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Beliebte Aktivitäten in Kanarische Inseln

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4,5 Stunden Jet-Ski und Quad Berg & Meer Kombitour
4,5 Stunden Jet-Ski und Quad Berg & Meer Kombitour
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1 Stunde Palm Mar Jet-Ski Tour
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Lanzarote 4x4 Jeep Safari Tour - nördliche Route
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Lanzarote 4x4 Jeep Safari Tour - nördliche Route -  Start in Playa Blanca
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Surfkurs für Anfänger in Punta del Hildago
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Touren und Aktivitäten nach Kategorien in Kanarische Inseln

Abenteuer im Freien
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Besichtigungstouren
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Bootsausflüge
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Flyboard
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Hochseeangeln
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Hubschrauberflug
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Jeep Safari
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Jetski
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Reiseinspiration - Kanarische Inseln

Es existieren unzählige Mythen, Legenden und Sagen um die Geschichte der kanarischen Inseln. So behaupten einige, dass es sich um das versunkene Atlantis handelt. Andere wiederum sind sich sicher, dass es die paradiesischen Inseln jenseits der Straßen von Gibraltar, die damals das Ende der bekannten Welt darstellten sind, von denen die griechischen Dichter Homer und Hesiod schwärmten. Leider sind kaum Aufzeichnungen oder Beweise dieser frühen Geschichte vorhanden. Sicher ist jedoch, dass die Historie dieser Inseln eine besonders einzigartige ist...... Römisches Reich       Zu dieser Zeit  tauchte der Eigenname „Canaria“ der Insel Gran Canaria auf. Der Römer Plinius Major ging davon aus, dass der Name sich auf die vielen großen Hunden auf der Insel bezieht, für lateinisch „Canis“. Noch heute zieren zwei Hunde  als Schildhalter das Wappen der Kanaren. Jedoch ist fraglich, ob die Bezeichnung der Kanaren auf diesen Ursprung zurückzuführen ist. Eine andere Theorie ist, dass es mit dem berberischen Stamm aus dem Nordosten Afrikas zusammenhängt, den Canarii die auf die Insel überwanderten.   Die Kanaren werden  für lange Zeit kaum erwähnt, da sie für die großen Handelsmächte nicht von sonderlicher Bedeutung waren. Somit konnten sich die indigenen Völker bis zum Einzug der Spanier ungestört ausbreiten und entwickeln. Jede der sieben Kanarischen Inseln erzählt zwar seine eigene Geschichte, doch als Oberbegriff dieser indigen Bevölkerung verwendet man das Wort Guanchen, was so viel wie „Sohn des Vulkans“ bedeutet. In der Zeit von 500 bis 200 vor Christus siedelten Nordafrikaner rüber und bildeten diese Bevölkerung. Sie lebten überwiegend in Höhlen aus Vulkangestein. Da sie kein Erzaufkommen besaßen, lebten sie bis zum Eintreffen der Spanier in einem Steinzeitlichen Zustand. Noch heute sind eindrucksvolle Pyramiden dieser Ureinwohner in Teneriffa zu sehen, so im Parque Etnográfico- zumindest nimmt man an, dass sie aus dieser Zeit stammen. Hauptnahrungsmittel war das noch heute bekannte Getreidemehl Gofio. Es wird davon ausgegangen, dass alle Guanchen  gemeinsame Vorfahren hatten, doch unterscheidet man die Stammesnamen der einzelnen Inseln. So nennt man die der Insel El Hierro  die Bimbachen, die La Gomera s die Gomeritas, die der Insel La Palma die Benhaorita, die Ureinwohner Teneriffa s die Guanchen die aus Gran Canaria werden als Canarii bezeichnet, aus Lanzarote stammen die Conejeros und die Fuerteventuras die Majoreros. Es ist anatomisch und linguistisch nachgewiesen, dass die Ureinwohner der Kanaren sprachliche und genetische Übereinstimmungen mit den Berbern Afrikas besitzen. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass noch fast ein Drittel der heutigen Bevölkerung Verwandschaft mit den Ureinwohnern aufweist.   Zu Beginn des  14.Jahrhunderts Entdeckte der Genuese Lancelotto Malocello die Inselgruppe wieder, als er im Auftrag der Krone neue Gebiete erkundete.   Anfang des 15. Jahrhunderts Begann die Eroberung der Kanaren mit den Inseln El Hierro , Fuerteventuras  und Lanzarote  durch den Normannen in kastilischem Dienst, Jean de Béthencourt. Die Bedeutung der Kanaren als maritime Versorgungsstation und später als Stützpunkt des Sklavenhandels beginnt. Nach und nach entwickelte sich eine Kolonialgesellschaft durch die Vermischung der Ureinwohner und der Siedler der Konquistadoren. Die Zeit der Sklaverei trieb sein Unwesen auf den Inseln, so wurden Massen von Guanchen nach Europa verkauft oder als Arbeiter auf den Inseln geknechtet. Ende des 15. Jahrhunderts Erlangte Königin Isabella I. den gesamten kanarischen Archipel, welcher somit von nun an zu Kastilien gehörte. Die Sklaverei ging Hand in Hand mit dem Zuckerrohranbau und mit der Zeit verschwand auch die Kultur der Guanchen, über welche es heute leider nur überwiegend Wissen über deren Speisen und Feste gibt. 16. Jahrhundert Litt der Archipel unter der Ausbeutung und Brutalität der Piraterie, was ihrer zentralen Lage zwischen Amerika und Europa zu verdanken ist. Weiterhin endete die Ära des Zuckerrohranbaus, da dieses nun in Amerika weitaus preiswerter kultiviert werden konnte, was wirtschaftlich ein tiefer Schlag für die Inseln war. Somit begann jedoch die Ära des Weinanbaus, als primäres Exportprodukt. Im 17. Jahrhundert Stieg die Einwohnerzahl auf den Kanaren ausgehend vom 16. Jahrhundert um das fast Dreifache an. Doch prägend für die Bevölkerungsentwicklung ist auch die Auswanderung der Kanarier, nach hauptsächlich Lateinamerika, vor allem wegen der Wirtschaftskrise- der kanarische Wein wurde auf dem Markt vom portugiesischen verdrängt. Ein halbes Jahrtausend lang sollten beträchtige Auswanderungswellen zwischen den Kanaren und Amerika bestehen, später besonders in der Zeit des spanischen Bürgerkrieges von 1936 bis 1939. Doch viele kehrten stets zurück, wodurch bis heute die Anwesenheit Lateinamerikas in Sprache, Kultur und Lebensform auf den Kanaren präsent ist. 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert Die Kanaren werden zur spanischen Provinz erklärt, deren Hauptstadt Santa Cruz in Teneriffa ist. Ein Jahrhundert später, im September 1927, wird der Archipel in zwei Provinzen aufgeteilt: Las Palmas de Gran Canaria und Tenerife. Am Ende des 19. Jahrhunderts kommen bereits die ersten Kururlauber nach Teneriffa , um sich dank der hiesigen Flora und Fauna zu erholen. In den 50igern lockt der Militärdiktator Spaniens, Francisco Franco, ausländisches Kapital, welches in unbegrenzter Menge investiert werden konnte. Die Investoren nutzen das wirtschaftlich schwache Spanien: billiges Land, billige Löhne. Ein immenser Bauboom war die Folge, Charterflugzeuge landeten von nun an auf den Kanaren und der heute wichtigste Wirtschaftszweig, der Tourismus, etablierte sicht.   1982 erlangten die Kanarischen Inseln ihren ersehnten Autonomiestatus und wurden zu den Autonomen Gemeinschaften Spaniens erklärt, deren Hauptstädte weiterhin Santa Cruz in Teneriffa , für die westlichen - und Las Palmas in Gran Canaria  für die östlichen Inseln blieb. Zehn Jahre später treten sie der Europäischen Union bei. Seit 2004 kommen jährlich 4-5 Millionen Urlauber aus hauptsächlich dem spanischen Festland und anderen europäischen Ländern.
Die Kanarischen Inseln liegen alle in der Passatzone und werden bezüglich ihres Klimas vom Passatwind stark beeinflusst. Auch die steilen Inselberge spielen eine Rolle bei der Entstehung von Vegetationszonen: Durch den Wind bilden sich an der Nordseite der Berge Wolken, die sich dort ausregnen oder feuchten Nebel bilden. Die Nordseiten der Inseln sind daher immer feuchter und von immergrünen Pflanzen bewachsen. Im Süden ist es meist trocken und eher wüstenartig. Oft verstärken heißer Saharawind und junge, unfruchtbare Lavafelder die geringe Vegetation dort noch. Im Norden wachsen in den höheren Regionen oft regenwaldähnliche Lorbeerwälder und Farne sowie Heidewälder. Besonders verbreitet sind auf den Kanaren auch die Kanaren-Kiefer und der Phönizische Wachholder. In den Küstengebieten findet man Salzpflanzen wie das Eiskraut, das das Salz aus dem Meerwasser filtern kann, und den violett blühenden Strandflieder. Beide haben kleine Blüten, die sich dicht am Boden nach der Sonne recken. Beeindruckender sind daher vielleicht der Natternkopf und die Kanaren-Glockenblume. Mit großen Blütenköpfen locken beide viele einheimische Schmetterlinge an. Auf den Inselsüdseiten herrschen Feigenkakteen und fleischige Wolfsmilchgewächse vor. Die Pflanzen dort haben besondere Mechanismen entwickelt, um das seltene Wasser in ihren Stängeln und Blättern zu speichern. Da die Kanarischen Inseln geographisch sehr abgeschottet liegen, konnten sich dort nur eine begrenzte Anzahl an Tierarten ansiedeln. Säugetiere leben kaum auf den Kanaren. Die einzigen, die ohne Zutun des Menschen, auf die Inseln gelangt sind, sind Fledermäuse. Dafür gibt es aber viele Vögel, Reptilien und Insekten, die ausschließlich auf diesen Inseln leben. Im Vogelreich gehört zum Beispiel der Kanarengirlitz zu diesen Tieren. Der kleine Fink ist der wilde Bruder des Kanarienvogels, der in Mitteleuropa als Haustier weit verbreitet ist. Das Männchen hat eine gelbgrüne Färbung. Sehr häufig begegnet man auch den Kanareneidechsen. Sie sind sehr zutraulich und lassen sich auch gerne mal füttern. Auch der Kink ist häufig. Die Echse wird oft mit der Blindschleiche verglichen, weil sie einen flachen länglichen Körper mit sehr kurzen Beinchen hat. Achtet man auf die Schmetterlinge, die um die vielen Blumen der Inseln flattern, sieht man oft den feurige schwarz-roten Kanaren-Admiral oder das Kanaren-Waldbrettspiel mit seinen schwarzen Punkten. Auch vor den Küsten der Inseln bietet das Tierreich Aufregendes: Pilotwale und Meeresschildkröten schwimmen in den Meerengen und können bei Bootstouren beobachtet werden.
Die bergige Insel Teneriffa , das strandverwöhnte Fuerteventura , das vielfältige  Gran Canaria , das winzige El Hierro , die Vulkaninsel  Lanzarote , das idyllische La Palma oder die Hippie-Insel La Gomera – sie alle laden auf ein unverwechselbar kanarisches Reiseerlebnis ein. Einst das Ende der Welt, zählt man die Kanarischen Inseln heute zu ihren 50 beliebtesten Urlaubszielen. Die Inseln des Glücks – wie sie genannt wurden, bevor Seefahrer einige Hunde (lateinisch: canis) auf ihnen zurückließen und so der Inselgruppe den Namen Kanaren vermachten – bestehen aus sieben Haupt- und sechs Nebeninseln im Zentralatlantik. Die Kanaren vereinen das Temperament Südamerikas, die Wärme Afrikas und die Offenheit Europas auf einem Archipel. Urlauber können die Tradition, Gastfreundschaft und rauschenden Fiestas der kanarischen Inselbewohner erleben und Zeugen des entspannten und einzigartigen Lebensgefühls werden, welches nur auf den Kanaren herrschen kann. Mentalität und Sprache sind durch die temperamentvollen Rhythmen Lateinamerikas geprägt, Geographie und Klima durch die rote Sonne Afrikas, Geschichte, Wirtschaft und Politik durch das koloniale Europa. Die Kanaren haben ihren ganz eigenen Stil, der dafür sorgt, dass die Inselgruppe jährlich über zehn Millionen Besucher anzieht: viele von ihnen kehren immer wieder auf ihre Lieblingsinsel zurück und über 300.000 Auswanderer haben ihren Wohnsitz dauerhaft auf die Kanaren verlegt. Letztlich sind es ihre zahlreichen Bewohner und Besucher, welche den Kanaren einen weltoffenen und regelrecht kosmopolitischen Charakter verleihen. Doch was genau macht den Charme dieser 7 Inseln aus? Neben den ganzjährig milden Temperaturen und den dazugehörigen palmenbewachsenen goldenen und schwarzen Traumstränden locken viele weitere Attraktionen. Immergrüne kanarische Kiefernwälder, schwarz-braune Lavagärten und exotische Strelitzienfelder lassen die Herzen von Wanderfreunden und Naturliebhabern höher schlagen. Wassersportler finden ihre Erfüllung beim Surfen auf den gigantischen Wellen, beim Tauchen in Unterwasserhöhlen oder bei aufregenden Bootsausflügen mit Segelboot, Yacht oder Jetski. Auch Kulturliebhaber und Geschichtsinteressierte kommen beim Flanieren durch uralte Fischerdörfer oder beim Besichtigen von Völkerkundemuseen und Handwerksgalerien auf ihre Kosten. Städtetouren auf den Inseln erweisen sich als besonders interessant, vor allem können sich Erkundungsfreudige dabei direkt auf die Suche nach den Spuren der kanarischen Ureinwohner begeben. Wer einfach nur Urlaubsspaß haben möchte, kann sich auch in einen der zahlreichen Wasser-, Tier- und Erlebnisparks, die die Kanarischen Inseln zu bieten haben, begeben. Das Verkehrsnetz auf und zwischen den Inseln ist sehr gut ausgebaut, weshalb Mobilität auch ohne Mietwagen möglich ist und Inselhopper hier gute Karten haben. Regelmäßige Fähr- und Flugverbindungen bringen jeden Reisenden sicher von einer Insel zur anderen. Auf dem Land kommt man mit den Guaguas voran. Diese Busse befahren selbst die engsten Steilküsten und mit der Rabattkarte Bonobus, werden Busfahrenden große Teile des ohnehin schon freundlichen Fahrpreises erlassen. Urlauber sollten sich nicht wundern, wenn sich ihre Haltestelle direkt an der Autobahn befindet oder sie von Einheimischen angewiesen werden, sich unter einen Drachenbaum an einer verlassenen Landstraße zu stellen und dort auf den Bus zu warten – diese Gelassenheit zeichnet die Kanarischen Inseln aus. Die Kanaren begeistern nicht nur mit spanischen Gepflogenheiten, sondern auch mit insulanischen Eigenheiten. Frühaufsteher können beobachten, wie sich die Sonne majestätisch aus dem Atlantik emporhebt und wie plötzlich geschäftiges Treiben die Inselstraßen belebt. Setzt man sich zum Frühstück in eine der vielen Churrerias kann man das typische Fettgebäck Churro mit heißer Schokolade genießen. Abends gesellt man sich in eine Guachinche: Einige Einheimische haben ihre Garagen und Schuppen zu Lokalen umgewandelt, in denen in lässiger Atmosphäre Selbstgeschlachtetes und Wein aus eigener Herstellung genossen wird. Neben der gutbürgerlichen Küche stehen auch Tapas, wie beispielsweise Papas Arrugadas con Mojo und Ziegenkäse mit Gofio-Kruste in der kanarischen Tradition. Die ausgeprägte Ess- und Trinkkultur der Insulaner sollte unbedingt ausgekostet werden, da sie einen nicht unwesentlichen Teil des hiesigen Lebensgefühls ausmacht: Man nimmt sich Zeit und genießt in gemütlicher und entspannter Atmosphäre. Mittags wird zumeist in aller Ruhe Siesta gehalten, damit sich später die feurigen Fiestas bis in die Morgenstunden ziehen können.
Die Kanarischen Inseln Was auch immer man sich für einen Urlaub vorstellt, auf den Kanarischen Inseln wird es möglich sein! Hier treffen Aktivurlauber auf Naturfreunde und Kulturbegeisterte. Die Kanarischen Inseln bieten eine breite Palette an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten und jede der Inseln zeigt bei genauerer Betrachtung einen anderen Charakter. Nimmt man Teneriffa mit der Surfermetropole El Médano, Fuerteventura´s Sanddünen, oder die „Orgelpfeifen“ auf La Gomera, so unterscheidet sich doch jede Insel und hält jeweils unterschiedliche Abenteuer bereit. Wer jedoch die Zeit nicht hat, alles mitzunehmen, sollte sich zumindest die Highlights der Inseln ansehen. Teneriffa Teneriffa als die größte der 7 Kanarischen Inseln hält viele Highlights bereit, die man bei einer Reise gesehen haben sollte. Für Aktivurlauber bieten sich vor allem drei sogenannte Hotspots an, um einen Urlaub auf der Insel unvergesslich werden zu lassen. Der Pico del Teide liegt auf 3718 Metern und ist der höchste Berg Spaniens. Die wechselnde Vegetation erweckt Faszination und wird auch für kleine Wanderfreunde eine einmalige Erinnerung sein. Etwas schwieriger gestaltet sich eine Wanderung durch die Masca-Schlucht. Während man jedoch die Felsen überquert, die Höhlen durchläuft und die Bäche überspringt erlebt man die einzigartige Natur, die in dieser Weise nur dort zu finden ist. Flora und Fauna an diesem Ort hinterlassen eine einmalige Erinnerung und lassen selbst über den potentiellen Muskelkater hinwegsehen. Das Anaga-Gebirge am nord-östlichen Inselspitz bietet die Möglichkeit für besinnliche Tagesausflüge. In der Nähe der Gebirgskette liegt die Kleinstadt La Laguna, in der sich auch die Universität Teneriffas befindet. Durch die idyllische Altstadt mit den kleinen märchenhaften Läden und den bunten Häusern hat es La Laguna auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes geschafft und ist auf jeden Fall sehenswert. Ein weiteres Örtchen, das ein „Muss“ für alle Teneriffa-Urlauber ist, ist La Orotava. Der sehr traditionell erhaltene Ort im Norden der Insel bietet einen Einblick in die typisch kanarische Kultur. Die kleine kanarische Hafenstadt Guarachico ist eine der romantischsten Orte auf Teneriffa. Durch die vielen alten Gebäude, von denen einige echte Sehenswürdigkeiten darstellen fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt. Die Einwohner des Städtchens lassen sich auch von den Touristen nicht aus der Ruhe bringen und feiern die Feste wie sie fallen. In Garachico kann man das kanarischen Temperament, das Traditionsbewusstsein und die Gelassenheit in aller Originalheit auf sich wirken lassen. Eine der touristischen Hochburgen ist Las Américas. Durch die vielen Hotels, Restaurants und Clubs erscheint die Stadt vor allem am Abend in sämtlichen Farben.Am Playa de las Américas kann man sich am hellen Sandstrand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Auch Las Teresitas, ein Strandabschnitt der Inselhauptstadt Santa Cruz versprüht karibisches Flair. An dem in den 70er Jahren angelegten gelben Sandstrand ist man vermutlich nie alleine, die Palmen und der hellblaue Atlantik entschädigen jedoch die Touristenflut. El Médano gilt auf Teneriffa als das Mekka der Surfer. Auf Grund des meist starken Windes findet man hier fast immer die perfekte Welle. Der Playa del Médano ist mit einer Länge von 3 Kilometern der längste natürliche Sandstrand und unter den Profis ein echtes Highlight auf der Insel. Fuerteventura Fuerteventura als die zweitgrößte Insel der Kanaren hat ebenfalls einige Highlights zu bieten. Betancuria beispielsweise ist die alte Hauptstadt Fuerteventuras und steht als gesamter Ort mit seinen alten Gebäuden unter Denkmalschutz. Ein Urlaub in einer der abseits gelegenen Fincas macht den Aufenthalt auf der schönen Insel zu etwas ganz Besonderem. Südlich des Touristenortes Corralejo erstreckt sich das circa 11 Kilometer lange Dünengebiet des Nationalparks Parque Natural de las Dunas de Corralejo. Mit dem hellen feinen Sand ist diese Gegend ein Paradies für Groß und Klein, das jeder Urlauber Fuerteventuras gesehen haben sollte. Im Norden der Insel liegt die Gemeinde La Oliva, zu der auch Corralejo gehört. Dort befinden sich Sehenswürdigkeiten wie die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria und das Casa de los Coroneles, das größte Landgut der Kanarischen Inseln. Gran Canaria Gran Canaria ist mit seinen vielen Attraktionen ein echtes Paradies für Aktivurlauber. Schon alleine die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria bietet eine breite Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten. Von Sightseeing durch die geschichtsträchtige Altstadt bis hin zu einem sportlichen Tag am Strand. In Agüimes befindet sich ein perfekt restauriertes, wunderschönes historisches Zentrum, das so auf der ganzen Insel nur einmal zu sehen ist. Auch in Vegueta gibt es architektonisch faszinierende Gebäude. Hier sollte man sich Zeit nehmen, auch die versteckten Gassen mit den idyllischen Bars und Restaurants ausfindig zu machen. Im Süden Gran Canarias befindet sich „Klein Venedig“. Puerto de Mogán liegt direkt am Hafen und erinnert mit seinen kleinen Flüsschen durch den ganzen Ort an die italienische Gondelstadt. Wer einen Tag abseits des städtischen Flairs verbringen möchte, der sollte sich beispielsweise an den Playa Inglés begeben, oder einen Tag in der faszinierenden Dünenlandschaft von Maspalomas verbringen. Auch für Wanderfreunde hält Gran Canaria einige ganz besondere Möglichkeiten bereit. Der „Wolkenfels“ Roque Nublo ist eines der Wahrzeichen der Insel. Als Teil eines früheren Vulkans diente er als Opferstelle für den Sonnengott. Eine Wanderung auf dem Roque Nublo sollte bei einem Urlaub auf der Insel unbedingt auf der Liste stehen. Im Örtchen Barranco de Guayadeque im Osten der Insel können Urlauber eine Reise zurück in die Vergangenheit erleben. Die Höhlen und Schluchten erinnern an die Zeit der Altkanarier. Lanzarote Lanzarote ist die trockenste der Kanarischen Inseln, was vermutlich daran liegt, das drei Viertel der Insel mit Lava bedeckt sind. Der Parque Nacional de Timanfava wird auch als Montañas del Fuego (Feuerberge) bezeichnet. Die Besichtigung des Vulkangebiets mit seiner aufregenden Geschichte sollte bei einer Reise auf die Insel auf keinen Fall ausgelassen werden. Wer eine Abwechslung zu dem vielen Gestein sucht, der sollte sich an einen der wunderschönen Strände Lanzarotes auf machen. Die Papagayo-Strände umfassen insgesamt sieben kleine Buchten, die alle etwas Anstrengung verlangen, um sie zu erreichen. Ist man jedoch einmal angekommen, fällt es schwer wieder zu gehen. Das kleine Fischerdörfchen Caleta de Famara zieht vor allem Wellenreiter an. Die perfekten Wind- und Wetterbedingungen und die zahlreichen Surfschulen und -shops bilden die perfekten Voraussetzungen einen Surfertraum wahr werden zu lassen. Sehr geprägt wurde das Landschaftsbild Lanzarotes von dem kanarischen Architekten César Marique. Grandiose Sehenswürdigkeiten sind die Cueva de los verdes und der Jameos del Agua. Das unterirdische System aus Lavahöhlen, Grotten und kleinen Seen ist sehr beeindruckend. Ebenfalls von César Marique gestaltet wurde der Aussichtspunkt Mirador del Rio, im Norden der Insel. Von dort aus hat man einen einzigartigen Blick über die Weite des Atlantik und auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa. Die meisten Touristen finden sich in den Orten Puerto del Carmen, Playa Blanca, und Costa Teguise La Palma La Palma als die drittkleinste Kanarische Insel bietete am meisten noch unberührte Natur. Im Parque Nacional de la Caldera de Taburiente kann man auf kilometerlangen Wanderwegen Flora und Faune der Insel bis ins Detail erkunden. Das Reservat von Los Tiles ist unumgänglich, wenn man sich für einen Urlaub auf La Palma entscheidet. Hier befindet sich neben dem größten Laurisilva (Lorbeerwald) der Insel ein wunderschöner Regenwald, sowie zahlreiche Flüsschen und Bäche, die diesen Ort zu einem kleinen Wunderland machen. Für eine Wanderung sollte man sich wegen möglicher Unbeständigkeit des Wetters mit Regenkleidung ausrüsten. In den Piscinas de la Fajana, ruhigen Salzwasserbecken ohne anstrengenden Wellengang in der nähe des Ortes Barlovento, kann man sich nach einem anstrengenden Wandertag erholen. Eine Attraktion an sich stellt die Inselhauptstadt Santa Cruz de la Palma dar. Um die Altstadt mit ihren geheimnisvollen Facetten zu erkunden, sollte man sich genügend Zeit nehmen, um kein Detail zu übersehen. La Gomera La Gomera ist eine der Kanarischen Inseln, die noch unberührt erscheint und auch von Touristen weniger überlaufen ist. Somit kann man auch die Highlights der Insel in Ruhe erkunden und das spanische Flair in vollen Zügen genießen. Das Valle Gran Rey bildet eine Gemeinde, die aus drei Hauptorten besteht: Calera, Vueltas und La Playa. Hier kann man sowohl die beeindruckenden Felsen, die unterschiedlichen Pflanzen so wie das türkisblaue Meer bestaunen und bei einem Leche y leche an der Strandpromenade den Sonnenuntergang betrachten. Zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten La Gomeras zählen die Los Órganos. Mächtige Felsen, die aus dem Meer empor ragen und wie von Hand eingemeiselte Orgelpfeifen darstellen. Wie auf allen Kanarischen Inseln finden sich auch auf der ehemaligen Hippie-Insel zahlreiche Wanderwege. So lässt sich auch der Parque Nacional de Garajonay durchqueren. Der Nationalpark liegt im Inselinneren und umfasst den Alto de Garajonay, den höchsten Berg La Gomeras. Wer Glück hat, kann bei wenig Nebel von dort aus eine fantastische Aussicht über die Insel genießen. El Hierro Für Naturfreunde stellt El Hierro ein Highlight an sich dar. Vom Aussichtspunkt Mirador de la Pena kann man die volle Schönheit der Insel bewundern. Von hier aus kann man die meiste Zeit eindrucksvolle Sonnenuntergänge sehen und den Tag mit einer bleibenden Erinnerung ausklingen lassen. Die Unterwasserwelt lässt sich am besten in La Restinga erkunden. Der Ort gilt als der hot-spot für Freunde des Tauchsports, die ihren Urlaub auf El Hierro verbringen. Auf den vielen Wanderwegen hat man die beste Gelegenheit, einen Eindruck der noch unberührten Natur der kleinsten der Kanarischen Inseln zu bekommen.
Sie interessieren sich fürs Windsurfen und möchten sich unbedingt darin versuchen? Oder beherrschen Sie das Windsurfen schon und suchen einfach nur die perfekte Gelegenheit zur Ausübung ihres Hobbys? Dann sind die kanarischen Inseln das perfekte Urlaubsziel für Sie! Lassen Sie sich begeistern von tiefblauem Atlantikwasser, schwarzen Stränden und dem Gefühl der absoluten Freiheit! Die kanarischen Inseln erwarten Sie! Die Kanaren gelten seit jeher als „Objekte“ der Begierde für Windsurfer weltweit. Jährlich kommen allein auf die großen Inseln knapp 1,5 Millionen Surfer. Das liegt daran, dass die Bedingungen zum Windsurfen auf den meisten der Kanaren nahezu perfekt sind. Der starke, aber recht regelmäßige Passatwind sorgt für optimalen Wellengang, die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 22°C, was das Windsurfen auch im Winter ermöglicht. Neben Steinstränden sind auch Sandstrände zum Surfen vorhanden. Je nach Insel haben die Spots ihre ganz eigenen Charakteristika. Auf Lanzarote befinden sich die am meisten besuchten und die bleibesten Spots, schon allein weil dort der alljährliche Surf World Cup veranstaltet wird. Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria halten ebenfalls viele Spots zum Windsurfen bereit, die es sich zu besuchen lohnt. Weniger bekannt ist, dass das Windsurfen auch auf El Hierro, La Palma und La Gomera möglich ist. Hier findet man zwar nur wenig Surfsports, diese sind dafür aber adrenalingeladen. An den Stränden der kanarischen Inseln kommt jeder auf seine Kosten, egal ob Anfänger oder Experte, Freestyler oder Speedsurfer – versuchen Sie’s!
Die kanarischen Inseln bieten Ihren Urlaubern unterschiedlichste Möglichkeiten die Inseln und auch ihre Tierwelt zu erkunden- und das nicht nur an Land. Versuchen Sie es doch einmal mit Schnorcheln, und entdecken Sie dabei spektakuläre Tierwelten unter der Wasseroberfläche. Faszinierende Tiere und Pflanzen, die Sie bisher nur von Fotos kannten, und Steinformationen, die auch geübte Bergsteiger beeindrucken würden, erwarten Sie. Beim Schnorcheln an den kanarischen Küsten können Sie vollkommene Ruhe und tiefe Konzentration gleichzeitig erfahren. Die kanarischen Inseln haben das ganze Jahr über ein mildes und ausgeglichenes Klima, sodass in fast allen Gebieten das Schnorcheln ganzjährig möglich ist. Die Durchschnittstemperatur auf den Kanaren beträgt zwischen 22- 25°C, was sich gut zum Schnorcheln eignet. Steinstrände sind zum Schnorcheln eher zu empfehlen als Sandstrände, denn in steinigen Gebieten halten sich wesentlich mehr Unterwasserbewohner auf, als an Sandstränden. Steilküsten können zwar reizvoll wirken, davon ist aber abzuraten. Die kanarischen Inseln faszinieren nicht nur durch ihre exklusive Tier- und Pflanzenvielfalt and Land, sondern auch unter Wasser offenbaren die Kanaren ein wahres Spektakel von bunten Fischen, getarnten Tintenfischen, farbenfrohen Pflanzen und atemberaubenden Gesteinsformationen.