Gleitschirmfliegen auf El Hierro

El Hierro ist die kleinste und südwestlichste der kanarischen Inseln. Nichtsdestotrotz ist sie für Paraglider ein interessantes Gebiet. Geflogen wird fast ausschließlich an der Westküste der Insel, im El Golfo Talkessel. In diesem Gebiet ist man vor den Passatwinden geschützt. Trotzdem erlaubt die See- und Landwindzirkulation in dieser Bucht angenehme Thermikflüge bis hin zur Wolkenbasis.

An der Straße zwischen Malpaso und Frontera wird von allen Höhen gestartet, je nach Basis der Passatwolke, aber immer nach Nordwesten. Der schönste Startplatz liegt auf 1350 Meter. Dos Hermanos ist fliegerisch nicht für Anfänger geeignet, bietet aber die Möglichkeit Streckenausflüge zu unternehmen. Ausreichend Landeplatz findet man dann beispielsweise in Tigaday, unweit von Frontera entfernt.
Andere Abflugorte sind der Arbol Santo, der ca. 3 km von San Andrés entfernt liegt. Hier kann man bei Westwind sogar soaren, sprich über den Hangaufwind schnell an Höhe gewinnen.
Südlich von San Andrés in der Bucht von Las Playas können geübte Flieger auch die Passatwinde nutzen, welche hier ziemlich ungestört hinein wehen. Anfänglich überwindet man nur 100 bis 150 Höhenmeter, dann wird es steiler, bis zu einer Kante von 900 Metern.