Die Westküste

Übersicht

Die Westküste São Miguels ist geprägt durch Steilküsten, wilde Natur und raues Meer. Die Gegend ist vom Tourismus nur gering erschlossen und hat vieles seines ursprünglichen Charakters beibehalten. Begrenzt wird das Gebiet von Ginetes im Süden und Mosteiros im Norden. Zwischen diesen beiden Orten kann man bei einem Besuch einiges erkundschaften: So gibt es manch alte Mühle, den ein oder anderen Leuchtturm und Ausblickspunkte, die in vergangenen Zeiten als Beobachtungspunkte zum Walfang errichtet wurden. Vereinzelt findet man auch Bademöglichkeiten, die aber vor allem von Einheimischen genutzt werden, da diese mit der rauen See und ihren Tücken vertraut sind.

Früher war die Gegend im Nordwesten der Insel ein Hotspot zum Walfang. Zeitweise war der Walfang ein wichtiger Wirtschaftszweig der gesamten Azoren. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die letzten Wale gefangen. Heute, etwa drei Generationen später, kommen die Tiere wieder näher an die Küsten São Miguels heran, sodass sich eine neue Wirtschaft rund um die Tiere etabliert: das Whale Watching.

Anfahrt

Von Ponta Delgada aus kann man entweder mit dem Auto oder mit dem Bus an die Westküste der Insel fahren. Dabei nutzt man einfach die Küstenstraße Richtung Westen, bis man Ginetes erreicht. Busse fahren regelmäßig entweder nach Ginetes oder Mosteiros.

 

Sehenswürdigkeiten

 

An der Westküste São Miguels warten viele historisch interessante Sehenswürdigkeiten auf die Besucher. Das Beste daran ist, dass man sie fast alle in einer Wandertour besichtigen kann.

 

Aussichtspunkte 

An der Westküste São Miguels warten viele Ausblickspunkte auf Besucher. Die meisten davon wurden früher unter anderem zum Ausschauen nach Walen vor der Küste genutzt, sodass heute teilweise noch Aussichtsplattformen oder Bunker vorhanden sind. Zu nennen sind unter anderem der 'Ponta da Ferraria', 'Ponta do Escalvado' und 'Ponta dos Mosteiros'. Alle drei lassen sich auf einer Wandertour zu Fuß erreichen, da sie ziemlich nah beieinander liegen und sich zwischen den Orten Mosteiros und Ginetes befinden.

'Ponta da Ferraria' liegt außerhalb des Ortes Ginetes. Von dort aus hat man einen beeindruckenden Blick auf die raue See und die unterhalb des Ortes liegende Landspitze. Das einzige Gebäude, das sich dort befindet, ist eine ehemalige Badeanstalt. Diese wurde errichtet, da man annahm, dass die heißen Quellen gut gegen Rheuma waren. Heute ist die Badeanlage nicht mehr in Betrieb, aber in der Nähe kann man noch immer heiße Mineralquellen finden.

Vom 'Ponta do Escalvado' aus hat man einen guten Blick auf die sagenumwobenen 'Ilheu dos Mosteiros'. Auf der anderen Seite kann man die hügellige Natur und die Reste einer alten Windmühle sehen.


Ilheu dos Mosteiros 

Die vier kleinen Felsinseln vor der Nordwestküste São Miguels heißen 'Ilheus dos Mosteiros'. Sie sind der Ortschaft Mosteiros vorgelagert und haben daher auch ihren Namen.

Die Felsen sind von einigen Sagen umwoben und eine der Geschichten besagt, dass die Felsen die Zehen des Riesen Almouros sind, der unter São Miguel schläft. Doch natürlich handelt es sich bloß um von Erosion freigelegte Reste von vulkanischen Lavadomen. Die vier Felsen liegen etwa 800 Meter vor der Küste. 72 Meter ist die höchste Erhebung einer der Lavafelsen.

Vom Ausblickspunkt 'Ponta do Escalvado' kann man die bizarren Felsformationen besonders gut bewundern.


Aussichtspunkte (Working Copy) 

An der Westküste São Miguels warten viele Ausblickspunkte auf die Besucher. Die meisten davon wurden früher unter anderem zum Ausschauen nach Walen vor der Küste genutzt, sodass heute teilweise noch Aussichtsplattformen oder Bunker vorhanden sind. Zu nennen sind unter anderem der 'Ponta da Ferraria', 'Ponta do Escalvado' und 'Ponta dos Mosteiros'. Alle drei lassen sich auf einer Wandertour zu Fuß erreichen, da sie ziemlich nah beieinander liegen und sich zwischen den Orten Mosteiros und Ginetes befinden.

'Ponta da Ferraria' liegt außerhalb des Ortes Ginetes. Von dort aus hat man einen beeindruckenden Blick auf die raue See und die unterhalb des Ortes liegende Landspitze. Das einzige Gebäude, das sich dort befindet, ist eine ehemalige Badeanstalt. Diese wurde errichtet, da man annahm, dass die heißen Quellen gut gegen Rheuma waren. Heute ist die Badeanlage nicht mehr in Betrieb, aber in der Nähe kann man noch immer heiße Mineralquellen finden.

Vom 'Ponta do Escalvado' aus hat man einen guten Blick auf die sagenumwobenen 'Ilheu dos Mosteiros'. Auf der anderen Seite kann man die hügellige Natur und die Reste einer alten Windmühle sehen.


Ilheu dos Mosteiros

Die vier kleinen Felsinseln vor der Nordwestküste São Miguels heißen 'Ilheus dos Mosteiros'. Sie sind der Ortschaft Mosteiros vorgelagert und tragen daher auch ihren Namen.

Die Felsen sind von einigen Sagen umwoben. Eine der Geschichten besagt, dass die Felsen die Zehen des Riesen Almouros sind, der unter São Miguel schläft. Doch natürlich handelt es sich bloß um von Erosion freigelegte Reste von vulkanischen Lavadomen. Die vier Felsen liegen etwa 800 Meter vor der Küste. 72 Meter ist die höchste Erhebung einer der Lavafelsen.

Vom Aussichtspunkt 'Ponta do Escalvado' kann man die bizarren Felsformationen besonders gut bewundern.


Windmühlen 

Eine Besonderheit auf der ganzen Insel São Miguel sind die Windmühlen. Auch im Westen der Insel gibt es einige davon. In Ginetes und Mosteiros kann man zwei dieser historischen Mühlen besuchen. Durch ihr Aussehen setzen sie Akzente in der Landschaft der Insel und fallen schnell auf.

Die Mühlen São Miguels wurden vermutlich im 17. Jahrhundert erbaut. Sie bestehen aus einem großen, zentralen Stein, der weiß gestrichen ist und den Mühlen ein sehr prägnantes Aussehen verleiht. Die Mühlen der Azoren wurden nach dem Vorbild der Mühlen des portugiesischen Festlandes erbaut.


Leuchtturm von Ginetes 

Unterhalb des Ortes Ginetes liegt ein bekannter Leuchtturm der Insel São Miguel. Dieser wurde um 1900 erbaut und war damit der zweite Leuchtturm der Insel. Er ist 18 Meter hoch und hat eine Reichweite von 27 Seemeilen. Heute gilt er als einer der schönsten Leuchttürme der gesamten Azoren.

Früher wurde das Leuchtfeuer mit Petroleum, Gas und Diesel betrieben. Mittlerweile muss der Leuchtturmwächter nur noch den Stromschalter umlegen. Außerdem wurde der untere Teil des Gebäudes umfunktioniert, sodass mehrere Familien hier wohnen können. Dies ist für Touristen allerdings nicht hinderlich: Die Bewohner sind auf Besucher eingestellt und führen diese gerne auf den Turm hinauf.

Ginetes ist ein eher ruhiges Dorf, das durch seinen gepflegten Platz, einigeG eschäfte und Bars eine gelassene Atmosphäre ausstrahlt. Das schönste Gebäude des Ortes ist die Kirche 'Igreja Paroquial de Sao Sebastiao'. Diese wurde zwischen 1603 und 1635 erbaut und ist neben dem Leuchtturm auch einen Besuch wert.

Vom Ausblickspunkt 'Miradouro da Ilha Sabrina'', der sich nur wenige Kilometer außerhalb des Ortes befindet, hat man übrigens einen herrlichen Blick auf den Leuchtturm.

 

Aktivitäten

 

Nach einer körperlich anspruchsvollen Wanderung durch die unberührte Natur, kann man die heißen Quellen der Gegend genießen. Das bietet sich im westlichen Teil der Insel São Miguel besonders gut an. Die Gegend ist geprägt von wilder Natur und nur vereinzelten kleinen Orten, was man auf Wanderungen gut miteinander verbinden kann.

Heiße Quellen 

Im westlichen Teil der Insel Sao Miguel gibt es einige heiße Quellen, die auch heute noch aktiv sind. Am dunklen Sandstrand von Mosteiros erwärmen einige heiße Quellen das Wasser, sodass man hier angenehmer baden kann. Auch baden kann man hier: an dem kleinen dunklen Sandstrand wird das Meer von einigen heißen Quellen etwas gewärmt.

Auch unterhalb des Ausblickspunkts 'Ponta da Ferreira' befinden sich heiße Unterwasserquellen. Ehemals hat man dort in einer Badeanstalt das heiße, mineralhaltige Wasser zu nutzen, um Rheumaerkrankungen zu heilen. Heute werden die Quellen nur noch zum Vergnügen vor allem von Einheimischen genutzt. Doch auch für Besucher ist ein Ausflug zu den heißen Quellen empfehlenswert, um von den Strapazen vorangegangener Wanderungen abzuschalten.


Mosteiros 

Mosteiros ist die westlichste Stadt der Azoreninsel Sao Miguel. Hat man sich einmal auf den Weg in den Westen der Insel gemacht, sollte man es nicht verpassen, auch diese Stadt zu besuchen. Dieser Ort liegt als einziger an der Westküste zwischen den Steilküsten direkt am Meer und hat damit auch den einzigen Fischerhafen der Gegend. Auch heute noch besitzt der kleine Ort den Charme eines Fischerdorfes und am Hafen kann man täglich frischen Fisch und andere Meeresfrüchte kaufen. Es gibt eine schöne Kirche, zwei traditionelle Restaurants und einige kleine Lebensmittelgeschäfte, in denen man Dinge des täglichen Bedarfs besorgen kann.

Mosteiros eignet sich ideal als Ausgangspunkt für Wanderungen. Die berühmten 'Sete Cidades' befinden sich beispielsweise ganz in der Nähe.

Am kleinen schwarzen Sandstrand kann man in angenehm temperierten Wasser baden. Aufgrund der dortigen heißen Quellen, ist das Wasser in Küstennähe nämlich wärmer, als anderswo.

Besonderheit des Ortes sind die vor der Küste im Meer aufragenden Felsen 'Ilheu dos Mosteiros'. Den besten Blick darauf hat man vom 'Ponta do Escalvado'.

Von Ponta Delgada fahren bis zu acht mal täglich Busse nach Mosteiros und zurück. Die Fahrzeit beträgt etwa eine Stunde.