Caniço

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Reiseinspiration - Caniço

Übersicht  Im Süden Madeiras befindet sich ein Ort voller Magie. Ein von der Natur geschaffenes Tal mit dem gleichnamigen Dorf im Herzen des Tals lädt zum Wandern und Genießen der Landschaft ein. Unbeschreibliche Momente, frische Luft und die Ruhe der Natur werden Sie verzaubern und ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Kultur und Einwohner Die Gegend um Curral das Freiras lockt auch mit kulinarischen Köstlichkeiten. Besonders bekannt sind die hochwertigen Kastanien aus denen Spezialitäten wie köstlicher Kastanienkuchen oder schmackhafte Kastaniensuppen gebacken und gekocht werden. Auch der feine "Licor de Castanha" (Kastanienlikör) ist eine köstliche Versuchung. Zudem zeichnet die Qualität der Kirschen den Ort aus; aus der roten Frucht wird edler Kirschlikör gewonnen. Geschichte Der geschichtliche Hintergrund verwandelt das Tal rund um das Dörfchen in einen magischen Ort. Vor weniger als 50 Jahren führte nur ein einziger, schmaler Weg in das isolierte Dorf. Den Namen trägt der Ort wegen Nonnen, die im 16. Jahrhundert vom Santa Clara Konvent in Funchal vor französischen Piraten in die Schlucht flohen. Umgeben von Vulkangestein und gewaltigen Bergen sicherten sich die Nonnen damals eine Niederlassung für die darauffolgenden Jahrzehnte. Heute leben die Einwohner von der Landwirtschaft und vom Tourismus. Lage und Vegetation Das „Curral das Freiras", übersetzt „Nonnental", liegt etwa 15 km nordwestlich von Funchal und ist ein kleines, idyllisches Dörfchen, das in eine prachtvolle Berglandschaft eingebettet ist. Der Name steht nicht nur für das Dorf selbst, sondern auch für das umliegende Tal. Diesen von der Natur geschaffenen, spektakulären Ort kann man mit dem Auto, Bus oder Taxi erreichen. Zusätzlich werden organisierte Touren angeboten. Verschiedenste Wanderrouten laden zum Genießen der wunderbar frischen Luft und der traumhaften Berglandschaft ein. Die Fahrt in das Tal wird durch unzählige Serpentinen zu einem kleinen Abenteuer. Schon während der Autofahrt in das Herzstück dieser Bergwelt eröffnen sich traumhafte Aussichtsmöglichkeiten am Straßenrand.  Anfahrt Mit dem Bus: Die Buslinie 81 bringt Sie von der Stadt Funchal aus nach Curral das Freiras. Mit dem Auto: Von Funchal aus fahren Sie auf der Via Rapida Richtung Ribeira Brava bis zur Ausfahrt Pico dos Barcelos. Danach geht es auf der ER107 nach Eira do Serrado und Curral das Freiras. Sehenswürdigkeiten  In Curral das Freiras sollten Sie die Kirche Nossa Senhora do Livramento und den Aussichtspunkt Eira do Serrado, der sogar ein Sternehotel beherbergt, besuchen. Im Dorf befindet sich die sehenswerte Kirche Nossa Senhora do Livramento, die im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Im Inneren der Kirche lassen sich besondere Deckenmalereien und für Portugal untypische Buntglasfenster bewundern. Eine atemberaubende Sicht bietet der Eira do Serrado, einer der schönsten Plätze auf Madeira. 450 Metern über Curral das Freiras auf 1006m Höhe wird Ihnen ein grandioser Blick auf das Tal, das Dorf sowie auf die umliegende Berglandschaft geboten. Sollten Sie vorhaben das Tal der Nonnen länger als einen Tag zu erkunden, so bietet sich als Übernachtungsmöglichkeit das Vier-Sterne-Hotel Estalagem Eira do Serrado an, das sich inmitten der herrlichen Landschaft befindet. Feste  Verschiedenste Delikatessen aus Kastanien werden beim berühmten Kastanienfest (Festa da Castanha) angeboten. Die Einwohner der Gegend bedanken sich für die Wunder der Natur und feiern in diesem Sinne das Kastanienfest, das jährlich am 1. November stattfindet.
Übersicht  Der Bergpass Encumeada ist zwar einer der tiefsten Pässe auf der portugiesischen Insel Madeira, bietet aber mitunter die atemberaubendsten Sehenswürdigkeiten. Marques de Jacome Correa beschrieb seine Gefühle beim Besuch vom Encumeada als "Zustand, indem sich die ersten Seefahrer fanden" und war überrascht über die Unberührtheit und Einsamkeit auf der Insel. Für Wanderfans, Naturfreunde und Abenteurer gilt es auf dem Insel-Pass in etwa 1007 Metern Höhe verborgene Schluchten, kuriose Wolkenschauspiele und traumhafte Aussichten zu entdecken. Wer seinen Urlaub in der Stadt Ribeira Brava im Süden der Insel verbringt, sollte überlegen einen Tag für den Pass Encumeada östlich der Pául da Serra einzuplanen. Vom Pass Encumeada aus sieht man sowohl über die Nord- als auch über die Südküste der Insel Madeira. Glückssache ist lediglich das Wetter. In den Bergen können Wolken sekundenschnell die Hänge herunter kriechen und strahlender Sonnenschein kann sich mit Regenschauern abwechseln. Genauso schnell lockert der Himmel aber wieder auf und trocknet den vom Regen dampfenden Wald und seine Besucher. Lage und Vegetation Sich im Urlaub erholen und trotzdem nicht langweilen - wer dem hektischen Stress von der Arbeit und dem geschäftigen Treiben der Stadt entfliehen will, findet mit Encumeada sein Paradies. Eine exotisch grüne Insel-Pflanzenwelt wird nur ab und an von Wandergruppen gesäumt, die man an der gegenüberliegenden Bergwand zwischen den Schatten spendenden Bäumen Madeiras entdecken kann. Ein ganz besonderes Highlight: Bei einer Encumeada-Wanderung kommen Sie an einem Lorbeerwald vorbei, der von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde. Einzelne Blockhütten bieten Reisenden dabei einheimische Kost zur Stärkung und Übernachtungsmöglichkeiten in der Einsamkeit Encumeadas. Dort kann man auch ohne den ganzen Pass zu bewandern Madeiras Naturschauspiele beobachten. Auch eine Straße führt über den Pass. Sie beginnt bei Ribeira Brava an der Südküste von Madeira und windet sich am ersten Wasserkraftwerk der Insel (Serra d'Água) vorbei bis zur Passhöhe. Besonders lohnend ist der Pass Encumeada aber als Ausgangspunkt für eine für Madeira typische Levada-Wanderung. Dabei läuft man entlang kleiner Pfade am Rande der künstlichen Wasserläufe, die das Zentrum der Insel und den Süden mit Wasser beliefern. Anfahrt Mit dem Auto: Westlich von Madeiras Hauptstadt Funchal endet die Autobahn nach einem Tunnel bei dem Städtchen Ribeira Brava. Von dort aus kann man neben einem Tunnel auch über die Boca de Encumeada fahren, um bis zur Nordküste zu gelangen. Man erkennt die Passstraße schon von Ribeira Brava aus in den Bergen. Auch von der Nordküste der Insel aus kann man den Encumeada-Pass befahren, um in den Süden zu gelangen. Ecumeada ist zwar nicht der schnellste, aber der schönste Weg zwischen den beiden Küsten. Mit dem Bus: Linien: 6 und 139. Es lohnt sich, nur ein Stück mit dem Bus zu fahren und Encumeada bei einer Wanderung zu erkunden. Sehenswürdigkeiten  Liebhaber von Naturfotografien werden bei den zahlreichen Kulissen auf dem Pass Encumeada ganze Filme voll 'knipsen'. Am beeindruckendsten sind die verspielten Wolkenformationen, die von der Nordküste kommend die südlichen Hänge hinab schweben. Am Lombo de Moleiro sieht man oft Wolken wasserfallartig über den Bergkamm schwappen - ein atemberaubendes Naturschauspiel. Aussichtspunkte in das Nord- und das Südtal säumen den ganzen Weg. Die Wanderwege und die Passstraße von Encumeada werden von weiß und blau blühenden Schmucklilien umgrenzt. Die langstieligen Pflanzen mit den prächtigen Blütenköpfen stammen aus Südafrika. Die portugiesische Insel Madeira bietet ihnen aber einen ähnlichen Lebensraum, so dass sie das ganze Jahr über Blüten tragen können. Am Pass Encumeada gibt es außerdem einen Lorbeerwald, der von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde und Eukalyptusbäume, die sonst kaum so mächtig sind wie in den Bergen Madeiras. Die enormen Stämme der Bäume sehen von der Witterung oft uralt aus; die Kronen spenden beim Wandern Schatten und verströmen einen angenehm würzigen Duft. Aktivitäten  Besonders zu empfehlen ist eine Wanderung vom Pass Encumeada ins Folhadal. Die Tour ist nicht zu anstrengend und dauert mit etwa drei Stunden nicht allzu lange. Sie bietet aber einen Weg durch mehre Tunnels und Strecken entlang der Levada-Wasserwege sowie viele madeiratypische Pflanzen. Der Parkplatz am Encumeada-Pass ist mit dem Auto oder Bus (Linien 6 und 139) zu erreichen. Von dort aus geht es eine Steintreppe bergauf in Richtung "Folhadal". Dann wandern Sie sechseinhalb Kilometer. Für die Tunnels benötigt man unbedingt Taschenlampen und die Levada-Mauern erfordern ein wenig Schwindelfreiheit. Die nahezu unberührte Natur im Folhadal ist einzigartig und Sie sind dort Gast. Tragen Sie dazu bei, diese Sinnesschauspiele zu erhalten und verlassen Sie den Ort möglichst so, wie Sie ihn vorgefunden haben. Restaurant  Wenn Sie von Ribera Brava aus kommen, können sie am Fuß des Encumeada-Passes parken. Dort gibt es eine Bar, an der man sich für die Wanderung stärken und mit kleinen Snacks eindecken kann. Aber auch in den Bergen gibt es Möglichkeiten zu essen. Die einsamen Hotels bieten fast alle Mahlzeiten für Wandergruppen an. Dort kommt man zumeist auch in den Genuss von typisch portugiesischem Essen. Es gibt allerdings nicht viele Hütten in den Bergwäldern. Die wenigen Schmuckstücke bieten bei der Mahlzeit dafür ein einmaliges Ambiente - Natur pur! Eines der Restaurants befindet sich direkt bei dem Lorbeerwald, der als Weltnaturerbe gilt. Dort können Sie auch übernachten.  
Übersicht  Das Dorf Faial liegt an der Nordküste der Insel Madeira  und bietet für Urlauber einen perfekten Ausgangspunkt für die beliebten Levada-Wanderungen. Etwa sieben Kilometer westlich von Faial befindet sich ein Wahrzeichen von Madeira , nämlich der Penha de Águia, auch "Adlerfels" genannt. In einer Höhenlage von rund 590 Metern kann man das Dorf Faial in seiner Gänze betrachten und den Ausblick an die Nordküste genießen. Auch Kartsportfans kommen hier auf ihre Kosten, da sich hier die schönste Kartstrecke von Madeira  befindet, welche von Reisenden gerne aufgesucht wird. Das Dorf ist in seiner natürlichen Vielfalt auf jeden Fall einen Besuch wert und lädt zu einer perfekten Balance zwischen Entspannung und Aufregung ein. Geschichte Faial wurde einst "die Gemeinde der Brücken" genannt, da hier die größte Brücke von ganz Madeira  erbaut wurde. Sie hatte eine Länge von 130 Metern. 1984 jedoch wurde sie durch ein Unwetter zerstört, sodass heute nur noch Überreste vorhanden sind. Der heutige Name Faial kommt von dem großen Bestand an einheimischen Galgenbäumen (Myrica faya), welcher sich in dem Dorf befindet. Die ersten Siedler von jenem idyllischen Ort waren großteils Mauren und Galizier. Wirtschaft Die Wirtschaft des Dorfes Faial zeichnet sich vor allem durch die Landwirtschaft aus, wie beispielsweise die Züchtung der exotischen Frucht Anona’Cherimoya’ und der Anbau von Zuckerrohr. Anfang des 17. Jahrhunderts wurden eigens Mühlen zum Zermahlen jenes Zuckerrohrs erbaut, welche man jedoch heute leider nicht mehr besichtigen kann. Der Tourismus spielt in Faial eine eher nebensächliche Rolle. Zwar zieht der Ort Urlauber durchaus an, bewohnt wird er allerdings großteils von Einheimischen, wodurch eine sehr traditionelle und natürliche Stimmung in der Ortschaft erhalten bleibt. Kultur und Einwohner Faial ist ein kleines Dorf mit rund 2000 Einwohnern, welches sich dadurch auszeichnet, dass es bisher von übermäßigem Tourismus verschont geblieben ist. Die Gesellschaft vor Ort besteht zum größten Teil aus Siedlern vom Festland Portugals und Eingeborenen. Somit kann man die Kultur der Einwohner ohne großartige Verfälschung von Touristen genießen und die Ruhe in Faial auf sich wirken lassen. Lage und Vegetation Faial liegt am Fuße des Adlerfelsen. Der Ort befindet sich auf einer leichten Erhöhung in direkter Nähe zum Atlantik, wodurch sich das angenehme, gemäßigte Klima dort ergibt. Die Vegetation ist sehr üppig und divers. Vor allem Fruchtbäume wachsen hier auf Grund der Beschaffenheit des Bodens sehr gut. Die Umgebung des Dorfes eignet sich sehr gut, einen Spaziergang oder eine Wanderung zu unternehmen. Hierbei kann man entspannt die Vielfalt der Natur auf sich wirken lassen. Anfahrt Von Funchal aus fährt man am besten entlang der Via Rápida bis man in Machico angelangt. Hier wechselt man auf die Schnellstraße ER 101 in RichtungSantana, bis man in Faial ankommt. Mit den öffentlichen Buslinien 56, 53, 78, 103 und 138 kann man den Ort ebenfalls erreichen. Sehenswürdigkeiten  Das Dorf Faial auf der Insel Madeira  bietet sowohl für naturliebhabende als auch für abenteuerlustige Urlauber eine perfekte Atmosphäre. Am beliebtesten ist hier ein Ausflug auf den Penha de Águina, von welchem aus man sowohl den Ausblick auf Faial und die Nordküste als auch auf Gebirgsketten genießen kann. Im Zentrum von Faial findet sich eine kleine Kirche, welche auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Penha de Águia (Adlerfelsen) Der Penha de Águia misst eine Höhe von rund 598 Metern, liegt direkt an der Nordküste von Madeira  und bietet einen wundervollen Ausblick über das malerische Dörfchen Faial, welches sich ungefähr sieben Kilometer entfernt befindet. Seinen Namen erhielt der Felsen von den zahlreichen Fischadlern, welche zu früheren Zeiten in und an den Steinfelsen ihren Platz zum Nisten gefunden haben sollen. Heute sind sie auf Madeira  nicht mehr vorzufinden. Den Gipfel des Adlerfelsen zu erklimmen versuchen sollten jedoch nur erfahrene Wanderer, da die Felswand steil in das Meer hinab fällt. Für jene, welche sich die Wanderung nicht zutrauen, steht am Fuße des Felsens ein großes Naturbecken als Alternative zur Verfügung. Igreja Matriz de Faial Im Zentrum von Faial befindet sich die Kirche Igreja Matriz de Faial, welche durch ihre weiße Fassade mit schwarz-grauen Verzierungen und dem eindrucksvollen Kirchturm eine sehr bekannte Attraktion in diesem Dorf geworden ist. Sie ist umgeben von einem idyllischen, ruhigen Park, was ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Adresse: Via Expresso 9230 Faial Aktivitäten  Karting/ Kartfahren In Faial gibt es eine Karting Strecke, welche über eine Fahrbahn in der Länge von 1040 Meter verfügt. Vor allem Urlauber, die den Adrenalinkick suchen, sind an diesem Ort der Insel genau richtig. Die Bahn gilt als eine der Schönsten von ganz Madeira , weshalb man die Strecke auf jeden Fall einmal besucht haben sollte, wenn man sich in Faial befindet. Von November bis Januar hat die Strecke Mittwochs bis Sonntags jeweils von 10:00 bis 18:00 geöffnet, und in den Monaten von Februar bis Oktober Mittwochs bis Sonntags von 10:00 bis 19:30. Tel:(+351) 917 626 067 Adresse:Santana 9230 Faial Wandern Das Dorf Faial bietet einen perfekten Ausgangsort zu diversen Wanderrouten auf Madeira . Beispielsweise bietet sich eine der beliebten Levada-Wanderungen an, auf denen man entlang der künstlichen Bewässerungsanlagen der Insel laufen kann. Für geübte Wanderer bietet sich außerdem ein Anstieg des Penha de Águia an. Hier sollte man jedoch vorsichtig sein, da es streckenweise wegen der Steinwände, welche steil ins Meer fallen, gefährlich sein kann.
Übersicht Im Nordwesten der Insel Madeira liegt der kleine Ort Fajã da Ovelha. Das Städtchen befindet sich zwischen den Ausblickspunkten Ponta do Pargo undLomba da Rocha und sitzt am Rande eines Felsens mit Blick nach Südwesten. Man sagt über den Felsen, dass er vom Heiligen Amaro beschützt wird, sodass dieser nicht auf das darunter liegende Dorf Paúl do Mar stürzt. Wie die meisten Gemeinden in Portugal lässt sich auch die Gründung von Fajã da Ovelha auf Madeira auf eine alte Kapelle zurückführen. Diese wurde um 1550 errichtet und war São Lourenço gewidmet. Der Tradition folgend, ließen sich Siedler aus den nahe gelegenen Städten Calheta und Paúl do Mar in der Nähe der Kapelle nieder, wodurch der bevölkerte Ortskern entstand. Die im 18. Jahrhundert neu gebaute Kirche dient mittlerweile zusätzlich als Ausblickspunkt, von dem man die idyllische Landschaft der Umgebung bewundern kann. Heute lockt das Städtchen vor allem Besucher an, die neugierig auf die typischen Bräuche und Sitten Madeiras sind, da diese im eher unbekannten Ort Fajã da Ovelha auch heute noch aufrechterhalten werden. Die engen Gassen und traditionellen Häuser von Fajã da Ovelha mit ihren liebevoll angelegten Gärten strahlen eine besondere Ruhe aus und schaffen dadurch eine Atmosphäre, in der Besucher entspannt auf Erkundungstour gehen können. Die meisten der gegenwärtig 1300 Bewohner von Fajã da Ovelha leben von der Landwirtschaft. Daneben sind viele der Dorfbewohner in Bäckereien und Käsereien beschäftigt oder sie arbeiten im Baugewerbe, im Handel, im Dienstleistungssektor oder in der Rinderzucht. Die Anreise nach Fajã da Ovelha, im Westen der Insel Madeira, erfolgt von Funchal aus kommend auf der Via Rápida in Richtung Ribeira Brava. Von dort aus gilt es den Schildern in Richtung Calheta und Fajã da Ovelha zu folgen.
Übersicht  Caniço auf der Insel Madeira gehört mit seinen 12000 Einwohnern zu einer der am schnellsten gewachsenen Gemeinden der Insel. Die Stadt gehört zum Kreis Santa Cruz und liegt an der Ostküste von Madeira auf einer Höhe von null bis 400 Metern. Funchal, die Hauptstadt der Insel, liegt nur rund 10 Kilometer westlich von Caniço entfernt. Auch der Flughafen Madeiras liegt in unmittelbarer Nähe. Die Stadt Caniço besteht aus zwei Teilen: dem neuen, touristischen Badeort Caniço de Baixo entlang des Küstengebiets, und dem alten Ortskern Caniço, der sich um eine Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert oberhalb der Steilküste gruppiert. Gemeinsam mit dem Nachbarort Garajau bildet Caniço inzwischen das zweitwichtigste Fremdenverkehrszentrum Madeiras nach Funchal. Besonders durch das milde Klima im Süden Madeiras bietet sich Caniço als idealer Ferienort an. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 17°C im Winter und 23°C im Sommer. Außerdem fällt in dieser Region der Insel deutlich weniger Regen als in anderen Teilen Madeiras. Die Nähe zum Meer garantiert eine konstante leichte Brise, die für ein angenehmes Klima sorgt. Geschichte/Gründung Die Gründung von Caniço geht zurück auf eine im 18. Jahrhundert erbaute Kirche, die als Grund zur Ansiedlung von Bewohnern galt. Die Kirche im Südosten von Madeira ist sowohl dem Heiligen Antonius von Padua als auch dem Heiligen Geist geweiht. Sie wurde als Zusammenschluss der Glaubensgemeinden von Funchal und Machico gebaut, da deren Kirchen baufällig wurden. Aufgrund der Lage Caniços auf der Grenze der beiden Gebiete, beschloss man, die neue Kirche dort zu errichten. Das Innere der Kirche von Caniço ist eher schlicht: weiß bemalte barocke Altäre, die sparsam mit Blattgold verziert sind. Der Platz vor der Kirche dient heute als Treffpunkt für Einheimische, und zum Feiern von festas. Bis in die späten 60er Jahre war Caniço ein Hangdorf mit nur rund 1200 Einwohnern, die auf kleinen verstreuten Einzelgehöften lebten. Außerdem gab es einen kleinen Fischerhafen. Viele Bauernkinder mussten damals aufgrund von Armut aufs Festland oder nach Südamerika auswandern. Ab 1967 entdeckten Investoren die Steilküste im Osten von Madeira für ihre Zwecke und begannen mit dem Bau touristischer Anlagen. Anfangs siedelten sich überwiegend deutsche Besucher an. Es entstanden Bungalows, Villen und Apartmenthäuser. Ein wenig später kamen ein bewirtschaftetes Felsenbad mit Restaurant und Geschäfte rund um den alten Ortskern dazu. Der Ausbau des Flughafens von Madeira gab dem Gebiet um Caniço noch einmal einen Aufschwung, sodass nun größere Hotelanlagen entstanden und viele weitere Arbeitsplätze vor allem im Dienstleistungssektor geschaffen wurden. Wirtschaft Bevor der Tourismus in das Gebiet im Osten der Insel Madeira eingezogen ist, lebten die Bewohner Caniços hauptsächlich vom Zwiebelanbau. Damals durften nur in dieser Gegend Madeiras Zwiebeln angebaut werden, von denen 90 Prozent in den Export zum Mutterland Portugal gingen. In Funchal gibt es noch heute einige Fliesenbilder, die Zwiebelträger zeigen, wie sie ihre Ware anbieten. Inzwischen lebt der Großteil der Einwohner Caniços vom Tourismus. Durch den stetig zunehmenden Tourismus wuchs auch die Stadt und bot somit als zweitgrößtes touristisches Zentrum Madeiras mehr und mehr neue Arbeitsplätze in verschiedenen Zweigen des Dienstleistungssektors an. Die früher blühende Landwirtschaft, die sich hauptsächlich auf den Anbau von Zwiebeln, Bananen und Zuckerrohr beschränkte, sowie die Viehzucht und die Fischerei sind heute praktisch bis auf gelegentlichen Eigenverbrauch verschwunden. Strände Der Strand Playa Dos Reis Magos in Caniço ist einer der wichtigsten, saubersten und schönsten Stände von Madeira. Er besteht aus größeren runden Steinen und dunklem Sand aus dem typischen Vulkangestein der Insel. Besonders für Liebhaber der Unterwasserwelt ist der Strand Caniços mit seinen Tauchmöglichkeiten geeignet.