt und in einer Keramikwerkstatt haben Besucher sogar die Möglichkeit, den Künstlern beim Werkeln zuzuschauen. Außerdem können Urlauber hier Souvenirs und Mitbringsel in Form von Handarbeiten und anderen Kunstwerken erwerben. Der Besuch dauert nicht allzu lange, bietet sich jedoch wunderbar für einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Hafen von Pozo Negro an. Im Kunsthandwerkszentrum laden ein Restaurant und eine Cafeteria zu einer Mahlzeit oder einem Kaffee ein. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr Sonntag: 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr Samstag geschlossen Adresse: Ctra. Gral. Antigua, s/n, 35630 Antigua Tel: +34 928 87 80 41 ‎ Museen  Kunsthandwerkszentrum Centro de Artesanía Molino de Antigua Das Kunsthandwerkszentrum Centro de Artesanía Molino de Antigua befindet sich wenige hundert Meter außerhalb von Antigua Richtung Puerto del Rosario. Hauptattraktion des Zentrums ist eine restaurierte, vierflügelige Windmühle. Diese wunderschöne Windmühle, umgeben von einem gepflegten Garten mit vielen Kakteen und Palmen, steht schon seit über 200 Jahren im Dienst der Gemeinde von Antigua. Sie kann während der Öffnungszeiten des Kunsthandwerkszentrums besichtigt werden. Im Kunsthandwerkszentrum werden völkerkundige Exponate gezeigt. Außerdem haben Urlauber die Möglichkeit, Souvenirs und Mitbringsel in Form von Handarbeiten und anderen Kunstwerken zu erwerben. Der Besuch dauert nicht allzu lange, bietet sich jedoch wunderbar für einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Hafen von Pozo Negro an. Im Kunsthandwerkszentrum laden ein Restaurant und eine Cafeteria zu einer Mahlzeit oder einem Kaffee ein. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr Sonntag: 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr Samstag geschlossen Adresse: Ctra. Gral. Antigua, s/n, 35630 Antigua Tel: +34 928 87 80 41 ‎ Strände  Wegen der Lage des Ortes im Landesinneren, sind in Antigua direkt keine Strände vorhanden. Urlauber, die es während ihres Aufenthalts in Antigua an den Strand zieht, sind in den nahe gelegenen Orten Caleta de Fuste  oder Pozo Negro gut aufgehoben. Feste Jedes Jahr Anfang September findet an der Kirche im Ort ein Fest zu Ehren der Ortspatronin statt. Der Name des Festes ist Fiesta Nuestra Señora de la Antigua. Es dauert etwa eine Woche und beginnt mit einer Proklamation. Während der Woche gibt es zahlreiche Workshops, Live-Musik und ein großes Unterhaltungsprogramm. Dazu zählen Theateraufführungen, Zaubershows, Kegelturniere und natürlich die verschiedensten Tanzveranstaltungen. Abends wird meist Salsa und Merengue getanzt. Zudem treten Folkloregruppen auf. Das Fest endet schließlich mit einer Wallfahrt zu Ehren der Jungfrau von Antigua durch die Ortschaft mit anschließender Opfergabe. Restaurant  Das im Kunsthandwerkszentrum Centro de Artesanía Molino de Antigua integrierte Restaurant wurde nach Plänen des berühmten Lanzarote  nischen Architekten und Künstlers César Manrique entworfen. Es bietet echte kanarische und zudem nicht ganz alltägliche Spezialitäten. Nachtleben  Antigua ist kein Ort für Nachtschwärmer. Im Gegenteil, die Stadt ist gerade für Ruhesuchende ideal. Für Urlauber, bei denen doch mal Lust auf eine durchzechte Nacht aufkommt, bietet sich ein Abstecher in die nahegelegene Stadt Caleta de Fuste  an, die mit ihren zahlreichen Bars und Diskotheken begeistert.
Übersicht  Das Gebiet von Jandía umfasst den gesamten Südwesten der gleichnamigen Halbinsel im Süden Fuerteventura s. Sie ist fest mit dem ehemaligen Fischerdörfchen Morro Jable verwachsen, welches sich westlich dieser circa fünf Kilometer langen Stadt befindet. Beide Orte sind von der Hauptstraße FV-2 durchzogen und teilen sich einen der schönsten Traumstrände der Insel. Dieser helle, weitläufige Strand ist neben dem stets warmen, sonnenreichen Klima wohl auch der Hauptgrund dafür, dass sich seit den 1980ern jedes Jahr unzählige Besucher aufmachen, um in der Gegend zu entspannen, zu feiern und sich von dem ausgezeichneten Service verwöhnen zu lassen, den diese Touristenstadt bietet. Vor allem Deutsche zieht es in die Gegend, häufig sind auch Niederländer und Franzosen anzutreffen sowie andere Nationen, was sich an dem stets internationalen Angebot und mehrsprachigen Service erkennen lässt. Beim Anblick der Hotel- und Appartementanlagen, der Restaurants und Bars, der Einkaufszentren und Shoppingmeilen, die Jandia bereitstellt, wird heute niemand mehr vermuten, dass dieser Ort noch vor 40 Jahren kaum besiedelt war und nur einigen Fischern und Ziegenhirten ein Heim bot. Morro Jable konnte sich noch etwas dieser Ursprünglichkeit behalten, sodass hier sowohl Inklusivurlauber als auch Kulturliebhaber auf ihre Kosten kommen. Jandia selbst zeichnet sich durch einen hervorragenden Service aus, der einen entspannten Strandurlaub voller gastronomischer Highlights, heißer Partyrhythmen und internationaler Atmosphäre verspricht. Geschichte und Gründung Es wird vermutet, dass die südliche Halbinsel Fuerteventura s vor circa zwölf bis 17 Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch entstand. Die gesamte Halbinsel trägt den Namen Jandia und wird durch die Meerenge Istmo de La Pared vom übrigen Teil Fuerteventura s, Maxorata, getrennt. Die Gegend war wasserreich und verfügte über zahlreiche Kalksteinformationen, weshalb hier in erster Linie Landwirtschaft, Kalkbrüche und Kalkbrennereien betrieben wurden. Letzterer Gewerbezweig florierte sogar bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, bis er vom Zementbau verdrängt wurde. 1964 lebten in Jandia aufgrund einer wirtschaftlichen Flaute nur noch sehr wenige Einwohner, die meisten von ihnen waren Fischer und Ziegenhirten. Zudem war die Infrastruktur sehr schlecht ausgebaut. Doch in diesem Jahr sollte etwas geschehen, das die Zukunft des Südens der Halbinsel nachhaltig beeinflusste: Die beiden deutschen Architekten Manfred Henneken und Gustav Schütte entdeckten von ihrer Segelyacht aus den wundervollen Strand vor den Städten Morro Jable und Jandia. Sie beschlossen, hier eine private Urlaubsunterkunft zu errichten, um auch anderen Strandliebhabern einen Urlaub in dieser Umgebung zu ermöglichen. Ihr kleines Haus trug den Namen Casa Atlantica und stand an der Stelle, an der heute das Hotel Faro zu finden ist. Durch die Beziehung der beiden Architekten zu Rul Bückle, dem Chef der ehemaligen Fluggesellschaft Südflug, gelang es ihnen, die ersten Charterurlauber für ihre Unterkunft zu gewinnen. Bereits zwei Jahre später hatten sie ihre kleine Privatunterkunft zu einem Hotel mit 50 Gästebetten ausgebaut. Damals waren die Strände der Gegend noch fast unberührt und als Urlauber konnte man sich auf den weitläufigen, einsamen Strandabschnitten schon einmal vorkommen wie Robinson Crusoe – ein Gedanke, der die Betreiber des zweiten Hotels in Jandia beflügelte, den weltweit ersten Robinson Club zu gründen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wurden noch vier weitere Unterkünfte für Touristen gegründet: das Hotel Stella Canaris und die Appartementanlagen Paradiso, Matorral und Don Carlos. Als in den 1980er Jahren dann endlich die Infrastruktur auf der Halbinsel Jandia ausgebaut wurde und der Nachbarort der Stadt Jandia, Morro Jable, in diesem Zuge durch eine Asphaltstraße mit dem Flughafen im Norden der Insel verbunden wurde, setzte ein regelrechter Bauboom in Jandia ein, um dem erwarteten Fremdenverkehrsstrom Herr werden zu können. Heute zählt die Stadt Jandia zu den größten Touristenzentren auf den Kanaren. Kultur und Einwohner Da in der Gegend um die Orte Jandia und Morro Jable in den 1960ern nur noch rund 200 Menschen hausten, ist es in Jandia sehr schwer, alteingesessene Einwohner zu finden. Die Stadt besteht fast vollständig aus Hotels, Appartementanlagen, Geschäften, Restaurants und Bars. Ein Großteil der Besucher der Gegend stammt aus Deutschland, andere Nationalitäten sind aber natürlich ebenso anzutreffen. Auch die dort arbeitenden Servicekräfte stammen aus weiten Teilen der Welt, weshalb sämtliche Lebensbereiche stets mehrsprachig ausgerichtet sind. Der Nachbarort Jandias, Morro Jable, konnte sich noch ein wenig seines typisch kanarischen Flairs, seiner Kultur und Tradition bewahren, richtet sich aber auch mehr und mehr auf den qualitativ anspruchsvollen Massentourismus ein. Wirtschaft Mitte des 20. Jahrhunderts war die Gegend um den Ort Jandia wirtschaftlich vollkommen zerstört, ein Großteil der Bevölkerung war ausgewandert und die restlichen Einwohner hielten sich fast ausschließlich durch Fischfang und Ziegenhaltung über Wasser. Dies änderte sich, als 1964 die beiden deutschen Architekten Manfred Henneken und Gustav Schütte den Ort touristisch erschlossen. Als Jandia in den 1980ern endlich mit einer funktionierenden Infrastruktur ausgestattet wurde, setzte ein regelrechter Bauboom ein. Hotelanlagen und Appartementhäuser schossen wir Pilze aus dem Boden und machten Jandia zu einem der größten Touristenzentren auf den Kanaren. Dementsprechend stellte sich die Wirtschaft in der Gegend vollkommen auf den Massentourismus ein – neben Unterkünften für Urlauber florieren auch Gaststätten, Kneipen, Geschäfte und Boutiquen. Lage und Vegetation Jandia befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel im Süden Fuerteventura s, direkt an der südlichen Atlantikküste. Die Touristenstadt ist mit dem kleinen Ort Morro Jable verwachsen, die Übergänge zwischen den Orten sind nicht mehr auszumachen. Im Norden wird das Gebiet von einer Gebirgskette gesäumt, welche den höchsten Berg der Insel, den Pico de la Zarza mit 807 Metern Höhe, beherbergt. Dem Gebirge ist es zu verdanken, dass Wolken und kalte Winde keinen Einzug in Jandia halten und dass das gesamte Gebiet mit den wärmsten Temperaturen auf ganz Fuerteventura  versorgt wird. Der Strandabschnitt von Jandia gehört zu einem insgesamt 21 Kilometer langen Strand. Direkt hinter dem Sandabschnitt befinden sich Salzwiesen, die unter Naturschutz gestellt und somit nicht zur Bebauung freigegeben wurden. Zu erreichen ist Jandia über die Küstenstraße FV-2. Wer nicht über ein eigenes Auto verfügt, kann von hier aus mit den Buslinien 1 und 10 in die Hauptstadt Fuerteventura s, Puerto del Rosario, gelangen, und mit den Linien 4, 5, 9 und 25 in weitere Städte auf der Insel. Jandia selbst besitzt allerdings keine eigene Bushaltestelle – Busreisende müssen sich erst nach Morro Jable begeben. Außerdem legen am Hafen von Morro Jable Fähren nach Gran Canaria und Teneriffa an. Sehenswürdigkeiten  Da auf dem Gebiet Jandias erst seit den 1960ern/1970ern vermehrt gebaut wird, hat diese Stadt keinen historischen Kern vorzuweisen. Auch andere Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne sind hier nicht zu finden, dafür aber eine Vielzahl an Hotelkomplexen und Appartementanlagen. In Jandia steht weniger der kulturelle Aspekt im Vordergrund als Spaß und Entspannung. So können neben ausgedehnten Tagen am feinen Sandstrand und durchzechten Nächten in den zahlreichen Bars und Diskotheken auch spannende Stunden bei diversen Ausflügen oder sportlicher Betätigung verbracht werden. Wer etwas mehr von der kanarischen Lebensart mitbekommen möchte, sollte sich ins angrenzende Morro Jable begeben. Der Hafen von Morro Jable Der Hafen von Morro Jable befindet sich etwas außerhalb des Stadtkerns, ganz im Osten, direkt neben dem Gewerbegebiet. Hier legen neben den Auto- und Personenfähren, die die Stadt mit den Inseln Gran Canaria  und Teneriffa verbindet, auch Yachten, Ausflugsboote und vor allem Fischerboote an. Vor allem in den späten Mittagsstunden kann man hier hektisches Treiben beobachten, wenn die Fischer von ihren Touren zurückkommen und bestrebt sind, ihre Ware so schnell wie möglich in die anliegenden Kühlhallen zu transportieren, um den Fisch frisch weiterverarbeiten lassen zu können. Aktivitäten  Strandwanderung nach Costa Calma Diese Wanderung beginnt am Strandabschnitt von Morro Jable und Jandia und führt circa 17 Kilometer in das östlich gelegene Costa Calma. Hier hat man die Gelegenheit, sämtliche Strandabschnitte der Halbinsel Jandia zu erkunden. Allerdings sollte man darauf achten, diese fünf- bis sechsstündige Wanderung während der Ebbe zu absolvieren,  da schmale Küstenabschnitte den Spaziergang sonst in eine Klettertour verwandeln. Auf dem Rückweg kann der Bus von Costa Calma aus zurück nach Morro Jable genommen werden. Jandia selbst verfügt über keine eigene Bushaltestelle. Wanderung zum Pico de Zarza Vom angrenzenden Morro Jable aus bietet sich ein Wanderweg zur Spitze des mit 807 Metern höchsten Berges Fuerteventura s an. Die Gipfelbesteigung dauert circa fünf Stunden und sollte nicht ohne genügend Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz angetreten werden. Die erste Wegstrecke ist sehr steil, wird aber mit einer wunderbaren Aussicht über die Küste belohnt. Mit steigender Höhe verändern sich auch Flora und Fauna. Sie werden zahlreichen Flechten und grün bewachsenen Steinen begegnen. Nach der Hälfte des Fußmarsches werden Sie ein Tor passieren, welches immer wieder geschlossen werden sollte, um die dahinter befindlichen Bergziegen nicht freizulassen. Tennis Tennisbegeisterte wie auch –interessierte können ihren Sport auch im Urlaub verfolgen. Die zu den großen Hotelanlagen gehörigen Tennisplätze in Jandia sind leider den jeweiligen Hotelgästen vorbehalten, das Jandia-Tennis-Center ist aber für jeden zugänglich. Hier kann man nicht nur einen Platz mieten, sondern auch Tennisunterricht nehmen. Lokalisierung: Das Jandia-Tennis-Center befindet sich genau neben dem Hotel Stella Canaris Avenida del Saladar (Solana Matorral) 23 35628 Morro Jable/Jandia (Fuerteventura) Reiten In Jandia ist auch ein Reitstall mit integrierter Reitschule vorhanden. Dieser ist vor allem bei Urlaubern mit Kindern sehr beliebt. Hier wird das Reiten nicht nur unterrichtet, sondern es werden auch – entsprechend der jeweiligen Reiterfahrung – Ausritte angeboten. Lokalisierung: Der Reitstall befindet sich oberhalb der Hotelanlage Stella Canaris. Avenida del Saladar (Solana Matorral) 23 35628 Jandia (Fuerteventura) Wassersport Entlang der Strandpromenade von Morro Jable und Jandia befinden sich zahlreiche Anbieter von Wassersportmöglichkeiten. Sie können sich Surfbretter, Segelkatamarane sowie Jetskis ausleihen wie auch Ausflüge in die Unterwasserwelt organisieren. Außerdem werden überall Angeltouren und Hochseefischen angeboten – der fischreiche Kanarenstrom garantiert, dass nicht nur geübte Angler mit einem großen Fang nach Hause kommen. Strände  Die feinen, hellen Sandstrände von Fuerteventura  gehören zu den Hauptgründen, aus denen sich Urlauber dazu entschließen, die Insel aufzusuchen. Der Strand im Süden der Halbinsel Jandia erstreckt sich über 21 Kilometer von Morro Jable bis nach Costa Calma. Er ist in verschiedene Abschnitte aufgeteilt. Playas de Jandia Mit den „Stränden von Jandia“ sind eigentlich die verschiedenen Strandabschnitte gemeint, die zusammen den langen, weitläufigen Strand an der Südküste der Halbinsel ergeben. Direkt bei Morro Jable befindet sich der schmalste Abschnitt, welcher in Richtung Osten immer breiter wird.  Weiter östlich, am Strand von Jandia, welcher auch Playa de Matorral genannt wird, befindet sich ein Leuchtturm. Dieser erfüllt nicht nur seinen Zweck als Warnsignal, sondern dient gleichzeitig auch als Markierung: Östlich des Turms befindet sich ein FKK-Abschnitt, westlich davon sollten Sie besser Badebekleidung benutzen. Die Strandabschnitte in Morro Jable und Jandia sind hervorragend für Familien mit Kindern geeignet. Der Strand ist fein, sauber und fällt flach ins Meer ab. Es sind öffentliche Toiletten wie auch Duschen und Umkleidekabinen vorhanden. Außerdem können Liegen und Sonnenschirme gemietet werden. Entlang der Promenade befinden sich vier Strandlokale im Abstand von circa 500 Metern. Dieser Strand ist auch für das Betreiben von Wassersport geeignet. Feste  Da Jandia erst in den 1970ern entstand, hat es selbst keine traditionellen Feste vorzuweisen. Die Stadt ist aber eng mit dem Nachbarort Morro Jable verwachsen und feiert gemeinsam mit ihm dessen historisches Fest der Nuestra Señora del Carmen. Nuestra Señora del Carmen Dieses katholische Fest wird jedes Jahr Mitte Juli gefeiert. Ursprünglich wurde es zu Ehren der Schutzheiligen der Fischer – Señora del Carmen – veranstaltet. Morro Jable war noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein ein kleines Fischerdorf von nicht mehr als 200 Einwohnern und beging diese Feierlichkeit ebenso prunkvoll und traditionsbewusst wie die meisten anderen kanarischen Fischerdörfer auch. Mit dem Einzug des Tourismus in die Gegend wurde dieses Fest stark ausgebaut und kommerzialisiert. Heutzutage wird zehn Tage und Nächte exzessiv gefeiert. Die Gegend befindet sich dann im Ausnahmezustand. Vor allem im Bereich des kleinen Dorfplatzes befinden sich Bühnen, auf denen allerdings weniger Traditionelles dargeboten wird als Live-Bands, die aktuelle Disko- und Radiomusik covern. Während der zehn Tage finden außerdem einige Umzüge zu Ehren der Schutzheiligen statt sowie eigens für diese Tage eingeübte Schauspiele und Tänze. Restaurant  Jandia hat sich mit seiner gesamten Infrastruktur bestens auf den Fremdenverkehr eingestellt. Aus diesem Grund lässt auch der Gastronomiesektor keine Wünsche unerfüllt. Die zahlreichen Bars und Restaurants haben sich auf jede Altersgruppe, jede Nationalität und jeden Geldbeutel eingestellt. Der hohe Anteil an deutschen Gästen spiegelt sich im gastronomischen Angebot wider. Wer Appetit auf frischen Fisch hat, sollte eines der kleinen Fischrestaurants im Nachbarort Morro Jable aufsuchen. Don Quijote Hier können Sie in einer der gemütlichen Sitzecken entspannen oder die gepflegte Atmosphäre auf der Terrasse genießen. Vor allem deutsche Urlauber zieht es in diese Bar, da neben allerlei Gegrilltem auch zahlreiche deutsche Biersorten im Angebot sind. Das Don Quijote befindet sich in der Mitte des Einkaufszentrums Cosmo. Lokalisierung: Centro Comercial Cosmo Avenida del Saladar 35625 Jandia (Fuerteventura) Tel.: 928 54 15 07 Öffnungszeiten: in den Sommermonaten: täglich von 10:00 Uhr bis 1:00 Uhr in den Wintermonaten: Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr und 17:00 Uhr bis 1:00 Uhr Western Steakhaus Auch dieses Restaurant befindet sich fest in deutscher Hand, die Gerichte sind allerdings von internationaler Qualität. Neben Pizza, Fisch und Salaten stehen hier vor allem auch allerlei Steakkreationen zur Wahl, die unbedingt probiert werden sollten. Das Western Steakhaus befindet sich auf der ersten Etage des Einkaufszentrums Cosmo und grenzt an die deutsche Bäckerei Finny. Lokalisierung: Centro Comercial Cosmo Avenida del Saladar 35625 Jandia (Fuerteventura) Restaurante Coronado Dieses Gourmet-Restaurant mit direktem Meeresblick wurde von den deutschen Architekten Manfred Henneken und Gustav Schütte erbaut und eröffnet. Es befindet sich auf einem circa 30 Meter hohen Felsplateau und seine Terrasse verspricht eine sehr schöne Aussicht. Auch das Innere des Restaurants überzeugt optisch und mit einer sehr angenehmen Atmosphäre – hier kann man nicht nur gutes Essen genießen (vor allem die Steaks sollten Sie probieren!), sondern auch einen geselligen Abend mit internationalen Gästen und Live-Musik verbringen. Zudem sind Kinder hier herzlich willkommen. Da das Coronado nicht nur mit seinem Ambiente überzeugt, sondern auch mit einem hervorragenden Service und einer gut durchdachten und sehr schmackhaften Küche, ist der Ansturm auf das Restaurant sehr hoch – reservieren Sie unbedingt vorher einen Platz! Lokalisierung: Calle El Sol 14 35625 Morro Jable (Fuerteventura) Tel.:  928 541 174 Nachtleben   In Jandia fällt es nicht schwer, die Nacht zum Tag zu machen. Sie können sich entweder dem abendlichen Animationsprogramm ihres Hotels anschließen oder etwas auf eigene Faust unternehmen. Geselliges Beisammensein mit traditioneller spanischer Live-Musik ist vor allem an der Promenade Morro Jables zu finden. Jandia hingegen verspricht internationale Bars, in denen zu aktueller Musik getanzt, getrunken und geflirtet wird. Die meisten Urlauber zieht es in die Kneipen im Einkaufszentrum Cosmo. Hier wird die Stimmung bis circa 3:00 Uhr angeheizt, danach geht es zum Tanzen in eine der beiden großen Diskos im Ort. San Borondon II Neben leckeren Tapas und selbstgemachtem Sangria hat diese urige Bar auch jeden Abend Live-Musik zu bieten. Meist steht der Chef höchstpersönlich auf der Bühne und verwöhnt seine Gäste mit spanischer Gitarrenmusik und Gesang. Das heizt die Stimmung bei Einheimischen wie auch Touristen gleichermaßen an und ließ schon so manche internationale Freundschaft entstehen. Die Bar befindet sich direkt am Hafen von Morro Jable. Lokalisierung: Plaza Cirilo Lopez 1 35625 Morro Jable (Fuerteventura) Tel.: +34 928 54 14 28 Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr Mittwoch bis Samstag: ab 22:00 Uhr Live-Musik Sonntag: Ruhetag Surf Inn In dieser Surferbar kommen nicht nur Wassersportler auf ihre Kosten. Hier werden hervorragende Cocktails, frische Shakes und leckere Knabbereien angeboten. Für das typisch lockere Surf-Ambiente sorgt nicht nur die Terrasse, auf der man sich etwas Abkühlung verschaffen kann, sondern auch die riesige Leinwand im Innenbereich, auf der permanent Surfvideos zu sehen sind. Weniger Surfbegeisterte können sich beim Dartspielen oder mit einem der ausleihbaren Brettspiele vergnügen. Lokalisierung: Centro Comercial Cosmo Avenida Saladar 35625 Jandia (Fuerteventura) Öffnungszeiten: täglich von 19:00 Uhr bis 3:00 Uhr Noche Tropical Hier wird am Wochenende zu lateinamerikanischen Rhythmen getanzt: Salsa und Merengue locken vor allem Einheimische sämtlicher Altersstufen an. Das Noche Tropical ist eine der größten Diskos im Ort und befindet sich in der oberen Etage des Einkaufszentrums von Jandia, dem Centro Comercial Cosmo. Lokalisierung: Centro Comercial Cosmo Avenida Saladar 35625 Jandia (Fuerteventura) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: bis 23:00 Uhr geöffnet Samstag und Sonntag: bis in die frühen Morgenstunden geöffnet Einkaufen  Jandia bietet sich bestens für eine entspannte Shoppingtour an. Neben einem vierstöckigen Einkaufszentrum und einer großzügigen Einkaufsmeile findet man hier auch überall Boutiquen, Banken, Supermärkte, Autovermieter, Reisebüros, Internetcafés, Bars und Restaurants. Außerdem befindet sich ein großes Informationszentrum für die hier verstärkt angebaute Wunderpflanze Aloe Vera im Ort. Wen neben den international bekannten Geschäften und Touristenbasaren auch die traditionell kanarische Art des Einkaufens interessiert, sollte sich in die Markthalle in Morro Jable begeben. Mercado Municipal In dieser Markthalle kann man den Alltag der Einheimischen hautnah miterleben. Hier werden täglich frische Lebensmittel eingekauft – und zwar nicht nur der frisch gefangene Fisch, sondern auch andere lokale Produkte wie beispielsweise kanarische Backwaren, Fleisch, Obst und Gemüse. Auf dem Markt treffen sich Einheimische wie auch Touristen zum kaufen, stöbern oder einfach nur, um sich das geschäftige Treiben anzusehen. Außerdem findet auf dem Gelände täglich eine Kunst- und Handwerksmesse statt. Lokalisierung: Mercado Municipal Calle Mascona 32 35625 Morro Jable Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr   Centro Comercial Cosmo Dieses Einkaufszentrum in Jandia beinhaltet auf seinen vier Etagen nicht nur zahlreiche Mode- und Schmuckgeschäfte sowie Parfümerien, sondern auch ein beachtliches Angebot an Bars und Kneipen. In der obersten Etage befindet sich eine der größten Diskos in der Umgebung, das Noche Tropical. Donnerstags findet im CC Cosmo zudem zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr ein Flohmarkt statt. Lokalisierung: Avenida del Saladar 35625 Jandia (Fuerteventura) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr Samstag und Sonntag: 10:00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden (aufgrund der Bars und Diskotheken)   Solana Matorral Diese Einkaufsmeile wurde kürzlich renoviert, sodass Sie sich jetzt auf eine saubere, frisch begrünte und von Palmen gesäumte Allee freuen können. Da sie eine der Hauptstraßen des Ortes ist, konnte sie leider nicht zu einer reinen Fußgängerzone umgestaltet werden, jedoch wurde sie zur verkehrsberuhigten Zone erklärt. Hier reihen sich Textil- und Fachgeschäfte aneinander, touristische Shops sind ebenso zu finden wie Läden, in denen vor allem lokale Produkte angepriesen werden. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zu einer Shoppingpause ein. Lokalisierung: Avenida del Saladar in Jandia 35625 Jandia (Fuerteventura)
Übersicht  Wo früher Olivenhaine standen, die der Ortschaft ihren Namen gaben, ruht heute unter vielen Palmen die schöne Stadt La Oliva. Umgeben von fruchtbarem Land liegt sie als eines der landwirtschaftlichen Zentren der Insel mitten im Norden Fuerteventura s und begeistert Besucher mit vielen historischen Gebäuden und seiner traumhaften Landschaft.Geschichtsinteressierte und Kunstliebhaber werden diese Stadt lieben, denn zahlreiche Sehenswürdigkeiten klären über die landwirtschaftliche Lebensweise, die militärische Geschichte und die kanarische Kunst auf.Oliva ist ein ruhiger Ort, abseits von Massentourismus und lautstarken Urlaubern. Genießer, die gemütliche Cafés und Restaurants schätzen und gerne in ruhigen, traumhaft gelegenen Ferienhäusern entspannen, kommen hier auf ihre Kosten. Naturliebhaber, die dem hektischen Alltag entfliehen wollen, werden La Oliva lieben und die typisch kanarische Atmosphäre würdigen. Auf andere Touristen wird man nämlich kaum treffen.La Oliva hat außer einer traumhaften Landschaft und einer relaxten Atmosphäre noch mehr zu bieten. Zahlreiche prachtvolle Herrenhäuser aus der Zeit der Militärherrschaft, wunderbar restaurierte Bauernhäuser aus dem 17. Jahrhundert und ein ausgezeichnetes Kunstmuseum, das speziell die kanarische Kunst behandelt, ermöglichen eine ausgezeichnete Freizeitgestaltung. Geschichte und Gründung Im 17. Jahrhundert entstand eine Siedlung inmitten zahlreich wachsender Olivenbäume. Diese prägten die gesamte Landschaft vor Ort und gaben der Ortschaft Oliva ihren Namen. Von 1708 an wurde die beschauliche Ortschaft sogar zum politischen Mittelpunkt der Region. Durch die Militärobersten wurde von hier aus, aufgrund ihrer zentralen Lage, faktisch die ganze Insel regiert. Ab 1860 verlor Oliva diese bedeutende politische Rolle jedoch an die heutige Hauptstadt Puerto del Rosario, die damals noch Puerto de Cabras genannt wurde. Noch heute erinnern zahlreiche Gebäude und besonders die beeindruckende „Casa de los Coroneles“ an diese, von den Militärs geprägte Zeit. Wirtschaft Aufgrund des fruchtbaren Bodens in der Region Oliva ist in der Landwirtschaft bis Ende der siebziger Jahre die wichtigste Einnahmequelle zu sehen. Im Laufe der Zeit wurde Oliva darüber hinaus zu einem der landwirtschaftlichen Zentren Fuerteventura . Dem Getreideanbau kam hierbei die größte Bedeutung zu. Auch in anderen Formen des Feldanbaus galt die Ortschaft als führend. Trotz des Namens und der damit verbundenen Annahme, Oliva beherberge zahlreiche Olivenbäume, trägt der Olivenanbau nichts zur wirtschaftlichen Leistung des Ortes bei. Stattdessen hat sich der Tourismus in der Region zum zweiten wirtschaftlichen Standbein entwickelt. Besonders die Touristenhochburgen Corralejo und Lajares tragen zu dieser Einnahmequelle erheblich bei. In Oliva selbst herrscht kaum touristischer Betrieb, jedoch werden die ausländische Besucher anziehenden Städte von hier aus verwaltet. Kultur und Einwohner Kulturell geprägt ist Oliva zum einen von der landwirtschaftlichen Lebensweise der Einwohner und zum anderen vom Einfluss der jahrelangen Militärpräsenz, durch die  überall prunkvolle Gebäude errichtet und die Infrastruktur aufgebaut wurde. Darüber hinaus sind im ganzen Ort aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert stammende, typisch kanarische Häuser zu finden. Die Gemeinde La Oliva umfasst 356 Quadratkilometer und beherbergt circa 21.000 Menschen, von denen etwa die Hälfte in der Touristenhochburg  Corralejo wohnt. Damit ist sie sowohl von der Fläche, als auch von der Einwohnerzahl die zweitgrößte Gemeinde Fuerteventura s. Neben der Ortschaft La Oliva, welche sogleich das Verwaltungszentrum ist, gehören die Städte Corralejo , El Cotill, Villauerde, Lajares, Parque Holande sowie die unbewohnte Insel Los Lobos zur Gemeinde. Die Ortschaft selbst beherbergt etwa 1200 Einwohner und ist somit sehr überschaubar. Da Oliva jedoch Verwaltungszentrum des Nordens ist, profitiert es sehr stark von den Einnahmen aus den Touristenhochburgen im Norden. So wurden in den letzten Jahren sehr viele Gebäude restauriert, was der Stadt einen besonderen Charme verleiht. Zudem gibt es zahlreiche großzügig angelegte Plätze und Alleen sowie ein neues, modernes Rathaus. Lage und Vegetation La Oliva befindet sich im Norden Fuerteventura  und damit mitten im Zentrum der traditionellen Ackerbauregion der Insel. Die Ortschaft befindet sich auf 219 Metern Höheund ist umgeben von Vulkanbergen. Die gleichnamige Gemeinde grenzt im Süden an die Gemeinde Puerto del Rosario. Die Landschaft erscheint an manchen Stellen sehr karg für eine alte Agrarlandschaft, jedoch ist sie im Allgemeinen sehr fruchtbar. Der Grund dafür liegt in den Passatwinden: Diese tragen Feuchtigkeit heran, welche in dem häufig vorkommenden Lavagranulat gespeichert wird. Dies ermöglicht eine gut gedeihende Bepflanzung, was dazu führt, dass man in dieser kargen Gegend immer wieder von einer grünen Umgebung überrascht wird. Des Weiteren sorgen viele Palmen in und um Oliva für einen sehr schönen Anblick. Ein weiterer Grund für die verhältnismäßig gute Fruchtbarkeit liegt in dem guten Bewässerungssystem der Gemeinde. Schon in den fünfziger Jahren eingeführt, filtert es noch heute die Feuchtigkeit aus den Passatwinden und stellt eine ausreichende Bewässerung der Dünenregion sicher. Unweit von Oliva entfernt liegt der Berg Tindaya. Für die Ureinwohner war er eine besondere Stätte und ein Ort der Sonnenanbetung sowie anderer Rituale. Nach einem Aufstieg in 400 Meter Höhe kann man Reste einer prähistorischen Besiedlung und Steingravuren der Ureinwohner bewundern. Diese wurden zum Schutz vor bösen Geistern angefertigt. Die Aussicht vom Berg ist atemberaubend. Zudem befindet sich hier ein Vulkan, der vor über 4000 Jahren letztmalig aktiv war. Aufgrund der vielen Junglavafelder um den Berg herum sprechen die Einwohner Olivas hier von „malpais“, was übersetzt „schlechtes Land“ bedeutet. Anfahrt Mit dem Auto ist La Oliva von Puerto del Rosario aus über die FV-10 in nördlicher Richtung in etwa einer halben Stunde zu erreichen. Auch mit dem Bus kommt man von La Oliva aus überall hin. Von Puerto del Rosario aus gelangt man mit der Linie 7 nach La Oliva. Zudem verbindet die Linie 8 die Städte Corralejo , Villaverde, Lajares, El Roque und EL Cotillo mit La Oliva.   Sehenswürdigkeiten  Casa de los Coroneles Am Ortsrand von La Oliva befindet sich der prunkvolle Herrensitz der Militärobersten aus dem 17. Jahrhundert. Schon 1708 ließ sich der erste Oberst der Familie Béthencourt in La Oliva nieder und ließ wenig später nach Aneignung großer Landstriche und starkem Machtzugewinn dieses pompöse Gebäude errichten. Es handelt sich um den größten Gutshof der kanarischen Inseln. Im typisch spanischen Kolonialstil erbaut, besticht er mit zahlreichen außergewöhnlichen Fenstern und ansehnlichen Holzbalkonen. Viele kunstvolle Schnitzereien schmücken die Balkone des langgestreckten zweistöckigen Gebäudes. Zinnen verzieren zudem die seitlichen Türme des Anwesens und über dem Portal prangt stolz das Wappen der Militärs. Das nach dem Abzug der Militärs leerstehende Gebäude wurde 1994 von der kanarischen Regierung aufgekauft und befindet sich noch immer im Prozess der Umgestaltung zu einem Kulturzentrum. Ein Museum mit historischem Archiv soll Gäste in dem denkmalgeschützten Gebäude über die Vergangenheit informieren. Schon jetzt handelt es sich wohl um die größte und beliebteste Touristenattraktion La Olivas, was sich durch die Eröffnung des Kulturzentrums in nächster Zeit noch verstärkten dürfte. Obwohl das Haus genau 117 Fenster hat, kursiert noch immer das Gerücht, das Gebäude hätte 365 Fenster. Dem ist nicht so, vielmehr handelt es sich dabei um überlieferte Kommentare der armen Bevölkerung, die damit ihre geringschätzige Meinung über die verschwenderischen Militärs kundtaten, die anscheinend so viele Fenster benötigten wie es Tage im Jahr gibt. Geschichtlich gesehen hat die Casa Coroneles somit nicht zum Frieden in der Stadt beigetragen. Dafür lockt sie heutzutage zahlreiche Touristen an. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Adresse: genaue Adresse unbekannt, jedoch am Ortsrand La Olivas leicht zu finden Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria Die imposante dreischiffige Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria im Zentrum beherrscht das Stadtbild La Olivas. Beim Betreten der Stadt zieht sie sogleich alle Blicke auf sich. Sie ist neben der Kirche von Betancouria die einzige dreischiffige Pfarrkirche auf der Insel. Das genaue Baudatum ist zwar nicht bekannt, doch wird es auf das frühe 17. Jahrhundert geschätzt. Ihr beeindruckender viereckiger Glockenturm ist schon aus einigen Kilometern Entfernung zu sehen und beherbergte bis in das 18. Jahrhundert hinein einen Wachposten zum Schutz der Ortschaft vor Piraten. Bei Piratenalarm drängten sich die Einwohner Olivas in den hohen Turm mit seinen mächtigen Mauern und verharrten in Sicherheit, bis die Gefahr gebannt war. Das Hauptportal der Pfarrkirche ist ein echter Blickfang. Es wurde aus dunklem Naturstein erbaut, was einen wunderschönen Kontrast zur weißen Fassade der Kirche bildet. Auch der Glockenturm aus dunklem Naturgestein, der direkt an das Renaissance-Portal angebaut wurde, reiht sich wunderbar in diesen Kontrast ein. Der Haupteingang besteht aus einer ansehnlichen, mit sehr fein geschnitzten Mustern verzierten Holztür. Nicht nur außen, sondern auch innen bietet die Pfarrkirche einiges zu bestaunen. Dort ist nämlich unter anderem eines der bedeutendsten sakralen Kunstwerke der Insel ausgestellt. Es handelst sich dabei um ein großes Wandgemälde vom Jüngsten Gericht, das 1732 vom Sohn eines Militärobersts und Gründers der Casa de los Coroneles gestiftet wurde. Neben diesem sehenswerten Kunstwerk gibt es zudem noch ein barockes Altargemälde von Juan de Miranda sowie einige schöne Werke in trompe l’oeil Technick, welche die Werke extrem realistisch und fast dreidimensional erscheinen lässt. Die Pfarrkirche wurde 1993 zu einem besonders wertvollen Kulturgut erklärt und ist ein Muss für alle Fuerteventura  besucher. Öffnungszeiten: während der Messe, Mittwoch um 18:00 Uhr und Sonntag um 12:30 Uhr. Kapelle der heiligen Dolores Etwa sechs Kilometer südlich der Stadtmitte La Olivas ist eine weitere sakrale Sehenswürdigkeit zu bewundern. Wer also schon einmal in der Nähe ist, sollte noch einen kurzen Stopp an der Kapelle der heiligen Dolores einplanen. Die kleine, hübsche Kapelle ist aus dem 18. Jahrhundert und der Señora de los Dolores gewidmet. Adresse: Ortsmitte von Vallebron südlich von La Oliva Kulturzentrum Casa Mane Ein Anziehungspunkt für Kunstliebhaber ist das unter dem Namen „Casa Mane“ bekannte Kulturzentrum in La Oliva. Das Zentrum ist benannt nach dem Rufnamen des beliebten kanarischen Kunstmäzens Manuel Delgado Camino (Mane), der das Forum für die Werke junger kanarischer Künstler stiftete. Dies geschah auch vor dem Hintergrund, dass es bis dahin so gut wie kein Angebot an kulturellen Einrichtungen gab. In einem restaurierten Herrenhaus haben Künstler die Möglichkeit, ihre Werke neben denen des geschätzten Künstlers auszustellen. Zudem gibt es hier wechselnde Ausstellungen bekannter spanischer Maler und Bildhauer. Besonders erwähnenswert sind hier die Landschaftsdarstellungen des spanischen Künstlers Alberto Agulló, dessen Werke sprichwörtlich aus dem Rahmen zu fallen scheinen. Nicht nur die Ausstellungsräume selbst, sondern auch der weitläufige Garten der Anlage ist ein Kunstwerk für sich. Der kanarische Künstler Albert Ayullo hat hier 70 Metallziegen geschaffen, die den Exodus der Ziegen symbolisieren. Diese Ziegen sind sehr kunstvoll im Scherenschnitt geschmiedet und nach einem besonderen Muster auf dem Gelände angeordnet. Inmitten zahlreichen Palmen sowie Opuntien und anderen Kakteengewächsen kann man hier wunderbar die in den Ausstellungen gewonnen Eindrücke verinnerlichen und zudem die herrliche Aussicht auf die umliegende Berglandschaft genießen. Öffnungszeiten:      Montag bis Samstag 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr Sonntags und Feiertags geschlossen Casa del Capellan Etwas weiter weg vom Zentrum gelegen, auf dem Weg zur Casa de los Coroneles, findet man die Casa del Capellan. Das Haus wurde jüngst restauriert und somit gerade noch vor dem Zerfall gerettet. Man geht davon aus, dass hier stets der diensthabende Priester des Ortes wohnte, wenngleich es sehr weit von der Pfarrkirche entfernt ist. Das wunderschöne Gebäude hat eine Steintür und Fenster, die mit vielen verschiedenen Blumenmustern dekoriert ist. Ein kurzer Besuch des Gebäudes ist lohnenswert, auch um einen Eindruck von dem luxuriösen Lebensstandard einiger weniger Bevorzugten inmitten der vielen armen Bauern zu bekommen. Adresse: genaue Adresse unbekannt, am Ortsausgang Richtung Casa de los Coroneles Berg Tindaya Unweit von Oliva entfernt liegt der Berg Tindaya. Für die Ureinwohner war er eine besondere Stätte und ein Ort der Sonnenanbetung sowie anderer Rituale. Nach einem Aufstieg in 400 Meter Höhe kann man Reste einer prähistorischen Besiedlung und Steingravuren der Ureinwohner bewundern. Diese wurden zum Schutz vor bösen Geistern angefertigt. Die Aussicht vom Berg ist atemberaubend. Zudem befindet sich hier ein Vulkan, der vor über 4000 Jahren letztmalig aktiv war. Aufgrund der vielen Junglavafelder um den Berg herum sprechen die Einwohner Olivas hier von „malpais“, was übersetzt „schlechtes Land“ bedeutet. Museen Die Bevölkerung La Olivas lebte noch bis Ende der siebziger Jahre vorrangig von der Landwirtschaft, welche auch heute noch die Aktivitäten im Ort bestimmt. Im Landwirtschaftsmuseum Museo del Grano La Cilla und im Museo Casa Marco kann man sich über Anbauweise und Kunst der Einwohner informieren. Museo del Grano La Cilla In der sehr gut erhaltenen und zudem im restaurierten Kornspeicher untergebrachten Casa de la Cilla wurden früher die Erträge der Felder und das so genannte Steuerzehnt, das an die Gutsherren abgegeben werden musste, untergebracht. Daher stammt auch der Name „Casa de la Cilla“, was übersetzt „Zehnthaus“ bedeutet. Es ist fast fensterlos und die wenigen kleinen Öffnungen im oberen Bereich dienen lediglich der Luftzufuhr. Draußen gibt es einen wunderschönen, liebevoll gepflegten Garten, einen großen Dreschplatz und eine große Zisterne zu bestaunen. Hauptattraktion ist jedoch das Landwirtschaftsmuseum Museo del Grano La Cilla, das in dem Kornspeicher beherbergt ist. Hier kann man sich über die Anbaumethoden in der Region in den letzten Jahrzehnten informieren. Die Themen Getreide und das mühsame Leben der Bauern stehen hier ganz besonders im Mittelpunkt. Garantiert weiß nach einem Besuch jeder, wie hart das Leben in diesen Zeiten gewesen sein muss und kann seine Freizeit und den Urlaub in La Oliva danach umso mehr genießen.Der Getreidespeicher befindet sich an der Straße, die von La Oliva nach Cotillo führt.Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr Sonntag 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr Montag und Samstag geschlossen Adresse: Calle La Orilla s/n. La Oliva 3564 Museo Casa Marco Im benachbarten Villauerde, etwa 3,8 Kilometer entfernt, befindet sich das Museo Casa Marco, in dem man von Kunst bis hin zu landwirtschaftlichen Erzeugnissen vieles bestaunen und auch erwerben kann. Besucher werden beispielsweise in die traditionelle Herstellung typisch kanarischer Erzeugnisse eingeweiht oder erleben handwerkliche Kunst wie das Schnitzen oder Töpfern. Auch die Herstellung des berühmten Queso Majorero (Ziegenkäse) kann hier beobachtet werden. Anschließend hat man natürlich auch die Möglichkeit, diese Produkte zu erwerben.Öffnungszeiten: nicht bekanntAdresse: im etwa 4 Kilometer entfernten Villauerde Strände  In der Gemeinde La Oliva findet jeder Strandbegeisterte etwas nach seinem Geschmack – egal, ob er eine idyllische, einsame Bucht bevorzugt oder den Trubel eines Touristenstrandes. Die Gemeinde wartet mit rund 20 Stränden auf. Von Wassersportarten wie Wellenreiten, Windsurfen, Kitesurfen bis hin zum ruhigen Schwimmen und Bräunen am Strand können hier zahlreiche Aktivitäten ausgeführt werden. Wahrscheinlich bietet La Oliva sogar die durch ihre Unterschiede abwechslungsreichsten Strände der Insel. Die nächstgelegenen Strände sind die der Stadt Corralejo . Diese sind etwa 15 Autominuten entfernt und eher klein. Sehen und gesehen werden sowie das Bräunen stehen hier im Vordergrund. Wer hingegen eine malerische, einsame Bucht bevorzugt, sollte sein Glück eher außerhalb der Touristenstädte suchen. In La Oliva gibt es zudem einige Nudistenstrände wie beispielsweise Los Charcos, Punta Blanca, El Bajo Negro und El Islote. Hier ist der Sand meist sehr fein und hell. Die folgende Übersicht bietet eine kurze Beschreibung der einzelnen Strände mit jeweiliger Adresse: Los Charcos Dies ist der nördlichste Strand der Insel. Er ist sehr weit und beherbergt auf hellem Sand und einigen Felsen zahlreiche Nudistenzonen. Addresse: Im Nordosten von La Oliva Punta Blanca Die Punta Blanca besitzt weißen Sand und einen Nudistenabschnitt. Addresse:Im Nordosten von La Oliva El Bajo Negro Dieser abgelegene Strand ist mit seinem feinen Sand einzig für Nudisten gedacht. Addresse:Im Osten von La Oliva El Dormidero Dieser abgelegene Strand ist wie der Bajo Negro einzig für Nudisten gedacht. Addresse: Im Südosten von La Oliva Playa Alzada Auch auf dem hellen Sand dieses Strandes sind ausschließlich FKK-Anhänger zu finden. Addresse:Im Osten von La Oliva Corralejo Dieser weitläufige und sehr stark von Urlaubern frequentierte Strand besitzt hellen und sehr feinen Sand. Addresse: InCorralejo, La Oliva Calas del Puertito (Buchten von Puertito) Dieser helle Traumstrand ist lediglich über den Wasserweg erreichbar. Addresse: Isla de Lobos, im Süden von La Oliva Puerto Remedios Dieser Strand ist zu empfehlen, wenn Sie ganz für sich sein wollen. Addresse:Nordosten von La Oliva El Charcón Dieser abgelegene Strand wird hauptsächlich von Nudisten genutzt. Der Sand ist hell, Strandliegen und Sonnenschirme sind nicht verfügbar. Addresse: Nordöstlich von La Oliva (Fuerteventura El Caserón Auch an diesem Strand wird FKK betrieben. Der Sand ist hell und fein. Addresse:Östlich von La Oliva El Islote El Islote ist ein abgelegener Strand mit hellem und feinem Sand. Addresse: Im Westen von La Oliva Playa de Las Lajas An diesem windigen Strand herrscht meist eine starke Brandung. Der Sand ist sehr grobkörnig und kieselartig.Addresse:in der Nähe des Sporthafens von Puerto del Rosario, La Oliva La Goleta An diesem hellen Strand sind stets zahlreiche Sonnenanbeter zu finden. Addresse: östlich von Corralejo , La Oliva Punta Prieta Ebenfalls heller Sand. Addresse: Nordwesten von La Oliva Feste  In La Oliva und näherer Umgebung gibt es einige Feste, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Sie finden meist auf dem Dorfplatz des jeweiligen Ortes statt und gehen oft bis in die frühen Morgenstunden. Des Weiteren sollte man wissen, dass die Feste meist eine ganze Woche gehen und ihren Höhepunkt an den Wochenenden erreichen. Sie beginnen erst spät, der Tanz sogar selten vor 23:00 Uhr. Um zu erfahren, wann genau ein Fest stattfindet und was genau auf dem Festprogramm steht, sollte man die Augen nach Plakaten in den Ortschaften offen halten. Eintrittspreise bis höchstens zehn Euro, oft aber wesentlich billiger, sind zu erwarten. Dafür kommt man in den Genuss eines landestypischen, ausgelassenen Festes, an das man sich sicherlich lange zurückerinnern wird. Folgende regelmäßige Termine für Feste auf dem Dorfplatz gelten für La Oliva und Umgebung: La Oliva:        20. Januar, 2. Februar, zweite Märzwoche (Karneval) Villauerde:    Jeweils ein Fest im April und September (nach Plakaten Ausschau halten) Lajares:         13. Juni, 27. November Vellebron:     24. Juni Corralejo:      16. Juli El Roque:      8. August Tindaya:       15. August El Cotillo:      22. August Restaurant  El Horno Nahe La Oliva, an der Hauptstraße durch Villauerde, liegt das rustikal eingerichtete Restaurant El Horno. Neben frischen Fischgerichten und leckeren Suppen sind besonders die im Kohleofen zubereiteten Fleischgerichte zu empfehlen. Dieser Kohleofen sorgt für einen angenehmen Geruch, der einem Lust aufs Essen macht und die Ungeduld auf das Essen förmlich heraufbeschwört. Der Service ist nett und sehr organisiert. Selbst bei vollem Betrieb bekommt man sein Essen schnell und freundlich serviert. In dem geschmackvollen Restaurant wird man kaum Touristen antreffen, jedoch scheinen viele Einheimische das Ambiente sehr zu schätzen, weshalb es meist sehr gut besucht ist. Adresse: Carretera General, 191, 35640 La Oliva La Marquesina Guten Service und hervorragendes Essen bietet auch das nette Restaurant La Marquesina. Oft ist es so gut besucht, dass man sogar auf einen Platz warten muss. Dies lohnt sich, denn der frische Fisch ist einfach nur köstlich. Der Service ist gut und trotz oft übervollem Lokal noch recht schnell. Adresse: Calle Chinchorro, 5, 35660 La Oliva Il Cantinone Wer eher Lust auf eine italienische Pizza oder ein breites Angebot an Pastagerichten hat, der ist in der Pizzeria Il Cantinone bestens aufgehoben. Waschechte Italiener zaubern hier die besten Pizzas in einem Holzofen. Auch das Ambiente ist sehr nett und stylisch. Adresse: Calle Chinchorro, 5, 35660 La Oliva Einkaufen  Auch in Sachen Shopping muss wieder auf Corralejo  verwiesen werden, weil La Oliva in dieser Hinsicht selbst nichts zu bieten hat. Dafür gibt es in Corralejo  sehr viele Läden. Die meisten davon sind an der Hauptstraße und im großen Einkaufzentrum des Ortes zu finden. Das beliebte Einkaufszentrum heißt Las Campanario und befindet sich im Norden direkt hinter der Windmühle am Ortseingang. Es ist täglich von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Hier sind mehr als 80 Geschäfte zu finden, was das Einkaufszentrum sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen sehr beliebt macht. Zusätzlich bietet das Shoppingcenter Restaurants und kulturelle Veranstaltungen auf seinem zentralen Platz mit Springbrunnen.
Übersicht  An der schmalsten Stelle Fuerteventura s, im südlichen Westen, wo sich der untere Zipfel mit dem nördlichen Teil der Insel verbindet, liegt der beschauliche Ort La Pared. Kaum eine Ortschaft bietet so viel Ruhe bei gleichzeitig so unmittelbarer Nähe zu lebhaften Touristengebieten. La Pared ist, abgesehen von einigen wenigen traumhaften Ferienwohnungen und mehreren Bungalowanlagen, ein reines Wohngebiet, was der Grund für das weitgehende Ausbleiben des auf Fuerteventura  sonst oft anzutreffenden Touristentrubels ist. Ein ehemals sehr beliebtes exklusives Clubhotel hat seit 2007 aus ungeklärten Gründen geschlossen. Da der Ort gerade für Ruhesuchende ideal ist, ist die Nachfrage nach Ferienhäusern in letzter Zeit auffällig gestiegen. Neben den Bungalowanlagen gibt es diverse traumhafte Villen, fast alle mit atemberaubenden Meeresblick, Terrassen und Pools, die noch auf einen glücklichen Käufer warten. Fesselnde Sonnenuntergänge lassen sich wunderbar am oft menschenleeren, langen Sandstrand von La Pared oder auf der idyllischen Terrasse des dort ansässigen Restaurants Bahia La Pared genießen. Auch in Sachen sportliche Aktivitäten braucht sich der Ort nicht hinter den zahlreichen Touristenhochburgen der Insel verstecken: Golf, Reiten, Segeln, Tauchen, Wandern, Tennis, Radfahren, Windsurfen oder Wellenreiten sind nur einige Beispiele für einen abwechslungsreichen Tag in La Pared auf Fuerteventura . All dies macht aus La Pared einen äußerst reizvollen Ort, der in den letzten Jahren viele Einwanderer anlockte, die sich für ein garantiert relaxtes Leben an diesem wunderschönen Punkt an der Westküste Fuerteventura  entschieden. Geschichte und Gründung Im 15. Jahrhundert gab es in La Pared eine große Steinmauer, die das südliche Königreich Jandia vom nördlichen Königreich Maxorata teilte. La Pared bedeutet „die Mauer“ und verdankt seinen Namen ebendieser historischen Tatsache. Die Überreste dieser Mauer sind noch immer weitreichend präsent. Auf zahlreichen Wanderrouten kreuzt man ihren ehemaligen Verlauf und stößt sogar auf einen interessanten alten Wachposten namens „Taros“. Häuser entstanden in der jungen Stadt La Pared erst vor etwa 30 Jahren und wurden meist von Schweden erbaut. Ende der neunziger Jahre setzte schließlich ein großer Bauboom ein, bei dem etwa 150 Häuser entstanden. Seit 2003 trägt La Pared offiziell den Status eines Seebades mit heilklimatischer Wirkung. Menschen mit Atemwegserkrankungen schätzen das Klima, welches durch den erfrischenden Passatwind aufgelockert wird. Der Wind aus der Sahara (auch Chiroco oder Calima genannt) wird hingegen weitgehend durch die Bergketten im Osten abgehalten. Wirtschaft La Pared hat keine große wirtschaftliche Bedeutung für Spanien oder die kanarischen Inseln. In der Vergangenheit spielte der Immobilienmarkt noch eine große Rolle, doch heute ist auch dieser Wirtschaftszweig stark zurückgegangen. Zahlreiche neue Häuser, Bungalows und auch luxuriöse Villen stehen in La Pared auch heute noch zum Verkauf und gehören auf Fuerteventura  meist zu den interessantesten Optionen. Geplant ist zudem die Schaffung von 300 exklusiven Villen um einen neuen Golfplatz. Bei Zustandekommen dieses Großprojektes würde der beschauliche Ort La Pared eine neue wirtschaftliche Bedeutung bekommen. Ein großer spanischer Bauträger plant die Realisierung eines großen Golfplatzes, der die Immobilienpreise weiter in die Höhe treiben dürfte. Bereits heute gibt es in La Pared eine Golfschule, die jedoch lediglich für Anfänger zum Erlernen der Grundlagen oder für Fortgeschrittene zum Auffrischen des bereits gelernten interessant ist. Dieser Platz bietet neun Löcher und eignet sich durch seine „putting greens“, „driving range“ und „Sandbunker“ hervorragend zum Trainieren vieler Spielsituationen. Sollte der geplante große Golfplatz und damit die vielen neuen Villen wirklich entstehen, ist auch La Pared auf dem besten Weg, für Golfspieler interessant zu werden – jedoch eventuell auch etwas von seiner Beschaulichkeit zu verlieren. Kultur und Einwohner Die meisten Einwohner La Pareds sind Deutsche, doch in den letzten Jahren haben auch immer mehr britische Käufer den Ort für sich entdeckt und sich hier niedergelassen. La Pared gibt es auf Fuerteventura  in der Gemeinde Pajara zwei Mal in unmittelbarer Nachbarschaft und nur durch eine Schnellstraße getrennt. Das ist dem Umstand geschuldet, dass sich der ursprüngliche Ort mit dem alten Ortskern etwas weiter in der Landmitte befindet und die neue Ansiedlung direkt am Meer erbaut wurde. Inzwischen meint man die Siedlung am Meer, wenn man von La Pared spricht. Geplant wurde die neue Siedlung ursprünglich als größerer Ferienort, doch wurde dieses Ziel nicht verwirklicht. Auch das frühere Hotel Costa Real hat seit längerem geschlossen. Große Appartementanlagen wie etwa in Costa Calma oder Jandía sucht man vergebens und es ist der Ortschaft zu wünschen, dass weiterhin ein Leben im Einklang der Natur stattfinden wird und der Ort seinen verträumten Charme beibehält. Lage und Vegetation La Pared liegt an der schmalsten Stelle Fuerteventura . Die Landenge trennt die Halbinsel Jandía  von der Hauptinsel Maxorata. Unmittelbar südlich La Pareds erstrecken sich die flachen Sanddünen Istmo de La Pared über die Landenge, die nur etwa vier Kilometer breit ist. Zur nahegelegenen Touristenhochburg Costa Calma gelangt man mit dem Auto in nur sieben Minuten. Auch andere sehenswerte Städte wie Morro Jable, Jandia, La Lajita oder Tarajelejo sind innerhalb weniger Minuten gut zu erreichen und eignen sich hervorragend für einen Tagesausflug, Einkäufe oder nachts zum Ausgehen . In La Pared herrscht ein außergewöhnliches Mikroklima. Temperaturschwankungen sind extrem gering und der Einfluss des Golfstroms sorgt für ganzjährige Temperaturen über 20 Grad Celsius. Die Wassertemperatur hält sich zwischen 18 Grad Celsius im Winter und 22 Grad Celsius im Sommer. Aufgrund der idealen Klimabedingungen für Menschen mit Atemwegserkrankungen wurde La Pared 2003 offiziell zum „Seebad mit heilklimatischer Wirkung“ ernannt. Die Landschaft um La Pared ist sehr karg und wüstenähnlich. Vom Ort aus bieten die Berge Fuerteventura  und das Meer jedoch eine sehr schöne Aussicht. Zudem ist die Landschaft unmittelbar um den Ort von wundervoll blühenden Blumen gezeichnet. Anfahrt Mit dem Bus der Linie 4 ist La Pared von Pájara sowie von Morro Jable aus erreichbar. Sehenswürdigkeiten  Ortskern und Käserei Etwas oberhalb in den Bergen und von der neuen Siedlung abgekoppelt liegt der alte Ortskern La Pareds. Dabei handelt es sich um ein Dorf, in dem sich keinerlei Hotels oder andere touristische Unterbringungen befinden. Hier kann man das reine, alltägliche Leben der Einheimischen mitbekommen. Interessant ist ein Besuch der Käserei, in der Ziegen- und Schafskäse hergestellt wird. Inmitten der Weideflächen für die vielen Schafe und Ziegen kann man sodann nach Verspeisen des leckeren Käses einen traumhaften Verdauungsspaziergang genießen. Aktivitäten  Reitstall Rancho Barranco de los Caballos Pferdebegeisterte und Reiter werden nahe La Pared voll auf ihre Kosten kommen. Nicht weit der Ortschaft an der Straße Richtung Pájara trifft man nämlich auf den Reitstall Rancho Barranco de los Caballos. Hier werden ein- bis zweistündige Ausritte in die Umgebung angeboten. Durch weithin unberührte Landschaften oder entlang einsamer Strände führen die im spanischen Reitstil angebotenen Touren. Ein Abholservice kann in Anspruch genommen werden. Adresse: Rancho Barranco de los Caballos An der Straße nach Pájara, La Pared Golfakademie Unmittelbar in La Pared gibt es eine Golfschule, die jedoch nur sehr klein und damit lediglich für Anfänger oder für Fortgeschrittene zum Auffrischen des bereits gelernten interessant ist. Der Platz bietet neun Löcher und eignet sich durch seine „putting greens“, „driving range“ und „Sandbunkern“ hervorragend zum Trainieren vieler Spielsituationen. Der Platz ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Adresse: Avenida deI Istmo, 12. E-35627, La Pared/Fuerteventura Strände  Playa de La Pared/ Playa del viejo Rey Die Bucht von La Pared bietet einen wunderschönen hellen und feinsandigen Strand, welcher auch Playa del viejo Rey genannt wird und etwa 900 Meter lang ist. Gerade unter der Woche wirkt er einsam und verlassen, was auf die meisten Besucher einen besonderen Reiz ausübt, da man außer dem beruhigenden Meeresrauschen keinerlei andere Geräusche wahrnimmt. Auf den ersten Blick lädt dieser Strand in der idyllischen Bucht geradezu zum Baden ein, doch sollte man dies mit Vorsicht genießen. Wie an fast allen westlichen Stränden Fuerteventura  herrscht meist eine besonders starke Brandung. Für unerfahrene Schwimmer ist das Baden hier lebensgefährlich und sollte tunlichst vermieden werden. Seiner faszinierenden Wirkung tut diese Tatsache jedoch nichts ab. Einsame Sonnenbäder, Spaziergänge am Wasser, Erfrischungen bis zur Hüfte oder ein Picknick während des atemberaubenden Sonnenuntergangs führen zu einem unvergesslichen Stranderlebnis. Die Bucht von La Pared bietet Entspannung pur. Für Anreisen mit dem Auto empfiehlt es sich, einen Parkplatz in der Nähe des ehemaligen Hotels Costa Real zu suchen und von dort die Treppe hinab zum Strand zu benutzen. Auch für Wassersportler ist der Strand von La Pared ein wahres Vergnügen. Doch Vorsicht: Gerade für Kitesurfer und Windsurfer besteht durch starke Winde und Strömungen ein hohes Risiko. Nur Experten sollten sich hier ins Wasser wagen. Dafür stehen die Chancen auf einen traumhaften Run mit meterhohen Wellen und starkem Wind an geeigneten Tagen äußerst gut. Für Wellenreiter sieht die Lage etwas anders aus. Auch Anfänger können hier unter Beobachtung erfahrener Surflehrer der lokalen Surfschule Waveguru surfcamp erste Versuche wagen. Playa La Pared trägt nicht umsonst den Beinahmen „das Hawaii von Europa“, schließlich handelt es sich hier um einen der besten Ganzjahresspots Europas. Restaurant  Bahia La Pared Das von einem hübschen Garten und eigener Poollandschaft umgebene Fischrestaurant in La Pared ist gerade bei Familien mit Kleinkindern äußerst beliebt. Während sich die Kinder auf Wasserrutschen und in den Wasserbecken austoben, können sich die Eltern auf der traumhaften Terrasse ganz dem Entspannen und Genießen widmen. Bei starker Brandung spürt man den Salznebel, den die Wellen verursachen. Mit direktem Blick auf den Strand und den Ozean lässt sich zudem der Sonnenuntergang bei einem Glas Wein und einem ausgezeichneten Mahl wunderbar genießen. Das Restaurant bietet täglich frischen, mit den eigenen Fischerbooten gefangenen Fisch an. Neben den zahlreichen Fischspezialitäten stehen jedoch noch viele weitere kanarische Gerichte auf der Speisekarte, so zum Beispiel die berühmten Papas Arrugadas (Schrumpfkartoffeln) mit Mojo, verschiedene Salate und Fleischgerichte. An Sonntagen ist das Restaurant besonders gut besucht, da hier auch viele Einheimische zusammenkommen, um die neusten Geschichten des Ortes in geselliger Runde auszutauschen. Das Restaurant befindet sich in der Calle El Penon, die Sie über den ersten Kreisel am Ortseingang in Richtung Küste ohne Probleme erreichen. Ein altes Fischerboot steht nahe der Terrasse und sorgt dafür, dass das Restaurant nicht zu verfehlen ist. Öffnungszeiten: täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr. El Camello Das Restaurante El Camello bietet in urgemütlicher Atmosphäre vorzüglich gehobene Küche zu niedrigen Preisen. Wer einen unvergesslichen Abend in Ruhe und Gemütlichkeit sucht, ist hier genau richtig. In rustikaler Landhausatmosphäre servieren Ihnen die Betreiber Felipe und André schmackhaft und liebevoll zubereitete spanische und kanarische Gerichte. Auf Vorbestellung erhalten Sie sogar speziell zubereitete Zicklein, Ziegengulasch, Kaninchen und Lammkeule. Zwischen Mai und September wird ein reichhaltiges Buffet mit Salaten, Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill angeboten. Das Restaurante befindet sich direkt am Ortseingang von La Pared und ist nicht zu verfehlen. Adresse: c. / Muro de Terequey, 5, 35627 La Pared Nachtleben La Pared selbst eignet sich eher weniger für Nachtschwärmer. Diese sollten die sechs Kilometer zum benachbarten Touristenort Costa Calma oder den Weg nach Jandia auf sich nehmen, um die Nacht zum Tag zu machen. Eine Bar gibt es jedoch in La Pared selbst. Die Rede ist von Tinas Bar, in der man sich gerne zu einigen frisch gezapften Bierchen in einer gemütlichen Atmosphäre treffen kann. Auch die zwei ortsansässigen Restaurants laden abends zu geselligem Beisammensitzen bis spät in die Nacht ein. Einkaufen  Außer einem Mini-Supermarkt für den täglichen Bedarf gibt es in La Pared keinerlei Einkaufsmöglichkeiten.
Das kleine Dorf Tuineje liegt im Südosten Fuerteventura s, in der gleichnamigen Gemeinde. Mit knapp 900 Einwohnern ist es einer der größten Orte und Verwaltungssitz der Insel. Fernab vom Massentourismus können sich Besucher von der Ruhe des historischen Dorfes verzaubern lassen. Tuineje liegt im Inselinneren an der FV-20 zwischen Antigua und Pájara und ist sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Die Menschen leben hier vom Tomatenanbau und anderem Gemüse. Im einzigen Restaurant wird die Ernte für die sehr leckeren Gerichte verwendet. Die kanarische Küche wird vom Chef persönlich zubereitet und als das beste Restaurant der Insel gehandelt. Hier trifft man auf freundliche Einheimische, die stolz Auskünfte über die Geschichte Tuinejes geben. Diese ist nämlich sehr erwähnenswert und wird noch heute gern unter den Bewohnern Tuinejes erzählt. Einst gab es einen Überfall auf das Dorf durch Engländer. Dabei wurde die Statue des Heiligen Michaels, eine der Sehenswürdigkeiten des Ortes, beschädigt. Im Oktober 1740 folgte ein weiterer Überfall durch Engländer, die Schlacht von Tamacite, bei der die Engländer bis Tuineje vordringen konnten. Die Bürger des Ortes konnten sich mit nur wenigen Waffen und Dromedaren, als lebende Schutzschilder, zur Wehr setzen und somit die Eindringlinge in die Flucht jagen. Es konnten zwei Kanonen und andere Waffen erbeutet werden, die heute in Betancuria ausgestellt sind. Das sei nur mit der Hilfe des Heiligen Michaels passiert. Da die Statue zuvor beschädigt wurde, gilt diese gewonnene Schlacht als Racheakt an den Engländern. Dieses Ereignis ging in die Geschichte ein und wird noch immer mit einem großen Fest gefeiert. Der Ort, mit den vielen Tomatenplantagen und Herrschaftshäusern, feiert jährlich am 13. Oktober diesen Sieg mit der Fiesta Jurada. Neben den erwähnten Herrschaftshäusern finden Besucher eine kleine Kirche, die ähnlich wie die meisten Gotteshäuser, nicht mit Größe, sondern mit kleinen goldenen Verzierungen und typisch kanarischer Architektur überzeugt. Die von einer Wehrmauer umgebene, zweischiffige Kirche San Miguel Arcángel wurde 1790 fertiggestellt und ist original erhalten. Weiterhin lassen sich in unmittelbarer Umgebung der Leuchtturm Faro de la Entallada bei Las Playitas und der Kalkofen von Gran Tarajal bestaunen. Sehenswert sind auch die Arbeiten der Handwerker, Webstoffe, Töpfereiwaren und Bildhauerei, die bei der Erhaltung des Kulturgutes eine sehr wichtige Rolle spielen. Jeder Naturliebhaber wird hier auf seine Kosten kommen, da es sehr viele unberührte Landschaften gibt, die mit ihrer Schönheit faszinieren.