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Top Reiseziele Italien

Sardinien
Die Insel Sizilien

Beliebte Aktivitäten in Italien

Die antike römische Stadt Nora
Die antike römische Stadt Nora
Die antike römische Stadt Nora 3 hours
Begleiten Sie uns auf einer Tour zum römischen Theater und Fresken der Ausgrabungsstätte Nora, einer der ältesten Städte Sardiniens. Sie besuchen außerdem den Turm von Coltellazzo und entspannen am Strand.
Preis von: €854.00
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Wandmalereien in San Sperate
Wandmalereien in San Sperate
Wandmalereien in San Sperate 3 hours
3-stündige Wandmalereien-Tour durch die Stadt San Sperate mit ihren farbenfrohen Straßen, Häusern mit Wandmalereien und Steinen, die als Musikinstrumente durch aus eingesetzt werden können.
Preis von: €73.20
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Nuraghen Tour - Barumini
Nuraghen Tour - Barumini
Nuraghen Tour - Barumini 3.5 hours
Auf dieser Tour besuchen wir Su Naraxi in Barumini, ein 3.000 Jahre altes, aussergewöhnlich historisches Steinmonument und bedeutendes UNESCO Weltkulturerbe auf Sardinien.
Preis von: €91.50
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Schätze von Cagliari Tour
Schätze von Cagliari Tour
Schätze von Cagliari Tour 3.5 hours
Erkunden Sie die Hauptstadt der Monarchie Sardinien auf dieser 3,5-stündigen Tour. Sie erleben geschichtsträchtige Gassen und Aussichtspunkte und besuchen Museen, die Kathedrale sowie einige der wichtigsten Orte der alten Stadt.
Preis von: €61.00
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Wein-& Gourmet-Tour
Wein-& Gourmet-Tour
Wein-& Gourmet-Tour 4 hours
Diese Tour stellt Ihnen die sardische Küche in Dolianova vor, einer Stadt, die berühmt ist für ihre Wein-und-Olivenöl-Produktion. Sie probieren Wein in einer lokalen Weinkellerei, besuchen eine Kathedrale und kosten frischgepreste Olivenöle
Preis von: €90.00
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Reiseinspiration - Italien

Wie der Name es vermuten lässt, gibt es auf der kleinen Nachbarin  von Lipari einen Vulkan. Und zwar den noch aktiven Grande Fossa. Woran man Vulcano noch erkennt, ist der beißende Schwefelgeruch. Wegen ihrem Vasca di Fanghi, dem Schwefelpool, ist die Insel auch als Kurort bekannt. In dem Schwefelschlammloch am Hafen kann man gegen Eintrittsgeld baden. Die Gase und Dämpfe sollen bei Hautkrankheiten helfen, können aber auch gefährlich sein. Nicht nur am Hafen sprudeln sie aus dem Boden. Auf Wandertouren kann man sie aus Erdspalten kriechen sehen. Ein Naturspektakel sind auch die Fumarolen, die Meerwasser zum Kochen bringen. Unbedingt sollten Sie auf den Gran Cratere steigen und von dort aus die Aussicht auf Lipari genießen.
Die Fossa delle Felci und die Fossa del Porri sind die beiden Zwillingsvulkane der Insel und prägen schon von weitem das Bild von Salina. Die Insel ist wenig touristisch, dafür umso grüner. Hier wachsen die Reben für den süßen Malvasiawein und die für die liparischen Inseln bekannten Kapern, die besten, die man in Italien bekommen kann. Auf den Anhöhen wachsen Kastanienbäume ebenso wie auch Steineichen und Pinien. Im kleinen Dörfchen Pollara wurde der Film Il Postino gedreht, der die Insel ein wenig bekannter machte. Ihren ehrlichen Charme hat Salina aber trotzdem bewahrt. Überzeugen können Sie sich davon zum Beispiel am wunderschönen Strand bei Pollara.  Feste Sagra del cappero Am ersten Juniwochenende feiern die Inselbewohner stolz ihre Kapernernte. In Tracht und mit traditioneller Musik.
Warum in die Ferne schweifen - die Italienischen Inseln liegen doch so nah. Und diese bieten als Urlaubsziele eine so grosse Fülle an Highlights, dass auch die exotischsten Destinationen kaum mithalten können. Denn wo wenn nicht in Italien liegen uralte Kultur und stolze Geschichte immer nur einen Steinwurf vom nächsten sonnigen Strand entfernt? Ganz zu schweigen von den wunderschönen Landschaften, die die Inseln rund um den italienischen Stiefel schmücken und die schon seit jeher die grössten Künstler und Poeten zu Lobenshymnen inspiriert haben. Kombiniert man all das mit der sprichwörtlichen Herzlichkeit der Italiener, dem traumhaften Essen und der Tatsache, dass die Sommer hier lang und heiss sind – wie könnte ein Urlaub auf einer der italienischen Inseln da kein bleibendes Erlebnis der Extraklasse werden? Die Auswahl an möglichen Zielen ist gross: Darf es lieber das sonnenverwöhnte Sizilienmit seinen Korkeichenwäldern, dem aktivsten Vulkan Europas und seinen 300 Sonnentagen im Jahr sein oder doch lieber das geschichtsträchtige, ländlich idyllischeElba? Oder doch eher das kleine, grüne Ischia mit seinen heissen Thermalquellen? Egal wohin es einen zieht: Überall finden sich unzählige Buchten mit Stränden und klarem Wasser, die zum „dolce fa‘ niente“ einladen und, wenn man möchte, natürlich Geschichte auf Schritt und Tritt. Lange vor den Römern haben auf den italienischen Inseln schon die Griechen Zeugnisse ihrer Grösse hinterlassen und auch nach der langen Ära der stolzen Römer haben italienische Städte immer wieder grosse Entdecker, Bauherren, Genies hervorgebracht. Und immerhin ist eine der berühmtesten dieser Städte ebenfalls eine Insel: Venedig, die wohl romantischste Stadt der Welt. Einmal im Leben zumindest sollte man über ihre Kanäle gondeln, ihre grossartigen Bauten bewundern, ihrer einzigartigen Atmosphäre erliegen. Vom verwinkelten, ursprünglichen sardischen Bauerndorf bis zum mondänen Lido in Venedig ist auf den italienischen Inseln also wortwörtlich für jeden Geschmack etwas dabei – ein bisschen wie in der Pizzeria eben: Wer die Wahl hat, hat die Qual.
50 Kilometer südöstlich von Elba liegt die kleinere toskanische Insel Giglio im Tyrrhenischen Meer. Mit ihren nahezu unberührten Landschaften ist die Insel ein super Erholungsort zum Abschalten, Paradis für Taucher und Naturverbundene. Gilio ist für das sauberste Meer Italiens ausgezeichnet, das Lebensraum für Meeresschnecken, Seeigel, Langusten und Muränen bietet. Taucht man tiefer, trifft man auf Tunfische und in Küstennähe tummeln sich ab und an sogar Delfine. Ein meeresbiologisches Institut auf der Insel hat sich ihrer artenreichen Seewelt verschrieben. An Giglios Küsten erzählen Relikte unter dem Meeresspiegel von einer Zeit, in der die Insel wichtiger Handelsknotenpunkt vor der italienischen Küste war und ihre Bewohner zahlreiche Schlachten erlebten. Die Überreste einer alten römischen Villa schlummern unter den Wellen vor der Küste von Giglio Porto. Bewohnt seit der Eisenzeit, hat auch die Insel Giglio eine aufreibende Geschichte hinter sich, in der sich Piraten und andere Eroberer um sie stritten. Erst Stützpunkt der Etrusker, dann im Besitz der Familie Domizi Enobardi unter römischer Herrschaft, ab dem 13. Jahrhundert dann von Pisa aus verwaltet. Eine Zeit lang war die Insel nur noch Spielball der Herrschaft unterschiedlicher Besitzer, auch der Familiendynastie Medici. Barbarossa beendete das mit einem der grausamsten Steifzüge der Sarazenen. Damit wurde es ruhiger um die Insel. So konnte sich die Wirtschaft erholen, die Bewohner sich wieder der Landwirtschaft und dem Abbau vom Quarzgestein im Bergwerk widmen. Der auf der Insel vorkommende Granitstein diente schon den Römern zum Bau ihrer Basilika in Rom. Im romantischen Gilgio Castello, im Herzen der Insel, ragt die Festung der toskanischen Feudalherren Aldobrandeschi 400 Meter über dem Meer aus einem mittelalterlichen Mauerwall heraus. Von einem der schönsten Dörfer Italiens ergibt sich hier eine wunderschöne Aussicht über die Insel.  
Ischia ist mit rund 46km 2 die grösste Insel im Golf von Neapel und, glaubt man Kennern der Region, auch die schönste. Und diesen Ruf hat die Insel nicht ohne Grund: An der Küste wechseln sich sonnige Buchten und Strände, typisch italienische Hafenstädtchen und wilde Klippenlandschaften ab, während im Hinterland Weinberge, schattige Kastanien- und Pinienwälder und weitläufige Gärten und Parks auf  Besucher warten. Die entspannte Stimmung von Dolce Vita, die auf dieser Insel allgegenwärtig sind, ziehen auch schon seit langem Besucher aus aller Welt an; darunter auffallend viele Prominente wie den englischen Komponisten und Dirigenten Sir William Walton, Sophia Loren oder Audrey Hepburn. Wie viele Inseln des Mittelmeers ist Ischia vulkanischen Ursprungs; entstanden bei einem gigantischen Vulkanausbruch vor rund 80‘000 Jahren. Den damaligen Eruptionen und Gesteinsbewegungen hat die Insel ihre hügelige Topografie und vor allem ihre überaus üppige Vegetation zu verdanken. Auf den fruchtbaren Böden Ischias werden Wein, Tomaten, Zitronen, Feigen, Granatäpfel und Datteln angebaut. Vor allem im dichter bewachsenen Norden der Insel laden ausserdem lichte Wälder aus Pinien und Kastanienbäumen zum Wandern ein. Ähnlich wie viele andere Mittelmeerinseln hat Ischia im Verlauf der Geschichte etliche Male den Besitzer gewechselt und wurde der Reihe nach von Griechen, Römern, Sarazenen, Türken und Spaniern kolonisiert oder beherrscht, bevor es Teil Italiens wurde. Heute leben rund 62‘000 Menschen in einer von insgesamt sechs Gemeinden fest auf Ischia. Wirtschaftliches Zentrum ist das gleichnamige Städtchen Ischia, wo auch der Fährenanleger als wichtigste Verbindung zum Festland liegt. Kulturell und touristisch mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Gemeinde Forio im Westen des Eilands. Für Besucher hält die Insel trotz ihrer überschaubaren Grösse eine Fülle an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bereit, ohne dass die Insel dadurch ihren entspannten Charme verlieren würde: Hier gibt es keine riesigen Bettenburgen aus Beton, keine lärmigen Flughäfen in Strandnähe und obwohl in der Hauptsaison von Juni bis Oktober viele Besucher auf die Insel kommen, ticken die Uhren hier noch immer etwas gemächlicher, als anderswo.   Die Hauptattraktion der Insel bilden insgeheim eigentlich ihre typisch italienischen Städte selbst mit ihren bunten Häusern, engen Gassen und romantischen kleinen Häfen, inklusive herausgehängter Wäsche, Gelato (Eis) und einheimischen Senioren, die auf den Piazze den Tag verdösen – ein Italien wie aus dem Bilderbuch. Doch selbstverständlich gibt es daneben noch eine ganze Menge mehr zu sehen: Mächtige mittelalterliche Festungen, Wachtürme und Gruften warten auf Entdecker und mondäne Villen mit herrlichen Parks, zahlreiche Museen und spektakulär gelegene Kirchen wollen besichtigt werden. Oder man füllt die Tage mit Gängen zu einem der zahlreichen Strände, oder unternimmt Wanderungen im Hinterland und an der malerischen Küste. In den vielen warmen Thermalquellen und Naturdampfbädern, für die die Insel seit der Antike berühmt ist, lässt es sich danach herrlich ausspannen. Mittlerweile besitzen viele der lokalen Weingüter eigene, authentische Restaurants, wo man den Tag bei einem guten Glas Wein und herrlichem italienischen Essen ausklingen lassen kann. Und für besonders Unternehmungslustige sind das Festland und mit ihm Neapel oder der Vesuv mit der Fähre bequem in einer halben Stunde erreichbar.
Die drittgrößte Insel Italiens und die größte Insel des Toskanischen Archipels ist Elba. Wie alle Inseln des Toskanischen Archipels, ist sie einer antiken Legende nach entstanden, als Venus aus dem Meer stieg und Perlen ihrer Kette verlor. Eine der Perlen ist Elba. Mit ihren Sand- und Kieselstränden, dem türkisblauen Meerwasser und italienischem Flair, zieht diese Perle des Mittelmeers zahlreiche Urlauber an. Durch Bergdörfer und entlang Küstenstraßen lässt es sich Radeln, bei milden Temperaturen und wenig Regen wandern, im türkisblauen Meer baden, beim Tauchen Mondfische beobachten oder in Anbaugebieten den Inselwein probieren. Elba mag den meisten wohl in Verbindung mit Napoleon bekannt sein. Ihm diente die Insel als Exil, nachdem er als Kaiser 1814 abdanken musste. Gleichzeitig wurde ihm Elba als souveränes Fürstentum übertragen. Da es zu dieser Zeit nicht viel gab, auf der Insel Elba, errichtete Napoleon Straßen, Krankenhäusern, pflanzte Bäume, reformierte die Verwaltung. Sogar für seine Residenz musste er selbst sorgen. In Portoferraio ließ sich der Verbannte seinen Palast in der Villa Mulini errichten, einer kleinen Villa zwischen Windmühlen, von der er das Meer überblicken und sogar bis ans 20 Kilometer entfernte Festland bis nach Piombino gucken konnte. Als er nach elf Monaten Richtung Frankreich floh, um in die Schlacht von Waterloo zu ziehen, hinterließ er in Elba Ordnung und Infrastruktur. So kommt es, dass der Kaiser den Elbanern auch heute noch gut in Erinnerung bleibt. Die Inselbewohner waren durch Jahrhunderte hinweg mit der Verteidigung der Insel gegenüber Piraten und anderen Angreifern beschäftigt. Von den Etruskern über die Griechen und Römer bis zu den Franzosen, Deutschen oder Engländern, alle kämpften sie um Elba. Nicht nur wegen ihrem Reichtum an Eisenerz war die Insel sehr beliebt. Sondern auch wegen einem Traum, der sich durch die Geschichte zog und die Insel zum Magneten von Strategen machte. Der Traum, aus Elba das Zentrum des Mittelmeerraums zu machen. Sobald die Insel von einer Partei erobert war, baute man schnell Schutzmauern, um sie vor neuen Feinden und zu schützen. Bevor Elba durch einen Befehl des Papstes von der Seemacht Pisa verteidigt und geschützt wurde, musste sich die Inselbevölkerung allerdings selbst verteidigen. Festungen, Türme, Schutzmauern, Gefängnisse, heute alles geschichtliche Orte, die es lohnt, zu besichtigen. Schon Napoleon wusste die einzigartige Natur der Insel zu schätzen und verbrachte mehr Zeit im Garten als in seinen prachtvollen vier Wänden. Typisch für die Vegetation im Mittelmeer wachsen auf Elba  Macchia- und Kastanienwälder oder jahrhundertealte Steineichen, mit deren Holz und Holzkohle in den Verhüttungsanlagen bis in die 1980er Jahre Eisen aus Mineralien gewonnen wurde. Wildwachsende Kräuter wie Thymian oder Rosmarin versprühen ihren Duft entlang der Küsten und Buchten. Agaven und Feigenkakteen, Veilchen und für die Insel typische Kornblumen schmücken die Landschaft, wurden aber nach und nach von Menschen eingeführt. Seit 1996 schützt der Nationalpark des Toskanischen Archipels die Natur auf den Inseln und ist das größte Meeresschutzgebiet Europas.