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Reiseinspiration - El Hierro

Im zweiten Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung erfuhr die Insel große Aufmerksamkeit, so ordnete Claudius Ptolemäus die Westseite der Insel zum Nullmeridian hinzu, dem Ende der damals bekannten Welt. Bis 1883, als er ins englische Greenwich verlegt wurde, galt dieser Punkt als Nullmeridian. Wie auf den anderen kanarischen Inseln ebenfalls lebten die Ureinwohner auf El Hierro bis zur Ankunft der Spanier sehr steinzeitlich, da sie wichtige Rohstoffe wie Eisen nicht besaßen. Im Spanischen heißt El Hierro zwar das Eisen, jedoch kann der Namensursprung, der bis heute nicht ganz geklärt ist, nicht auf das Vorhandensein von Eisen zurückgeführt werden. Die Bimbachen, so werden die ursprünglichen Guanchen auf dieser Insel genannt, hinterließen ihrer Nachwelt eindrucksvolle Petroglyphen, Zeichnungen in Steinhöhlen. Leider fällt es den Wissenschaftlern und Archäologen bis heute schwer, diese eindeutig zu bestimmen oder gar zu lesen. An der Südküste der Insel sind Überreste jener Petroglyphen zu finden, so im Ort Los Letreros. Nicht nur die Felszeichnungen lassen sich dort entdecken sondern auch Überreste eines Versammlungsplatzes, der Bimbachen. Auch hier wird davon ausgegangen, dass die Bimbachen nordwestafrikanischen Ursprungs sind, durch übergesiedelte Berberstämme. 1405 wurde die Insel von Jean de Béthencourt, ein Normanne im Auftrag der kastilischen Krone, erobert. Er kam im Süden der Insel, in La Bahía de Naos an. Während dieser Zeit leisteten die Bimbachen kaum Widerstand, die Eroberer stellten sich als Verbündete vor, die Bimbachen vertrauten ihnen und wurden schnell enttäuscht: versklavt, misshandelt und verkauft. Die Kultur der Ureinwohner verflüchtigte sich somit in kürzester Zeit und es sind kaum Überreste vorhanden. Doch im Gegensatz der anderen Inseln kann man auf El Hierro  deren in Stein geritzte Malereien bewundern. Im Jahr 1493 machte Christopher Kolumbus auf der kleinen Insel für ganze 19 Tage Halt, bevor er weiter westlich wieder aufbrach. Mit 17 Schiffen soll er hier mit seiner Crew auf den passenden Wind gewartet, Nahrungsmittel und Wasser aufgetankt haben, bis am 3. Oktober 1493 ein starker Passatwind aufkam und er seine legendäre zweite Reise fortsetzen konnte von Bahía de Naos aus. Wirtschaftlich ging es auf dem Eiland ähnlich wie auf seinen Schwesterinseln zu. Zuckerrohr, Wein und Farbmittel aus der Schildlaus und der Ochilla- Flechte wurden angebaut und exportiert, was eine Zeit lang Wohlstand garantierte, jedoch nach deren Verdrängung auf dem Markt von anderen Herstellern, wirtschaftlich sehr stark einbrach. Im 19. Jahrhundert wurde die Abgeschiedenheit der Insel zum Vorteil des spanischen Festlands genutzt, so wurden hier aufsässige Politiker, Militärs oder unbequeme Andersdenker verbannt. Oft wurden sie sogar von der Insel herzlich empfangen, doch Madrid freute sich, sich dieser Personen entledigt zu haben. Ab dem 20. Jahrhundert etablierte sich ein besonders ruhiger und sehr an der Ursprünglichkeit der Insel orientierter Tourismus, der auch weiterhin so erhalten bleiben wird.    
El Hierro ist die kleinste und westlichste Insel der Kanaren. Viele Teile der Insel sind von Geröll und Schutt bedeckt. Das liegt in erster Linie an den noch jungen Lavafeldern, die sehr unfruchtbar sind. Trotzdem haben sich einige ganz besondere Arten dort einen Lebensraum geschaffen: Als lebende Fossilien bezeichnet man zum Beispiel Farne und den auf El Hierro heimischen Kanarischen Drachenbaum. Versteinerte Funde belegen, dass diese Pflanzen schon vor einer Million Jahren im Mittelmeerraum gelebt haben. Heute sind sie dort ausgestorben. Obwohl die Insel mit knapp 270 km² sehr klein ist, gibt es verschiedene Klimazonen. Diese kommen durch die verschiedenen Höhenlagen zustande: Bis etwa 400 Meter herrschen trockene Küstengebiete vor, darüber beginnt eine halbfeuchte Zone und ab etwa 800 Metern eine nebelfeuchte Zone. Im trockenen Küstengebiet gibt es kaum mehr Wasser als den nächtlichen Tau. Dort leben daher vor allem Sukkulenten, das sind Pflanzen, die besondere Mechanismen entwickelt haben, um Wasser zu speichern. Die Kanarische Wolfsmilch zählt mit ihrem fleischigen, kakteenartigen Wuchs zu diesen Überlebenskünstlern. Dichte Büsche am Boden bildet im Trockenbereich auch der Kanarische Beifuß. Ihn bemerkt man oft schon durch den würzigen Duft, den er verströmt. Direkt am Meer wachsen vor allem der Strandflieder mit seinen kleinen violetten Blüten und das Eiskraut. Das Eiskraut blüht weiß und hat seinen Namen von den kleinen Perlchen, die seine Blätter und Stängel überziehen und glänzen als wären sie gefroren. Das Kraut kann man als schmackhafte Salatbeilage verwenden. In der halbfeuchten Zone wird die Vegetation noch interessanter: Dort findet man die Gänsedistel mit ihrem dicken, gelben Blütenstand und Bergminze, die ähnlich angenehm duftet wie Thymian. Sehr beliebt als Fotokulisse sind auch die kanarischen Natternkopfarten. Die hohen, verholzten Stängel tragen dicke, blau-violette, fliederartige Blüten. Weitere typische Vertreter der kanarischen Inseln: Der Kanarische Drachenbaum, die Kanarische Dattelpalme und der Kanaren-Wacholder. In der Nebelwaldzone kommen dann auch Lorbeerbäume vor. Die Pflanzen bildeten früher ganze Wälder auf El Hierro , mittlerweile findet man sie aber nur noch vereinzelt neben Kanaren-Kiefern, Baumheide und Gagelstrauch. Dem Wurzelnden Kletterfarn wachsen in der nebelfeuchten Zone sogar Blätter von bis zu drei Metern Länge. Ganz selten kann man auch noch einen der bis zu 40 Metern hohen Eukalyptusbäume sehen. Sie stammen aus Australien und sind schädlich für andere Pflanzen, weil sie dem Boden verhältnismäßig viel Wasser entziehen. Ihre Verbreitung wurde daher eingedämmt. Tierfreunde werden auf El Hierro  am häufigsten Gekos und Kleine Kanareneidechsen vorbeihuschen sehen. Wegen den schlechten Gegebenheiten und weil die Insel vom Festland abgeschottet ist, haben sich keine Säugetiere außer Fledermäuse auf El Hierro  ansiedeln können. Reptilien, Vögel und Insekten teilen sich daher ihr Biotop. So findet man zum Beispiel auch den Kanarengirlitz auf der Insel, den wilden Bruder des als Haustier weit verbreiteten Kanarienvogels. Das Männchen hat eine gelbgrüne Färbung. Die Art kommt fast nur auf den Kanaren vor. Genauso verhält es sich mit dem Kanarenpieper. Der Herrenische Buchfink und die Herrenische Blaumeise kommen sogar nur auf El Hierro  vor. Auch einige Seeadler haben auf der Insel ihren Lebensraum gefunden. Vor der Küste leben sogar Meeresschildkröten, die man auf Bootstouren sehen kann. Sie sind die größten Tiere des Kanaren-Archipels.
Übersicht Die Insel El Hierro ist die westlichste und mit einer Fläche von 268.71 qm die kleinste der sieben Kanarischen Inseln. Sie liegt 11458 km vom spanischen Festland entfernt im Atlantik. Die Insel hat 10960 Einwohner (Stand 01.01.2010, Quelle: Instituto Nacional de Estadística) und somit eine Bevölkerungsdichte von 42 Einwohner pro qm. Die Inselbewohner, die Herreños, sind sehr um ihre Identität, Kultur und Tradition bemüht. Die Insel El Hierro  gehört zur Verwaltung der spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife und somit seit 1986 zur EU. El Hierro  besitzt einen eigenen Inselrat, den Cabildo Insular und ihre Hauptstadt ist Valverde. Im Jahr 2000 wurde die Insel El Hierro  von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Geschichte und Gründung Schon in der Antike gibt es viele Mythen und Legenden zu den Kanarischen Inseln. z.B. galten sie in der Antike als das westlichste Ende der Welt; Homer gab Hinweise auf die Inseln in der Odysee und sie waren die Gärten der Hesperiden in denen Herkules den goldenen Apfel des ewigen Lebens stahl und somit die Bewohner ihre Unsterblichkeit verloren. Claudius Ptolemäus legte im Jahr 150 hier den ehemaligen Weltmeridian fest, der dann 1884 von Greenwich abgelöst wurde. Viele Navegations- und Landkarten vom  16. – 19. Jahrhundert richteten sich nach dem Meridian von Ferro (falsch übersetzt von Hierro ins Italienische und Portugiesische) Der Name Hierro hat nichts mit dem spanischen Namen Eisen zu tun, wie man vermuten könnte. Eisen kommt auf der Insel nicht vor.  Oft wird er mit dem Namen Hero oder Hiro, gleich Brunnen, in Verbindung gebracht, weil  es auf der Insel El Hierro  Brunnen gibt, aber keine Quellen. 1341 landeten vom spanischen König Alfonso ausgesandte Seeleute auf El Hierro  und berichteten dem König von dem milden Klima und der großen Fruchtbarkeit auf der Insel El Hierro . Christoph Kolumbus machte auf seiner zweiten Reise neben auf La Gomera auch Station auf El Hierro  um Nahrungsmittel und frisches Wasser aufzunehmen und auf günstige Winde für seine Flotte zu warten. Am 03.01.1496 segelte er dann mit einem kräftigen Passatwind weiter in die Neue Welt. Wann und woher die ersten Siedler kamen, ist unklar. Sie waren groß und kräftig. Kamen sie vielleicht mit Booten aus Nordwestafrika? Sprachwissenschaftler vertreten diese These, da es Ähnlichkeiten mit den Berbersprachen gibt. Die Besiedlung fand erst nach dem 5. Jahrhundert v.Chr. statt. Die Eroberer der Neuzeit trafen hier auf eine völlig intakte Steinzeitkultur. Funde in zahlreichen Höhlen weisen auf die frühe Besiedlung hin. Darauf verweisen auch Steinkreise die als Rats- und Versammlungsplätze gelten. Die Bewohner wurden Bimbaches genannt. Wegen der Steilküste waren die Verbindungen zu den Nachbarinseln spärlich. Eroberung durch die Spanier: 1405 landete im Auftrag von König Enrique III der Eroberer Jean de Bethencourt auf der Insel El Hierro . Er traf auf die friedliche Herrschaft des Bimbachen Königs Armiche. Durch eine List überredete er den König, ein Bündnis mit ihm abzuschließen. Als dieser mit seinen Getreuen zum Strand von Naos kam, ließ Benthencourt statt sich zu verbünden, sofort alle gefangen nehmen, um sie in Ketten zu legen. So endete das friedliche Leben der Ureinwohner in Sklaverei. Unter den neuen Siedlern die mitgekommen waren, ging die steinzeitliche Kultur der Ureinwohner schnell verloren. Die überlebenden Bimbaches mussten sich taufen lassen und viele Frauen wurden mit den neuen Herrschern verheiratet. Innerhalb weniger Jahrzehnte waren die Völker vermischt. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde Valverde zum Hauptort der Insel El Hierro . Im 19. Jahrhundert verbannte Madrid viele unbequeme Politiker, Freigeister und Militärs auf diese Insel. Dr. Leandro Pérez war einer von ihnen und wurde der erste Arzt auf der Insel, von der Bevölkerung hoch geachtet.   Die Abgeschiedenheit der Insel El Hierro  prägt bis heute das Leben. So ist die Atmosphäre sehr gemütlich und entspannt auf El Hierro . Neuzeit: Seit 1912 durfte sich die Insel durch das Cabildo Insular selbst verwalten. Während der zweiten Republik von 1931 – 1936 führte man viele neue Projekte durch. So wurde der Hafen ausgebaut, Straßen neu angelegt, die Schulen vergrößert und die Wasserversorgung verbessert. Den 2. Weltkrieg bekam El Hierro  im Gegensatz zu den anderen Kanarischen Inseln kaum zu spüren. Allerdings führten Dürre- Hungersjahre und auch politische Krisen zu Auswanderungswellen, zuletzt 1948. Noch 1949/50 begaben sich kaum taugliche Segelschiffe auf die Atlantiküberquerung. Einwanderungsländer waren vorwiegend Venzuela, Cuba, Puerto Rico. Aktuell kämpfen die Inselbewohner gegen den Aufbau einer Raketenbasis und einer militärischen Radaranlage. Es gab Pläne eine Raketenbasis auf der Insel El Hierro   zu errichten. Es heisst die europäische Weltraumbehörde ESA plante zwei Forschungssatelliten pro Jahr ins Weltall zu schicken, es wird jedoch auch von bis zu 15 Starts gesprochen. Dies rief massive Proteste der Bevölkerung hervor. Die Bewohner wollten die einzigartige  Natur und Umwelt schützen. Im Februar 1997 lehnte ein eigens eingerichteter Ausschuss des kanarischen Parlament mit großer Mehrheit seiner Mitglieder das gesamte Projekt ab. Über die geplante Einrichtung einer militärischen Radaranlage auf dem Gipfel des Malpaso ist bis heute noch nicht entschieden. Ausschlaggebend dafür ist die geografische Lage der Insel El Hierro .  Seit das Verteidigungsministerium 1986 erstmals diese Pläne der Gemeindeverwaltung von Frontera vorlegte gibt es heftige Proteste der Bevölkerung. Unterstützung erhalten die Hereños von den Bewohnern andere Kanarischer Inseln. Landschaftsform Landwirtschaftlich gibt es auf der Insel große Gegensätze. Einerseits besteht die Küstenlinie zu ca. 90% aus steilen Klippen und hat hohe Erhebungen bis zu 1.500 m über dem Meeresspiegel, andererseits gibt es hier ein sanft hügliges Hochland, das sehr fruchtbar ist und landwirtschaftlich intensiv genutzt wird. Die Cumbre, die bewaldete Gipfelregion vieler aneinandergereihter Vulkanberge zieht sich quer über die Insel. An die 1000 Vulkankrater zählt man auf der Insel El Hierro . Flaches Küstengebiet gibt es nur im Golfotal. Die landschaftliche Vielfalt zeigt sich z.B. in der kargen Lavawüste einerseits und andrerseits  in den Obsthainen, den Bananen- und Ananasplantagen, sowie den ausgedehnten Kiefernwäldern und grünen Weideflächen. Es gibt viele Vulkanhöhlen. Die größte von ihnen, die Cueva de Don Justo liegt im Süden der Insel und besteht aus einem weit verzweigten System von Lavatunneln. Die Bimbaches bewohnten einige dieser Höhlen oder nutzten sie als Grabstätten. Es gibt keine grösseren Bäche auf der Insel, nur das Wasser der Niederschläge rinnt an einigen Stellen aus den Felsen. Von dem einst ausgedehnten Wachholderwald beugen sich nur noch wenige alte Sabinas dem Wind. Heute sind sie das Wahrzeichen der Insel El Hierro . Das Klima Das Klima ist geprägt vom Passawind und dem Kanarenstrom, einem kühlen Nebenarm des Golfstroms. Im Sommer liegt die Temperatur im Durchschnitt an der Nordküste etwas bei 28ºC im Süden bei 30ºC, im Winter etwa bei 20ºC bzw. bei 20,5ºC Dagegen erreichen die Temperaturen im höher gelegenen Valverde nur etwa 11,5ºC. An Niederschlägen fallen dort im Winter ca. 80mm pro Monat im Sommer ca. 5mm, während es im Süden im Winter etwa 25mm sind und dort im Sommer meist keine Niederschläge fallen. Vegetation und Tierwelt Es gibt in der Pflanzenwelt El Hierro s eine große Artenvielfalt und zudem noch 11 bekannte endemische Pflanzen, die nur hier vorkommen. Es handelt sich um Disteln, Natterkopf und Flechten, die meist in Felsspalten wachsen. Für das Vorkommen der verschiedenen Pflanzenarten ist die Höhenlage entscheidend. An den trockenen Küstenabschnitten gedeihen vorwiegend die wasserspeichenden Arten der Sukulelen, die zu den Wolfsmilchgewächsen gehören. Häufig anzutreffen ist auch der Mondampferstrauch, der besonders den Ziegen gut schmeckt, ebenso der kanarische Beifuß. In der salzigen Meeresluft wachsen der kammförmige Strandflieder und die Sodapflanze, die man auch als Mittagsblume kennt. Sie wandelt das Salz aus der Luft in Soda um und wurde daher  früher zur Herstellung von Seife exportiert. In der halbfeuchten Zone, beginnend etwa bei 200 bis 400 m ü. M. wachsen neben Dickblattgewächsen auch Agaven und Kakteen, sowie Gänsedisteln, Bergminze und blau blühender Natternkopf, ebenso die aus Mexiko mitgebrachten Opuntien, sowie der Drachenbaum und die kanarische Dattelpalme. Auch wächst hier das Wahrzeichen der Insel El Hierro s, der mehrere Jahrhunderte alte bizarr geformte Kanaren Wacholder, als Rest des alten Sabina-Waldes. In der Nebelfeuchten Zone 800m-150m ü.M. wächst der Monteverde, der immergrüne Feuchtwald zusammen mit Lorbeergewächsen wie der Stinklorbeere, Ölblumengewächsen wie der Piconie und dem kanarischen Erdbeerbaum. Früher bildeten diese Baumarten ganze Wälder. Hin und wieder sieht man noch den bis zu 25 m hohen Zedern-Wacholder. Überwiegend jedoch besteht der Nebelwald auf der Insel El Hierro aus Baumheide. Auch unterschiedliche Farne sind hier anzutreffen. Außerdem findet man Johanniskraut, Zwergginster und den aus Australien stammenden Eukalyptusbaum. Der Garoé (árbol santo) ein Stinklorbeer befindet sich im Inneren der Insel. Er ist der heilige Baum der Ureinwohner und wurde als Wasserspender verehrt und genutzt. Er ist in das Wappen der Insel El Hierro  aufgenommen worden. Tierwelt Häufig anzutreffen sind auf der Insel El Hierro  verschieden Exenarten, wie die endemischen Geckos, Lagartos und auch der Westkanarenskink. Schlangen gibt es jedoch keine. Auf El Hierro  ist seit Urzeiten eine große Echsenart der Lagarto Gigante (bis zu 75 cm lang) heimisch. Er hatte keine Feinde bis auf den Menschen, der ihn jagte und verspeiste. Ende des 19. Jahrhunderts galten sie als ausgestorben, bis in den 70ger Jahren des 20. Jahrhunderts ein Ziegenhirte einige Exemplare großer Echsen in einer Steilwand entdeckte. Es war jedoch nicht der Lagarto Gigante sondern eine Unterart. Diese steht und seit 1975 unter Artenschutz. Im Lagartorio, in dem eingesammelte Eier in einem Brutkasten ausgebrütet werden, sind auch einige Exemplare au sehen. Es gibt ca. 5000 verschiedene Insektenarten auf El Hierro . Zudem weist die Insel eine vielfältige und artenreiche Vogelwelt auf, darunter zwei endemische Arten, die Herrenische Blaumeise und den Herrenischen Buchfineken. Außerdem findet man bedrohte Arten wie z.B. den Fischadler.
Ihr Urlaub führt Sie nach El Hierro, eine der landschaftlich sehenswertesten Inseln weltweit? Dann können Sie doch gleich Ihrem Hobby nachgehen und sich dem Windsurfen widmen! Als eine der kanarischen Inseln bietet Ihnen El Hierro neben spektakulären Gegenden auch abwechslungsreiche Möglichkeiten auf dem Wasser.El Hierro erwartet Sie! El Hierro ist eher für seine einzigartige Gegend als für seine Windsurfspots bekannt. Dennoch gibt es auch auf dieser kleinen kanarischen Insel viele versteckte Strände die zum Surfen einladen. Man sollte allerdings immer beachten, dass Anfänger keinen Spaβ an den Spots finden werden, da die gesamte Insel von unberechenbar starken Strömungen umgeben ist und es schroffe und gefährliche Felsen gibt.  Trotz des erhöhten Risikos gibt es Strände auf El Hierro, die von erfahrenen Windsurfern befahren werden können. So kann man beispielsweise in der Gegend von Tamaduste gut Windsurfen. Empfohlen wird auch der Strand Las Playas. Dieser Spot ist etwas stürmischer, da er an der Südostküste der Insel liegt. Man darf also mit angemessen hohen Wellen rechnen. Am Punta de Verdonal sollte man während des Windsurfens dringend auf die scharfkantigen Lavafelsen aufpassen, die nur halbersichtlich aus dem Wasser ragen. Hier hat man jedoch einen recht angenehmen Steinstrand und auch die Windverhältnisse sind ideal zum Windsurfen. Ebenso am Playa de Los Negros, wo man zum Windsurfen allerdings ein ganzen Stück hinaus aufs Meer muss, denn die Wellen brechen gut 150 Meter vor dem Strand. El Hierro ist eine der eigenwilligsten Inseln des kanarischen Archipels, doch auch hier muss man als geübter Windsurfer nicht auf seinen Spaβ verzichten.
El Hierro, die kleinste der Kanarischen Inseln, ist touristisch nur wenig erschlossen und bietet sich deshalb vor allem für Naturliebhaber und Urlauber auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit an. Strände findet man hier nur wenige, da die Küste felsig und die See rau ist. Dennoch lohnt es sich auch hier an geeigneten Stelle in das türkisblaue Wasser zu gleiten.- Obwohl El Hierro in der Surfszene nicht unbedingt bekannt ist, findet man hier einige schöne Spots. Diese sollten jedoch nur von Profis angesteuert werden, da die Strömungen hier teilweise unberechenbar sind und die raue See viel Erfahrung verlangt. Erfüllt man dieses Kriterium findet man am Strand Las Playas im Osten der Insel einen besonders schönen Spot, der mit viel Wind, hohen Wellen und wunderschöner Landschaft auftrumpft. Das kristallklare Wasser lädt weiterhin zum Tauchen ein. Das Meeresschutzgebiet „Reserva Marina“ im Süden der Insel beherbergt neben einer beeindruckenden Flora viele kleine exotische Fischchen, Thunfische, Tintenfische und Engelshaie. Keine Seltenheit ist es hier auch einer Herde Tümmler oder gar einem Wal zu begegnen. Wer sich nicht in die Tiefe traut und dennoch die Unterwasserwelt von El Hierro erkunden will, sollte zu Schnorchel und Taucherbrille greifen. Südlich des Flughafens befindet sich der dunkle Sandstrand Playa de Timijiraque. Das Wasser hier ist sehr klar und die See seicht, sodass man in aller Ruhe die Unterwasserwelt von El Hierro erschnorcheln kann. Durch eine beeindruckende Felsformation von der Brandung abgeschirmt ist die Bucht Cala de Tacoron. Auch der Hafen von Puerto de la Estaca eignet sich bestens zum Schnorcheln. Papageienfischchen und andere Meeresbewohner begleiten einen hier bei jedem Flossenschlag. Die Naturschwimmbecken Charco Azul oder Charco Manso warten hingegen mit beeindruckenden Höhlenformationen, Steintoren und Felsen auf.
Wenn Sie Urlaub auf El Hierro, der kleinsten und zugleich ruhigsten kanarischen Insel machen, erkunden Sie diese einzigartige Insel doch zu Fuß! Wandern Sie über hohe Berge und karge Lavafelder, vorbei an Hängen mit Feigenbäumen oder wandern Sie neben Ananasfeldern. El Hierro hat Ihnen sehr viel zu bieten. Nutzen sie die Gelegenheit und wandern Sie in Ihrem Urlaub über diese schöne Kanareninsel, denn so lernt man El Hierro am besten kennen. El Hierro, die jüngste der kanarischen Inseln, lädt auf jeden Fall zum Wandern ein. Die landschaftlich sehr abwechslungsreiche Insel bietet ein beachtliches System an internationalen Wanderwegweisern, die für Unkundige sehr hilfreich sind. Im Jahre 2000 wurde die Insel zum UNESCO- Biosphärenreservat ernannt. El Hierro gilt als Modellinsel für umweltgerechte Entwicklung innerhalb der EU. Mit nur 278km² Fläche ist El Hierro die kleinste und westlichste Kanareninsel, womit sie auch dem Massentourismus entkommen ist. Das hat sich bisher nur positiv auf die Vegetation der Insel ausgewirkt. Beispielsweise befindet sich im Westen von El Hierro das Weidehochland La Dehesa mit dem Wahrzeichen der Insel - dem windgeplagten Sabinar auf dem letzten zusammenhängenden Wachholderhain der Kanaren. La Dehesa ist umgeben von großen Lavafeldern. Diese erstrecken sich von der Süd- bis hin zur Westküste von El Hierro. An der Westküste selbst befindet sich der Leuchtturm La Orchilla. Er markiert die stelle, an der bis 1884 der Nullmeridian verlief.  Möchte man eine Wanderung zu den Cumbre vornehmen, dann sollte man besser eine Jacke einpacken, denn in den Höhenlagen der Cumbre ist es meist ziemlich windig und nasskalt. Ist man einmal dort oben, ist es nicht mehr weit zum höchsten Berg von El Hierro, dem 1500 Meter hohen Malpaso. Im Norden der Cumbre befindet sich der Fayal- Brezal- Nebelurwald. Seinen Namen bekommt dieser Urwald durch den Passatnebel, der sich an den Berghängen sammelt. Südlich der Cumbre wächst ein Pinienwald, der ebenso zum Wandern einlädt. Die Hauptstadt Valverde, die im Osten liegt, befindet sich in luftigen 600m Höhe und ist somit die einzige Hauptstadt der kanarischen Inseln, die keinen eigenen Hafen hat. Zum Wandern eignen sich auch das sehr sehenswerte Tal von El Golfo, oder auch der Pilgerweg der von de la Virgen über die Kapelle Ermita de la Virgen de los Reyes, bis hin zum Leuchtturm führt. Dieser Weg ist hat eine spezielle Bedeutung für die Einheimischen. El Hierro ist eine Insel die sehr starke Kontraste zu bieten hat. Einerseits ist sie eine stark zerklüftet Insel mit beachtlichen Berghöhen und uralten Baumriesen, andererseits zeigt sie sich  mit robusten, grünen Wiesen, Feigenbäumen, Ananasbäumen und faszinierenden Tauchgebieten auch von ihrer weichen Seite.